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Riecht das Thema "Leinenzwang für Hunde"
nach Behördenwillkür?

Generelles Verbot in Bremen Hunde frei laufen zu lassen? Diese Behauptung stellen seit Jahren mit penetranter Regelmäßigkeit Bremens Medien, Behördenmitarbeiter, das Bremer Tierheim und sogar Bremens Polizisten fälschlicherweise auf.

Um es dem Leser vorweg mitzuteilen: Nichts ist wie es scheint! Im Folgenden spielt Behördenwillkür, Un- oder Halbwahrheiten, bis hin zu eklatanter Unwissenheit, Verschleierung und sogar versteckten Drohungen eine Rolle - und das alles bei einer horrenden Hundesteuer, höher als fast alle anderen Bundesländer:
Wer weiterlesen möchte, wie HBpublik nach der Wahrheit fahndete und welche skurrilen Erlebnisse HBpublik dabei passierten, möge sich eine Tasse Kaffee holen. Die Hundebesitzer unter Ihnen sollten ihrem Hund einen großen Kauknochen hinlegen...denn es dauert....

Die Falschmeldung von Radio Bremen und dem Weser-Kurier

2011 behauptete der B&B-Moderator Frank Schulte: in Bremen sei generell Leinenzwang für Hunde. Schon damals wies HBpublik Herrn Schulte nach, daß dies eine Falschmeldung war. Schulte jedoch berief sich auf die Aussagen des Stadtjägermeister Tempelmann, der das ihnen das so gesagt hätte.
Alles falsch, denn Folgendes ist richtig:
§ 6 ÖffOrdnOG Ortsgesetz über die öffentliche Ordnung Landesrecht Bremen
(3) In Fußgängerzonen und in der der Allgemeinheit zugänglichen umfriedeten oder anderweitig abgegrenzten Park-, Garten- und Grünanlagen dürfen Hunde nur angeleint geführt werden.
Auf dem Weserdeich im stadtbremischen Überseehafengebiet Bremerhaven von der Stadtgrenze Bremerhavens bis zur Kaiserschleuse sind Hunde in der Zeit vom 1. April bis 30. September angeleint zu führen.
(4) Hunde dürfen nicht auf Kinderspielplätze mitgenommen werden; auf Rasenflächen öffentlicher Parks, die als Liege- oder Spielwiese gekennzeichnet sind, dürfen Hunde nur in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. März mitgenommen werden.

Das belgten wir so B&B, doch ene Richtigstellung seitens B&B erfolgte nie. Dazu bitte lesen, daß B&B 2015 dieselbe Falschmeldung wiederholt und sich weigert diese richtig zu stellen: "Wie B&B die Bürger belügt".
Am 16.3.11 erklärt dann RadioBremen 1 in einem Rundfunkbeitrag, Hunde dürften nicht während der Brut- u. Setzzeit im Stadtgebeit frei laufen. Dabei vermischte Radio Bremen aber die Brut- und Setzzeitverordnung des Feldordnungsgesetzes mit dem Stadtgebiet. Denn in dem Beitrag wurde ausdrücklich von einer Straße Findorffallee - parallel zum Torfkanal - entlang des durch einen Zaun extra abgetrennten Bürgerparks gesprochen. Radio Bremen 1 sprach vom Schutz der Bodenbrüter, Feldlerche, Kiebitz, Waldschnepfe vor freilaufenden Hunden in diesem Bereich. Der
Chef des NABU Sönke Hoffmann wurde zitiert mit den Worten: "Das ist ein gravierendes Problem".

Hier ein Exklusivfoto des "Biotops" in dem laut Radio Bremen 1 das Brut- u. Setzgebiet von Feldlerche, Kiebitz, Waldschnepfe ist.
Oder waren es doch vielleicht eher Nissan Bluebird und die 2CV Ente?

Übrigens der Radio Bremen Reporter, der diesen Unsinn sendete, klingelte privat bei einem hbpublik-Mitarbeiter. Erst bat er seinen Namen zu löschen, denn er hätte den Spott seiner Kollegen aufgrund unserer Fotoveröffentlichung zu ertragen, dann drohte er plötzlich mit einem Rechtsanwalt. Diese Drohung beeindruckte hbpublik aber nicht, sondern wir nahmen Rücksicht darauf, dass er - wie er sagte - bald heiratete. Und übrigens: er war nicht der letzte Radio Bremen Mitarbeiter, der uns mit Klagen drohte, wenn wir bestimmte Beiträge nicht löschen würden. Keiner dieser RB-Mitarbeiter hatte Erfolg.

2017 machte B&B mit seinen Fake-News beim Thema Leinenzwang weiter.
Wieder war Frank Schulte, diesmal schon B&B-Chef, verantwortlich. Wen er für die Verbreitung der Fake-Nachricht "von der Leine" ließ?: Lena Döring, B&B-Moderatorin. Dazu bitte lesen: "
B&B lügt weiter systematisch beim Thema Leinenzwang für Hunde". Und zu weiteren Fake-News von Frau Döring bitte lesen: "Pinocchio-Award für B&B-/WK-Journalisten Lena Döring, Yvonne Nadler und Günther Hörbst"

Am 18.3.11 dann die nächste Falschmeldung. Diesmal der Weser-Kurier. Er schrieb in einem Artikel:
"Hunde müssen ab sofort an die Leine"
Bremen (xkw). Ab sofort dürfen Hunde im Land Bremen nur noch an der Leine ausgeführt werden. Das haben das Stadtamt und die Landesjägerschaft mitgeteilt. Seit dem 15. März läuft die sogenannte Brut- und Setzzeit. Von diesem Zeitpunkt an darf des Menschen bester Freund zum Schutz anderer Tiere nicht mehr frei herumlaufen. Dies gilt überall: im Park, auf der Straße, auf Deichen oder in der Fußgängerzone. Wer gegen die Anleinpflicht verstößt, muss mit einer Geldstrafe zwischen 35 und 60 Euro rechnen, teilte das Stadtamt mit. Jäger sind sogar berechtigt, herumstreunende Hunde zu erschießen. Die Anleinpflicht gilt vier Monate, bis zum Ende der Brut- und Setzzeit am 15. Juli."

Die Fakten:

Feldordnungsgesetzes von 1965 (noch gültig)
§ 1 Anwendungsbereich
(1) Feld im Sinne dieses Gesetzes sind
• 1. landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Grundstücke, insbesondere Äcker, Wiesen, Weiden, Gärten, Obstanlagen und Baumschulen,
• 2. Baum-, Grün- und Parkanlagen, Deiche, Baumbestände, Heide, Moor- und Ödflächen,
• 3. Wege, Gräben, Dämme, Böschungen, Hecken und Plätze, die an Grundstücke oder Anlagen der in Nr. 1 und 2 bezeichneten Art angrenzen.

§7 Feldgefährdung: Ordnungswidrig handelt, wer unbefugt
Abs 2. in der Zeit vom 15. März bis zum 15. Juli (Brut- und Setzzeit) Hunde unangeleint in der freien Landschaft, insbesondere auf Äckern, Wiesen, Weiden, Heiden, Moor- und Ödflächen, in größeren Baumbeständen sowie auf Deichen außerhalb des bebauten Stadtgebietes führt.

§ 6 ÖffOrdnOG Ortsgesetz über die öffentliche Ordnung Landesrecht Bremen
(3) In Fußgängerzonen und in der der Allgemeinheit zugänglichen umfriedeten oder anderweitig abgegrenzten Park-, Garten- und Grünanlagen dürfen Hunde nur angeleint geführt werden.
Auf dem Weserdeich im stadtbremischen Überseehafengebiet Bremerhaven von der Stadtgrenze Bremerhavens bis zur Kaiserschleuse sind Hunde in der Zeit vom 1. April bis 30. September angeleint zu führen.
(4) Hunde dürfen nicht auf Kinderspielplätze mitgenommen werden; auf Rasenflächen öffentlicher Parks, die als Liege- oder Spielwiese gekennzeichnet sind, dürfen Hunde nur in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. März mitgenommen werden.

Will eine WK-Lokalreporterin Ängste gegen freilaufende Hund schüren?

Umgehend sprach HBpublik mit der Lokalredaktion des Weser-Kurier, Frau Andersen: Frau Andersen wurde gefragt, wie sie zu der Behauptung komme, ab sofort dürfen Hunde im Land Bremen nur noch an der Leine ausgeführt werden und Jäger seien berechtigt herumstreunende Hunde zu erschießen. Sie bezog sich auf das Stadtamt und las das Feldordnungsgesetz vor. Als sie darauf hingewiesen wurde, daß dieses Gesetz sich doch gar nicht auf das Stadtgebiet beziehe, erklärte Frau Andersen verblüffenderweise: "Hunde müßen in Bremen überall an die Leine. "Stellen Sie sich vor ich gehe auf dem Fußweg an ihrem unangeleinten Hund vorbei und bekomme deswegen Panik! "
Frau Andersen wurde daraufhin erklärt, daß das ein Fall für den Psychologen sei, nichts aber mit gesetzlichen Regelungen zu tun hätte. Sie legte abrupt auf.
Bei dieser erstaunlichen Argumentation drängt sich der Verdacht auf, daß es bei diesen Falschmeldungen, die die Bremer Medien seit Jahren wiederholen, um gezielte Kampagnen handelt (siehe HBpublik "Pinocchio-Award"). Die Behauptung des generellen Leinenzwanges für Hunde das ganze Jahr über in Bremen, verbreiten auch Bremer Polizeibeamte und das Bremer Tierheim. Letzteres, gefragt woher sie dieses Wissen hätten, erklärten: aus dem Weser-Kurier .

Wie Bremer Polizei, Bürgerparkverein und der Weser-Kurier in Verbindung stehen

Der Weser-Kurier wiederholt diese Falschmeldung übrigens schon seit Jahren. Um einen Fehler kann es sich somit nicht handeln.
Interessant dazu: der stellvertretende Leiter des Polizeireviers am Bürgerpark behauptete dazu wörtlich: "Der Bürgerparkverein" sei der Ansicht, daß der Bürgerpark bis direkt an den Torfkanal ginge. Und im Bürgerparkverein saß zu diesem Zeitpunkt Dr. Ullrich Hackmack, Herausgeber u. a. des Weser-Kuriers.

Stadtamt: Gesetz nicht eindeutig, sondern Interpretation

HBpublik telefonierte auf Grund der WK-Meldung noch am selben Tag mit dem Bremer Stadtamt: Dort gab man sofort zu:
"Das war eine Falschmeldung. Das wird morgen korrigiert"
Danach führte HBpublik ein Gespräch mit dem stellvertretende Leiter des Stadtamtes Joachim Becker, der in einem Interview des Senders RB 1 z. B. zu dem Fußweg außerhalb des Bürgerparks am Torfkanal, der durch einen Zaun von diesem getrennt ist, erklärte, daß laut Ortsgesetz Hunde dort in der Brut- und Setzzeit nicht ohne Leine laufen dürften: "Im Bürgerpark ist immer Leinenpflicht und am Torfkanal jetzt auch", erklärte er in dem Interview.
Aber Herr Becker gab zu, daß sich das Feldordnungsgesetz bezüglich Feldgefährdung auf die freie Natur und nicht auf das bebaute Stadtgebiet bezieht. Er erklärte, das Gesetz sei sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung interpretierbar. Er sagte dann verblüffenderweise, sie (das Amt) könnten die Anleinpflicht auch auf die andere Torfkanalseite ausdehnen. - Sicherlich sollte das keine versteckte Drohung sein, denn schließlich leben wir ja in einem Rechtsstaat und in dem wären solche Drohungen mit Gesetzwillkür ja undenkbar, oder?!

Können Bremens Hunde fliegen?

Der Weg am Torfkanal beispielsweise ist aber durch einen Zaun getrennt. Würde dies keine Bedeutung haben, könnte man "Angrenzen" überhaupt nicht mehr definieren. Die Behördenwillkür ist also offensichtlich. Außerdem sollte man nicht vergessen: Es geht um den Schutz von geschützten Wildtieren. Diese kommen in dem ca. 3m breiten Bereich vom Weg bis zum Zaun abgesehen von nicht bodenbrütenden Vögeln nicht vor. Nur flugfähige Vögel gibt es dort. Diese sind nur gefährdet, wenn Hunde fliegen könnten.

Die Existenz von Feldlerchen, Waldschnepfen, Kiebitz am Torfkanal
- so wahr wie die Existenz des Yeti

In dem RB1-Interview wurde bezüglich des Weges am Bürgerpark der Schutz von bodenbrütenden Vögeln genannt. Angeführt wurden Waldschnepfe, Feldlerche und Kiebitz.
Zur Waldschnepfe: Sie wird haustaubengroß. Eine ausgewachsene Waldschnepfe wird bis 38 cm groß und erreicht eine Flügelspannweite bis zu 65 cm. Aber es gibt sie nicht im, oder am Bürgerpark.
Zur Feldlerche: Sie bewohnt nicht zu feuchte, weiträumige Offenflächen mit niedriger und gerne lückenhafter Vegetation aus Gräsern und Kräutern. In Mitteleuropa ist sie weitgehend an landwirtschaftlich genutzte Flächen gebunden, die Hauptbruthabitate sind gedüngte Wiesen, Weiden und Äcker. Auch diese brütet also nicht im Bürgerpark
Zum Kiebitz: Er ist ein Charaktervogel der Wiesen- und Weidelandschaft der Niederungen. Ebenfalls nicht im Bürgerpark vorkommend
Dies bestätigte uns in einem Gespräch der Bürgerparkdirektor. Er sprach in diesem Zusammenhang wörtlich davon, ob es sich bezüglich der des Artikels über Bodenbrüter am Torfkanal um einen vorgezogenen Aprilscherz handele.
Wie oben erwähnt, sprach der Bremer NABU-Chef Sönke Hoffmann in Bezug auf freilaufende Hunde z. B. im Bereich Findorffallee aber von einem "gravierenden Problem" bezüglich Bodenbrüter. Wieso weiß Herr Hoffmann als NABU-Chef dann nichts davon, daß diese Vogelarten dort gar nicht existent sind?

Bremer NABU-Chef ein Tierquäler?

Liest man einen Kommentar des Herrn Hoffmann im Weser-Report im Juni 2015 könnte man den Eindruck haben, Herr Hoffmann hat nichts gegen Tierquälerei. In einer PRO und KONTRA-Kolumne schrieb er sinngemäß, artgerecht sei es, Hunde immer an die Leine zu legen, das sei artgerecht.
.
Zum NABU bitte auch lesen: "Umweltverbände: NABU bekommt Spenden von Nordcom und SWB" und "Unter Rot/Grün: Hunderte von Bäumen in Lilienthal gefällt mit Segen von B.U.N.D. und NABU" und "350 Bäume gefällt -
B.U.N.D, NABU, "Robin Wood" und die Grünen schweigen"

Holt sich der Jägermeister seine Vorschriften
von kommerziellen Promotionagenturen?

HBpublik sprach auch mit dem Stadtjägermeister, Herrn Tempelmann, der vom Stadtamt als äußerst kompetent bezeichnet wurde und auf den sich die Medien immer wieder beziehen, weil er die Ansicht vertritt, daß generell Anleinpflicht für Hunde im Stadtgebiet Bremen sei.
Herr Tempelmann ist übrigens keine Amtsperson, sondern er arbeitet "ehrenamtlich" und wohnt nicht mal in Bremen.
In dem Interview konnte er nicht ein passendes Gesetz nennen. Im Gegenteil: er verwies auf eine rein kommerzielle Webseite: www.hundeinfoportal.de. Diese wird von der Promotionagentur DOGPROMO betrieben. Von solchen Seiten holt sich Herr Tempelmann dann anscheinend seine Infos, die er als amtliche Verordnungen "verkauft"....und die Bremer Medien plappern es nach!
Weiter erklärte er, ganz Bremen sei ein Naturschutzgebiet. Er sprach von NATURA 2000 Gebieten und von Biotopen im Stadtgebiet Bremen und daß Herr Becker vom Stadtamt ja gar nicht der richtige Ansprechpartner gewesen sei, sondern hierfür der seinerzeitige Umweltsenator Loske zuständig sei. HBpublik recherierte die NATURA 2000 Gebiete und Biotope im Stadtgebiet Bremen. Es gibt dazu entsprechende Karten. Diese belegen: Es gibt keine Naturschutzgebiete oder Biotope im bebauten Stadtgebiet. (Eine der wenigen Ausnahmen z. B.: Ein Minibiotop in Weidedamm III, gekennzeichnet mit Schild).
Der Stadtjägermeister Tempelmann wurde Monate später von B&B weitehin als kompetent bezeichnet. B&B nahm auch die eigentliche Falschmeldung über die Leinenpflicht nie zurück.

Schutz der Bodenbrüter scheinheilig? - Unbegrenzter Freigang für wildernde Katzen

Wie sieht es mit dem Schutz der Vögel bezüglich frei laufender Katzen in der Brutzeit aus. In der "Brut- und Setzzeit" sind es Katzen, die brütenden Vögeln gefährlich werden können. Denn die absolute Mehrheit der Vögel sind Baumbrüter. In unseren Breiten ist nur ein kleiner Teil bodenbrütend. Doch erstaunlich. Es gibt keine Katzenverordnung in dieser Hinsicht.? In den Medien ist dies so gut wie kein Thema. Bei den Behörden schon gar nicht.

Naturschutz außer Kraft für Staatsbetriebe,
wenn der Kommerz im Vordergrund steht?

Dann hätten wir da noch bezüglich Wasservogelschutz die von der BRAS durchgeführten Bremer Torfkahntouren. Durchgeführt auch während der Brut- und Setzzeit mit Booten, fast halb so breit wie der Torfkanal. Wir verfügen über Hinweise dass Enten mit ihren zahlreichen Kücken bei Annäherung der Boote in Panik versuchen zu fliehen, was ihnen nicht gelingt, da die Uferböschungen so hochgelegt wurden, daß sie sie mit ihren Jungen nicht erreichen. Auch ist es schon passiert, dass sie, wenn sie es denn schafften an dem Boot vorbeizukommenden, von hinten von der Schraube des Motors angesaugt wurden. Ebenso werden die scheuen Reiher am Ufer von den Booten gestört.
Doch gibt es da eine öffentliche Diskussion z.B. vom NABU, die Fahrten in der Zeit 15.März bis 15. Juli einzuschränken? In keiner Weise!
Im Gegenteil, der NABU hat gute Beziehungen zu den Torfkahnbetreibern.
Liegt es daran, dass die BRAS ein Staatsunternehmen ist und mit den Torfkahnfahrten touristische geworben wird? Übrigens: Mitten in der Brut- und Setzzeit fahren die Torfkähne auch durch ein Naturschutzgebiet: Das "Kuhgraben"-Naturschutzgebiet.
Klar ist: Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Bitte dazu lesen HBpublik / POLIZEI "Good Cop, bad Cop und die BBV"...
Wie oben erwähnt, sprach der NABU-Chef Sönke Hoffmann in Bezug auf freilaufende Hunde z. B. im Bereich Findorffalle von einem "gravierenden Problem"
Erstaunlich, als der NABU vor ein paar Jahrenangesprochen wurde, ob er sich nicht für eine Sperrung eines Seitenarms des Torfkanals für Sportbootfahrer einsetzen könnte, da dort in den Uferzonen die bedrohten Eisvögel brüten, stieß man auf auffälliges Desinteresse. Denn genau in dieser Zeit wollte die BBV (der damalige Torfkahnbetreiber) zusammen mit der Stadt den Bootssport auf dem Torfkanal wiederbeleben.

NABU, Weidedamm II u.III und der Verstoß
gegen das Naturschutzgesetz

Ein weiteres Beispiel, daß Naturschutz unwichtig ist, wenn es um den Kommerz geht lesen Sie hier:
Der Teichmolch gilt (auch lt. Website NABU) als besonders geschützt. Dieser lebte abgesehen von einer unglaublichen Vielfalt von seltenen Schmetterlingen und Pflanzen im Gebiet des jetzigen bebauten Findorffer Gebietes Weidedamm II u. III. Das dort vorher befindliche idyllische Kleingartengebiet wurde für das Wohnungsbauprojekt komplett zerstört, mitsamt angelegten Biotopen. Alternative Bewohner mit Polizeigewalt vertrieben. Wassergräben mit einer hohen Population des besonders geschützten Teichmolches von Baggern planiert. Von den Naturschützern, wie dem NABU, gab es keinen Protest. Heute lebt dort die nicht bedrohte oder geschützte, aber sicherlich bodenbrütende Spezies Politiker (CDU, SPD, Grüne, z. B. Helga Trüpel) in schönen neuen Häusern.
"Böse Zungen" behaupten sogar, daß der ein oder andere Staatsdiener Grundstücke dort zum "Vorzugspreis" erhielt.

Die Privilegierten Hundebesitzer oder:
wie man ein Hundeareal angrenzend an ein Biotop bekommt

Des Deutschen liebstes Kind ein Verein!
Von folgenden Privilegien können normale Hundebesitzer nur träumen: Da bekommt ein Verein "Freunde der Uniwildnis" ein schönes naturbelassenen großes Areal direkt angrenzend an ein Biotop nahe dem Stadtwaldsee zugesprochen. Eine der Vereinsgründerinnnen Christine Bernbacher ehemalige „Grüne“-Bürgerschaftsabgeordnete (Ihr Ehemann Klaus Bernbacher war vorher langjähriger SPD-Genosse , danach Gründungsmitlgied der Partei AFB) . Einer der Mitglieder Carsten Werner, Sprecher der Grünen. Angeblich kann jeder Vereinsmitglied werden. Also Freigang für Hunde nur als "Vereinsmeier". Dazu bitte lesen: "Die "Freunde der Uniwildnis")

Fazit: Hier scheinen einige Beteiligte zu viel vom Jägermeister genossen zu haben!

Medien machen plötzlich SPD-Abgeordnete und Tierheim zu Hundeaktivisten

In den darauffolgenden Monaten machen die Bremer Medien ( "Was Bremer alles fordern - Petitionen im Internet: Bürger verschaffen sich Luft“ WK am 29.7.11) genau die zu "Hundeaktivisten", die jahrelang nichts taten, oder sogar aktiv an falschen Informationen bezüglich Anleinpflicht beteiligt waren: Die Ex-SPD Abgeordnete Bohle-Lawrenz und das Bremer Tierheim. (Die Rolle des Tierheims dabei siehe oben).
Der WK verschweigt nicht nur erneut die Parteizugehörigkeit von Frau Bohle-Lawrenz, sondern stellt auch nicht den erstaunlichen Zusammenhang her, daß sie Partei angehört, die fast nahtlos seit 65 Jahren in Bremen an der Regierung ist und deswegen schon seit 65 Jahren nie daran gehindert wurde diese Freilaufflächen zu schaffen.
Nun heißt es diese würden Freilaufflächen für Hunde fordern. Daß das schon lange andere Bürger forderten ist kien Thema für die Medien.
Wie passend: Frau Bohle-Lawrenz saß im dem Petitionsausschuss, der über die Bittgesuche der Bürger berät.. Trotzdem wurde ihr an den Senat gerichteter Antragsentwurf von ihrer eigenen Partei zurückgewiesen unter anderem weil die Ehefrau ihres Parteikollegen Jürgen Pohlmann habe auf seine Ehefrau verwiesen, die Angst vor Hunden habe. Quelle: Taz online 07.08.2011
Die Ehefrau von Pohlmann ist übrigens - und das schrieb die TAZ nicht - Brigitte Grziwa-Pohlmann, Leiterin einer staatlichen Kindertagesstätte.
Zu Familie Pohlmann bitte lesen:
"Die DKP-Seilschaften in Bremen - SPD-Abgeordneter Pohlmann: früher bei den Schlägertrupps der DKP - heute familienweise in der SPD"
und
" Ex-DKP-Vorstand/SPD-Abgeordneter Pohlmann: Umstrittener Richter untersagt Vorwurf der Mitgliedschaft in paramilitärischer DKP-Terrortruppe"

Im April 2012 macht der Beirat Findorff eine Sitzung zum Thema "Freilaufflächen für Hund" Fazit der Sitzung: Es gibt keine Möglichkeit Freilaufflächen für Hunde zu schaffen.

2016: Polizei nötigt illegal Hundebesitzer Hund anzuleinen

Auch 2016 macht sich die Bremer Polizei ihre eigenen Gesetze und nötigt Hundebesitzer illegalerweise ihre Hundanzuleinen.
Dazu bitte lesen: "Polizei zwang Bremer widerrechtlich Hund anzuleinen"

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