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WK verschweigt erneut DKP-Vergangenheit von Staatsdienern

Anläßlich der Verabschiedung von Joachim Barloschky, Amt für soziale Dienste, Stadtteilmanager von Tenever, der mit gerade mal 59 Jahren in den Vorruhestand geht, widmet der WK-Journalist Arno Schupp am 21.6.11 Barloschky fast eine ganze Seite. Reden darf Barloschky über sich selbst ...natürlich nur Gutes.
Der WK erwähnt dabei - wie schon früher auch bei Katja Barloschky, Chefin der Bremer Arbeit GmbH - mit keinem Wort die DKP-Vergangenheit der Barloschkys.

WK-Journalist Schupp schreibt über Joachim Barloschkys politische Vergangenheit lediglich „Seit 1967 ist er „außerparlamentarisch aktiv“. Was so defintiv eine Lüge ist.
Anders dagegen in B&B am selben Tag. Da wird sogar - endlich mal - Joachim Barloschkys Studium in Moskau erwähnt. Der WK hat die Verheimlichung übrigens Jahre lang betrieben. Erst als im Web darüber berichtet wurde, trat der WK die Flucht nach vorne an und schreib nun, daß das ja schon lange ein offenes Geheimnis gewesen sei.

Doch der WK steht nicht allein mit seinen Vertuschungsversuchen. Selbst der Senator für Inneres ist daran beteiligt gewesen:
Im Lebenslauf von Joachim Barloschky auf Bremen online, Kriminialprävention, gehörig zum Senator für Inneres, wird mit keinem Wort seine DKP-Öffentlichkeitsarbeit erwähnt
Auf "Bremen-Verwaltung online" wird als Lebenslauf angegeben:
Joachim Barloschky, 1952 in Bremen geboren, aufgewachsen in der Gartenstadt-Vahr, Abitur, abgebrochenes Lehramtsstudium, Betriebswirt, seit 1990 Quartiermanager in Bremen-Tenever, angestellt beim Amt für Soziale Dienste.
Aktiv gewesen in der Jugendbewegung, später Friedensbewegung, leidenschaftlich engagiert gegen soziale Ungerechtigkeit und Rassismus.

Dazu lesen: "Ex-KBWler und WK-Mitarbeiter Kuhn will daß Radikalenerlass fällt - WK verschweigt KBW- und WK-Vergangenheit Kuhns"

2 Pinocchio-Awards für WK-Journalisten Bernd Schneider

Bernd Schneider behauptet in seinem Artikel über den Brechmitteltod des Laye Condé entgegen der Wahrheit "...die Grünen-Fraktion, die den Vorgang in Oppositionszeiten damals öffentlich gemacht hatte,..."
Doch es war, wenn man seiner eigenen Zeitung glauben darf, der Notarzt, der Strafanzeige in dieser Angelegenheit stellte und nicht die Grünen. (Quelle: WK 05/06 und WK 24.4.08)
Die Grünen stellten lediglich einen Mißtrauensantrag gegen den damaligen CDU-Innensenator Röwekamp.
Und außerdem: Zu Zeiten der Brechmittelvergabepraxis in denen noch 1999 das Bundesverfassungsgericht - ohne Begründung - entschied, dass der Brechmitteleinsatz nicht gegen die Menschenwürde verstoße, waren die Grünen mit der SPD an der Regierung. (1998 bis 2005). Zu Zeiten der Brechmittelvergabe in Bremen gab es die große Koalition der SPD/CDU. Die SPD ist heute noch der geliebte Koaltionspartner der Grünen.
Der "Weser-Kurier" weigerte sich seinerzeit eine Todesanzeige für Laya Condé zu drucken, in der die Formulierung "durch menschenverachtende Behandlung im Gewahrsam der Bremer Polizei umgekommen" verwendet wird. (Quelle: www.noracism.net 15.4.2008 /Karawane 15.5.2008)
Der Weser-Kurier hielt sein "Maskottchen" den damaligen SPD-Justizsenator Henning Scherf aus allem raus. Seine Name wurde als Mitverantwortlicher mit keinem Wort erwähnt.

Einen weiteren Pinocchio-Award für seine Behauptung im Rahmen seiner am 17.6.11 vorgestellten "Biografie" der neuen grünen Sozialsenatorin Stahmann, in den 70er Jahren hätte es Massenarbeitslosigkeit gegeben. Er sprach in seinem Artikel im Zusammenhang mit dem arbeitslosen Vater der neuen Sozialsenatorin Anja Stahmann von einer Massenarbeitslosigkeit in den 70er Jahren. Diese lag aber damals bei gerade mal etwas über 2%.
WK-Journalist Schneider wurde 2012 Sprecher der grünen Sozialsenatorin.

5. Pinocchio-Award für WK: WK verschweigt parteipolitischen Hintergrund eines Uni-Professors

Lothar Probst Politikwissenschaftler, der immer wieder in den Bremer Medien (B&B, Weser-Kurier) seine seichten Ansichten über Bremer Politik zum Besten geben darf , wurde am 23.12.10 vom WK als Mitglied des Instituts für Politikwissenschaft und Leiter des Arbeitsbereichs Wahl-, Parteien- und Partizipationsforschung an der Bremer Uni vorgestellt.
Was der WK verschwieg: Probst ist Mitbegründer der Heinrich-Böll Stiftung und damit gleichzusetzen mit den Grünen. Was der Weser-Kurier hier anscheinend verfolgt, ist eine parteipolitisch orientierte Stellungnahme dem Leser als neutralen Bericht eines Wissenschaftlers zu verkaufen.
Interessant ist der Schlußsatz dieses öden Artikels von Herrn Probst: „...Solange die Gewaltenteilung funktioniert, der Staatsgerichtshof über die Landesverfassung wacht, die Medien die Arbeit des Senats kritisch begleiten und die Zivilgesellschaft mit den legalen Mitteln der außerparlamentarischen Opposition dem Senat auf die Finger klopft, wann immer es nötig ist, müssen wir uns aber um die Demokratie in Bremen keine Sorgen machen
Ein interessante Ansicht, wenn man weiss, daß ehemalige Angehörige des KBW* (Kommunistischen Bund Westdeutschland) von Herrn Probst behaupten, er sei einer der ihren gewesen. Nun, da hätte er ja mit seinen "Parteikollegen" Ralf Fücks und dem Staatsrat Mützelburg etwas gemeinsam.
Und was den Satzteil: "..Solange die Gewaltenteilung funktioniert,..." angeht, sollten unsere Leser unter JUSTIZ lesen, wie eng der Filz zwischen Bremer Richtern, Staatsanwälten und den Parteien (hier besonders der SPD) ist.
Ralf Fücks, früher KBW, Ex-Senator in Bremen, und seinerzeit Chef der Heinrich-Böll-Stiftung. Mützelburg - wie so viele andere Grüne bevor sie die Fleischtöpfe der Demokratie entdeckten - war vor seiner "Entdeckung der Demokratie" und der aktuellen Erkenntnis, dass Immoblienmakler gut sind (Bongartz, Immobilien Bremen, Standesamt) ebenfalls beim KBW.

Übrigens: Professor Probst hatte es Zeit seines Lebens nicht nötig sich wie Normalsterbliche dem Konkurrenzdruck der freien Wirtschaft ausszusetzen. Er kam aus der Schule ging zur Uni und lehrte dann an selbiger. Er kennt das Leben somit wohl mehr aus der Theorie als aus der Praxis.

*Für alle die nicht wissen, welche Art von Kommunismus der KBW verklärte:
Seine Anhänger waren strikte Gefolgsleute der "chinesischen Linie".
Sie verteidigten das Pol-Pot-Regime in Kambodscha und Ugandas Diktator Idi Amin. Ihre Führungsleute machten Visiten bei Kim Il-Sung in Nordkorea.
KBW (und übrigens auch die KPD/AO) hatten eigene Sicherheitstrupps, die man durchaus als Keimzellen einer Staatssicherheit ansehen konnte, falls sie je in die Lage gekommen wären, und führten einen äußerst rabiaten Ton gegenüber anderen linken Gruppierungen. In einer Schrift des KBW hieß es etwa über Daniel Cohn-Bendit, damals Mitstreiter der Frankfurter Sponti-Gruppe "Revolutionärer Kampf": "Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder er wird von der Arbeiterklasse eine nützliche Arbeit zugewiesen bekommen, etwa in einer Fischmehlfabrik in Cuxhaven, oder er wird während der Revolution durch die Massen an den nächsten Baum befördert".