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Medienpreis "Schwarzer Kanal"

Der Medienpreis Schwarzer Kanal wird für besonders dreisten,
irreführenden, "unterirdisch schlechten"- Journalismus vergeben

Karl-Eduard von Schnitzler, auch "Sudel-Ede" genannt, Chefkommentator des DDR-Regimes, zeichnete sich als Journalist in seiner Sendung "Der schwarze Kanal" in den 60er/70er-Jahren dadurch aus, daß er Vorgänge so lange verdrehte, bis es ins Bild der Machthaber paßte.

Mit dem Medienpreis "Schwarzer Kanal" wird ausgezeichnet:

Sara Sundermann, weil sie unseriöse Jobprognosen der BA für 2025 veröffentlicht
und die DKP-Vergangenheit des Genossen Hübotter verschweigt

Am 30.1.12 veröffentlicht der Weser-Kurier, Journalistin Sarah Sundermann, groß auf der Titelseite Jobprognosen des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das der Bundesanstalt für Arbeit (BA) gehört. Die BA behauptet darin, daß 2025 (Anmerk. der Redaktion kein Druckfehler!) ein Fachkräftemangel herrschen soll und es, so der Titel des WK , "dem Norden viele Stellen für Qualifizierte bescheren" soll. Als Grund wird angeführt, daß viele hochqualifizierte in den Ruhestand gehen.
Eine Jobprognose für Stellen, die es angeblich in 12 Jahren geben soll? Kein seriöser Arbeitsmarktforscher würde eine so langfristige Prognose wagen, und kein seriöser Journalist würde so etwas auf der Titelseite veröffentlichen...außer der Weser-Kurier.
Jörg Nowag, Sprecher der Bremer Arbeitsagentur wird in dem Bericht zitiert, daß er auch schon weiß in welchen Bremer Branchen. Zu Herrn Nowag sei angemerkt, daß er allen Ernstes behauptete, es gäbe trotz vieler freier Stellen keine Stellenanzeigen mehr, weile es ja keine geeigneten Bewerber gäbe!
Bitte bezüglich der Kommentare des Herrn Nowag lesen: "Wie die Bagis die Presse bezahlt"
D
och haben solche unseriösen Berichte im Themenbereich Jobzuwachs schon fast Tradition. Solche Artikel wie diese werden vom WK in Serie veröffentlicht. Wenn man bei den Jouzrnalsiten nachhakt, stellt man schnell fest, daß deren Veröffentlichungen auf zweifelhaften Quellen basieren.
Bitte dazu lesen: "Der WK, die falschen Angaben über gesuchte Fachkäfte und die PR für Bremer Zeitarbeitsfirmen.
Besonder peinlich wirds dann, wenn Sarah Sundermann schreibt. "Das allerdings ist eine gute Nachricht für Nikolina Franic, die sich bereits entschieden hat: "Ich möchte Lehramt studieren", sagt sie. " Wir fragten Frau Sundermann, wieso sich Nikolina Franic jetzt schon über die angebliche Stelle 2025 freuen soll, denn nach ihrem Studium sind es dann immer noch ca. 10 Jahre bis 2025. Doch Frau Sundermann antwortete uns nicht.
Vielleicht hat sich Frau Sundermann ja aus dem "Themendienst" der BA bedient. Die stellt Texte für Journalisten bereit, die es nicht für nötig halten eigene Recherche zu betreiben. Bedingung der Benutzung dieser Texte: Sie müssen unverändert übernommen werden!

Wer wissen will, was es wirklich mit dem angeblichen Fachkräftemangel auf sich hat, bitte hier weiterlesen:
"Das Märchen vom Fachkräftemangel". Die Behauptungen von Frau Sundermann und Co werden dort widerlegt.

Zum 2. Medienpreis "schwarzer Kanal" für WK-Propagandistin Sara Sundermann: Wie WK-Reporterin Sundermann aus einem "asozialen Arbeitsmarkt" einen „sozialen Arbeitsmarkt" macht
Zu Frau Sundermanns weiteren Falschmeldungen bitte lesen "2010 WK-Journalistin Sundermann behauptet in der Innenstadt fehlen Büroflächen“
und wie Frau Sundermann die Verfilzung von Vereinen und Behördenmitarbeitern vertuscht : „Die DETE-Initiatve: Mitbegründer arbeitet beim Wirtschaftssenator

WK verschweigt: seit 2004 sind mehr als 5800 Stellen abgebaut worden

Was der WK verschweigt: seit 2004 sind mehr als 5800 Stellen in Bremen und Umgebung abgebaut worden.
Aber Frau Sundermann übernimmt noch mehr von der (Bremer) Arbeitsagentur:. Sie schreibt in der gleichen Ausgabe in einem Kommentar "Beweglich bleiben" "Mehr als 60 Prozent der Bremer Arbeitslosen haben derzeit überhaupt keinen anerkannten Berufabschluss".
Dazu bitte auch lesen:" Vom „Ungelernten“ zum Hochqualifizierten in einem Monat"

Sara Sundermann verschweigt DKP-Vergangenheit Hübotters

In einem Artikel vom 1.3.2014 im WK verschweigt Sara Sundermann die linksfaschistische vergangneheit des in Bremen mit Immobilienhandel groß gewordenen Klaus Hübotter. Sie bezeichnet ihn lediglich als Bauunternehmer, Mäzen, Friedensbewegten, Architekturprofessor und Autor. Fridensbewegter? Seit wann waren Angehörige der Detschen Kommunistischen Partei für den Frieden? Das faschsitsiche Regime Erschoß seine Bürger . Sperrte politische Häftlinge langjährig ein und nahm ihnen die Kinder weg, während die DKP-Genossen der DDR die Treue hielten, weil sie von der DDR finanziert wurden.

Doch Frau Sundermann fällt schon länger durch dubiose Berichterstattung auf. Dazu bitte lesen: "WK-Journalist Hinrichs: unkritisches Sprachrohr von SPD/Grünen - hier den Absatz "2010 WK-Journalistin Sundermann behauptet in der Innenstadt fehlen Büroflächen“
Zum "friedensbewegten" Herrn Hübotter bitte lesen: "Klaus Hübotter, DKP, Friedensforum, Villa Ichon"

Wie der Weser-Kurier die Mülldiskussion manipuliert

Am 13.1.12 behauptet der WK im Zusammenhang mit der, vom grünen Umweltressort, geplanten Erhöhung der Müllgebühren um bis zu 15 Prozent er hätte Leserbriefe erhalten, in denen eine Bremerin erklärte, daß sie ihre Restmülltonne höchstens ein- bis zweimal im Jahr leeren lassen müsste. Sie überlege, ob sich der Einsatz in Zukunft überhaupt noch lohne. Gleich hat der WK auch noch einen weiteren Verfechter dieser These parat: 3 Leerungen hätten ihm in einem Jahr gereicht. Der Weser-Kurier hätte sicherlich jede Menge Bremer finden können, die dies absolut widerlegen. Doch geht es dem WK weniger um eine realistische Darstellung des Problems, sondern um eine einseitge Darstellung.

Was der WK nicht schreibt: Mit den Müllgebühren liegt Bremen nicht in der Mitte, sondern im oberen Drittel, bei Abholung alle 2 Wochen einer 60 L-Tonne: Bremen Im "Entsorgungsmonitor" ist Bremen mit 277,- Euro /Jahr angeben. Als Beispiel Oberhausen 286,- Euro auf Platz 45) (Platz 1 billigste bis 57 Teuerste)!
Siehe dazu: http://www.entsorgungsmonitor.de/ranking_60_2w_ts.html

Zu Oberhausen sollte man Folgendes wissen:. Am 29.2.12 berichtet „Frontal 21“ darüber, dass in Oberhausen doppelt soviel Müllgebühren bezahlt werden müssen, als nötig. Die Müllverbrennungsanlage gehört dem Privatunternehmen „Remondis“ und der Stadt Oberhausen.
Im Müllgeschäft werden Gewinne von 40% gemacht. Mahr als die Deutsche Bank
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,8482814,00.html

Biotonne sinnlos
V
erbraucherschützer warnen ohnehin, dass die Biotonne ökologisch keinen Sinn mache. Die Experten verlangen deshalb eine Zusammenlegung mit der Restmülltonne - so ließe sich viel Geld sparen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,565423,00.html

Bitte in Hbpublik zur Bremer Müllentsorgungsfirmen Nehlsen weitere Artikel lesen....

Jobcenter Bremen

Am 30.10.11 schaltet das Jobcenter Bremen eine seiner üblichen tausende von Euro teuren Propaganda-Anzeigen im Weser-Report. Unter dem Titel „Eingangszone im Jobcenter - Mittendrin statt nur daneben“ verharmlost das Jobcenter die Zustände bezüglich extrem langer Wartezeiten und schlechtem Service in der Eingangszone des Jobcenters-Mitte.
Kein Wort von horrenden Wartezeiten, wie sie Erwerbslose dort erleben. Kein Wort, daß nur 2 Mitarbeiter für Massen von Erwerbslosen eingesetzt sind und es deswegen immer wieder zu tumultartigen Szenen wegen extrem langer Wartezeiten kommt. Auch kein Wort, daß die Öffnungszeiten im Vergleich zu früher eingeschränkt wurden.
Wie genau es das Jobcenter mit der Wahrheit nimmt, sieht man auch in dem Artikel „Einmal quer durch Bremen“ in der gleichen Propaganda-Anzeige. Dort heißt es zum Stadtteil Tenever: „...Dass heute nur noch 5 von 1400 Wohnungen in Tenever leer stehen, spricht für sich. Tenever ist inzwischen ein begehrtes Wohnviertel.“
Die Wahrheit ist: in den 70er Jahren wurde hier eine Großwohnsiedlung mit 15 Hochhäusern gebaut, doch die Wohnungen ließen sich nur schwer vermieten. Zeitweise standen über 50 % der Wohnungen leer. Deshalb wurde 2004 damit begonnen ein Drittel der Wohnblocks für teures Geld abzureißen, was 2009 abgeschlossen wurde.
Dazu lesen:
"Tenever: 900 Wohnungen abgerissen für 70 Millionen Euro"
und den Spiegel-online Artikel 19.3.2007 durchlesen. Hier der Link: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-50910329.html
und
den Artikel in HBpublik unter ARBEITSAGENTUR /JOBCENTER: "Jobcenter noch besser zu erreichen?"

WK-Journalistin Melanie Öhlenbach

WK-Journalistin Melanie Öhlenbach für ihre Artikel vom 23.9.11 "Ein-Euro-Jobber bangen um ihre Arbeitsplätze", " "„Bezahlung ist entscheidend“ und „Soziale Angebote in Gefahr“ . Unter diesen Titeln schreibt die WK-Journalistin - oder sagen wir besser WK-Propagandistin - völlig irreführend über die Zwangsmaßnahme 1-Euro-Job, ohne daß sie den Umstand des Zwanges und damit Verstoßes gegen das Grundgesetz auch nur ansatzweise erwähnt, und läßt unseriöse Fürsprecher zu Wort kommen.
Bitte weiterlesen: "WK-Journalismus im Stil des "Schwarzen Kanals"

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