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Grüne Psychologin im Aufsichtsrat: "Keiner hat Schuld"
SPD-Genosse mit Hauptschulabschluß: Chef der Übernahmebank Nord LB

Im Juni 2016 berichten die Bremer Medien darüber, daß die Bremer Landesbank (BLB) durch Schiffskredite 380 Millionen Euro Minus machte. Dieses Geld wird vermutlich der deutsche Steuerzahler ausgleichen müßen. Der ganze Umfang der BLB-Schiffskredite in dieser Zeit: 6,5 Milliarden Euro.

Bremer Medien reden BELUGA-Bezug klein,
obwohl BLB Hausbank von BELUGA war

Die grüne Finanzsenatorin und stellvrtr. Bürgermeisterin Carolinne Linnert war zu dem Zeitpunkt Aufsichtsratsvorsitzende der BLB. Was die Bremer Medien erstaunlicherwiese gleichzeitig verschweigen ist, daß ein nicht unerheblicher Teil dieser Kredite der BLB auch an die Bremer Reederei BELUGA ging, obwohl parallel der Prozess wegen Betruges gegen den Chef von BELUGA, Niels Stolberg lief. 2018 wurde der Chef der Beluga-Reederei, Niels Stolberg, der früher Auszeichnungen wie "Unternehmer des Jahres" und "Mutmacher der Nation" bekam, zu mehr als 3 Jahren Haft verurteilt. 3 weitere Angeklagte, die von den Bremer Medien erstaunlicherweise nie namentlich erwähnt wurden, wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt.
Kein Wunder: waren die Bremer Medien, wie Radio Bremen und "Weser-Kurier" und Politiker durch zahlreiche Projekte eng mit BELUGA verfilzt. (So auch via "Bremer Fonds e.V.", der wiederum zu BELUGA gehörte, das Projekt "U25 Move" , geleitet von vom späteren technischen Leiter der "Breminale", Boris Barloschky, dessen Schwester, Ex-DKP-Funktionärin Katja Barloschky, Geschäftsführerin der "Bremer Arbeit GmbH", "U25 Move" mitfinanzierte. Boris Barloschkys Bruder, Ex-DKP-Funktionär Joachim Barloschky, war beim Amt für Soziale Dienste in Osterholz-Tenever Quartiersmanager. )
Bitte auch lesen: "Ex-KBWler und jetziger Grüner Kuhn und seine Beluga-Billigflaggenbeteiligung" und "BELUGA, Center TV, WK und die Sparkasse"

Und was sagte der BLB-Vorstandsvorsitzende Stephan-Andreas Kaulvers dazu. „In der Vergangenheit haben wir uns bemüht, solche Problemschiffe und die damit verbundenen regionalen Reeder zu stützen.“ Und einer dieser "regionalen Reeder" war die BELUGA. Die (BLB) war nämlich die Hausbank von BELUGA und nach Aussage eines Zeugen im BELUGA-Prozess hätte die BLB von dem "ungewöhnlichen Finanzgebaren" BELUGAS - zumindest in einem Punkt - nicht nur gewusst, sie hat es vielmehr auch erklärt und verteidigt. Die BLB stieg erst 2008 aus Schiffsbeteiligungen bei BELUGA aus. Bevor herauskam, daß bei der BLB 380 Millionen Euro Minus machte, wurden übrigens Anfragen in welcher Höhe die BLB BELUGA finanzierte verweigert. Doch wenigstens erwähnte der WK (Jürgen Hinrichs), daß nach Aussage eines Zeugen, im Beluga-Prozess, die BLB hätte von dem ungewöhnlichen Finanzgebaren der Reederei in einem Punkt nicht nur gewusst, sie hat es vielmehr auch erklärt und verteidigt.
2016/17 steht der Chef der BELUGA, Stolberg, vor Gericht. Der Anwalt des BELUGA-Chefs, FDP-Genosse Bernd Buchholz, ehemaliger Chef des Verlages "Gruner&Jahr" wurde 2017 gleich nach dem Prozess Wirtschaftsminister in der CDU/FDP/Grünen-Landesregierung in Schleswig-Holstein.
Zu der Verfilzung von BELUGA mit der Bremer Politik und den Medien bitte lesen: "BELUGA, Center TV, WK und die Sparkasse" und "Die Ehefrau des Ex-SPD-Senators und ihre SPD-Genossin bei der früheren „BELUGA School of Life“ und "Boris Barloschky und die BBV - Boris Barloschkys Projekte wurden von Schwester finanziert"

Mit 7 jährigem Psychologie-Studium zur Finanzsenatorin befähigt

Doch was befähigte die Grüne Linnert eigentlich zu diesem verantwortungsvollen Posten.
Antwort: nichts, denn die grüne Genossin Linnert studierte, nachdem sie eine Ausbildung zur Röntgenassistentin machte - den Beruf übte sie nie aus - 7 Jahre lang (!) Psychologie (Regelstudienzeit Bachelor: 3 Jahre, macht noch den Master +2 Jahre) natürlich an der Uni Bremen, wo zahlreiche Politiker als wissenschaftliche Mitarbeiter oder Professoren einen Job bekamen. Linnertbekam anschließend über ihre Partei als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Gesundheits- und Sozialpolitik bei der Bürgerschaftsfraktion der Grünen einen gut bezahlten Job. Danach war sie nur noch Parteigenossin. (Übrigens: Linnerts Ehemann, der Künstler Helmut Oppermann bekam in Bremen einen öffentlich finanzierten Job als Sozialarbeiter und war Geschäftsführer des mit öffentlichen Geldern finanzierten Verein "Kommunale Drogenpolitik")

Linnert: "Niemand hat schuld"

Und was sagt Parteigenossin Linnert zu dem Skandal, daß mal eben 380 Millionen Euro fehlen? Das, was Politiker immer sagen, wenn sie keine Verantwortung übernehmen wollen: "Niemand hat schuld". Das durfte sie in der Überschrift einer Titelstory des "Weser-Kurier" am 16.6.2016 von sich geben. Übrigens gibt es im "Propagandablättle" Weser-Kurier" (WK) am selben Tag einen Werbeartikel für die Nord LB, Anteilseigner der BLB und möglicher Übernahmekandidat der BLB. (Die NordLB hat dabei selbst erhebliche Probleme mit ausfallgefährdeten Schiffskrediten).

Weser-Kurier und B&B verschweigen:
Übernahmebank Nord LB wird von SPD-/DGB-Genossen
mit Volksschulabschluß geführt

In dem Artikel verschweigt der WK (wie üblich bei SPD/Grüner-Verfilzung) daß die Nord LB vom SPD-Parteigenosse und DGB-Funktionär Peter-Jürgen Schneider", Aufsichtsratsvorsitzender Nord LB, geführt wird.
Die Eignung Schneiders eine Bank zu beaufsichtigen, ist genauso fragwürdig wie bei Linnert: Schneider hat lediglich einen Volksschulabschluß erreicht. Den Rest seiner Karriere machte er über die SPD und Gewerkschaften. Schneider ist /war auch Aufsichtsratsmitglied der Kreditanstalt Oldenburg, der Deutsche Messe AG sowie der Salzgitter AG. Zudem ist Schneider Verwaltungsratsmitglied der KfW und VHS-Vorstand. Er war Sprecher des Managerkreises Niedersachsen/Bremen der Friedrich-Ebert-Stiftung
Anteile an Nord-LB haben: neben dem Land Niedersachsen mit 59,1 %, der Sparkassenverband Niedersachsen (26,4 Prozent) (in der Sparkasse Bremen saßen seit langem ebenfalls Politiker), das Land Sachsen-Anhalt (5,6 Prozent), der Sparkassenbeteiligungsverband Sachsen-Anhalt (5,3 Prozent) und der Sparkassenbeteiligungszweckverband Mecklenburg-Vorpommern (3,7 Prozent)

Genossin Linnert versteckt sich übrigens hinter der Aussage: Hinterher ist man immer schlauer und behauptet, man hätte die Entwicklung in der Schiffahrt ja nicht voraussehen können. doch sagen andere ganz Anderes: Seit spätestens 2008 – der globalen Finanzmarktkrise, hätte jedem klar sein müßen, dass es mit der Schifffahrt und dem Schiffbau weltweit bergab gehen würde. In jährlichen Schiffbauumfragen wurde schon seit 2007 auf die „Blase“ im Weltschiffbau hingewiesen. Trotzdem hat die Bremer Landesbank weiter munter Schiffskredite vergeben, und Senatorin Linnert als Aufsichtsratsvorsitzende dieses Geschäft mitgetragen, so ein Leserbriefschreiber im WK (aber eben nur ein Leserbriefschreiber. Der WK und alle anderen bremer Medien ignorieren dieses Thema völlig) .

SPD-Unterstützter Hickel:
"Die BLB" ist nicht insolvent. Auch handelt es sich nicht um einen neuen Skandal"

Und was wäre Bremen ohne den SPD-Unterstützer und Uni Bremen-Professor Rudolf Hickel (saß im Aufsichtsrat der GEWOBA), der zu allem und jedem in den Bremer Propagandamedien seine "Senf dazugeben darf. SPD-Kolaborateur Hickel in einem Kommentar im WK 8.6.16, kurz bevor die Nord LB die BLB übernahm: "Viele Kommentierungen in den überregionalen Medien zeigen eine erschreckend mangelnde Sachkenntnis. Die Behauptung von der Insolvenz dieser Bank, sowie der Vorwurf eines neuen „Landesbankskandals“ werden verbreitet. Dagegen ist klarzustellen: Die Bremer Landesbank ist nicht insolvent. Auch handelt es sich nicht um einen neuen Skandal."

Fast zeitgleich stufte die Ratingagentur Moody‘s ihre Bewertung für die Bremer Landesbank um zwei Stufen von Baa2 auf Ba1 herab.
Übrigens ist die BLB u. a. beteiligt an BLB beteiligt an BREBAU, BLG (staatseigen) und der GEWOBA. In der BREBAU und der GEWOBA wiederum sitzen/saßen diverse Bremer Parteipolitiker (hier Grüne/SPD).

"Was woanders einen Skandal auslösen würde,
wird in Bremen nur noch mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen"

Wie schrieb ein Leser des WK: Was woanders einen Skandal auslösen würde, wird in Bremen nur noch mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen.

Stephan-Andreas Kaulvers, seit 2006 Chef der BLB im Aufsichtsrat der EWE

Stephan-Andreas Kaulvers machte eine Ausbildung als Bankkaufmann bei der Oldenburgischen Landesbank AG (OLB) .
Seit 2004 ist er im Aufsichtsrat der EWE AG

SPD-Genosse Geschäftsführer einer EWE-Tochter - BLB als Kunden

Übrigens Bülent Uzunur, SPD, Geschäftsführer der BTC AG. Diese ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der EWE AG. Die BTC hat(te) als Kunden u.a. die BLB.
Ehefrau Sabine Uzuner, ebenfalls SPD-Genossin, arbeitet für das „Türkisch-Europäischen Wirtschaftsforum“ wo ihr Mann Vorsitzender ist und war 2016 in Mitglied der Bremer Landesmedienanstalt.
Dazu bitte lesen: "SPD-Genosse Uzuner, seine SPD-Ehefrau und die Landesmedienanstalt"


Zu weiteren merkwürdigen Vorgängen um Finanzsenatorin Linnert und Strafanzeigen gegen sie, wegen der dubiosen Insolvenz des Medien- und Sicherheitsunternehmens STARK-Gruppe bitte lesen:
"B&B und WK vertuschen eigene Verwicklungen in dubiose STARK-Insolvenz"