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Die 5000 neuen Stellen für Bremen
des WK-Journalisten Hörbst

Bremer Firmen suchen 5000 Mitarbeiter, so titelt WK-Journalist Günter Hörbst am 7.11.11 auf fast einer halben seit im WK. Doch als Beispiel liefert er ausgerechnet Firmen, die vor kurzem noch Stellen abbauten, damit drohten, oder in Kurzarbeit waren.
WK-Journalist Günter Hörbst führt dabei in seinem Artikel als Beispiele an: Daimler/Mercedes, den Autozulieferer Hella, Kraft Foods, Gestra, die Lloyd Dynamowerke LDW .
Was WK-Journalist Hörbst verschweigt:
2007: Atlas Elektronik: strich 2007 Hunderte von Stellen.
2009. Daimler Bremen Kurzarbeit. Deren Zulieferer Nowotka Metallbau ging in die Insolvenz.
Lloyd Dynamowerke: 2006 steht das Unternehmen kurz vor der Insolvenz.
Hella Bremen: 2009 wurde dort kurzgearbeitet, 250 Stellen wurden abgebaut.
Außerdem: die frühere Siemenstochter mdexx strich zuerst Hunderte von Stellen, um dann das Werk Bremen ganz zu schließen und die Produktion nach Tschechien zu verlagern.
Kraft-Foods Bremen: 2009 wurden dort ca.150 Stellen abgebaut. 2010 nochmal 100 Stellen. 2004 waren bereits über 100 Stellen weggefallen. 2006 wurden im Kraft-Foods-Werk in Fallingbostel 100 Leiharbeiter von insgesamt 250 Stellen entlassen. Von den verbleibenden 110 Stellen blieb etwa ein Drittel erhalten.
Aktuell schloßen in Bremen ganze Firmen oder entließen Mitarbeiter. Z.B. Könecke: 200 Leiharbeiter und ca. 200 Festangestellte verloren ihren Job. Lieken Brot Achim : 150 Stellen weg. Müller Licht Lilienthal: 40 Stellenweg. Beluga: 70 Stellen weg. H.W. Meyer 70 Stellenweg.
weiterlesen:
"Jobs weg in Bremen"

Und was passierte ach den prognostizierten
5000 Stellen des Herrn Hörbst für Bremen:

2012: 31 Stellen weg bei Brinkmann Tabak
2014: Lloyd-Dynamowerke insolvent. Betroffen 265 Mitarbeiter.
Mondelez streicht 180 Stellen.
2015 "A
cos Gruppe" (LKW Transporte) teilweise insolvent - 185 Stellen in Gefahr
D&D Marien insolvent. 25 Stellen in Gefahr.
"Harms Am Wall" insolvent. 45 Stellen weg

2016: Gestra (Flowserve): Seit Mitte 2009 wurde bei Gestra in den meisten Monaten kurz gearbeitet. 2016
streicht GESTRA über 40 Stellen.
Schifffahrtskonzern ­Møller-Maersk -Niederlassung schließt. 10 Stellen weg
Flowserve (GESTRA) 45 Stellen weg
"Deicken und Engels“ Kurzarbeit bei Maschinenbauer
Bremer Maschinenbauers meldete 2015 für 60 Mitarbeiter Kurzarbeit an
Stahlfirma „Reiner Brach“ schließt in Bremen.160 Stellen
"Hachez": erneut Stellenabau. 89 Stellen weg
"Dentaltrade”: Ein Drittel der Stellen weg - 30 Mitarbeiter verlieren Job
"ZERO", Modehandelskette insolvent . 1000 Stellen sind in Gefahr.

Doch WK-Propagandsit Hörbst prognostizierte 2011 "rosige Zeiten": 5000 Stellen würden Bremer Firmen angeblich bieten. Welche Firmen das sein sollten blieb WK-Journalist Hörbst schuldig. Doch Herr Hörbst hat Übung mit zweifelhaften Zahlen aus der Arbeitswelt:
Weiterlesen unter: "Pinocchio-Award für B&B-/WK-Journalisten Lena Döring, Yvonne Nadler und Günther Hörbst

Bei Kraft-Foods so schreibt Hörbst in seinem Artikel durften drei Besucher sogar in die Gefrierkammer, in der es minus 50 Grad kalt ist. Vielleicht war WK-Journalist Hörbst dort auch - zu lange. Auf jeden Fall kann sich ein Bremer Journalist mit solchen positiven Prognosen einen Job im Bremer öffentlichen Dienst erschreiben. Wenn das nicht klappt: Auf dem Bremer Freimarkt gab es die Wahrsagerin "Madame Femina". Vielleicht sucht die ja noch einen Mann wie Herrn Hörbst, der so gut in die Zukunft schauen kann, daß er noch nicht einmal ein Fragezeichen hinter "Bremer Firmen suchen 5000 Mitarbeiter" braucht.

Ein Tag später im WK:
Bremer Unternehmen wollen Stellen streichen

Richtig komisch wirds aber am nächsten Tag: da berichtet nun WK-Journalistin Berit Waschatz, daß in Bremen die Lage etwas anders ist. Sie schreibt 15,4 Prozent der Bremer Unternehmen gaben an, daß sie Stellen streichen wollen

Bei so viel Propaganda für Bremen ist es dann nicht verwunderlich, wenn Günther Hörbst, Leiter der WESER-KURIER-Wirtschaftsredaktion die Veranstaltung zum Bremer Stadtmarketing moderieren durfte.

Bitte dzu auch lesen "Pinocchio-Award für B&B-/WK-Journalisten Lena Döring, Yvonne Nadler und Günther Hörbst B&B-/WK-Journalisten Lena Döring, Yvonne Nadler und Günther Hörbst "

Was der Weser-Kurier nicht schreibt: seit 2004 sind in Bremen und Umgebung mehr als 600 Stellen abgebaut worden.

2016: TopJob für Hörbst in der Wirtschaft

Übrigens für so viel Propaganda gabs für Günther Hörbst, vorher Leiter des Wirtschaftsressort beim Weser-Kurier 2016 eine lukrative Stelle als Geschäftsführer der "Bremischen Hafenvertretung" (BHV) und der "Via Bremen Foundation". (Ein Verein von Firmen der mit den Bremischen Häfen verbundenen Wirtschaft )