Bremer Verbindungen

Joachim Barloschky:
Abriss von 950 Wohnungen fand er gut - heute kämpft er für mehr Wohnraum

2013: Ex-DKP-Genosse Joachim Barloschky ist einer der Initiatoren des "Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen", das zum Diakonischen Werk Bremen e. V., also der evangelischen Kirche gehört und eng mit der GEWOBA zusammenarbeitet.
Es beklagt zu wenig sozialen Wohnraum. Erstaunlich: wo Herr Barloschky 2004 den Abriss von Häuserblocks mit ca. 950 Wohnungen durch die GEWOBA gut fand. Diese waren in den 70er Jahren gebaut worden, also gerade mal 40 Jahre alt. Wurden aber abgerissen, weil die Bebauung dort zu sehr verdichtet war.
Zur "perfekten" Zusammenarbeit des Herrn Barloschky mit der GEWOBA, bitte den Artikel auf dieser Seite lesen: "Interkulturelle Werkstatt Tenever Bagis, die BAG und die GEWOBA - Erwerbslose mußten für GEWOBA arbeiten"
Dieses, so behauptet das kleine Grüppchen von sich selbst, begleitet das "Bündnisse "Bündnis für Wohnen" von SPD-Bürgermeister Böhrnsen kritisch und durfte auch bei dessen Auftaktveranstaltung dabei sein.

13 Jahre später: Leiter des BzB will Wohnbebauung verdichten

Am 12.2.17 sagte Eberhard Syring, Leiter des Bremer BzB, in B&B, dass aufgrund des Wohnungsmangels ein "verdichtetetes Wohnen" in Bremen notwendig sei. Zu Herrn Syring bitte lesen: "Der BzB-Pinocchio Eberhard Syring"

Anstatt sozialer Wohnungsbau Grundstück für Sekte und "Justus Grosse"

Auch bei einer Findorffer Beiratssitzung bekam Herr Barloschky mit seinem Bündnis mediale Präsenz. Findorff? Da war doch was? Ach ja. anstatt sozialen Wohnungsbau zu betreiben, verkaufte Bremenein großes Grundstück der Mormonen-Sekte, die dort eine Kirche" baute, die kaum genutzt wird. Gegenüber wurde 2015 ein Bauprojekt der Firma "Justus Grosse" (Kooperiert mit Zechbau) abgesegnet: Bau von Wohnungen - nicht von Sozialwohnungen.
Dazu bitte lesen: "950 Wohnungen abgerissen. Jetzt wird wegen Wohnungsnot gejammert"
Und
Bündnis Menschenrecht auf Wohnen", die DKP, "Die Linke" und die IGMetall"

Der SPD-Genosse,
die Schuldnerhilfe
und die IWT

Mit der IWT arbeitete zusammen die "Bremer Schuldnerhilfe". Deren Leiter Heinz Kirchoff. Nach eigenem Bekunden SPD-Genosse. Dieser schrieb in einem WK-Leserbrief, sie hätten 7 jahre vertrauensvoll mit der IWT zusammengearbeitet.
Siehe auch: "IWT „Interkulturelle Werkstatt Tenever e.V.“: Fördermittel falsch abgerechnet?"

Boris Barloschky und die BBV

Boris Barloschky fand einen Job bei der BBV (Bremer Bootsbau Vegesack), eine staatlich finanzierte sogenannte Gemeinnützige GmbH, die von der Bagis (heute Jobcenter) mit Ein-Euro-Jobbern versorgt wurde und später unter nie aufgeklärten dubiosen Umständen insolvent war.
Vorher war Boris Barloschky stellvertretender Gesamtbetriebsrat DHL. Nachdem ab 2004 ca. 1600 DHl-Mitarbeiter gekündigt wurden bekam Barloschky schnell einen Job beim Staat:
Obwohl das nicht sein Beruf war, verdiente er sein Geld dort als “Projektkoordinator” mit der “Qualifizierung” von Erwerbslosen für die Bagis.
Im Internet wurde er auch als Coaching Berater geführt. Er ist der Bruder der beiden Ex-DKP-Funktionäre Joachim Barloschky (war beschäftigt beim Amt f. Soziale Dienste) und Katja Barloschky (früher Geschäftsführerin der "Bremer Arbeit GmbH, die ebenfalls 1-Euro-Zwangsarbeiter verteilte). Die Barloschkys verdienen ihr Geld am oder beim Bremer Staat schon in der 2. Generation: schon die Eltern Ursula und Dieter Barloschky waren Lehrer im Bremer Staatsdienst.
Siehe auch : "BBV: 320.000 für Aussichtsturm ohne Aussicht" und "BBV erneut insolvent" und "Good Cop, bad Cop und die BBV"

Vadib, BAG, BRAS
die SPD und die DGB-Chefin

Helga Ziegert (seinerzeit Bremer DGB-Chefin und SPD-Abgeordnete) saß im Aufsichtsrat der BAG (Bremer Arbeit GmbH). Dort war Chefin die Ex-DKP-Genossin Katja Barloschky.
In der BAG war auch der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Winfried Brumma im Aufsichtsrat war. Er war auch Mitglied im Präsidium der AWO-Bremen und die Abgeordnete der Partei "Die Linke" Claudia Bernhardt. (Übrigens 2015 sah man Wahlplakate der Linken mit dem Slogan: "Arbeit um jeden Preis - nicht mit uns". Doch bei der BAG mußten Menschen 1-euro-jobs machen)
Helga Ziegert war außerdem noch im Vorstand „Arbeit u. Leben“ und Mitglied des Rundfunkrates von Radio Bremen.
Im Aufsichtsrat der BAG war ebenfalls: Arnold Knigge, der seinerzeit wiederum im Aufsichtsrat der Bagis saß. Knigge war Staatsrat im Gesundheitsressort während des Gesundheit Nord-Skandals. Er hatte angeblich von allen Vorgängen nichts mitbekommen. auch nicht daß der angeheuerte Klinikchef Lindner bereits vorbestraft war.
Zu weiteren SPD-Verbindungen bei "Arbeit & Leben" bitte lesen: "Kulturzentrum Lagerhaus" / Aucoop - Tochter von Altun SPD-Bürgersch.kandidatin"
Zu Skandalen bei der BBV bitte lesen: "BBV: 320.000 Euro für Aussichtsturm ohne Aussicht"

VADIB, ZIP, VHS, BRAS, die DKP
und die Arbeitsagentur

Aus "gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen" wurd uns mitgeteilt, daß zumindest zeitweise einer der Vorstandsvorsitzenden von "Vadib" (Verband arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen) ehemaliger DKP-Genosse war. Dieser saß auch in der Führungsebene der BRAS.
"Vadib" arbeitet eng zusammen mit der Zeitarbeitsfirma ZIP. Diese wiederum mit der Bagis. ZIP ist eigentlich ein ehemaliges Ausbildungprojekt der VHS, deren Chefin, Sabina Schöfer, aus der DDR stammt und Programmleiterin bei der Firma "TRIAS" (Coaching, Supervision und Organisationsentwicklung war und in der "Bremer Bürgerstiftung" saß.

Dann wurde daraus eine Zeitarbeitsfirma gemacht. Der seinerzeitige Geschäftsführer von ZIP soll nach unseren Recherchen ehemaliger DKP-Genosse sein. Er war auch Vorsitzender des Bundesverbandes der Zeitarbeitsfirmen.
Aufsichtsbehörde von ZIP ist die Bundesagentur für Arbeit.
Die Webseite von ZIP machte „Plan2/dobben united“. Die auch für die BRAS das Logo gestalten durften. „Plan2/dobben united“ verfügt anscheinend über beste Beziehungen in die Bremer Politik: Zur Einweihung erschien Ex-CDU-Senator Josef Hattig persönlich.
Zu Verbindungen von Jobcenter, Vadib, Linkspartei und DKP auch bitte lesen unter EXTRABLATT 5: "Die Verbindungen von Erwerbslosenorganisationen mit Jobcenter, dem Staat und der Linken"

Schöne 2 Gehälter für
das "grüne"
BAG-Aufsichtsratsmitglied
und IGM-Genossin
Silvia Schön

Silvia Schön, früher freie Journalistin, IG Metall-Mitarbeiterin, früheres Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen, früher im Aufsichtsrat der Bremer Arbeit GmbH (Verteilung von 1-euro-Zwangsarbeitern), bis 2003 Landesvorstandssprecherin der Grünen, musste nach ihrem Einzug in die Bürgerschaft nicht allein von ihren Diäten leben.
Ü
ber Monate bezog sie nach der Wahl parallel noch ein Geschäftsführerinnen-Gehalt bei der "Bremer Umwelt-Beratung", ein angeblich gemeinnütziger Verein, dessen Gehälter aus Steuergeldern finanziert werden. Vorstandsvorsitzender dort: Klaus Prietzel, Betriebsleiter des "Recyclinghof Findorff" und Vorsitzender des B.U.N.D. Bremen, wo er zusammen mit dem Grünen Dieter Masur (Beirat Horn-Lehe). Beide: Recyclinghof und B.U.N.D. werdenmit 1-Euro- Zwangsarbeiter versorgt.

Schön darf nach 12 Jahren wieder Geschäftsführerin werden

Von 2003 bis 2015 war Schön Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft (seit 2011 Vizepräsidentin des Parlaments). Da sie ein Rückkehrrecht in ihren alten Beruf als Geschäftsführerin bei der "Bremer Umweltberatung" hatte, gibt es 2015, da sie nicht wiedergewählt wurde, finanzielle Probleme bei der "Umweltberatung", da auf ihrem Posten ein anderer üppige Gehälter kassiert.
Siehe auch Artikel: "Ein SPD- und IGMetall-Chef gleichzeitig Geschäftsführer von Leiharbeitsfirma, Qualifizierungsgesellschaft und im Aufsichtrat der BAG"

Dazu bitte lesen:
"Grüne Abgeordnete Wendland: 13 Monate krank ohne Nachweis"

Klaus Hübotter: früher DKP, heute Bauunternehmer
mit Staatsaufträgen

Prof. Dr. Klaus Hübotter bis 1991 Mitglied der DKP, 1955 gründete Hübotter in Hamburg gemeinsam mit Klaus Rainer Röhl die Zeitschrift „Studentenkurier“, Vorläufer der Zeitschrift „Konkret“.
Über Hübotters FDJ-Verbindung wurde die Gründung im Wesentlichen durch die DDR finanziert. Hübotter ist Bauunternehmer, der regelmäßig Staatsaufträge bekam wie der Umbau des Bamberger-Hauses, Speicher XI usw. Die Mieter bekam er vom Bremer Staat in langfristigen Mietverträgen frei Haus gleich mitgeliefert: Bamberger-Haus: Volkshochschule. Speicher XI: Hochschule für Künste.
Hübotter ist Lehrbeauftragter und Honorarprofessor im Architekturbereich der Hochschule Bremen.
Hübotter wurde 2010 Ehrenbürger der Stadt Bremen. 2012 wurde er "Ehrensenator" der Hochschule für Künste.
Hübotter "schuf" auch die Ichon-Villa, in der die "Deutsche Friedensbewegung" ihre Art von Friedensauffassung verbreitet: z. B. durch Verherrlichung der DDR.
Dort durfte auf Einladung der „Marxistischen Abendschule“ der Chefredakteur der „Jungen Welt“ (JW), dem ehemaligen Zentralorgan der „Freien Deutschen Jugend“ (FDJ) Thesen verbeiten wie: „Die DDR stand für Frieden und eine Alternative“.
(Quelle WK 19.10.09)
Siehe auch "Der Staat, die Zech-Gruppe, der Alt-Kommunist und das "Übersee"-Marketing".
Hübotter darf heute mit dem Segen der evangelischen Kirche (Stephani-Gemeinde) bei der "Stephani Standortgemeinschaft e. v. " als Ehrenbürger große Reden halten.
Bitte auch lesen: "Neujahrsempfang von Bürgermeister Böhrnsen: Ex-DKP-Genosse Hübotter in der 1. Reihe"
und
"Wie Ex-DKP-Genosse Hübotter und ein chinesischer Investor an Flüchtlingen verdienen"

Seenotrettungsboot hat Namen von Hübotters Vater, einem SS-Kollaborateur

Ein Seenotrettungsboot der Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist nach Klaus Hübotter Vater benannt: "Wilhelm Hübotter".
Dieser arbeitete in der Nazi-Zeit mit der SS zusammen.
Wilhelm Hübotter machte die Entwürfe für die "Thingstätte Sachsenhain" nach Vorstellungen der SS-Führung im Jahre 1934. Er ließ sich nach öffentlicher Kritik an seiner Mitarbeit von der weiteren Durchführung des Projektes entbinden. Ende 1945 wurde Hübotter mit der Gestaltung des KZ-Geländes Bergen-Belsen durch die britische Militärbehörde beauftragt. Allerdings stand er wegen der Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten in der Kritik.

Böhrnsen verschweigt Hübotters DKP-Zugehörigkeit bei Laudatio

In der Laudatio des SPD-Bürgermeisters Böhrnsen am 19. November 2010 anläßlich der Ernennung Hübotters zum Ehrenbürger, unterschlägt SPD-Genosse Böhrnsen die langjährige DKP-Zugehörigkeit Hübotters. Böhrnsen sagt lediglich in seiner Laudatio zu diesem Thema: „Tief geprägt vom Abscheu gegenüber der Nazi-Barbarei war er fest entschlossen, die Gesellschaft von Grund aus zu verändern. Als 20Jähriger wurde er 1950 Kommunist.
Von Hübotter langjähriger Parteizugehörigkeit, zur DKP, die die Barberei der DDR guthieß, sagt er nichts.
http://www.senatspressestelle.bremen.de
/sixcms/media.php/13/101119
_Laudatio_Bgm_Huebotter.pdf

Hübotter wird Ehrensenator

Im Februar 2012 macht die Hochschule für Künste (HfK) Hübotter zum "Ehrensenator" wegen seiner Verdienste um den Standort der HFK in der Überseestadt. Daß Hübotter als Immobilienmakler eigentlich nichts mit der Entscheidung des Standortes zu tun hatte, die Grünen sich schon viel früher für den Erhalt des Gebäudes der jetzigen HFK einsetzten und das angebliche "Kulturzentrum Schlachthof " ein ganz normaler Konzertveranstalter mit Restaurant ohne alternative Preisgestaltung ist, scheint dabei niemanden mehr zu interessieren.

Senatorin Quandte-Brandt:
die SPD-Genossin, die BRAS, die Uni, der DGB, die Arbeitnehmerkammer

Eva Quandte-Brandt wurde im Juni 2011 Staatsrätin als Bevollmächtigte beim Bund in Berlin. Ab 2012 Senatorin für Bildung und Wissenschaft.

Sie ist seit 30 Jahren stramme SPD-Genossin. Als Juso fing sie an, bevor sie in den Vorstand der sozialdemokratischen Partei gewählt wurde.
sie hat noch nie in ihrem Leben außerhalb des Staates gearbeitet, aber wurde trotzdem "Spezialistin" für Erwerbslose.
1980 - 1986 Studium Pädagogik, Germanistik und Sport auf Lehramt und anschließendem Referendariat in Bremen.
Sie ließ sich also satte 6 Jahre für ihr Lehramtsstudium Zeit, was weit über dem Durchschnitt liegt.
- Nach Referendariat 1988 - 1991 Leiterin der BRAS (Bremer Arbeitslosen-Selbsthilfe), obwohl sie keinerlei Erfahrung mit Erwerbslosigkeit hatte. (Doch das SPD-Parteibuch macht in Bremen so ziemlich alles möglich)
- 1991 "begleitete" sie von der EU-geförderte Projekte Bremens und war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Re-Integration langzeitarbeitsloser Jugendlicher UniBremen.

- 1994 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Wissenschaftssenator
- 1995 an der Akademie für Arbeit und Politik der Uni Bremen
- 1996 Promotion zm Dr. rer.pol. Uni bremen.
- 2004 bis 2008 Lenkungsausschuss der Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen (bekannt für zahlreiche SPD-Genossen)
weiterhin war sie im Koordinierungsgremium des Landesinstitutes für Schulen in Bremen;
- 2008 Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung (gehört als Stiftung zum DGB)
- 2009 wurde sie Professorin an der Universität Bremen, an der sie in verschiedenen Fachbereichen davor und danach lehrte.

Die Revolution entläßt ihre Kinder...in die Frühpension

Joachim Barloschky, Amt für Soziale Dienste, Stadtteilmanager Tenever, geht 2012 mit gerade mal 59 Jahren in den Ruhestand.
Wie schon viel andere Bremer Staatsdiener geht er vor der normalen Altersgrenze in Pension. eine Krebserkrankung sei der Grund. (Man erinnere sich an den Arbeitsagentur -Chef Stern der mit 60 in Pension ging, oder einen Findorffer Ortsamtsleiter der es bereits mit Fünfzig schaffte). Doch erstaunlich: trotz seiner Erkrankung hat Herr Barloschky danach genügend Energie, als Führer des "Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen“ zu agieren, zusammen mit der Diakonie und im Schlepptau von SPD-Bürgermeister Böhrnsen (stammt ebenfalls aus DKP-Familie) .
Zum „Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen“ bitte lesen: "950 Wohnungen abgerissen. Jetzt wird wegen Wohnungsnot gejammert".

Joachim Barloschky war früher jahrelang DKP-Funktionär (wie auch Katja Barloschky) und studierte sogar in Moskau. (Mehr über Bremens DKP-Leute: Hier weiterlesen...). Seine Frau ist - welch Zufall - Kindergärtnerin in Tenever.
Wer mehr über sein Treiben in Tenever erfahren möchte - und nicht nur das was der WK darüber verbreitet - und was zum Lachen braucht, sollte sich den Spiegel-online Artikel 19.3.2007 durchlesen.
Hier der Link:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-50910329.html

Der Weser-Kurier verschwieg dabei erneut dessen DKP-Karriere. (Dazu bitte weiterlesen Pinnochio-Award für WK )

"Interkulturelle Werkstatt Tenever", Bagis, die BAG
und die GEWOBA

Wie das Geflecht im Geschäft mit den 1-Euro-Jobbern ist, sieht man am Fall der "Interkulturellen Werkstatt Tenever" (IWT).
Diese wurde finanziert von Sozialressort, Bauressort, Bagis (heute Jobcenter)und Bremer Arbeit GmbH Chefin der Bremer Arbeit GmbH: Katja Barloschky. Unterstützerkreis der IWT ihr Ehemann Joachim Barloschky.
2010 begann die Staatsanwaltschaft mit Ermittlungen, da es anonyme Vorwürfe gab, es seien dort Fördermittel falsch abgerechnet worden.
IWT-Geschäftsführer, Hafid Catruat, wurde abgelöst. (2007 kandiderte er für „die Linke“).
Ein Verwaltungsleiter bei IWT soll seine Ehefrau "auf dem Papier" angerstellt haben , obwohl sie nie für den Verein tätig war. Bruttogehalt der Ehefrau 1675 Euro. Der Ex-Verwaltungsleiter habe auf diese Weise sein Brutto-Einkommen auf 4000 Euro erhöht.

Keiner wurde je wirklich bestraft - im Gegenteil: verantwortlicher Sozialstaatsrat im EU- Parlament, Sachbearbeiterin heute Bremer Abgeordnete

Am WK 3.3.17 gibt es einen interessanten Leserbrief im "Weser-Kurier"
Der Verfasser schreibt darin, dass ihn der 2016 öffentlich gewordene Bremerhavener 1000facher Sozialbetrug - Beschuldigte: eine SPD-Familie, u.a. ein SPD-Bürgerschaftsabgeordneter, stark an die Betrügereien in der IWT erinnern würden. Trotz Ermittlungen der Antikorruptionsbehörde und sich 5 Jahre hinziehenden Ermittlungen der Bremer Staatsanwaltschaft seien beim IWT-Betrug am Ende lediglich einer der beiden Hauptverantwortlichen wegen eines Bagatelldeliktes zu einigen Tagessätzen verurteilt worden. Niemand sonst sei jemals zur Rechenschaft gezogen worden. Im Gegenteil: der verantwortliche Sozialstaatsrat wurde ins Europäische Parlament entsandt, und die verantwortliche Sachbearbeiterin sei heute Abgeordnete im Bremer Landesparlament. Der Leserbriff schließt ab mit dem Satz: "SPD-Filz bis in die Justiz!"

Erwerbslose mußten für
GEWOBA arbeiten

Der "Bremer Erwerbslosenverband" erklärte zu dem Thema:
Bei der IWT wurden 1-Euro-Jobber, deren Stellen durch die BAgIS zu hundert Prozent finanziert wurden, für kommerzielle Aufträge (z. B. für die GEWOBA) eingesetzt. Dabei wurden für Umzüge von der IWT 8 Euro Stundenlohn in Rechnung gestellt. Das soll in Bremen eine übliche Praxis sein.

Die IWT bekam dafür große Zuwendungen der GEWOBA. Dieses Modell wurde als Hilfe für Langzeitarbeitslose deklariert, vernichtete aber normale Beschäftigungsverhältnisse.
Die IWT hat 2 Festangestellte – alle anderen 45 "Mitarbeiter" sind "Maßnahmeteilnehmer" (1-Euro-jobber) die fast immer nach Ablauf der Maßnahme wieder in Hartz IV landen.

Besonders pikant im Falle der IWT ist jedoch das Verhalten einiger Mitarbeiterinnen der Bremer Arbeit GmbH . Sie wurden von ehemaligen Beschäftigten der IWT über die Missstände informiert.
Statt der sofortigen Vornahme einer Prüfung wurden die Informanten von der Bremer Arbeit der IWT Geschäftsführung preisgegeben und daraufhin vom IWT Geschäftsführer entlassen. Zu denken geben auch „erhebliche Barauszahlungen“ für „Honorare“, in Einzelfällen bis zu 4000 Euro.

2016: Barloschky arbeitet eng mit GEWOBA zusammen

2016 arbeitet Joachim Barloschky eng mit der GEWOBA im "Bündnis für Wohnen" zudsammen.

Zu weiteren Betrügerein mit Erwerbslosen im Land Bremen und folgenden staatsanwaltlichen Ermittlungen bitte lesen: "Systematisch organisierter Sozialbetrug durch SPD-Politiker - Bremer Medien vertuschen SPD-Verbindungen"

Verkehr
Vereine, Stiftungen
Gesundheitswesen
Allgemein
Stellenabbau
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
Der Vorsitzende des „DVS Bundesverband ehrenamtlicher Richterinnen und Richter e.V. - Deutsche Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen" ist der ehemalige Richter und Berliner Ex-Staatsrat Staatsrat Hasso Lieber .
Er vertrat als Rechtsbeistand Thilo Sarrazin bei dessen drohendem SPD-Parteiausschlussverfahren. Lieber war von 1976 bis 1991 Richter - und Verwaltungsrecht und auch Leiter des Brandenburger Verfassungsschutzes.
2011 geriet Herr Lieber die öffentliche Kritik, weil er einen von ihm selber verfassten Leitfaden an die neu ernannten Schöffen an den Berliner Gerichten verteilen ließ und auf diese Weise für seine Bücher warb. Darüberhinaus war der Leitfaden so fehlerhaft, dass noch von Sozialhilfe die Rede war, obwohl diese schon lange durchs ALG II ersetzt worden war “.

HBpublik wollte von Herrn Lieber eine Stellungnahme zur auffälligen Anhäufung von Partei- , Radio Bremen und Gewerkschaftsgenossen z.B. bei Bremens ehrenamtlichen Verwaltungsichtern, obwohl doch jeder Bremer Bürger gewählt werden kann. . Doch Herr Lieber lehnte eine Stellungnahme ab.
Die Hübotters, die Werbeagentur „Planet Mutlu“ und das Verwaltungsgericht

Tevhide Mutlu Mitinhaberin der Bremer Werbeagentur „Planet Mutlu“ die unter anderem sehr erfolgreich mit Aufträgen des Landes Bremen ist, hat Herrn Hübotter neben diversen staatlichen Bremer Aufträgen (z. B. Hochschule Bremen, Hafenmuseum, ehemaligen Radio Bremen-Moderatoren) als Kunden. (Planet Mutlu macht den Webauftritt für Hübotters Baufirma, der wiederum Flüchtlingsheime in Bremen baut.. Siehe weiter unten: Derja Mutlu ist Migrationsberaterin).
Planet Mutlu machte auch den Werbeauftritt der "Bremer Eiswette", die 2011 Thilo Sarrazin und 2012 Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann mit einer Einladung ehrte. (Lesen sie dazu unter BREMER VERBINDUNGEN über den dubiosen Ex-CDU-Senator Borttscheller)
Zur Familie Mutlu gehören die Sängerinnen Sema und Derya Mutlu. Derya Mutlu war ehrenamtliche Richterin am Bremer Verwaltungsgericht. 2017 ist sie Migrationsberaterin und Stellvertretende AWO-Betriebsratsorsitzende und betrieb die "a conto Bremen", gemeinnützige GmbH. Dazu bitte lesen: "Die ehrenamtlichen Richter Bremens - häufig Parteigenossen "
Weitere Kunden von "Planet Mutlu": Radio Bremen. Hafenmuseum. Columbus Cruise Center. "Planet Mutlu" machte Bremer Einbürgerungskampagne für Senator für Inneres.
Bitte dazu lesen: Der "Vorsitzender des Vereins ehrenamtlicher Richter e.V. vertrat Sarrazin und war Leiter des Verfassungsschutzes"
Nicola Hübotter betreibt mit Tevhide Mutlu zusammen die Firma "Schnitträume".
Im Juni 2015 durfte Nicole Hübotter auf einer Podiumsdiskussion über die vor sich hinsiechende Ladenzeile am Wall unter Leitung von Weser-Kurier Lokalpropagandist Arno Schupp (vorher B&B) und Frauke Fischer, SPD-Wirtschafts- u. Justizsenator Günthner und dem Grünen Verkehrs- u. Umweltsenator Lohse mitreden. Es gab zwar noch diverse Geschäftsleuten, doch mitreden durfte nur Frau Hübotter. Zu Herrn Schupp bitte lesen: "CDU-Preisträger Arno Schupp und die Verfilzung
zwischen WK und RB"

.
Johannes Hübotter. Ausbilder bei der ibs, Institut für Berufs- und Sozialpädagogik e.V. Das Institut kooperiert eng mit dem Jobcenter.
Marion Hübotter Ausbilderin Bürokommunikation bei der IBS. Die IBS bekommt Geld aus dem Europäischen Sozialfond und war eng verbunden mit der Bremer Arbeit GmbH, deren Chefin Ex-DKP-Genossin Katja Barloschky war.
Hübotters Ehefrau Lore ist 2011 Jurymitglied der Ausstellung "Gold am Fluß", die Bremens Goldschmiede kostenlos in der unteren Rathaushalle veranstalten dürfen.

Frau Mutlu wollte uns zwingen die Fakten über sie zu löschen

Irgendwann erreicht unsere Redaktion eine E-Mail von Frau Thevide Mutlu. Sie forderte uns unter Androhung rechtlicher Schritte auf, alles was Sie betrifft in unserer Online-Zeitung zu löschen. Was wir natürlich nicht taten, so wie auch andere Repressalien - egal aus welcher politischen Richtung, oder z.B. durch Behördenmitarbeiter uns nicht dazu bewegen werden, die Wahrheit zu verschweigen.

Scherfs Ehefrau, Hübotter,
die Ichon-Villa und
das Friedensforum

Scherfs Ehefrau Luise und Klaus Hübotter sind im Vorstand der Ichon-Villa .

Der Sendesaal, Hübotter, die Familie Bernbacher
und Radio Bremen

Den alten RB-Sendesaal inklusive eines umliegenden Grundstückes bekam eine "Investorengruppe", bestehend unter anderem aus Herrn Hübotter und Klaus Bernbacher. Bernbacher, vorher SPD-Genosse, war Gründungsmitglied der Partei AFB (Arbeit für Bremen) die aus SPD-Genossen entstand. Er war Klassik-Musikchef bei Radio Bremen.
Bernbacher gründete 1987 die „Bremische Gesellschaft zur Förderung der kulturellen Beziehungen mit der Deutschen Demokratischen Republik“ (DDR). Zum Vorstand gehörten neben Bernbacher unter anderem Manfred Fluß (SPD) und Klaus Hübotter.

Bernbachers Frau Christine Bernbacher, zunächst SPD-Mitglied, war dann Gründungsmitglied der Grünen in Bremen. Sie gründete den Verein „Freunde der Uni-Widnis. e.V.“ und bekam von der Uni das ursprüngliche freie Gelände am Unisee für ihren Verein zugesprochen. Im Verein auch der Grüne Carsten Werner, Sprecher für Kultur- und Medienpolitik und später Bürgerschaftsabgeordneter, der wiederum zu den "Freunden und Förderern der Villa Ichon" gehört. Außerdem war Frau Bernbacher im Vorstand des "Vereins Freunde des Klinikums Links der Weser". Von diesen "Vereinen" , die sich grundsätzlich als "Freunde der.." bezeichnen gibt es diverse in Bremen.
Sohn Cornelius Bernbacher arbeitet in Mecklenburg-Vorpommern in der Staatskanzlei im Bereich Inneres und Sport, Justiz, Gnadensachen, Kirchenangelegenheiten.

Bremer Bürgerstiftung:
Sammelbecken von Parteien
und Medien

Im Vorstand waren unter anderem:
Katja Barloschky, Bremer Arbeit GmbH; Peter Kudella, Ex-CDU-Abgeordneter; Volker Weise, Weser-Kurier (Vorsitzender); Dr.Hans-Christoph Hoppensack, ehemaliger SPD-Staatsrat.
Stiftungsrat: Dr.Hans Endl (Chef Arbeitnehmerkammer); General a.D. Wolfgang Altenburg; Senator a.D. Herbert Brückner SPD; Prof. Dr. Annelie Keil (Uni Bremen), Anja Stahmann , Grüne,(spätere Sozialsenatorin).
Kuratorium: Jeannette Querfurth, Pastorin im Evang. Kirche) Barbara Lison, Chefin Stadtbibliothek (Ehemann SPD-Staatsrates Henning Lühr) ; Prof.Dr. Heinz Glässgen, Radio Bremen; Prof. Dr. Jürgen Timm, Uni Bremen.
Senator a. D. Herbert Brückner ist einigen noch aus seiner Rolle als Unwissender im St. Jürgen-Krankenhaus -Skandal bekannt .
Dazu bitte lin unserem Archiv lesen: "Der St.-Jürgen-Krankenhaus-Skandal"

2014 wird die VHS-Direktorin Sabina Schöfer Vorstandsvorsitzende der "Bremer Bürgerstiftung"

Kulturbüro HB-Nord: Geschäftsführer betreibt parallel Firma, die anderen arbeiten für einen Euro

Der kaufmännische Geschäftsführer der gemeinnützigen Kulturbüro Bremen-Nord GmbH, die von der Bagis mit 1-euro-Jobbern versorgt wird, hatte nebenbei (?) eine Firma für Olivenöl. Diese machte unter dubiosen Umständen bankrott. Die Staatsanwaltschaft ermittelte und stellte das Verfahren gegen eine Geldauflage von 12.000 Euro ein.
Da fragt man sich, wie ein Geschäftsführer des Kulturbüros noch genug Zeit für das Kulturbüro findet. Interessant wäre, wieviel er dafür monatlich kassiert .

Bund der Steuerzahler 2007: Bremen hat seinen Ruf als Hochburg des Parteienfilzes bestätigt