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Scheinheilige des Jahres

Verbot von Zirkusstieren - aber weiter Quälerei
von Freimarktsponys und Stalltieren

Stolz geben Bremens Parteien Ende 2011 das Verbot von Zirkussen, die Tiere halten, bekannt. In Bremen darf zukünftig kein Zirkus mehr auftreten, der Wildtiere im Programm hat, weil eine Tierhaltung in Zirkussen als nicht artgerecht sei. Das ist scheinheilig.
Denn schon 3 Monate später erklärt die Rot/Grüne-Landessregierung, Bremen könne den Auftritt von Wildtieren bei Zirkus-Vorstellungen nicht verbieten, da nur der Bund das Tierschutzgesetz ändern kann. Mit ähnlichen Argumenten dürfen sich auch weiterhin auf Osterwiese und Freimarkt im "Ponykarusell" Ponys 8 Stunden am Tag im Kreis drehen, um Kinder zu erheitern. Doch wenn Rot/Grün will, können sie einen ganzen Hafen für Atomtransporte sperren.
Erstaunlich, dass hochbezahlte Bürgerschaftsabgeordnete nicht vorher wußten, daß nur der Bund das ändern kann.
Doch da der Bremer Bürger das, im Gegensatz zu einem Auftritt von Zirkustieren, nicht sieht, wird diese Art von Tierquälerei von den Parteien weitestgehend hingenommen. Ein weiterer Vorteil für Bremens Politiker: Zirkusse sind durchreisendes Volk, und somit laufen unsere Lokalpolitiker keine Gefahr die Bremer Wirtschaft zu verprellen.

Grüne Linda Neddermann scheitert an Verweigerungshaltung der SPD

Eine Ausnahme bildet dabei die grüne Bürgerschaftsabgeordente Linda Neddermann. Sie stellte einen Antrag "keine lebenden Tiere auf Bremens Jahrmärkten". Doch der Koalitionspartner SPD verweigerte die Unterstützung und der Antrag kam nicht durch.
Die Schaustellerlobby ist stark in Bremen und genau deswegen wagt sich auch kein Politiker daran , das unsägliche Ponyreiten auf dem traditionsreichen Bremer Freimarkt zu beenden, wo Ponys sich den ganzen Tag im Kreis drehen müßen, um Bremens Kindern ein zweifelhaftes Vergnügen zu bereiten. Ebenso wie Zirkusstiere werden diese Tiere dann in Wagen gepfercht und von einem Auftrittsort zum anderen gekarrt. Hier gab es auch nie große Proteste vom Bremer Tierschutzverein (Im Vorstand Politker u.a. der SPD).

Bundesweit war Rot/Grün genauso wie die anderen Parteien jahrelang an der Regierung und hatten somit jahrelang Gelegenheit, ebenso die tierquälerische Massentierhaltung abzuschaffen. Taten dies nicht: Weiterhin erlaubt ist in Bremen z. B. der Verkauf von Eiern aus tierquälerischer Massentierhaltung. Besonders perfide auf Wochenmärkten: hier verkaufen "als Kleinbauern getarnte" Verkäufer Eier aus sogenannten "Kleinvolieren" bzw. "ausgestalteten Hühnerkäfigen". Diese Haltungsformen, sind nichts anderes als ebenfalls tierquälerische Haltung (in der Schweiz verboten).
Besonders heuchlerisch sind hier die Grünen: mit ihren "ausgestalteten Hühnerkäfigen", die sie während ihrer Amtszeit zusammen mit der SPD (Regierungszeit 1998 - 2005, Landwirtschaftsministerin Renate Künast, Grüne) als Fortschritt in der artgerechten Tierhaltung verkauften.
In "ausgestaltete Käfigen” (Kleinvolieren) vegetieren bis zu 60 Legehennen je Käfig dahin. In diesen ist gerade mal 28 x 28cm Platz pro Huhn. D
er Frankfurter Zoologe Professor Bernhard Grzimek bezeichnete diese Tierhaltung schon in den 80er Jahren als "KZ-Hühner".

Noch weniger Platz als in der Manege. Rechts Rush-Hour im Hühnerzirkus:


Fotos:
Copyright Eckard Wendt / AGfaN

Böhrnsens Initiative für NPD-Verbot,
obwohl seine Partei selbst es jahrelang unterlassen hat

Groß herausgestellt wird am 2.12.11 im WK die medienwirksame Ankündigung der Bremer SPD eine Initiative für ein NPD-Verbot zu starten.
Für SPD-Bürgermeister Böhrnsen ist erst nach den Morden von Neonazis belegt, dass die NPD verfassungsfeindlich sei. Für ihn sei es beschämend, wie ahnungslos die Sicherheitsbehörden mehr als ein Jahrzehnt waren und spricht von 137 Morde in der Zeit von 1990 bis 2008 begangen haben.“
Quelle: WK 2.12.11
Doch warum haben SPD und Grüne das NPD-Verbot nicht schon während ihrer Zeit selbst durchgeführt? Sie waren von 1998 bis 2005 schließlich selbst an der Regierung. Und jedem war klar, daß die NPD verfassungsfeindlich war und die Morde von denen er spricht, fielen in die Regierungszeit der SPD/Grünen-Koalition.
Scheinheilig.

2011 Rot/Grün verbietet Umschlag von Kernbrennstäben.
Doch 5 Jahre vorher beliefern sie damit die ganze Welt

SPD und Grüne suchen zur Zeit jede Gelegenheit sich bei ihrer Klientel beliebt zu machen - selbst mit Gesetzen, die sowieso gekippt werden da rechtswidrig.
2011/2012 erklärt Rot/Grün in Bremen, daß das Land Bremen die Hafengebiete für den Umschlag von Kernbrennstäben entwidmet. Begründung: Bremen richte seine Politik auf Nachhaltigkeit und ökologische Energien aus, da passe Atomkraft nicht ins Bild.
Erstaunlich: als Rot/Grün die Bundesregierung stellte, fanden Atommülltransporte - wie auch die Castortransporte - statt.
Jürgen Trittin (Grüne) war damals Umweltminister. Heute gehen die Grünen wieder auf die Demos gegen Castortransporte.
Im Januar 2005, als die Grünen mit der SPD selbst an der Regierung waren, erteilten z. B. die NRW-Grünen die Genehmigung , daß weltweit 21 AKW's mit Brennstäben aus Deutschland beliefert werden konnten und genehmigten eine Kapazitätserweiterung der Gronauer Urananlage von 1.800 auf 4.500 Jahrestonnen.
Joschka Fischer, grüner Ex-Außenminister, ist Berater des Atomkonzerns RWE. Margareta Wolf, grüne ehemalige Staatssekretärin im Bundesumweltministerium,
betreut als Beraterin in einer PR-Agentur den „Informationskreis Kernenergie“.
Scheinheilig.

Umweltverschmutzung für Grüne o.k.,
wenn's der Wirtschaft dient

Reisebusse dürfen auch in Zukunft mit gelber Plakette in die City.
Reisebusse mit gelber Plakette dürfen auch ab 2012 in die Bremer City fahren. Die Halter müssen nur nachweisen, dass ihr Fahrzeug sich nicht nachrüsten lässt.
W
as für den normalen Bürger nicht erlaubt ist, wird für Unternehmer von SPD und Grünen also weiterhin gestattet. Auch Hotelgäste können weiterhin ohne grüne Plakette in die Umweltzone.
Tagesgäste und solche, die bei Freunden oder Verwandten übernachten nicht.
Doch hier gehts ja schließlich um Geld was in Bremen bleiben soll. Da darf der Umweltschutz schon mal auf der Strecke bleiben. Das ist scheinheilig.

Feinstaubzone für Autofahrer, aber im Bürgerpark blasen die Laubsauger
Gleichzeitig sieht man - so im Dez 2011 - im Bürgerpark frei nach dem Motto "Und ewig singen die Wälder" eine Laubsaugertruppe (mind. 5) eine Wiese von Blättern freiblasen. Jede Menge Abgase werden in die Luft geblasen, das Klima wird erwärmt, obwohl die Blätter sowieso dort verrotten würden.
Und an den Taxiständen laufen die Motoren, um es den Taxifahrern warm zu machen, anstatt für frierende Taxifahrer elektrische Standheizungen an den Taxiständen zu installieren.

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