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Scheinheilige des Jahres

Weser-Kurier, SPD-Politiker, Landesjägerschaft und der „Tierschutzverein“:
Eine Allianz der Scheinheiligen

Auf fast einer halben Seite versucht der Weser-Kurier am 25.6.11, eine SPD-Politikerin, den Tierschutzverein und die Landersjägerschaft nun zu Fürsprecher für Hunderechte zu machen.
Der WK berichtet davon die SPD-Politikerin, die später zur FDP wechselte, Karin Bohle-Lawrenz und der Bremer Tierschutzverein hätten „den Nerv der Leute getroffen“, indem sie eine Petition zu Freilaufflächen für Hunde eingereicht hätten. Übrigens: Frau Bohle-Lawrenz saß selbst in diesem Petitionsauschuß. sie war bis zu ihrem Übertritt in die FDP SPD-Bürgerschaftsabgeordnete.

Erstaunlich aber: HBpublik deckte kurz vorher die jahrelangen Falschmeldungen der Landesjägerschaft , der Behörden und des WK auf. Und nun nach jahrzehntelangem Nichtstun auf diesem Gebiet, versucht der WK die Beteiligten als Wohltäter zu stilisieren. Scheinheilig!
Es waren genau der Weser-Kurier, der Tierschutzverein - der Kritiker auch schon mal vor Gericht bringt - die Landesjägerschaft (deren Mitglied der Stadtjägermeister ist), und die Behörden unter der Regierungspartei SPD, die Falschmeldungen in Serie brachten, bzw. ihre Interessen damit durchsetzten wollten.
Dazu lesen unter der Rubrik unter EXTRABLATT „Riecht das Thema „Leinenzwang für Hunde nach Behördenwillkür?“
bzw. Bremer Witz "Bremens Jägermeister holt sich Amtsvorschriften von Promotionagentur"

Da hätten wir den Bremer Tierschutzverein, der vor gar nicht langer Zeit selbst in Verruf geriet, mit seinem Vorsitzenden Wolfgang Apel. Er war früher Personalratsvorsitzender beim Bremer Staat und ehemaliger Schöffe an Bremer Gerichten.
Jahrelang behaupteten die Mitarbeiter dieses Vereins, es sei genereller Anleinpflicht für Hunde in Bremen. Auf die Frage woher sie das hätten, kam die Antwort: „Aus dem Weser-Kurier“.
Weiter den NABU-Chef Sönke Hoffmann der - wie ein RB-Journalist behauptete, erklärte, im Bürgerpark gäbe es Bodenbrüter wie Kiebitz und Feldlerche und deswegen über ein Hundeproblem an einem Weg des Torfkanals sprach. Übrigens bekommt der NABU erhebliche finanzielle Unterstützung vom Bremer Staat.

Ein Tierquäler als Bremer NABU-Chef?

Liest man einen Kommentar des Herrn Hoffmann im Weser-Report im Juni 2015 könnte man den Eindruck haben, Herr Hoffmann hat nichts gegen Tierquälerei. In einer PRO und KONTRA-Kolumne schrieb er sinngemäß, artgerecht sei es, Hunde immer an die Leine zu legen, das sei artgerecht.
Fazit: nicht nur eine Allianz der Scheinheiligen. Sondern auch eine Allianz der Unwissenden.

Die Grünen, SPD-Bürgermeister Böhrnsen
und SPD-Sozialsenatorin Rosenkötter
bei der NPD-Gegendemo

Gerade mal 185 NPDler. Das ist die absurde Bilanz des klägliche Versuches der Rechtsfaschisten in Bremen "Größe" zu zeigen.
3000 Gegendemonstranten und 3000 Polizisten die beide Lager auseinander halten mußten. Das ist die andere Seite einer ebenso absurden Bilanz.
Dabei versucht der Weser-Kurier alle Jahre wieder - besonders beliebt kurz vor Wahlen - das Gespenst von erstarkenden Nazis auszuschmücken, obwohl aktuell der Bremer Verfassungsschutzbericht 2010 eine Rückläufigkeit der Rechten bescheinigt. (Was allerdings auf Grund des Versagens des Verfassungschutzes bei den Morden durch neofaschistische Terroristen aktuell nicht unbedingt verlässlich ist).
Doch Wahlen belegen immer wieder: Die NPD hat keinerlei Rückhalt in der Bevölkerung. Daran ändern auch die bestialischen Morde an ausländischen Mitbürgern nichts.
Scheinheilig wird es dann, wenn die Bremer Medien bei den Gegendemonstranten zeigen, wie die SPD-Genossen Böhrnsen und Rosenkötter Arm in Arm umrahmt von IGMetall Fahnen an vorderster Front mitmarschieren.
Scheinheilig, weil die Partei dieser beiden Politiker gerade beschloss, ihren Genossen Sarrazin, der mit seinen tumben Äußerungen über Ausländer, fast schon in Richtung Volksverhetzung ging und sich nicht scheute dazu eine abstruse "Vererbungslehre" zu präsentieren, in der Partei weiter zu dulden. Eine Empörung von Böhrnsen, Rosenkötter , Grünen oder der IGMetall konnte man in Bremen nicht vernehmen.

Bremen verzichtete auf Aufarbeitung des Linksextremismus

Ebenso scheinheilig ist die Bremer Einstellung zur Aufdeckung des Linksextremsimus: Als im "Haus der Wissenschaft" eine Ausstellung zum Thema Rechtsextremismus stattfand, hat Bremen auf die Schautafeln zum Thema Linksextremismus verzichtet (z. B. die Aufarbeitung der Verbindung solcher Kommunisten, die den Linksfaschismus in Staaten wie der ehemalgien Sowjetunion, DDR-, China oder Kambodscha verherrlichten).
SPD-Genosse, Innensenator Ulrich Mäurer argumentierte: „Man kann diese Themen nicht so einfach nahtlos zusammenfassen. Da ist eine differenzierte Betrachtung notwendig". Vermutlich scheut sich Herr Mäuerer vor den Konsequenzen. Denn es würde den ein oder anderen Politikerkumpel ins Rampenlicht stellen, der (oder die) jetzt satte Gehälter oder Gewinne bei und mit dem Bremer Staat machen. und das ist den Genossen wie Herrn Mäuerer wohl gar nicht recht. Haben doch die Bremer Medien jahrelang dichtgehalten, was die Vergangenehit so manches linksfaschistischen "Integrierten" in Bremen anging.

Und während die Gewerkschaften, Kirchen und Parteien ein Großaufgebot gegen eine verschwindend geringe Zahl von Neofaschisten auf die Beine bringen kann, stand die Solidaritätskundgebung (Mahnwache) des Bremer Theaters für deren ehemaligen Kollegen, den chinesischen Dissidenten Ai Weiwei, der durch das kommunistische chinesische System inhaftiert wurde, als kleines Grüppchen so ziemlich isoliert da.
Ach ja, es gab da eine der üblichen Grünen Verbalempörungen durch die grüne EU-Abgeordnete Trüpel (dazu bitte lesen: "Helga Trüpels originelle Erkenntnisse über China).

Man wird irgendwie das Gefühl nicht los, daß die etablierten Parteien, die durch eine immer geringere Wahlbeteiligung an Glaubwürdigkeit verlieren, die NPD als ganz willkommen sehen, um die Bürger mit dem Schreckgespenst der Neofaschisten an die Wahlurnen zurückzubringen: Frei nach dem logikfreien Wahlplakat der Grünen, wenn man nicht wählen würde, würde die Stimme für die Neonazis zählen.

Die Ausstellung "Polizeigewalt - Bremens Polizei
im Nationalsozialismus"

Da wird mit großem Tamtam die Ausstellung "Polizeigewalt - Bremens Polizei im Nationalsozialismus" eröffnet. Man fragt sich: Ist es nicht eher scheinheilig, daß erst nach ca. 60 Jahren dieses Thema aufgearbeitet wird. Ist es nicht ebenso scheinheilig, daß gleichzeitig in der Gegenwart unter Beteiligung Bremer Polizisten ein Mitbürger ertränkt wird (Brechmittelskandal) und keiner wirklich zur Rechenschaft gezogen wird. Die Menschenmenge, die gegen diesen Skandal protestierte, blieb überschaubar. Auf jeden Fall gab es keine Demos mit Bürgermeister Böhrnsen, Frau Rosenkötter , den Grünen oder der IGMetall in vorderster Reihe.

"Ehrenbürger" Klaus Hübotter

Bis 1991 gehörte der jetzige Klaus Hübotter der DKP an. Einer Partei also, die den menschenverachtenden "Sozialismus a la DDR verherrlichte, den man eher unter Linksfaschismus einordnen kann Selbstschußanlagen , Todesstreifen, Stasiterror, waren alles keine Identifikationsprobleme für die Anhänger dieser Partei. Nun meint genau dieser "Ehrenbürger" der richtige zu sein gegen Neonazis Flagge zu zeigen. Scheinheilig!

Hübotter will keine Kasernen bauen, aber hielt einem Militaristenstaat die Treue

Am 20.9.14 führt WK-Chefredakteurin Hellwig ein interview mit Hübotter. Hübotter sagt darin:
"...Woran ich keinen Spaß hätte und was ich auch nie machen werde: eine Kaserne bauen".
Hellwig: "Aus Überzeugung . . ."
Hübotter: "Ich werde keinen Beitrag dazu leisten, dass Menschen dazu ausgebildet werden, andere notfalls totzuschießen.." Wer das sagt? Ein Mann wie Hübotter, der jahrzehntelang Funktinär der DDR treuen DKP war. Einem Staat, der Wehrkundeunterricht als Schulfach hatte, Zwangsadoptionen durchführte und "Republikflüchtlinge" erschießen ließ. Was für ein Scheinheiliger.

Der Weser-Kurier beschwert sich über Zensur - und zensiert selbst

Der Weser-Kurier beschwert sich in seinem Artikel "Angriff auf die Pressefreiheit" v. 9.12.10 über die "Zensur" durch Personen die von Journalisten interviewt werden. Doch es ist der Weser-Kurier selbst, der Zensur betreibt. So unter anderem z. B. bei Leserbriefen in denen er die Beiträge der Verfasser durch Umformulierungen oder Kürzungen sinnentstellt, bzw. wichtige Fakten wegläßt. So ist es ziemlich scheinheilig für sich dieses Privileg des "Streichens" in Anspruch zu nehmen, aber es anderen nicht zuzugestehen.
Über ihre eigenen zweifelhaften Methoden schreiben die Journalisten dieser Zeitung selbstverständlich nichts. Letztendlich kommt es wohl dadurch, daß Interviewpartner vorsichtiger geworden sind.

Sirvan Cakici ,Klaus Möhle, Iris Spieß: die Neuzugänge der SPD

Sirvan Cakici, manche nennen sie auch die "Barbü-Puppe" der Linken, mehr durch Skandale aufgefallen, als durch politische Aktivitäten, vertrat noch vor Kurzem die Ansichten Ihrer Linkspartei und wechselte nun zur Mehrwertsteuerlügen-Partei SPD. Bei den Linken kämpfte sie gegen Hartz IV. Nun ist sie bei deren Erfindern untergekrochen. In der Scheinheiligen Partei Deutschlands wird sie sich bestimmt wohlfühlen.

Klaus Möhle früher KBW-Mitglied, strammer Grüner, Bauwagenbewohner, macht nun Karriere bei der SPD. Die Sprache verschlägt es einem, wenn man seine Begründung für seinen Wechsel liest: "
" Friedenspolitik: Seit der Zustimmung der Grünen zum Bundeswehreinsatz in Kosovo ist mein Vertrauen in die Friedenspolitik der Grünen stark zurückgegangen. Auch was einige grüne Funktionäre in Bremen zum Afghanistan Krieg vertreten, halte ich für extrem gefährlich..."
Hä?! Ist die SPD gegen den Afghanistan-Krieg?
"
Sozialpolitik findet bei den Grünen zur Zeit gar nicht statt. Es gibt keine Antworten auf die zentralen sozialpolitischen Fragen. Vor allem fehlt das Gespür für Gerechtigkeit..."
Aber sicher, Herr Möhle! Zu den Erfindern von Hartz IV zu wechseln, ist da ja die logische Konsequenz!
Zu weiteren interessanten Erkenntnissen des Herrn Möhle bitte lesen: "Die erstaunlichen Erkenntnisse des EX-KBW-, Ex-Grünen, SPD-Genossen Möhle:„Es gibt auch einfach böse Menschen“

Und zuguterletzt CDU-Frau Iris Spieß. Nun ja, zumindest Herr Möhle und Frau Spieß haben eins gemeinsam: Ob SPD, Grüne oder CDU, der Unterschied wird ja immer kleiner. Unser Vorschlag, damit es beim nächsten Mal schneller geht: einfach die alten Parteibücher behalten.
Eine schöne Beschreibung für die SPD kam da vom WR-Redakteur Ilja Mertens: er bezeichnete die SPD in diesem Zusammenhang als "Mandats-Lumpensammler".

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