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Scheinheilige des Jahres

24 Jahre Breminale-
24 Jahre Fleisch von gequälten Tieren

Seit 24 Jahren gibt es die Breminale. Ins Leben gerufen hatten sie Leute aus der "alternativen" Ecke. Doch 24 Jahre lang wurde bei der Breminale an deren Eßständen fast ausschließlich Fleisch aus Massentierhaltung angeboten, d. h. Fleisch von gequälten Tieren. Erst nach unserer Veröffentlichung änderte sich das 2013 - teilweise.

... und ein Grüner hatte keine Probleme damit

24 Jahre lang hatten die "Macher" damit kein Problem, hauptsache die Musik, die Einnahmen und die Subventionen vom Bremer Staat stimmten.
Das, obwohl seit 2007 ein Grüner, Carsten Werner, heutiger Sprecher für Kultur- und Medienpolitik der Grünen Bürgerschaftsfraktion,das Festival "Breminale" machte. (Seit 2010 baut er mit der künstlerischen Leiterin der Breminale, Susanne von Essen eine Agentur für Veranstaltungsformate auf. (Frau von Essen ist gleichzeitig mit Werners Ehefrau Leiterin des „Jungen Theaters“) Zu von Essen bitte lesen: "V
erein "StadTraum" - Wie "StadTraum"-Chefin von Essen rücksichtsloses Radfahren verharmlost"

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Zu Carsten Werner bitte lesen: "Der Grüne, das Bremer Theater, "Villa Ichon", die Breminale, Radio Bremen und die hochsubventionierte Schwankhalle"

2011 sah man dann zum ersten Mal ein paar "Alibistände" mit Fleisch aus Bioproduktion. Nach 24 Jahren wohlgemerkt. Und prompt berichten die Medien darüber - natürlich im positiven Sinn. Nicht etwa so, daß die Tatsache kritisiert wird, daß 24 Jahre Fleisch aus Massentierhaltung verkauft wurde. Übrigens berichteten die Bremer Medien erst darüber, nachdem von uns dieser Artikel veröffentlicht wurde.

Erstaunlich: gleichzeitig bewarb sich Bremen 2011 um den Titel "Hauptstadt des Fairen Handels". Bremen, das jährlich mit Zigtausenden die Breminale (unter anderem) sponsort.

Die „grüne“ Breminale 2012 - nur 30% Bio.
Medien verschleiern

Breminale 2012: von ca. 35 Imbiss-Ständen waren nur 8 Biostände. Also gerade mal 30 % Anteil an Bio-Essen!!! Für ein von den "Grünen" vor 24 Jahren eingeführtes Projekt eher peinlich.
Nachdem Hbpublik unter der Überschrift: „24 jahre Breminale - 24 Jahre Fleisch von gequälten Tieren“ diesen Artikel veröffentlichte, reagierte die Bremer Medien (Weser-Kurier, Annika Müllenberg) mit der Meldung, dass auf der Breminale 2012 doppelt so viele Biostände sein würden. So wird der geringe Anteil der Biostände durch journalsitische Verschleierung perfekt kaschiert. Erst 2016 gab es ca. 50% "Biostände".

Kostenlose WK-Publicity für Ehefrau des Breminale-Machers

Veranstalter der mit öffentlichen Geldern gesponsorten "Breminale" war zeitweise:
Breminale Geschäftsführer Harald Siegel, Seine Ehefrau, Claudia Siegel, ist Projektleiterin der Messe „Woman“ (
Modeflohmarkt für die Frau) die in den Hallen der "Messe Bremen" stattfindet und regelmäßig Publicity für ihre Messe im Weser-Kurier (z. B. von den für PR-Artikel bekannten WK-Journalisten Frauke Fischer und Jürgen Hinrichs) bekommt..

Auch mit seinem Sponsor SWB nehmen es die Breminale-Macher nicht so genau, wenn Sponsorengelder rollen:
Denn der Strommix der swb wurde - auch als die Breminale GmbH mit der SWB zusammenarbeitete - wird von fossilen, klimabelastenden Energien dominiert: rund 80 Prozent Steinkohle und Gas, 4 Prozent Atomstrom sowie 17 Prozent erneuerbare Energien, die sich die swb nach dem „ Erneuerbare Energiegesetz“ (EEG) anrechnet. Der tatsächliche Anteil Erneuerbarer an der Eigenerzeugung lag bei der swb zeitweise bei unter 2 %. Das Ökostromangebot "proNatur" der swb und der „Werderstrom“. "proNatur" stammt zu einem Teil aus dem alten, abgeschriebenen Wasserkraftwerk Campoco­logno, an dem die Schweizer Atomwirtschaft beteiligt ist, zum anderen wird gar kein Ökostrom bezogen, sondern Kohle- und Atomstrom über Recs-Zertifikate zu grünem Strom umetikettiert. „Recs“ (Renewable energy certificate system) ermöglicht Stromversorgern und Händlern ihren fossilen oder atomaren Strom durch den Kauf der Öko -Zertifikate (nicht des Ökostroms) als saubere Energie zu vermarkten.
Quelle bezüglich Strom: http://bewegung.taz.de/termine/swb-klimasch-m-utzwochen-eine-unbequeme-wahrheit

Breminale GmbH: beim Flohmarkt von "Nachhaltigkeit keine Spur":

Energiesparlampen, Elektronikteile, alles ungetrennt in den Müll

Die Breminale GmbH ist auch Veranstalter des Flohmarkt Bremen. Dort kann man Sonntags auf der Bürgerweide beobachten, wie "nachhaltig" Bremen ist: Alles was die Händler am Ende des Marktes nicht mehr haben wollen und auf dem Boden zurücklassen, wird rigoros von den Helfern der Breminale GmbH in große Mülltonnen entsorgt. Von Wertstofftrennung keine Spur. So wandern z.B. Schadstoffe wie Energiesparlampen, Batterien zusammen mit völlig intaktem Kinderspielzeug, Puzzle, Elektronikteile, Werkzeug, Metall u vieles mehr, was andere Menschen gebrauchen könnten im Müll. Das, obwohl Bremen sich als "Stadt der Nachhaltigkeit öffentlich in Szene setzt. und Arbeitslose in Zwangsarbeit, die sie für Privatunternehmen machen müßen, gebrauchte Puzzle auf Vollzähligkeit prüfen läßt. Dazu bitte lesen: "Wie Radio Bremen 1-Euro-Job Ausbeuter positiv darstellt"

Der ADFC und die Breminale

Originaltext ADFC: „Über 1.000 mobile Fahrradparkplätze organisiert der ADFC Bremen mit seinen Partnern für die Breminale. Dabei arbeitet der ADFC mit dem „Recyclinghof Findorff zusammen“, für den - genauso wie fpür den ADFC - 1-Euro-jobber tätig sind, die z. B. auch im Findorff die Straßen reinigen
So etwas ist Scheinheilig.
Übrigens : nachdem Hbpublik über die Breminale berichtete gab es bei der Breminale 2013 einen höheren Anteil an Bioständen: etwa die Hälfte der Stände verkaufte aber weiter Fleisch aus Massentierhaltung.

Weser-Kurier, SPD-Politiker, Landesjägerschaft und
der „Tierschutzverein“:
Eine Allianz der Scheinheiligen

Auf fast einer halben Seite versucht der Weser-Kurier am 25.6.11, eine SPD-Politikerin, den Tierschutzverein und die Landersjägerschaft nun zu Fürsprecher für Hunderechte zu machen.
Der WK berichtet davon die SPD-Politikerin Karin Bohle-Lawrenz und der Bremer Tierschutzverein hätten „den Nerv der Leute getroffen“, indem sie eine Petition zu Freilaufflächen für Hunde eingereicht hätten.

Erstaunlich aber: HBpublik deckte kurz vorher die jahrelangen Falschmeldungen der Landesjägerschaft , der Behörden und des WK auf. Und nun nach jahrzehntelangem Nichtstun auf diesem Gebiet, versucht der WK die Beteiligten als Wohltäter zu stilisieren. Scheinheilig!
Es waren genau der Weser-Kurier, der Tierschutzverein - der Kritiker auch schon mal vor Gericht bringt - die Landesjägerschaft (deren Mitglied der Stadtjägermeister ist), und die Behörden unter der Regierungspartei SPD, die Falschmeldungen in Serie brachten, bzw. ihre Interessen damit durchsetzten wollten.
Dazu lesen unter der Rubrik unter EXTRABLATT „Riecht das Thema „Leinenzwang für Hunde nach Behördenwillkür?“
bzw. Bremer Witz "Bremens Jägermeister holt sich Amtsvorschriften von Promotionagentur"

Da hätten wir den Bremer Tierschutzverein, der vor gar nicht langer Zeit selbst in Verruf geriet, mit seinem Vorsitzenden Wolfgang Apel. Er war früher Personalratsvorsitzender beim Bremer Staat und ehemaliger Schöffe an Bremer Gerichten.
Jahrelang behaupteten die Mitarbeiter dieses Vereins, es sei genereller Anleinpflicht für Hunde in Bremen. Auf die Frage woher sie das hätten, kam die Antwort: „Aus dem Weser-Kurier“.
Weiter den NABU-Chef Sönke Hoffmann der - wie ein RB-Journalist behauptete, erklärte, im Bürgerpark gäbe es Bodenbrüter wie Kiebitz und Feldlerche und deswegen über ein Hundeproblem an einem Weg des Torfkanals sprach. Übrigens bekommt der NABU erhebliche finanzielle Unterstützung vom Bremer Staat.

Ein Tierquäler als Bremer NABU-Chef?

Hoffmann, der angibt selbst 2 Hunde zu besitzen. Liest man einen Kommentar des Herrn Hoffmann im Weser-Report im Juni 2015 könnte man den Eindruck haben, Herr Hoffmann hat nichts gegen Tierquälerei. In einer PRO und KONTRA-Kolumne schrieb er sinngemäß, artgerecht sei es, Hunde immer an die Leine zu legen, das sei artgerecht.

Fazit: nicht nur eine Allianz der Scheinheiligen. Sondern auch eine Allianz der Unwissenden.

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