Verkehr
Vereine, Stiftungen
Gesundheitswesen
Allgemein

Was Rot/Grün vor der Wahl 2011 vertuschen wollte

Der Bericht des Landesrechnungshofes, in dem die Verschwendung der Rot/Grünen Landesregierung dokumentiert wurde, sollte auf Bestreben von Rot/Grün auf keinen Fall vor der Wahl veröffentlicht werden.

Marodes Bremen finanziert Kirche

In dem Bericht, der jetzt nach der Wahl herauskam, wurde z. B. kritisiert, daß Bremen beim evangelischen Kirchentag 2009 einen Kostenanteil von 55 % getragen (7,5 Millionen Euro) hat. Mehr also als die evangelische Kirche selbst. (Zum Vergleich: Beim Kirchentag in Köln übernahm der Staat nur 33 %). Für evangelische Kirchentage wurden die wichtigsten Straßen in der Innenstadt gesperrt, damit die Kirche ein Straßenfest machen konnte.
Diese großzügigen Gesten des fast insolventen Bremen verwundert jedoch nicht, wenn man weiß, daß Ex-SPD-Bürgermeister Henning Scherf gleichzeitig
Mitglied des Kirchentags-Präsidiums und SPD-Bürgermeister Böhrnsen Bremens Kirchenpräsident ist.

Doch die Trennung von Kirche und Staat verwischt noch mehr: Vorsitzende der Versammlung der evangelischen Landeskirchen in Deutschland ist die grüne Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt. (Gegenkandidat war übrigens der ehemalige bayerische CSU-Ministerpräsident Günther Beckstein).
Insgesamt bekommen die Kirchen 73 Milliarden jährlich vom Staat. Wer meint, durch Austritt aus der Kirche würde ihn das nichts mehr angehen, irrt. Denn viele von der Kirche als mildtätig hingestellten "Dienstleistungen" werden über Staatsgelder - und nicht nur über die Kirchensteuer der Mitglieder - finanziert. Das in einem Staat, der behauptet, es gäbe eine Trennung von Kirche und Staat in Deutschland.

3,9 Milliarden Steuergelder für christliche Kindergärten
- 442 Millionen für Kirchengehälter

Mit 3,9 Milliarden werden christliche Kindergärten staatlich finanziert. Selbst eine rein kirchliche Unternehmung wie Misereor, das Bischöfliche Hilfswerk, erhielt zuletzt 63 Prozent seines 162-Millionen-Etats vom Entwicklungsministerium, Nur fünf Prozent stammen direkt von der Kirche. Die Bundesländer zahlen zudem „Baulasten“ für den Erhalt von Tausenden Kirchen und Pfarrhäusern.
Der deutsche Staat zahlt 442 Millionen Euro für Kirchengehälter
Die kirchlichen Gehälter werden seit 200 Jahren vom Staat getragen: 2009 wurde dafür fast eine halbe Milliarde Euro gezahlt.
Quelle: Spiegel 45/10 und Spiegel online 8.6.2010

2012 bekam die Bremische Evangelische Kirche: 28.301.016 Euro Subventionen vom Bremer Staat. 2013: 30.909.784 Euro. Projektförderung: 2012: 758.900 Euro. 2013: 636.027 Euro. Und zusätzlich jede Menge mehr für einzelne Gemeinden.

Auch das Das Kirchenfestival Christival 2008 in Bremen wurde mit 250.000 Euro Steuergeldern vom Bundesfamilienministerium gefördert.
Übrigens: Die Kirchen sind die größten Vorteilsnehmer bei dem Geschäft mit 1-Euro-Zwangsarbeitern in Deutschland.

(Zur Verfilzung der evangelischen Kirche mit Israelhassern und KPD-/DKP-Funktionären bitte unbedingt den Artikel lesen: "Bremen: Hochburg unserer fünften Kolonne ", in dem zugegeben wird, wie verfilzt die evangel. Kirche mit diesen Kreisen ist. Im Artikel besonders interessant ein Foto von KPD-Genossen untertitelt mit "Kampf für den Frieden: Im sterbenden Spätkapitalismus..." und ein weiteres Foto von marschierenden chinesischen Rotgardisten untertitelt mit "...und im entwickelten Sozialismus"

Dennoch leugnet eine CDU-Politikerin Staatskirchencharakter

Bremens CDU-Spitzenkandidatin Rita Mohr-Lüllmann sieht das Verhältnis von Kirche und Staat als "partnerschaftlich" an. Außerdem sagt sie: „Die Kirche ist geradezu ein Vorbild für ehrenamtliches Engagement. Der Eindruck, es würde in Deutschland eine Staatskirche geben, sei falsch“.

Ex-Bremer FDP-Chef ist Diakon

Der Ex-Bremer FDP-Chef Peter Braun ist Diakon der St. Petri-GemeindePeter Braun. Er ist Präsident der Bremer "Eiswette", die 2010 den SPD-Genossen Thilo Sarrazin zur Eiswette einlud. Er ist "Geschäftsführender Gesellschafter der Peter Braun Personalberatung GmbH, Bremen
Weiterlesen unter Geschmacklosigkeit des Jahres "Einladung für Thilo Sarrazin zur Eiswette"

Soviel Recyclinghöfe wie Berlin

Weiterhin kritisierte der Rechnungshof:
Bremen leistet sich mit 15 Recyclingstationen ebenso viele wie Hamburg oder Berlin. Es wurde sogar über eine weitere Station nachgedacht, Einrichtungskosten rund 500.000 Euro, Betrieb jährlich etwa 250.000 Euro. Ein Großteil des Personals dieser Recyclinghöfe besteht aus 1-Euro-Jobbern.

Teile des Auswanderhaus-Projektes rechnen sich nicht

Auswandererhauses in Bremerhaven:
Die zuständige Entwicklungsgesellschaft beim Bau des Deutschen Auswandererhauses im Jahr 2004 in Bremerhaven habe Regeln des Vergaberechts und der Korruptionsprävention nicht beachtet. Nach Berechnungen des Rechnungshofs wird sich das Projekt „Erweiterungsbau-Auswandererhaus“ nicht rechnen. Es wird den bremischen Haushalt dauerhaft belasten.
Quelle: WK 10.6.11

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25