Medienpreis "Schwarzer Kanal"
für die Propaganda der B&B-Reporter Uwe Wichert und Anna Pajak

Am 31.7.14 berichtet der Buten & Binnen-Reporter Uwe Wichert über das 30ig jährige Jubliäum der sogenannten "Bremer Arbeitslosen Selbsthilfe (Bras e.V.).
Titel "Initiative für Arbeitslose BRAS feiert 30. Geburtstag":
"Wer lange arbeitslos ist, schafft oft nur schwer wieder den Sprung zurück in einen festen Job. In Bremen gibt es einen Selbsthilfe-Verein der Arbeitlosen: BRAS. Die Initiative feiert in diesem Jahr 30. Geburtstag." so der Moderator Alexander Brauer.
Den "Karl-Eduard von Schnitzler"-Journalimsus von Herrn Wichert erkennt man an genau diesen Äußerungen: Wer lange arbeitslos ist?: Als Langzeitarbeitsloser gilt, wer länger als 1 Jahr erwerbslos ist! B&B's unsäglicher Journalismus im DDR-Stil drückt sich auch durch den Moderatoren Alexander Brauer aus.: " Wer lange ohne job ist hat sicherlich Geldsorgen, aber dem fällt auch die Decke auf den Kopf. Viele wollen endlich wieder einen verlässlichen Job. so Brauer in der Ankündigung .
Die BRAS selbst ist ebenso zynisch. Sie wirbt auf ihrer Webseite: "bras ist ein Beschäftigungsträger und bietet arbeitsuchenden Menschen
- vielseitige, attraktive Beschäftigungsangebote - erfolgreiche Unterstützung bei der Jobsuche".
So bezeichnen die Mitarbeiter der BRAs die 1-Euro-Zwangsarbeit.
Ein 1-Euro-job bzw. Bürgerarbeit ein verläßlicher Job? Herr Brauer hat wie üblich nicht mal ansatzweise Ahnung von dem was er moderiert.
Wie selbst in dem Beitrag zugegeben wird, machen die Hälfte der dort Tätigen 1-Euro-Jobs, die nicht nur befristet ist, sondern auch keinerlei reguläres Arbeitsverhältnis begründen. Und die andere Hälfte macht eine Tätigkeit, die nur einen anderen Namen hat, aber bis auf kleine Unterschiede gleich ist. Es handelt sich um die sogenannte "Bürgerarbeit". Als Beweis für die willigen Mitarbeiter führt B&B  auch gleich 2 "glückliche" Arbeitslose vor. Andere werden nicht gezeigt.
Kein Wort davon im Beitrag, daß diese Jobs, wer sie nicht freiwillig macht, jederzeit vom Jobcenter unter Androhung von Leistungsentzug dazu verpflichtet werden kann.
Wichert stellt stattdessen die BRAS als "gemeinnützigen Verein" dar. Das ist sie aber nur auf dem Papier. Üblicherweise stellte sich der unbedarfte Bürger darunter einen Zusammenschluß von Privatpersonen vor, die völlig unabhängig ein bestimmtes (gemeinnütziges) Ziel verfolgen. Doch die BRAS wird bezahlt von der EU, dem Jobcenter Bremen und der Stadt Bremen. Ihre Mitarbeiter - abgesehen natürlich von den Arbeitslosen, die sie beschäftigen - bekommen normale Gehälter. Und zwar vom Staat. All das verschweigt der Propagandajournalist Wichert. Diese Gehälter wiederum werden mitfinanziert durch die Arbeitslosen, da das Jobcenter für sie Geld an die BRAS zahlt. Zeitweise finanzierten bis zu 740 In-Jobber (1-euro-jobber) die üppigen Gehälter der BRAS-Kursleiter. Dabei behauptete die BRAS frech: " Wir arbeiten ausschließlich für gemeinnützige Einrichtungen"

Und weiter gehts mit Wicherts "Karl-Eduard von Schnitzler"-Propaganda: "Auftragsarbeiten für gemeinnützige Organisationen" Aus altem Neues machen das lernen die Teilnehmerinnen in der Frauewerkstatt Upsign. Die Frauen werden vom Jobcenter gefördert. Maximal 2 Jahre. Dann sollen sie fit sein für den richtigen Arbeitsmarkt" . Er läßt die BRAS-Mitarbeiterin Hannelore Richter sagen: "Ich kann ihnen (den Arbeitslosen) mitgeben, daß es sich auf alle Fälle lohnt, sich anzustrengen, nicht zu schnell aufzugeben ." Eine Wortwahl, wie sie eher von der "Mutter der Nation" Bundeskanzlerin Merkel kommen könnte. Doch Frau Richter kommt aus der sogenannten "alternativen" Ecke.

BRAS-Mitarbeiter wußten schon immer wo die EU-Töpfe

Besagte Frau Richter wußte schon früh wie man Beziehungen aufbaut und hat dabei "nicht aufgegeben". Zuerst Lehrerin beim Staat, dann Job im pseudo-alternativen "Kulturzentrum Lagerhaus", ebenfalls gefördert durch EU-Gelder - wie die BRAS - und auf Umwegen über einen Futonladen zur BRAS. Im B&B-Beitrag klagt sie darüber, daß Ihre Arbeit nicht wertgeschätzt würde und erweckt damit den Eindruck, als würde sie ehrenamtlich arbeiten. Übrigens: Im Jahr 2014 arbeitet für das Kulturzentrum "Lagerhaus"/"Aucop" für das Projekt "Dance4lifve" , Boris Barloschky als Schul- und act4life-Koordinator Dieses Projekt wurde genauso von der EU mitbezahlt, wie seine vorherige Arbeitsstelle die BBV (Bremer Bootsbau Vegesack).. Er ist ein Bruder von Katja und Joachim Barloschky. beide waren im Staatsdienst (Sie Geschäftsführerin der BAGmbH und er Stadtteilmanager beim Amt für Soziale Dienste) und beide langjährige DKP-Funktionäre.

Eine Mitarbeiterin von Frau Richter lief früher als Punkerin durch die Gegend und jobbte lange Jahre in der "Lila Eule", wo man auch die richtigen politischen Entscheider von heute kennenlernen konnte. Stammgast der "Lila Eule" Caroline Linnert (Heutige grüne Finanzsenatorin, die - obwohl ungelernt für diese Tätigkeit - sie ist Psychologin - Bremens Finanzen beaufsichtigen darf).
Dann haben wir noch Jeanette Meyer vom "Bremer Geschichtenhaus Sie studierte an der Uni Bremen, und kooperiert mit Barbara Johr, "Projektleiterin der "Landeszentrale für Politische Bildung“, die wiederum mit der DKP zusammenarbeitet". (Zu Frau Johr bitte lesen: "Projektleiterin der "Landeszentrale für Politische Bildung“ arbeitet mit Vorsitzendem der DKP zusammen").
Übrigens SPD-Genossin
Eva Quante-Brandt (Ex-Lehrerin, 30 Jahren SPD-Mitglied, war Chefin der BRAS. Zu Frau Quandte-Brandt bitte lesen: "SPD-Genossin von der BRAS zur Bremen-Bevollmächtigten"

Die Spur führt immer wieder zum Radio Bremen-Filz

Für welche "gemeinnützigen Organisationen die unbedarften Arbeiter der BRAS Taschen nähen: so z.B. für den B.U.N.D., der wiederum selbst mit 1-euro-Jobbern versorgt wird und verfilzt ist mit...na wem wohl? Klar, mit den Grünen und Radio Bremen. Die ehemalige Bremer B.U.ND.-Vorsitzende Dr. Beatrix Wuppermann war Mitglied im Rundfunkrat von Radio Bremen. Vorher war sie bei der Bremer Arbeitnehmerkammer beschäftigt (die überwiegend von der SPD dominiert wird) und davor bei den Grünen. Zum B.U.N.D. bitte lesen: "Der B.U.N.D."

B&B-Reporter Wichert: Täuschungen oder Ahnungslosigkeit?

Wichert sagt weiter: " jede 6. bekommt hinterher einen Arbeitsplatz". Er sagt nicht: " nur jede 6." Wie übrigens dieser anschließende Arbeitsplatz oft aussieht: Es ist wiederum genau die sogenannte "Bürgerarbeit", die zeitlich befristet ist, keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld begründet und der Lohn so niedrig liegt, dass die Bürgerarbeiter" auf ergänzende Hilfe vom Jobcenter angewiesen sind. Doch Hauptsache Frau Richter und Co bekommen daruch einen staatlichen Erfolgsnachweis und weiter ihre Gehälter sind so weiter gesichert.
Zu den Falschaussagen des Herrn Wichert bitte lesen: "Jobcenter-Chef sagt zum Wohl der BRAS die Unwahrheit - Nach 1-euro-Job: Nur 14% bekommen hinterher festen Job"
Zur BRAS und ihrer sinnvollen Jobs bitte lesen " 1-Euro-Job: PR-Fachkraft mußte auf Kindergartenniveau arbeiten" und "Wie das Jobcenter einem 1-euro-jobber illegal die ALG-Bezüge um 30% kürzen wollte "

Doch selbst der Geschäftsführer der BRAS, Uwe Mühlmeyer nannte die Idee, langzeitarbeitslose Menschen durch 1-Euro-Jobs in den sogenannten Ersten Arbeitsmarkt zurückzuführen eine "Lebenslüge" inder TAZ vom 14.10.2012
. Doch kein Wort davon vom Propagandajournalisten Wichert.
Mühlmeyer in der TAZ: "Die Bras hat eine Vermittlungsquote von 19 Prozent, aber eigentlich liegt sie weit darunter". Die TAZ kommentiert das: "
dass diese Jobs aber nicht nur deshalb in der Kritik stehen, weil ihre Aufgabe, Menschen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu überführen, gescheitert ist, lässt Mühlmeyer außen vor: Der erste und zweite Arbeitsmarkt sind nicht klar voneinander getrennt. Waren diejenigen Menschen, die einst den Park gefegt haben, städtische Angestellte, sind sie heute oft 1-Euro-Jobber. Es handelt sich also vielfach nicht um "künstlich" geschaffene Jobs für Langzeitarbeitslose, sondern um ehemals sozialversicherungspflichtige Stellen".
Und weiter gehts mit Wicherts Propaganda und Falschmeldungen: S
eit 8 Jahren würden Ex-Arbeitslose im Bremer Geschichtenhaus arbeiten. Stimmt nicht. Es sind in der Regel 1-Euro-Jobber. B&B-Journalist Wichert hat also nicht die mindeste Ahnung von dem Thema über das er redet.
wichert: "neuester Plan, die beschädigte Hansekogge von Hal över" übernehmen und mit Arbeitslsoen wieder auf Vordermann bringen",
Wichert weiter: "Viele der Frauen hätten woanders wohl keine Chance"
Wenn sie woanders keine Chance haben, wieso behauptet dieses Projekt dann von sich Arbeitslose auf einen regulären Job vorzubereiten? Regulärer job als Näherin. Das allein ist schon eine Farce. Die Textilindustrie in Deutschland ist quasi nicht mehr existent, dank chinesicher Billigarbeiter.
Diese Frage stellt sich Herr Wichert nicht. Muß er auch nicht, denn um die Wahrheit geht es B&B bei diesem Thema nicht.

Wichert täuscht weiter beim Thema Arbeitslosigkeit

B&B-Reportern Pajak: 1-Euro-Jobber profitieren

Am geht die Propaganda weiter:
Am 8.8.14 sagte die B&B-Reporterin Anna Pajak im Rahmen eines Berichtes über Elektroschrottrecycling, bei dem 1-euro-Jobbber beim Beschäftigungsträger "Wertstoffrecycling West" Elektroschrott trennnen müssen: "Die Einnahmen aus dem Verkauf der Rohstoffe fließen wieder zurück in die Beschäftigungsmaßnahme. Stadt und Arbeitslose profitieren beide".
Der Betriebsleiter von "Wertstoffrecycling West", Matthias Kühn, der mit den 1-euro-jobbern sein gehalt finanziert darf unwodersprochen sagen: Ziel sei es für die 1-Euro-Jobber eine Tagesstruktur zu schaffen und die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und sie wieder fuß fassen können auf dem regulären Arbeitsmarkt. Sicher: seine Beschäftigten 1-euro-jobber qualifizieren sich durch Schrotttrennen. Selbst der Dümmste müßte merken, daß hier was nicht stimmen kann. Nicht jedoch Frau Pajak.

Pajaks "liebevoller Ex-Bürgermeister"

Anna Pajak studierte, wie viele RB-"Journalisten" an der Hochschule Bremen, die ein Sammelbecken für angepaßten Journalismus ist. Dort "lehren/lehrten auch Ex-DKP-Funktionär Joachim Barloschky, Bremer TAZ-Chef Klaus Wolschner und diverse andere.
Pajak war Mitarbeiterin von "MenschBremen" (Lokaljournalismus fürs Internet). Beschreibung des Projekts: "Hier geht es um Bremer Unternehmer mit Köpfchen, um Menschen mit Herz, grüne Lungen, sterbendes Handwerk und einen liebevollen Ex-Bürgermeister."