Polizei und Justiz untätig bei gewalttätigem und hochgefährlichen Islamisten

Das völlig verantwortungslose Verhalten der Polizei und Justiz

Am 21.2.17 und 23.2.17 berichtet der Weser-Kurier (WK) darüber, dass nach einem Angriff von Islamisten auf ein gleichgeschlechtliches Paar, bei dem dieses bis zur Bewußtlosigkeit geschlagen wurde, weder die Bremer Polizei noch die Justiz es für nötig hielt, tätig zu werden bzw. völlig dilettantisch agierte.

Im Februar 2014 hatte sich der Fall zugetragen. 2 Männer, Adnan S., ein zweiter Mann, in langen Gewändern, und eine voll verschleierte Frau hatten zuerst in einem Supermarkt das Paar beleidigt. Vor der Tür des Supermarktes wurde das Paar dann zu Boden geschlagen und von Adan S. und dem 2. Mann gezielt gegen die Köpfe getreten. Folge: schwerste Verletzungen, Kiefer, Jochbein und Augenhöhle gebrochen, diverse Schädelprellungen. Fast zwei Wochen lagen die Opfer im Krankenhaus.

Täter trotz vorheriger Gewaltdelikte und islamistischen Aktivitäten freigelassen-
Dilettantische Ermittlungsarbeitarbeit von Polizei und Staatsanwalt

Für die Tat kamen von Anfang an nur Adnan S. und Abdullah S. in Frage. Die beiden wurden eine halbe Stunde später zusammen mit der verschleierten Frau in der Nähe des Tatorts von der Polizei gestellt, deren Personalien aufgenommen, die deren Oberbekleidung beschlagnahmt, aber wieder freigelassen, obwohl die Verdächtigen schon in der Vergangenheit wegen Gewaltdelikten in Erscheinung getreten waren.
Als sie dann zu einer polizeilichen Vorladung nicht kamen, hielten es Polizei und Staatsanwaltschaft nicht für nötig, die Vorladung durchzusetzen. (zu einem ähnlichen Verhalten bitte lesen: „Wie Staatsanwaltschaft und Polizei einen schwerstbehinderten kriminellen Rechtsanwalt/Regierungsrat nicht finden können , dieser wieder als Rechtsanwalt arbeiten darf und die Rechtsanwaltskammer sich weigerte tätig zu werden“)
Der WK schreibt, die Polizei hielt es auch nicht für nötig die Täter erkennungsdienstlich zu behandeln bzw. eine DNA-Probe zu nehmen, die sie hätten überführen können. Keine Spuren, kein dringender Tatverdacht, kein Haftbefehl. Die Schutzbehauptung der Staatsanwaltschaft: wir hatten keinen Haftbefehl, deswegen konnte keine Fahndung erfolgen.
Aber Adnan S. war damals schon im salafistischen „Kultur- und Familienverein (KuF)“ in Gröpelingen tätig, der ja angeblich schon lange von den Bremer Sicherheitsbehörden beobachtet, durchsucht und später verboten wurde.(Und wo auch Harry S., der später in Syrien am IS-Terror teilnahm und dann nach Rückkehr inhaftiert wurde). Um so merkwürdiger ist die Unkenntnis von Polizei und Staatsanwaltschaft, da die Bremer Polizei beste Kontakte zum Bremer Verfassungsschutz (VS) hat. Führende Polizeibeamte wechselten zum VS (dazu bitte lesen: "Staatsanwalt wird Polizeidirektor - Polizist wird Verfassungsschutz-Chef").

Polizei und Justiz ließen Täter trotz weiterer Gewalttaten
Jahre lang unbehelligt

Adnan S., der schon zur Tatzeit den Bremer Sicherheitsbehörden als radikaler Islamist, bekannt war, konnte von Polizei und Staatsanwaltschaft danach 3 Jahre lang unbehelligt seiner Wege gehen, obwohl er ein Jahr nach dem Angriff auf das gleichgeschlechtliche Paar dringend verdächtigt wurde, an einem Überfall auf ein Ehepaar in Oyten beteiligt gewesen sein. Zwei Monate danach, im April 2015, reiste er völlig unbehelligt von den deutschen Behörden nach Syrien aus.(dieses Versagen der Sicherheitsbehörden erinnert an den Fall vom Berliner Weihnachtsmarktattentäter Anis Amri.)

„Kein dringender Tatverdacht“, trotz diverser Zeugenaussagen

Der Sprecher der Bremer Staatsanwaltschaft, Passade, behauptete einfach, dass sie zu dem Zeitpunkt keine Erkenntnisse gehabt hätten, dass Adnan S. ein radikaler Islamist gewesen sei - es habe kein dringender Tatverdacht bestanden. Das, obwohl eines der beiden Opfer einen ganzen Aktenordner voll mit den Zeugenaussagen besitzt, die seinerzeit aufgenommen wurden, wie der WK schreibt.

18 Monate später: Verfahren eingestellt

Anderthalb Jahre später erhalten die Opfer ein Schreiben von den Behörden, dass das Ermittlungsverfahren eingestellt wurde. Grund: Der eine Verdächtige sei tot, gestorben in Syrien. Der andere sei verschollen. Der angeblich tote Verdächtige wurde dann 2017 in der Türkei als IS-Terrorist inhaftiert.

Bremen gab Fall angeblich an Generalbundesanwalt, doch der weiß von nichts

Die Bremer Staatsanwaltschaft behauptete bezüglich Adnan S., sie hätte den Fall Anfang 2017 an die Generalbundesanwaltschaft (GBA) abgegeben. Die weiß aber von nichts, so der WK, und sagt, dass Fälle dieser Art grundsätzlich in die Zuständigkeit der Länder fielen. Der WK dazu: „Damit schließt sich ein Kreis, denn zuvor hatte die Bremer Innenbehörde bei der Bitte um Informationen über Adnan S. auf die Bremer Staatsanwaltschaft verwiesen. Die aber verweist auf die Generalbundesanwaltschaft und die wiederum auf Bremen.“

Kafka-Verwirrspiel der Bremer Behörden hat Methode

Diese Methoden des kafkaesken Verwirrspiels bei Zuständigkeiten in Bremen ist aber hbpublik schon lange bekannt: es ist die typische Bremer Methode, kritische Nachfragen bei dubiosen Behördenmethoden in die Irre zu führen und kafkaeske Zustände zu schaffen. (Dazu bitte lesen Behoerdallg: „Behörden verweigern seit Monaten Recht auf Informationsfreiheit“und: „Möchte die Justiz Zuschauer beim Vergewaltigungsprozess gegen den SPD-Chef verhindern? - Der Prozess“ - oder wie kafkaesk die Zustände in der Bremer Justiz sind“)

Nichtstun bei Bremer Justiz typisch

Ähnlich verhielt sich die Bremer Justiz beim beim Doppelmord an einem kurdischen Liebespaar 1999 - beide Angehörige der PKK. Die Täter - ebenfalls aus dem Milieu der kommunistischen PKK. Die Frau wurde im Weserschlick erstickt, ihr Freund vor ein Auto gestoßen, mehrfach überfahren und anschließend mit einem Schraubenschlüssel auf sein Gesicht eingeschlagen. Ein Täter wurde zwar 2 Jahre später verurteilt, aber die von der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Bremen eingereichte Klage bezüglich eines anderen Täters wegen der Beihilfe am Bunkermord wurde 14 Jahre lang nicht bearbeitet. 2015 weigerte sich das Landgericht Bremen ein Verfahren zu eröffnen.
Auch beim Überfall auf Bauarbeiter in der Bremer Neustadt durch kurdisch-libanesische Familenclans 2013 gab es trotz Zeugenaussagen seit 4 Jahren keine Anklage.

Weser-Kurier beklagt sich über Methoden, die er selbst anwendet

Der WK schreibt, dass trotz mehrmaliger Anfragen der Zeitung sich die Innenbehörde und der Verfassungsschutz nicht geäußert hätten. Doch hier bekalgt der WK sich über Methoden, die er selbst anwendet bei kritischen Nachfrage