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Bremen. Ein Witz

Helga Trüpels originelle Erkenntnisse über China

Über fast eine halbe Seite läßt der WK-Journalist Joerg Helge Wagner die ach so interessanten Erkenntnisse der grünen Bremer Europa-Abgeordneten Helga Trüpel über ihren Besuch als Mitglied einer Parlamentsdelegation in China zum Besten geben. Interessant? Wohl nur für Frau Trüpel.

Im Osten nichts neues

Im Osten nichts Neues. So könnte man die China-Reise (und es ist nicht die erste) der Parlamentarierin beschreiben, die - man glaube es kaum - Menschenrechtsverletzungen in China festgestellt hat. Daß dabei ausgerechnet Frau Trüpel im WK ein Podium gegeben wird, ist zwar bezüglich des WK nicht überraschend - schließlich muß Rot/Grün ja weiter ins rechte Licht gerückt werden - aber dennoch peinlich, weil doch die Grünen so viele frühere KBW und KPD (heute MLPD) Angehörige (zeitweise 25%) in ihren Reihen hatten, daß Frau Trüpels China-Erkenntnisse ein echter Witz sind.

Zur Info: Sowohl KBW, als auch KPD/AO, waren strikte Gefolgsleute der "chinesischen Linie" des Kommunismus:
Ralf Fücks (KBW), Ex-Senator in Bremen, Chef der Heinrich-Böll-Stiftung.
Dieter Mützelburg (KBW), Bürgerschaft Bremen. Früher als Verwaltungsangestellter an der Uni Bremen in der Lehrerbildung. Später Angestellter bei Bremer Straßenbahn AG. War im Vorstand der GEW. Er sollte 1975/76 aus dem Hochschuldienst entlassen werden. Das Berufsverbot gegen Mützelburg scheiterte aber u.a. an der Solidarität seiner Kollegen und an der Tatsache, dass er dem Personalrat der Universität angehörte. Er war Anmelder der Demonstration gegen das Bundeswehrgelöbnis im Bremer Weserstadion, bei der es am 6. Mai 1980 zu extremen Gewalttätigkeiten kam.
Hermann Kuhn (KBW) Grüner Bürgerschaftsabgeordneter und Vizepräsident der Bremischen Bürgerschaft.
Martin Thomas (KPD/AO), 1991-1993 Fraktionssprecher der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft, vorher in der ewerkschaftlichen Jugendarbeit. kandiderte in Bremen für die KPD. Mitglied der Grünen wurde er 1983.
Nach seinem Ausscheiden aus der Bürgerschaft war Martin Thomas im bremischen Parteibüro der Grünen beschäftigt

Reinhard Bütikofer (KBW). Willfried Maier (KBW), Bürgerschaft Hamburg, Ex-Senator (1997–2001) von 1973 bis 1976 war er leitender Redakteur dessen Zentralorgans Kommunistische Volkszeitung (KVZ). Winfried Nachtwei (KBW), Bundestag. Krista Sager (KBW), Bundestag, Ex-Senatorin in Hamburg. Joscha Schmierer (KBW), Ex-Planungsstab Auswärtiges Amt (1999–2005 (von Joschka Fischer ins Amt gehoben) 1973–82 Erster Sekretär des KBW). Mitbegründer des KBW, er reiste 1978 mit einer KBW-Delegation auf Einladung der Roten Khmer in das „Demokratische Kampuchea“. Winfried Kretschmann (Kommunistische Studentengruppe / Marxisten-Leninisten“ und der „Kommunistischen Hochschulgruppe“ (KHG), seit 2011 Ministerpräsident Baden-Württemberg. Bettina Hoeltje (KBW), 1980-1981 im Bundesvorstand der Grünen, 1982 und 1985-1986 Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete der GAL. Frank Herterich (KPD/AO), Ex-Planungsstab Auswärtiges Amt. Antje Vollmer (KPD/AO-Gruppe Liga gegen den Imperialismus), früher evangelische Pastorin, Ex-Vizepräsidentin des Bundestages. Jürgen Trittin (KB) Ex-Umweltminister. Thomas Ebermann (KBW). Rainer Trampert, KPD in den 1980er Jahren führender Vertreter des ökosozialistischen Flügels der Grünen.
Übrigens gab es Leute aus diesen Kreisen, die aus Protest gegen die Anpassung der Grünen an die etablierten Parteien wieder bei den Grünen austraten.

Vielleicht hätte WK-Journalist Wagner vor diesem Hintergrund die Reise von Frau Trüpel journalistisch aufarbeiten sollen.

Erstaunlich untätig blieben die Bremer Grünen bezüglich des chinesischen Dissidenten Ai Weiwei. Als dieser in China verhaftet wurde gab es nur Aktivitäten des Bremer Theaters, das eine Mahnwache für ihn veranstaltete. Weder die Grünen noch ver.di oder die Linke beteiligten sich.

Dazu bitte folgenden Link ansehen: "Grüner Spitzenpolitiker Chef der Olympiamannschaft rechtfertigt Zensur in China"

Zum KBW sehr lesenswert folgender Link (Spiegel online 10.12.1979) http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39685743.html

Wie Frau Trüpels Koalitionspartner SPD mit dem menschenrechtsverletzenden China umgeht, weiterlesen unter:
"SPD-Bürgermeister Böhrnsen fordert Boykott der Ukraine, hofiert aber das totalitäre China"

Der ADFC und die Fahrradstadt Venedig

Klaus Peter Land vom ADFC erklärte in B&B am 12.10.11, Venedig hätte 10 bis 15% Fahrradverkehr. Ein Witz. In Venedig gibt es weder Fahrräder noch Radwege. Doch der SPD-Genossen geführte ADFC wird mal wieder - obwohl er gemessen an der Radfahrerzahl in Bremen über eine verschwindend geringe Mitgliederzahl verfügt - zum Meinungsmacher von Bremer Medien ausgewählt.

Ein Witz vom Weser-Kurier:
Obernstraße besser als Berliner Kurfürstendamm

Wie passend: Gerade schließt - mal wieder - ein großes Geschäft ("Snipes") in der Obernstraße und (un)passenderweise berichtet am 13.8.11 die WK-Journalistin Yvonne Nadler auf der ersten Seite daß angeblich die Bremer Einkaufsmeile Obernstraße in einem Vergleich der meistbesuchten Einkaufsmeilen in Deutschland vor dem Berliner Kurfürstendamm liegen würde. Eine Passantenzählung einer Immobilienfirma hätte das ergeben.
Den "Null"-Informationswert dieser immerhin auf der ersten Seite erschienen Meldung bestätigt Frau Nadler gleich selbst: nämlich die Tatsache, daß eine Einkaufstraße in Bremen vor denen der Hauptstadt (Berlin) lande, sei wenig verwunderlich. „In Berlin gibt es viel mehr Stadtviertel mit eigenen Einkaufsstraßen" zitiert sie schließlich die Immobilienfirma.

Ein Witz ist auch: in der Verlängerung der Obernstraße steht in der Faulenstraße das ehemalige "Leffers"-Gebäude immer noch leer. Die Belebung des Faulenquartiers hat nicht funktioniert - auch nicht durch den teuren und überflüssigen Umzug von Radio Bremen in dieses Gebiet.

Nicht mal eine Woche später: großes Modehaus schließt

Nicht mal eine Woche später wird klar, warum dieser "witzige" Artikel veröffentlicht worden sein könnte. Die gleiche Journalistin berichtet am 19.8.11: Das Modehaus H.W. Meyer, am Hanseatenhof (der Obernstraße zuzurechnen), schließt Anfang 2012.
Doch die Methode aus Besucherzahlen wirtschaftlichen Erfolg abzuleiten, probte der WK in der Vergangenheit genügend beim Flughafen Bremen. Da wird ebenfalls permanent über Passagierzahlen geredet, aber nicht daüber was das für die Bilanzen des Flughafens Bremen aussagt.

Nicht mal ein Jahr später schreibt der zum gleichen Medienkonzern wie der "Weser-Kurier" gehörende "Bremer Anzeiger" am 11.7.12, dass es der Bremer City an "Qualität zum Bummeln" fehle. Das hätten "Gutachter der Innenstadt bereits vor längerem attestiert".

Zu den merkwürdigen Meldungen der WK-Journalistin Nadler bitte auch lesen "
Der WK, die falschen Angaben über gesuchte Fachkäfte und die PR für Bremer Zeitarbeitsfirmen" und "Falschmeldungen in Serie der Bremer Medien über Zahl der Ausbildungsplätze".

Bremens Jägermeister holt sich
"Amtsvorschriften"
von Promotionagentur

Bremens Stadtjägermeister, Herrn Tempelmann, der vom Stadtamt als äußerst kompetent bezeichnet wurde und auf den sich die Medien immer wieder beziehen, weil er die Ansicht vertritt, daß generell Anleinpflicht für Hunde im Stadtgebiet Bremen sei, bezieht anscheinend sein Wissen über Gesetze / Verordnungen, hier Thema Anleinpflicht für Hunde, von der Promotionagentur DOGPROMO die auf ihrer Webseite über Vorschriften bezüglich Hundehaltung fehlerhaft informiert. (Das ergab ein Mailingverkehr zwischen HBpublik und Herrn Tempelmann.)
Diese "Informationen" gibt Herr Tempelmann dann an die Bremer Medien weiter, die das genauso veröffentlichen, ohne deren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
So z. B. der
Buten&Binnen-Moderator Frank Schulte. B&B stellte diese Falschmeldung übrigens nie richtig.
Eine echte Lachnummer!

Plattenbauten: Im Osten abgeschafft. In Bremen wieder modern!

Wer sich den neuen Anbau der Kunsthalle ansieht, wird es erkennen.: Plattenbauten sind wieder modern. Zumindest in Bremen. Da wird an die wunderschöne alte Kunsthalle eine plattenbautenähnliche Bauklotzarchitektur angefügt und keinen störts. Oder doch?!
Was sagt dazu eigentlich das Zentrum für Baukultur. Wahrscheinlich nichts, da es ja sowieso ein Zusammenschluß aus Politk , Wirtschaft und Kirche ist. Schließlich paßt so ein Plattenbau ja auch hervorragend zu dem Bürogebäude an der Ecke gegenüber, das ja sehr "viel ansprechender gestaltet" wurde als im Ursprungsentwurf. Harmonisch fügt es sich ja auch in die Quaderarchitektur des "Venedigs an der Weser" (Übersee-Stadt) - so wurde dieses Quartier allen Ernstes schon bezeichnet.

Ab 08.00 darf geschossen werden

Immer wieder für Lacher gut: die Waffenverbotsschilder mit dem Text "Verbot von gefährlichen Waffen von 20.00 bis 08.00 Uhr. Und danach?
Diese Schilder sorgen immer wieder für Gelächter bei Bremer Touristen und sind ein beliebtes Fotoobjekt. Die Einzigen, die anscheinend die unfreiwillige Komik nicht bemerken, sind mal wieder unsere Behördenvertreter:

Tja, liebe Gewalttäter: Da heißt es wohl nachts brav im Bett liegen bleiben und morgens frisch mit der Pumpgun um 08.00 Uhr vorm Schild aufstellen. Schließlich: der frühe Vogel fängt den Wurm!

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