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Die Scherfs, der "Brechmittelskandal", Unicef, Evangel. Kirche, das "Friedensforum",
die DKP und die Ichon-Villa

Henning Scherf

Henning Scherf . Aufstieg und Fall des ehemaligen Bremer SPD-Genossen, Bürgermeisters, Justizsenators und "Maskottchen" der Bremer Medien (hier besonders des Weser-Kuriers").

Henning Scherf studierte Jura und Soziologie. Er ist seit 1963 Mitglied der SPD. Bis 1971 war er Rechtsanwalt in Bremen. Von 1972 bis 1978 war er Landesvorsitzender der SPD Bremen. Von 1984 bis 1999 gehörte er dem Bundesvorstand der SPD an. Von 1971 bis 1978 wurde Scherf in die Bremische Bürgerschaft gewählt. 2005 trat Scherf zurück.

Scherf verantwortlich für Brechmittelskandal

Scherf war von 1991 bis 2005 Justizsenator. 1992 schuf er für die Brechmittel-Prozedur zur Beweissicherung bei Drogenschmuggel die rechtliche Grundlage. Sein Komplize zu der Zeit CDU-Innensenator Röwekamp.
In seine Amtszeit als Justizsenator fiel 2004 das "Ersäufen" eines Mannes aus Sierra-Leone Laile Condé, der von der Polizei der Dealerei bezichtigt wurde. An ihm wurde der Einsatz von Brechmitteln praktiziert, wodurch er erstickte. Obwohl fast alle Bundesländer in Deutschland diese Foltermethode" mittlerweile verboten hatten, hielt Scherf weiterhin an dieser verbrecherischen Methode fest.
Auch nach dem Tod Condés hielt Scherf in einer Bürgerschaftsdebatte am 26. Januar 2005 die Brechmittel-Einsätze für gerechtfertigt und sagte, der Senat habe „lange Zeit dafür auch auf der fachlichen Ebene von allen Seiten Bestätigung bekommen“.

Scherf will von nicht gewußt haben

Dass es auch innerhalb Bremens deutlichen Widerstand gegen die Praxis des Brechmitteleinsatzes gab – davon will Scherf wenig bis nichts gewusst haben, ebenso wenig davon, dass es bereits 2001 nach dem ersten Toten in Hamburg bundesweit nur noch die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin waren, die daran festhielten. Widerstand auf breiter Basis gegen diese Methode habe es seiner Erinnerung zufolge erst 2005 nach dem Toten in Bremen gegeben. (Quelle: WK 17.9.13)

Scherf: keiner hat sich beschwert

Fast schon zynisch: Scherf sagt in B&B am 16.9.13. keiner hätte sich damals beschwert. Auch nicht die Opfer des Brechmitteleinsatzes.
Wie zynisch: als würden es solche Verdächtigten wagen, etwas gegen Justiz und Polizei zu unternehmen.

Die Bremer Justiz verweigerte zwei Mal die beteiligten Polizisten und den Arzt zur Rechenschaft zu ziehen . Henning Scherf ließen sie ganz außen vor. Schließlich wies der BGH zweimal die Freisprüche der Bremer Richter zurück.
Erst 2013 bequemt sich die Bremer Justiz, deren Richter häufig SPD-Genossen sind (sieh HBPUBLIK / JUSTIZ) Scherf als "Zeugen" vorzuladen.
Doch Scherf erscheint nicht. Er erfährt von der Bremer Justiz ein Privileg, das sonst niemandem gewährt wird: Die Richterin verhängt zwar ein Ordnungsgeld gegen ihn, aber um Schlimmeres gegen den "Genossen Henning" zu vermeiden, ruft sie ihn extra an.
Scherf kommt verspätet und behauptet er sei "auf See", Segeln vor Grönland mit der "Wappen von Bremen" gewesen. Das erweist sich als Lüge. Scherf war zu dem Zeitpunkt schon lange in Deutschland und nahm an zahlreichen Veranstaltungen teil.

Mildes Urteil für Scherfs Falschaussage durch seine Richterkollegen

bwohl auf uneidliche Falschaussage eine Strafe von 3 Monaten bis 5 Jahre Haft steht, wird Scherf zu lediglich 5000 Euro Geldstrafe verurteilt.
Dazubitte lesen: "Anklage gegen Scherf eingestellt - anstatt mindestens bis zu 5 Jahren Gefängnis nur Geldstrafe"

Scherfs Weggefährten trennen sich endlich von ihm - außer seine SPD-Genossen,
und die evangelische Kirche

September 2013: kurz nachdem er als Zeuge vernommen wurde und damit also erstmals wirklich im Zusammenhang mit dem Brechmitteltotschlag öffentlich angeprangert wird, gehen endlich auch seine bis dahin "Vertrauten" auf Distanz. Das "Kulturzentrum Schlachthof " (hochsubventioniert vom Bremer Staat, im Vorstand frühere TAZ- und "Weser-Report"-Journalisten) trennt sich von ihm als Schirmherr des„Explosive! Festival“. Danach der Deutsch-Französische Chor (DFC) Bremen. Doch die SPD-Genossen halten weiter zu ihm.

Scherf weiterhin tragbar für die "Lebenshilfe"

2015 arbeitet Scherf an einem Hörbuchprojekt der "Lebenshilfe" mit.


Auch die evangelische Kirche hüllt sich weiterhin in Schweigen und bezeichnet Scherf weiter als „leidenschaftlicher Kämpfer für eine menschlichere Gesellschaft" (http://www.ekir.de/solingen/kirchenkreis/15A042DFC9434D1DB8E13249F53F46A3.php

Brechmittelsenator Scherf weiter gern gesehener Gast in Schulen

Obwohl Scherf als Jusdtizsenator für diese Brechmittelpraxis verantwortlich war, war er weiterhin gern gesehener Gast in Bremer Schulen als "Vorleser".

Nach 10 Jahren! Scherf sagt Brechmitteleinsatz war Fehler

10 Jahre brauchte Genosse Scherf, um im Weser-Kurier öffentlich den Brechmitteleinsatz um Tod Condés als Unrecht zu erkennen
Scherf zum Tod Condés: „Ich habe nie in meinem Leben einen vergleichbaren Fall erlebt, und ich habe zehn Jahre gebraucht, um zu begreifen, dass es ein Fehler war. Man beachte: Politiker sind nie kriminell, sie machen nur Fehler.

Ca. eine Woche später "beklatschen" ihn seine Genossen in einem WK-Leserbrief

Karl Marten Barfuss und Hans-Christoph Hoppensack schreiben einen gemeinsamen Leserbrief im WK. Ess sei Scherf hoch anzurechnen, dass er mehr als zehn Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Senat seine frühere Haltung zu zwangsweisen Brechmittelvergaben und den Tod des Beschuldigten Condé bedauere. Zu herrn Hoppensack bitte lesen: „SPD, Scherf und die kriminellen Aktivitäten in der Hans-Wendt-Stiftung“. Und der Herr Barfuß war seit 1968 Dozent, Professor , dann Konrektor an der Hochschule Bremen.

Der Phantast Scherf: Bremen wird 2010 zum Geberland
stattdessen hat es 2016 fast 23 Milliarden Euro Schulden

Scherfs-Visionen: 2001 erklärte der damalige Bürgermeister Scherf in einer Runde von namhaften Unternehmern und Wissenschaftlern , Bremen : werde ab 2010 vom Nehmer- zum Geberland. 2016 hat Bremen fast 23 Milliarden Euro Schulden

Scherf macht aus Grau bunt

2006 veröffentlichte Scherf ein Buch übers Altern. Titel: „Grau ist bunt“. Die Bremer Medien, allen voran der Weser-Kurier macht eifrig Werbung dafür.

Scherf und die die evangelische Kirche

Scherf wurde während seines Studiums vom Evangelischen Studienwerk Villigst gefördert.r war Mitglied des Kirchentags-Präsidiums.
Kuratoriumsvorsitzender des Evangelischen Studienwerks Villigst (2007-2011).
Seit Januar 2010 war er Pate des Kinderhospiz Bethel.
Als Präsident des Bremer Senats war Scherf in Personalunion auch Senator für kirchliche Angelegenheiten (Kirchensenator)

2012 bekam die Bremische Evangelische Kirche: 28.301.016 Euro Subventionen vom Bremer Staat. 2013: 30.909.784 Euro. Projektförderung: 2012: 758.900 Euro. 2013: 636.027 Euro. Und zusätzlich jede Menge mehr für einzelne Gemeinden.

Scherfs zahlreiche "soziale Engagements"

Er war Schirmherr der Initiative "Schüler Helfen Leben". Außerdem Unicef-Mitglied, das immer wieder als prominients Gesicht von der UNICEF genutzt wird. (Der UNICEF wurde 2009 im Zuge eines Spendenskandals das Spendensiegel entzogen. (Doch schon im Herbst 2010 wurde ihr das Spendensiegel wieder erteilt ). Vorsitzende UNICEF-Deutschland Heide Simonis (ehemalige SPDMinisterpräsidentin Schleswig-Holstein. Simonis trat 2007 als ehrenamtliche Vorsitzenden von UNICEF Deutschland wegen eines Spendenskandals (üppige Beraterverträge wurden vergeben und millionenteure Umbauten der Kölner Zentrale veranlasst ) bei UNICEF zurück).
Seit 2011 ist Scherf Schirmherr des Stiftungspreises der Stiftung "Gib Bildung eine Chance".

Der doppelzüngige Scherf

1980, damals war er Senator für Jugend und Soziales, wandte er sich gegen ein Rekrutengelöbnis der Bundeswehr im Weserstadion. Am Rande der Feier kam es zu schweren Straßenschlachten. Scherf wurde vorgeworfen, er habe mitdemonstriert. Er selber behauptete hinterher, er habe sich zwischen die Linien gestellt, um zwischen Demonstranten und Polizei vermitteln zu wollen.

Scherf und der Skandal um die "Günter-Grass-Stiftung"

Henning Scherf war Kuratoriumsvorsitzender der "Günter-Grass-Stiftung", ein Linientruer SPD-Genosse.
Später wurde es Hajo Kesting (frühe „Norddeutschen Rundfunk“ (späteres Radio Bremen).

Der Polizeipräsident, die Zechs, Scherf und der Zeitschriftenverlag

2008: Polizeipräsident Mordhorst, Ex-Brechmitteljustizsenator und Bürgermeister Scherf backten für „wohltätige Zwecke“ im Auftrag von „Tiempo-Personalleasing und „Flamme“-Möbel für den Verein „Bremer Engel“. Dieser kümmert sich „um schwerstkranke Kinder und deren Angehörige“ und hängt zusammen mit einer „Erika Müller Stiftung“ Bremen.

Scherf und der "Space-Park-Skandal"

IWährend Scherfs Amtszeit wurde deas Millionengrab "Space-Park" errichtet. Hochsubventioniert von Bremen, via vom Bund überwiesenen Milliarden, die eigentlich für den Abbau der Verschuldung des Landes Bremens gedacht waren.

Luise Scherf, Hübotter, die Ichon-Villa und das Friedensforum

Scherfs Ehefrau Luise und Klaus Hübotter sind im Vorstand der Ichon-Villa . Luise Scherf wurde auch 2013 bei "Amnesty International Bremen", ebenfalls Sitz in der "Ichon Villa", trotz der Rolle Ihres Ehemannes in der "Brechmittelaffäre" weiterhin gern gesehenes Mitglied. Von "Amnesty International Bremen" hörte man übrigens so gut wie nichts, als der Flüchtling Laye condé im Polizeigewahrsam ersäuft wurde.

Henning Scherfs Schwiegertochter Richterin in Itzehoe und TV-Moderatorin

Henning Scherfs Schwiegertochter, Julia Scherf ist Richterin im Gerichtsbezirk Itzehoe und TV-Moderatorin

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