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Endlich "dicke Pötte" im Jade-Weser-Port

Es war der Durchbruch im Jade-Weser-Port (JWP), der sehnsüchtig erwartet worden war. Nach seiner Eröffnung kamen leider so gut wie gar keine Schiffe, obwohl Bremen und Niedersachsen 600 Millionen Euro Steuergelder ausgegeben hatten. Aber im Januar 2016 kamen die "dicken Pötte" endlich nach Wilhelmshaven: 2 tote Pottwale wurden von den ostfriesischen Inseln, wo sie gestrandet waren, zum Zerlegen in den JWP geschleppt.
Dazu bitte lesen: "Das Pleite-Projekt Jade-Weser-Port"
Wie der Weser-Kurier bezüglich JWP seine Leser täuscht, dazu bitte lesen
: "2016: Weser-Kurier täuscht, um Jade-Weser-Port gut darstehen zu lassen"

Nachhaltig: Radio Bremen stellt Sendebetrieb ein

Im Dezember 2015 machte Radio Bremens Magazin "Buten&Binnen" (B&B) eine Kampagne für Nachhaltigkeit. Moderator Felix Krömer stellte dazu die Frage: "Was können wir alle für Nachhaltigkeit tun ".
Bremens Intendant Jan Metzger, selbst aus strammer SPD-Familie erklärte nun:
"Unsere Serie über Nachhaltigkeit hat auch uns zum Umdenken gebracht. Unser TV- und Radiosender verbraucht Unmengen an Energie, dabei haben wir in den letzten Jahrzehnten sowieso nur Pressemitteilungen der SPD/Grünen -Landesregierung und der Behörden abgeschrieben oder bebildert - weil unsere Mitarbeiter vielfach aus, dem gleichen politischen Umfeld kommen -, oder PR für Bremer Unternehmen, die wiederum über parteipolitische Verbindungen verfügen, gemacht. Dafür ist der Energieverbrauch unseres Senders nicht angemessen. In Zukunft wird unser Programm vom NDR gestaltet und wir sparen so immense Personalkosten und Ressourcen ein. Im Rahmen der aktuellen Debatte über die Unterbringung von Flüchtlingen wird das Radio Bremen Gebäude, das für viel Geld vor ein paar Jahren umgebaut wurde, in eine zentral gelegene Flüchtlingsunterkunft umgenutzt.
Ebensowenig nachhaltig waren die Mengen an Merchandising-Artikel in Form von Plastik-Kugelschreibern oder -Fahrradsattelabeckungen, die wir jedes Jahr kostenlos an die Bremer verteilen und werden das in Zukunft einstellen, als Antwort auf die Frage unseres B&B-Moderators, die er ja an uns selbst stellte: "Was können wir alle für Nachhaltigkeit tun ".

Ein ganz "normaler Arbeitstag" für die Innenbehörde:
für Bürger geschlossen

Ein ganz normaler Arbeitstag für die Behörde des SPD-Innensenators Ulrich Mäurer. Es ist 15.00 Uhr.
Ein ganz normaler Arbeitstag? Nicht ganz.
Ein Bremer Bürger versucht - nachdem ihm einen Monat lang keine Antwort auf eine Anfrage bezüglich des Verhaltens privater Sicherheitsdienste im Auftrag Bremer Behörden gegeben wurde - sich den Eingang eines Schreibens bei der Innenbehörde quittieren zu lassen. Das Gebäude an der Contrescarpe ist verschlossen. Draussen eine Klingel mit Sprechanlage. Klingel Nr. 1 gedrückt. Es macht keiner auf . Klingel Nr. 2 gedrückt. Es macht keiner auf. Klingel Nr. 3 gedrückt. Es macht keiner auf. Klingel Nr. 4 gedrückt. Es macht keiner auf . Das Ganze schauen sich dabei zwei interessierte Mitarbeiter der Innenbehörde aus einem Seitenfenster an.
Zufällig verlässt eine freundliche Mitarbeiterin das Gebäude. Sie wird gefragt, warum denn keiner aus der Behörde öffne. Sie: "Die Geschäftsstelle sei jeden Tag nur bis 12.00 Uhr geöffnet". Der Bürger: Er wolle doch nur den Eingang eines Schreibens quittieren lassen. Es sei doch schließlich ein normaler Arbeitstag und irgendeiner aus den Hunderten von Mitarbeitern müsse doch den Eingang eines Briefes quittieren können. Sie erklärt: "vielleicht ist ja die Sprechanlage kaputt, es gäbe da eine Baustelle im Gebäude" und bittet den Bürger nebst Begleitung herein und erklärt, sie würde die Dame aus dem Vorzimmer des Senators holen. In einem Raum ähnlich einer Pförtnerloge mit großem Fenster sieht man zwei Damen fröhlich und entspannt plaudern.
"Keiner macht auf und die reden fröhlich miteinander" empört sich der Bürger.
Die freundliche Dame: "Das sind nur die Bauarbeiter" und sie geht um die Dame aus dem Vorzimmer des Senators zu holen.

Tragen die Bauarbeiter in der Innenbehörde schicke Kostüme?

Inzwischen haben sich die 2 fröhlich plauschenden Damen vom Schreibtisch erhoben. Weil der Bürger ein wenig skeptisch ist, ob einfache Arbeiter ein schickes Kostüm tragen, fragt der Bürger die Damen, ob sie denn Bauarbeiter seien. Nein sie seien Angestellte der Innenbehörde. Soweit zum Wahrheitsgehalt der Innnenbehörde.
Das Schreiben wurde dann doch noch quittiert. Nein, nicht von den Bauarbeitern im schicken Kostüm, sondern von der Dame des Vorzimmers des Innensenators. Nicht allerdings, ohne dass der interessierte Bürger fragte, ob es in Ordnung sei, dass an einem ganz normalen Arbeitstag in der Innenbehörde keiner öffne. Dafür könne sie doch nichts, sagte die Dame. Aber sie arbeite doch hier, also sei sie dafür verantwortlich, erklärte der Bürger.
Da seufzte die Dame bitterlich und sagte mit ironischem Unterton: "Ja, Ja, wir sind für alles verantwortlich".
Satire? Ja, Realsatire! Genauso hat es sich zugetragen, im schönen Bundesland Bremen. Der Bürger konnte noch von Glück reden. In anderen Bremer Behörden, sind die Mitarbeiter grundsätzlich in einer Teambesprechung, sind nie telefonisch erreichbar, oder eben krank. Was sie ja wegen des immensen Stresses in ihrem Beruf, in dem sie tagtäglich rastlos für den Bürger da sind häufig sind, wie die Leiterin des Stadtamtes in den Bremer Medien im November 2013 erklärte: so zwischen 39 und 29 Tagen im Jahr sind die Gestressten krank. In der freien Wirtschaft oder auch manch anderen Bereichen ein undenkbarer Krankenstand, aber den gibt es ja dort auch nicht, weil die dort keinen Stresse haben, oder?. So z.B. der Stahlarbeiter am Hochofen, der Paketdienstfahrer der pro Paket bezahlt wird, oder die Krankenschwester. Das ist doch nichts im Vergleich zum absolut gestressten Behördenmitarbeitern - wie z.B. den Innenbehörden"arbeitern" im Kostüm.

Monate später immer noch keine Antwort

Übrigens: 2 Monate später hatte der Bürger immer noch keine Antwort. Zuerst schrieb ihm die Innenbehörde das Gesundheitsamt sei zuständig dann das Stadtamt. Die Beschwerde wurde dann ans Stadtamt weitergeleitet. Von denen gabs nicht mal eine Bearbeitungsbestätigung. Zu wenig Personal hieß es.

Wieder Monate später. Nach Dienstufsichtbeschwerde kommt Antwort: "wir müssen weiter recherchieren"

Wieder ein paar Monate später: Da immer noch keine Antwort kam, schrieb der Bürger schließlich eine Dienstaufsichtbeschwerde gegen die Beteiligten. Nun kam eine Antwort: man müsse in der Angelegenheit recherchieren.
Zu den "nötigen Recherchen" des Stadtamtes und der Zuständigkeitsverschleierung bitte lesen: "Wie der Senator für Inneres die illegalen Methoden privater Sicherheitsdienste deckt"

Dazu bitte auch lesen: "Krankmachen XXL: Bremens öffentlicher Dienst macht Bürger krank"

CDU-Staatsanwältin und Frauenbeauftragte Hauffe
an "Fracking" beteiligt

Eine satirische Show? Die CDU-Staatsanwälte Gaby Piontkowski, die Frauenbeauftragte des Landes Bremen Ulrike Hauffe (die für die Sozialwahlen Spitzenkandidatin von ver.di. ist. Dazu bitte lesen: "B&B-Reporter Manz täuscht bei "A-Sozialwahlen"), die beide sonst nicht unbedingt auf gleicher politscher Ebene liegen (außer anscheinend wenn es gegen die Männer geht) beteiligten sich im Februar 2013 am "Fracking".
Sie und diverse andere Frauen zogen sich einen Frack an, um Einlass beim - nur Männer vorbehaltenen - "Schaffermahl" zu fordern.
Interessant das Argument mancher Frauen. Diese Veranstaltung sei eben nicht nur eine einfache Männerclub-Veranstaltung, sondern ein Zentrum der Macht. Ging es den beteiligten Frauen also um Machtstreben? Wollten Frauen nicht anders sein als die "bösen" Männer?.
Dieses "Fracking", obwohl Frau Hauffe sonst eine Frauenquote fordert und einem "Girls Day" nie abgeneigt war, bei dem bewußt zwischen Männern und Frauen getrennt wird (der "Boys Day" kam übrigens erst viel später aufgrund von Protesten)
Dieses "Fracking", obwohl es in Bremen extra Weiterbildungen für Frauen gibt, so z. B. „FIT in MINT – Frauen.Innovation.Technik“ und so ebenfalls zwischen Männern und Frauen getrennt wird.
Dieses "Fracking", obwohl bei behördlichen Stellenausschreibungen der mehr als umstrittene Text steht: "Bei gleicher Eignung werden Frauen bevorzugt eingestellt."
Zum Glück gab es in den Bremer Medien Leserbriefe von Frauen, die die Forderung der "Fracker" als lächerlich empfanden.
man kann die ganze "Fracking"-Aktion der Frauen nur als Satire betrachten.

Realsatire:
Wie man die Bau- und Umweltbehörde erreicht - in einem Zug

Hier ein Exklusivbericht wie HBpublik den Senator für- Bau und Umwelt erreichen wollte und in einem Zug endete.

1. Versuch 2008 der Kontaktaufnahme bezüglich Wasseruhren, Landesbauordnung Bremen § 42 (3) - per Mail,
2. Versuch 2011: keine Antwort auf Mail
3. Versuch 2011 - ein Monat später: nach fast einem Monat der 3. Versuch. Wieder keine Antwort.
3. Versuch per Telefon bei der INFORMATIONSPFLEGE der Behörde. Dort geht keiner ran.
4. Versuch: per Telefon den Pressesprecher Michael Ortmanns zu erreichen.

Es meldet sich eine Frau R.. Nicht mit Senator für Bau und Umwelt, sondern nur mit ihrem Namen. Die Verbindung ist so "gut" wie ein Überseegespräch aus den Fünfziger Jahren. Nachgefragt mit wem man es eigentlich zu tun hätte, ob denn da die Dienststelle des Senator für Bau und Umwelt sei, bejaht sie dieses. Warum die Verbindung denn so schlecht sei? Weil sie im Zug sitze.
Wir fragen nach, ob die Behörde für Bau und Umwelt jetzt nur noch ein mobiles Büro im Zug hätte, da bricht die Verbindung ab.
Erneuter Versuch: Wieder meldet sich Frau R.. Diesmal ist die Verbindung noch "besser": wie beim Funkkontakt der NASA mit den ersten Astronauten auf dem Mond. Auf die Frage, warum man denn die Bau- und Umwelt-Behörde nur im Zug erwische, schafft es Frau R. gerade noch zu sagen: "Urlaub". Dann bricht die Verbindung erneut ab.
Wir sind beruhigt: die gesamten Dienststellen des Senator für Bau und Umwelt befindet sich anscheinend im Urlaub. Im Zug.
Satire?! Leider nein! Es hat sich genauso zugetragen.
Da bleibt eigentlich nur noch die Frage: Erreichbarkeit der Behörde für Bau- und Umwelt eine zugige Angelegenheit?
Oder eher eine windige?
Der Vorteil, wenn die Baubehörde ihre Geschäfte - mobil - vom Zug aus erledigt:
Die Behördenmitarbeiter können einfach wegfahren, wenn aufgrund von langen Warteschlangen die Bürgerwut zu groß wird - wie im Juli 2011 vor dem Stadtamt.

5. Versuch: persönlich beim Senator für Bau und Umwelt. Laut Impressum der Webseite: Ansgaritorstraße 2. Die Mitarbeiter werden auf die Mails mit Angabe des Datums und der Uhrzeit angesprochen. Nein, man wüßte nicht, wo die geblieben sein könnten. Bezüglich der Wasseruhren war man im Ansgaritor sowieso falsch. Da sei nur "Umwelt". Da müsse man zu "Bau" in eine ganz andere Straße.

Der ELKO-Sicherheitsdienst und die Handschellen

Bei "Bau" angekommen, hat man nicht etwa einen Mitarbeiter des Senators vor sich, sondern einen privaten Wachdienstmitarbeiter der Firma ELKO. (Siehe dazu: "Der Plump-Clan, Nehlsen, Elko, IUB, Radio Bremen, DGZRS und die Hochschule Bremen)
Niedlich: die ELKO-Dame hat am Revers silberfarbene Handschellen, wohl um dem Bürger gleich zu zeigen, was passiert wenn man zuviele Fragen stellt - oder auch zuviele Mails. Frau "ELKO" hat sowieso keine Ahnung. Man wird zu einem Mitarbeiter weitergereicht, der jammervoll erklärt, er mache doch eigentlich nur das Archiv. Außerdem seien doch eigentlich fast alle in Urlaub. Bezüglich der Wasseruhren reicht er einen dann telefonisch an einen Behördenmitarbeiter von "Umwelt" weiter - trotz des Einwandes, daß 1. es sich doch um die Landesbauordnung bei den Wasseruhren handele und man 2. gerade von "Umwelt" käme. Doch der "Archivar" ist beharrlich der Überzeugung, dass es sich bei Wasseruhren um den Bereich Oberflächenwasser/Gewässer handelt.

Wo am Ende die Mails gelandet sind? Nun, vielleicht auch in einem Zug....Richtung "Mailaysia" - um die Mail aus 2008 zu treffen, die dort schon seit 3 Jahren Urlaub macht.

Bitte dazu auch lesen: "Baubehörde: fingierte Eingangsbestätigung" und "Baubehörde: 5 Jahre für Dock-Baugenehmigung - in Niedersachsen ein paar Monate"