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B&B bekommt für seine Sendung
v. 19.11.10 gleich 3 Pinocchio-Awards

1. Pinocchio-Award für den beitrag über den Bremer Ehrenbürger Hübotter
Hübotter

2. Pinocchio-Award für den Beitrag über die angebliche Demo für(!) 1-Euro-Jobs

3. Pinocchio-Award für den Beitrag im Zusammenhang mit der Schließung der Könecke Fleischwarenfabrik

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Pinocchio Award für WK-Journalistin Frauke Fischer
„Der Wall – eine Adresse im Aufwind“

Auf fast einer halben Seite schreibt die WK-Journalistin Frauke Fischer am 9.5.14 über die, in weiten Teilen durch Leerstände auffällige, Straße am Wall: „Auf der einen Seite exquisite Geschäfte mit ansprechenden Schaufenstern, auf der anderen Seite der Blick ins Grüne – das ist der Wall. Aus Sicht von Immobilienexperten eine „Speziallage“, aus Sicht der Wirtschaftsförderung Bremen und der Wall-Anwohner eine Adresse im Aufwind." Doch wer an der Straße am Wall zwischen Herdentorsteinweg und Ostertor zur selben Zeit des Artikels entlang ging, konnte - auch ein Jahr später - sehen, daß von Aufwind keine Rede sein kann.
Am 3.06.14 veröffentlicht Frau Fischer einen Bericht über die Preisvergabe einer Jury an Ex-Radio Bremen-Moderatorin Frauke Wilhelm (Ehefrau des grünen Ex-KBW-Mitglieds und Ex-Ortsamtsleiters-Mitte, Robert Bücking), für ihr "Golden City"-Projekt in der Überseestadt und verschweigt die Zusammensetzung der Jury, in der neben Radio Bremen-Angehörigen unter anderem Angehörige der Zech-Group sitzen, die selbst als Bauunternehmer in der Überseestadt tätig ist, genauso wie das Jurymitglied Hübotter. Dazu bitte lesen: "RB, Zech, SPD und CDU vergeben Preis an RB-Moderatorenprojekt „Golden City“

Pinocchio-Award für B&B-/WK-Journalisten Lena Döring, Yvonne Nadler und Günther Hörbst

Am 28.7.11 verbreitet Buten&Binnen-Reporterin Lena Döring die Falschmeldung der Arbeitsagentur, daß es 2011 angeblich 700 freie Ausbildungsplätze in Bremen gäbe. Am nächsten Tag plappert es der Weser-Kurier nach und 3 Tage später auch der Weser-Report .
Am 4.8.11 sprechenen die WK-Journalisten Yvonne Nadlerund Günther Hörbst, nun nicht mehr von 700 Lehrstellen, aber immer noch von 500.
Recherchen von HBpublik ergeben, daß in der Jobbörse der Agentur für Arbeit zu dem Zeitpunkt, wenn man nach Lehrstellen allgemein dort sucht, nur 200 Stellen existieren.

2016: 75 % der Bremer Betriebe bilden nicht aus

Auf der sogenannten Bremer "Armutskonferenz so der Weser-Report" am 10.2.16, wäre veröffentlicht worden, daß 75% der Bremer Betriebe nicht ausbilden. Die Handelskammer (Karl-Heinz Heidemeyer) behauptet das Gegenteil: im letzten Jahr seien 400 Ausbildungplätze unbesetzt geblieben. Das allerdings sagt nicht viel aus, denn wenn es z.B. 400 Aubildungsplätze im Bereich Gastronomie wären, wo von vornherein klar ist, daß man von deren überwiegend angebotenen Minjobs später nicht leben kann, ist es kein Wunder, daß genau diese unbesetzt bleiben.


Unter dem Titel "Gastarbeiter braucht das Land. Deutschland sucht in den EU-Krisenländern nach hochqualifizierten Fachkräften" berichtet Yvonne Nadler am 19.7.11 über den angeblichen Fachkräftemangel in Deutschland. Sie zitiert die Zeitarbeitsfirma "Partner/Orange" die neben Ingenieuren auch Facharbeiter wie Schlosser oder Elektriker an Firmen. Bundesweit könnte die Firma 500 Stellen besetzen, wenn es nur geeignete Bewerber gäbe.
HBpublik gab auf der website von "Partner/Orange" unter JOBSUCHE oder STELLENMARKT als Stellensuche für Bremen INGENIEUR, Branche: ALLE ein. Die Antwort:
"Es wurden keine Ergebnisse gefunden, die ihren Kriterien entsprechen"
Dafür je einen Pinocchio-Award für Lena Döring und Günther Hörbst und 2 für Yvonne Nadler.

Übrigens für so viel Propaganda gabs für Günther Hörbst, vorher Leiter des Wirtschaftsressort beim Weser-Kurier 2016 eine lukrative Stelle als Geschäftsführer der "Bremischen Hafenvertretung" (BHV) und der "Via Bremen Foundation".
Bitte dazu auch lesen "Die 5000 neuen Stellen für Bremen des WK-Journalisten Hörbst"

Wer wissen will, was es wirklich mit dem angeblichen Fachkräftemangel auf sich hat, bitte hier weiterlesen: "Das Märchen vom Fachkräftemangel".

Sozialbehörde lügt bei
Zusätzlichkeit von 1-Euro-Jobs

Pinocchio-Award für Petra Kodré

Im Zusammenhang mit der Kritik des Bundesrechnungshofes an 1-Euro-Jobs (InJobs), erklärte die Sozialbehörde:
"...in Bremen solle zudem ein ungewöhnlich transparentes Verfahren dazu beitragen, dass Ein-Euro-Stellen zusätzlich, im öffentlichen Interesse und wettbewerbsneutral seien. „Alle Stellen werden auf der Homepage der bremer arbeit GmbH (bag) veröffentlicht“.
Dies gab Petra Kodré von sich, Sprecherin von Arbeits- und Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD). Und zwar in einem Weser-Kurier-Artikel v. 16.11.10 des Journalisten Bernd Schneider, der wie üblich ungeprüft, die Behauptung von Politikern wiedergibt. Auch Buten & Binnen berichtet darüber und läßt das Sozialressort mit dem Tenor zu Wort kommen, in Bremen sei alles korrekt bei dem Thema. Weder der WK, noch das Propaganda-Magazin Buten & Binnen" macht sich die Mühe eigene Recherchen anzustellen.
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WK verharmlost das Geschäft mit
Vermittlungsgutscheinen für Erwerbslose

Thema Vermittlungsgutscheine (WK -Artikel:13.11.10):

Diese bekommen Arbeitslose von der Arbeitsagentur, damit private Arbeitsvermittler für den Job Geld kassieren, den die gut versorgten Arbeitsagenturmitarbeiter eigentlich selbst machen sollten: Stellen vermitteln.
Doch sie selbst betreiben kaum noch Arbeitsvermittlung. Das liest man im WK allerdings nicht.
Stattdessen läßt sie die AGAB dazu Kommentare abgeben, die das Geschäft mit diesen Gutscheinen verharmlost.

Es ist kein Wunder, daß Der AGAB Mann Lühr dieses Thema verharmlost, verwässert und mit leichter Kritik würzt. Die AGAB ist abhängig von der Arbeitsagentur. Sie finanziert sich zum großen Teil durch Staatsgelder der Europäische Union und Senatorin für Arbeit, also wird sie von der vorgesetzten Dienststelle der Bremer Arbeitsagentur direkt mitfinanziert! Es gibt andere Mitarbeiter von Erwerbslosenverbände, die deswegen behaupten: Die AGAB ist vom Staat gekauft

Kein Wunder also, daß der brementreue Weser-Kurier speziell die AGAB immer wieder in langen Artikeln zu Wort kommen läßt.

Wer eine andere Sicht der Dinge (die der WK wohl bewußt verschweigt) zu diesem Thema erfahren will: sollte sich den Beitrag von Report Mainz 11.10.10 ansehen:

WR-Journalist Bollmann macht
aus Zwangsarbeitsdienst eine Arbeitsgelegenheit

Pinocchio-Award für den Weser-Report-Journalisten Martin Bollmann

Journalist Bollmann spricht in seinem Kommentar "So gehts nicht" im WR vom 14.11.10 von "öffentlich geförderten Arbeitsgelegenheiten". Das ist jedoch eine mehr als zynische Umschreibung für einen Zwangsarbeitsdienst.
Hinter der "Arbeitsgelegenheit AGH E" verbirgt sich nichts anderes, als eine Entlohnung auf Sozialhilfeniveau bei der Erwerbslose - unter Androhung von ALG II-Kürzungen bei Verweigerung - für um die 800 Euro monatlich arbeiten müssen. Zukünftig heißt das Ganze "Bürgerarbeit".
Herr Bollmann verschleiert durch Weglassen der Konditionen dieser Pseudobeschäftigung die Perfidität dieser ganzen Geschichte.
Doch seine möglichen Beweggründe werden klarer, wenn man weiß, dass die Bagis zu einem der größten Anzeigenkunden des Weser-Report gehört. Nach unseren Recherchen bekommt der Weser-Report ca. alle 2 Monate um die 16.000 Euro für ganzseitige Bagis-Propaganda-Anzeigen.
Unser Vorschlag: die Stellen von Herrn Bollmann und ähnlichen Journalisten werden in Arbeitsgelegenheiten umgewandelt.
Doch die Verschleierung der Wahrheit findet man auch beim Weser-Kurier. Dieser erwähnte kürzlich in einem Artikel über die kommende "Bürgerarbeit" mit keinem Wort den Zwangscharakter dieses Arbeitsdienstes.

Das Märchen vom Leinenzwang für Hunde

Der Pinocchio-Award geht gleich an mehrere Bremer Medien:
Den Weser-Kurier, Weser-Report und Radio Bremen mit seiner Sendung Buten&Binnen, für die seit Jahren veröffentlichte "Ente", daß in Bremen allgemeiner Leinenzwang für Hunde sei.

Zuletzt behauptete dies der WK-Journalist Brandt. Auf die von ihm veröffentlichte Falschmeldung gab er Folgendes als Grund für deren "Wahrheitsgehalt" an:

"...dann kennt sich die SPD als bestimmende gesetzgebende Kraft offenbar auch nicht mit der Rechtslage aus. In der Einladung zur Diskussionsveranstaltung über Auslaufgebiete heißt es wörtlich: „Doch im Bremer Stadtgebiet herrscht Leinenzwang.“

Nun sollte man annehmen, daß Journalisten selbst recherchieren und sich nicht auf andere verlassen. Dem ist aber nicht so: Auch der B&B-Moderator Frank Schulte behauptet in einer B&B-Sendung diese "Ente". Diesmal gab die B&B-Redaktion auf Nachfrage als Grund an, der Landesjägermeister (dieser Begriff fiel wörtlich) hätte ihnen das so gesagt. Ob es beim B&B-Team an zuviel Jägermeister lag ist unbekannt.
Wer schlauer werden will, liest sich einfach die Landeshundeverordnung durch.

Liest man einen Kommentar des NABU-Chef Herrn Hoffmann im Weser-Report im Juni 2015 könnte man den Eindruck haben, Herr Hoffmann hat nichts gegen Tierquälerei. In einer PRO und KONTRA-Kolumne schrieb er sinngemäß, artgerecht sei es, Hunde immer an die Leine zu legen, das sei artgerecht.

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