Polizei

Parteibuchbeamte bei der Bremer Polizei

CDU

Wilhelm Hinners CDU-Bürgerschaftsabgeordneter.
Vorher Kriminalhauptkommissar und Personalratsvorsitzender der Bremer Polizei.
Rolf Oehmke CDU-Bürgerschaftskandidat Kriminalbeamter. Herr Oehmke ist/war tellvertretender Personalratsvorsitzender der Brmer Polizei und engagiert sich auch sehr in der GDP, die wiederum sowohl verdeckte Streiks Bremer Polizeibeamter organisiert, als auch - auf Bundesebene - sich für den Verbleib ehemaliger Stasileute in der Stasi-Unterlagen-Behörde gegen den Willen des Leiters einsetzt .
(Wie SED-Grenztruppenoffiziere in der GDP und der Partei "Die Linke" Karriere machten dazu bitte lesen über Frank Tempel).
Mal wurde Herr Oehmke von "Buten&Binnen" als Chef der Bekämpfung organisierter Kriminalität vorgestellt, später dann wieder bezeichneten ihn die Medien überraschend als Fachmann für ein anderes Ressort. Zu Herrn Oehmke bitte lesen: "Die Allianz der Maßlosen: Wenns um mehr Gehalt geht, gibt es eine Koalition aus CDU, SPD und „Die Linke“
Franz Roskosch Ex-Polizeibeamter. Sprecher der CDU-Beiratsfraktion Walle.
Heinz-Hermann Hoffhenke, Ex-Polizeibeamter, Beirat Hemelingen, in CDU seit 1977
Marco Lübke, CDU-Abgeordneter (seit 2015) und Polizist. Sportpolitischer Sprecher sowie Sprecher für Bürgerbeteiligung Beiräte und bürgerschaftliches Engagement tätig. Außerdem ist er Mitglied im Rechtsausschuss sowie im Petitionsausschuss und in der Deputation für Sport und dem Landesbeirat Sport.
Lübke trat 1998 - mit 22 - der CDU Bremen und der Jungen Union bei. 2005 bis 2007 und 2011 bis 2015 Mitglied des Beirats beim Ortsamt Hemelingen. Lübke leitet den Landesfachausschuss Innere Sicherheit und Bürgerrechte und ist Mitglied im Landesvorstand der CDU Bremen. - Lübke ist Stellvertretender Vorsitzender der Schwimmsportabteilung der SV Hemelingen.Mitglied im Stadtteilmarketing Hemelingen.

SPD

Reimund Kasper SPD-Abgeordneter (bis 2011). (Gesa Kasper, Richterin am Bremer Landgericht und stellvrtr. Vorstand des Vereins "Bremischer Richter und Staatsanwälte"

Jochen Kopelke, GDP-Vorsitzender. Seine SPD-Karriere wurde vom "Weser-Kurier" wohlwollend begleitet: In einem großen WK-Artikel am 02.08.2012 „Die Probleme der Polizei" wird er mehrfach namentlich genannt und es gibt ein großes Foto von ihm. Seine SPD-Verfilzung vertuschte die Bremer Medien regelmäßig. (Zu Herrn Kopelke bitte lesen: "Die Allianz der Maßlosen: Wenns um mehr Gehalt geht, gibt es eine Koalition aus CDU, SPD und „Die Linke“). Was Kopleke für seine GDP-Tätigkeit bekommt ist nicht bekannt. Auch nicht, wieweit er noch als Polizist tätig ist. Dazu interessant auf dieser Seite: "Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft erhielt jahrelang Hauptkommissarsgehalt ohne als Polizist zu arbeiten"
Genauso vertuschte der WK, daß der niedersächsischer GDP-Chef, Dietmar Schilff, 2016 SPD-Genosse ist. Ende März 2014 wird Genosse Kopelke GDP-Vorsitzender.
Kopelkes GDP-Kollege war bei DDR-Grenztruppen und SED/PDS-Genosse
Übrigens: Frank Tempel, von 1995 bis 2002 in der GDP aktiv, davon 2 Jahre Landesvorsitzender der Jungen Gruppe der GdP in Thüringen. verpflichtete sich noch 1988 also kurz vorm Mauerfall, zu einer Berufsoffizierslaufbahn bei den Grenztruppen der DDR „Rosa Luxemburg“ in Suhl, konnte dies aber wegen des Falls des DDR-Regimes nicht beenden. Mit Beginn seines Offiziersstudiums wurde Tempel SED-Kandidat, später Partei Der Spitzel-Genosse. Trotz seiner Vergangenheit durfte er an einer Polizeischule ein Fachhochschulstudium machen, war später Kripobeamter im gehobenen Dienst.
2013 protestierte Kopelkes Vorgänger, Horst Göbel, mit "Die Linke"-Genosse und GEW-Landesvorstandssprecher Christian Gloede-Noweck (Findorffer Beirat "Die Linke") zusammen bei SPD-Bürgermeister Böhrnsen dagegen, daß Tarifabschlüsse der Angestellten im öffentlichen Dienst nicht für Beamte übernommen wurden. Dagegen, daß die Beamten große Privilegien gegenüber den Angestellten genießen protestierte Göbel nicht..

Der Chef der Bremer Kriminalpolizei und Leiter des Landeskriminalamtes Andreas Weber wurde ab November 2014 im niedersächsischen Rotenburg SPD-Bürgermeister. Weber behauptet im WK 27.5.14, er sei bis 2011 noch parteilos gewesen und dann von der SPD Rotenburg gefragt worden, ob er nicht für den Stadtrat kandidieren wolle.

"Wählervereinigung
Bremen & Bremerhaven"

Lüder Fasche Kriminalbeamter. Er ist auch Berater von Radio Bremen. für das "TATORT"-Fernsehteam. Manche sind erstaunt, da die Bremer Polizei über eine starke Arbeitsbelastung durch Überstunden sich oft nicht mehr in der Lage sieht, ihren Aufgaben nachzukommen.
Birthe Schmidt Kriminalkommissarin.
Bitte dazu lesen: "Neue Partei (-Polizisten) für Bremen - die interessante "Wählervereinigung HB & Brhv"

Jan Timke, Bürgerschaftsabgeordneter der Partei „Bürger in Wut“.

Leo Stefan Schmitt, pensionierter Polizist aus dem Saarland. Vorher 35 Jahre in SPD, war dann Fraktionsgeschäftsführer der Partei Die LINKE in Bremen, GDP-Mitglied, Er zog 2008 nach Bremen
Von 1980 bis 1999 SPD-Mitglied des saarländischen Landtages. 2000 bis 2007 Geschäftsführer der SPD im Sächsischen Landtag.

Carolin Kaltenborn, Grüne, war im Beirat Obervieland. Dienst im ESD Walle (ab 2014 nicht mehr im Beirat ). Auch interessant: "Grüne-Parteigenossin und Polizeiübersetzerin war Schöffin"

Die Liste ist selbstverständlich nicht annähernd vollständig

Pressesprecher der Polizei verleugnet seine Parteibuchbeamtin

HBublik befragte den Bremer Polizeipressesprecher Dirk Siemering, wann Frau Schmidt, die ja nun als Politkerin eine Person des öffentlichen Leben ist, bei der Polizei genau anfing und welche Position sie dort hatte. Die erstaunliche Antwort : "Ich kenne keine Birthe Schmidt".
Als HBpublik beharrlich weiter fragte und erklärte, es hätte doch in den Bremer Medien gestanden, dass diese zur neuen "Wählervereinigung Bremen & Bremerhaven" gehöre, erwidert er recht unfreundlich "Stellen Sie doch eine schriftliche Anfrage".
Nun, dies taten wir per Mail. Doch eine Antwort bekamen wir nicht.
Die Verbindungen von Bremer Polizisten mit der Politik ist kein Einzelfall. Es hilft oft ungemein in Bremen weiterzukommen. Nebenbei(?) ist Birthe Schmidt noch - man staune - Präsidentin des "Soroptimisten-Club Bremen". Die Vizepräsidentin ist Monica Borgwardt, die wiederum Mitglied im Verein "Freunde der Uniwildnis e.V." ist.
Auf der Website der "Soroptimisten" wird Frau Schmidt erstaunlicherweise als „Assistentin des Geschäftsführers eines großen Unternehmens“ bezeichnet.

Berlin kennzeichnet Polizei: Bremer Polizei weigert sich

Während in Berlin ab Januar 2011 Schutzpolizisten im Dienst, um leichter identifiziert werden zu können ein Schild mit Namen oder Nummer an ihrer Uniform tragen müßen, ist das für den Bremer Innensenator Mäurer kein dringendesThema (auch 2015 hat kein Polizeibeamter eine Kennzeichnung). Doch dahinter steckt die Gewerkschaft der Polizei (GDP).
Auch in Berlin war diese Gewerkschaft dagegen, obwohl Berlins Polizeipräsident dafür war.
Hintergrund der Maßnahme war, daß Ermittlungsverfahren gegen Beamte in der Vergangenheit vielfach im Sande verliefen - weil die Identität des Polizisten nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte.
Am Ende wurde die Kennzeichnung auch für 2014 für Bremen versprochen.

Zinsen für Polizeiuniformen von Wirtschaft gesponsort!

Die Bremer Behörden bekommen die Zinsen für den Anschaffungskredit der neuen blauen Polizeiuniformen von der freien Wirtschaft gesponsort! Leider wurde nicht bekannt, um welche Unternehmen es sich handelt!
Quelle: WK 9.02.05

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Süchtiger Polizist behält 16.000,- Bußgelder für sich

Ein Polizeibeamter steht unter dem Verdacht 16.000 Euro Bußgelder unterschlagen zu haben. Aufgrund eines Suchtproblems war er bereits innerhalb der Polizei versetzt worden.
B&B 9.3.11

Beschäftigt Polizei
psychisch gestörte Beamte?

Zu diesem Schluß kann man kommen, wenn das wahr sein sollte, was der Weser-Kurier am 5.2.11 veröffentlichte:
E
in Einsatzkommando der Bremer Polizei soll ein Haus gestürmt und dabei zwei harmlose Hunde erschossen haben.
Der eine Hund mit bestandenem Wesenstest, der andere ein erst 8 Monate alter Hütehund (Bordercollie) der schon auf der Flucht vor den Beamten war. D
ie Polizei behauptete hinterher in ihrem Presseportal, sie hätte 2 Kampfhunde erschießen müssen!

Wenn Angehörige solcher Einsätze, die ja gerade dafür geschult werden, in kritischen Lagen unter Streß die richtigen Entscheidungen zu treffen, nicht in der Lage sind zwischen einer harmlosen und für sie gefährlichen Situation zu unterscheiden und deshalb einfach 2 Hunde erschießen, kann man nur zu einem Ergebnis kommen: sie sind psychisch für diese Tätigkeit nicht mal ansatzweise geeignet.
Der Rechtsanwalt der Besitzerin soll Klage eingereicht haben. Doch man kann, wie häufig in solchen Fällen, befürchten, daß sich auch hier wieder Polizeibeamte absprechen, um ihre Kollegen zu schützen.
Interessant am Rande: Buten & Binnen verschwieg (mal wieder) einen solchen Skandal

Ähnliches wiederholte sich übrigens in Schleswig-Holstein im Mai 2012. Dort erschießen die anscheinend ihrer Tätigkeit nicht annähernd gewachsenen Angehörigen eines Sondereinsatzkommandos bei einem Einsatz gegen den "Hells-Angels“ Chef Hanebuth vor den Augen seines zehnjährigen Sohnes einen sechs Monate alten Hund.

Polizisten nutzten
interne Daten privat

Im Datenschutzjahresbericht 2007 sind mehrere Fälle erwähnt, in denen Polizisten auf das polizeinterne Computersystem oder das Melderegister zugegriffen hatten, um für private Zwecke Informationen über bestimmte Bremer zu bekommen.

Ein Polizist fand so den Halter eines Autos haraus, mit dem sein Sohn angefahren worden war. Auch rief er bei einem Bremer zu Hause an, der zwar von seinen Familienverhältnissen her in Frage kam, aber nichts mit dem Unfall zu tun hatte.
Ein Bremer wandte sich an den Datenschutzbeauftragten, der wegen der Abwicklung von Reparaturkosten mit einem Werkstattbesitzer im Streit lag. Das Ganze mündete in einer Anzeige wegen Betrugs gegen den Bremer. Zudem wurden dem Mann von dem Werkstattbesitzer im Beisein von dessen Vater, einem Polizisten, Schwierigkeiten angedroht. Kurz darauf erhielt der Arbeitgeber des Bremers einen anonymen Brief mit der Information, sein Mitarbeiter sei strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Der Datenschutzbeauftragte überprüfte die Zugriffe auf das polizeiliche Informationssystem und stellte fest, daß der Vater des Werkstattbesitzers auf die Daten des Bremers zugegriffen hatte. Das Strafverfahren gegen den Beamten wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt .

Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamten in Bremen
kein Thema

Am 1.9.11 die erstaunliche Meldung im WK, daß der Bremer SPD-Inensenator eine namentliche Kennzeichnung von Polizeibeamten in Bremen nur auf freiwilliger Basis akzeptiere. Auch die Grünen sind gegen eine Kennzeichnungspflicht. Übrigens 2017 gibt es immer noch keine Kennzeichnung Bremer Polizisten. Weder mit Nummer, noch mit Namen. Spuckhauben aber schon.
Der CDU-Genosse Hinners gab als Begründung, daß es in Bremen angeblich keine Fälle gegeben hätte, bei dem seine Leute nach einer Anzeige nicht hätten identifiziert werden können.
Erstaunlich ist an dem Artikel, daß die Äußerungen von Mäurer/Hinners einfach so im Raum stehen gelassen werden, obwohl es in Berlin und Hamburg bereits zu genau solchen Fällen kam. Dabei hätte sich der WK nur seinen eigenen Artikel vom 28.12.10 durchlesen müßen. Darüber hinaus ist es völlig logikfrei, daraus abzuleiten, - wenn es denn stimmt - daß in Bremen eine Nichtidentifizierung noch nicht vorgekommen ist, eine Kennzeichnung deswegen nicht nötig sei. Das wäre so, als müsse eine Bankfiliale ihr Geld nicht schützen, weil noch kein Überfälle in der Filiale vorgekommen seien.
Erstaunlich : Die Möglichkeit einer Nummer für Polizisten wird einfach totgeschwiegen!
Erstaunlich auch: währen sich Polizei und Innensenator um die Wahrung der Identität Bremer Polizisten sorgen, treten diese mit vollem Namen in Buten&Binnen bei Berichten auf.

Auch 6 Jahr später keine Kennzeichnung von Polizisten - aber sie bekommen Spuckhauben

Erst 2013 stimmt der Innensenator einer Kennzeichnung zu, aber nur für Polizisten in "geschlossenem Einsatz" (Demonstrationen/Fußball). wird diese 2014 eingeführt.
Doch auch diese Kennzeichnung ("Erlass über die Kennzeichnungspflicht von Polizeivollzugsbediensteten in geschlossenen Einsätzen") hat bedenkenswerte Ausnahmen: Da heißt es, zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Polizisten wird die Kennzeichnungen regelmäßig, mindestens zum ersten eines jeden Kalendermonats, neu vergeben. Wenn eine konkrete Gefährdung durch Nachstellungen oder anderer Straftaten zum Nachteil einzelner Polizistinnen und Polizisten oder ihren Angehörigen besteht, kann im Einzelfall von einer Kennzeichnung abgesehen werden. Diese Ausnahmen können die jeweiligen Einsatzleiter festlegen. Die Aufbewahrungsfrist der Dokumentation beginnt mit dem letzten Einsatz der Kennzeichnung. Diese ist nach drei Monaten zu vernichten
Doch auch 2017 gibt es sie immer noch nicht. Dafür aber werden 2014 Spuckhauben eingeführt.
In Bremen - im Gegensatz zu anderen Bundesländer - gibt es auch 2017 keine allgemeine Kennzeichnung von Polizeibeamten.

CDU-GDP-Polizist vergleicht beabsichtigte Identifizierungsnummer für Polizisten mit Judenverfolgung

Die von den Grünen geforderte Kennzeichnungspflicht der Bremer Polizisten durch eine Identifizierungsnummer soll laut WK (19.8.11) der CDU-Parteipolizist und stellvertretende Polizei-Personalratsvorsitzende Rolf Oehmke (GdP) folgendermaßen kommentiert haben: „Das erinnert uns ans Dritte Reich, da hat man Personen auch mit Kennzahlen versehen.
Für CDU-Polizist Oehmke reicht es, daß seine Kollegen gruppenweise gekennzeichnet werden, da es ja auch keine Kennzeichnungspflicht für Demonstranten gäbe.
Quelle WK 19.8.11
CDU-Polizist Oehmke ist mit diesem Vergleich ja in guter Gesellschaft mit seiner Partei, die seinerzeit mit dem Leid jüdischer Bürger in der Nazizeit ihre Schwarzgeldkonten in der Schweiz vertuschen wollten.
Daß sein Argument, Demonstranten seien ebenfalls nicht gekennzeichnet , nicht paßt, weil 1. Demonstranten in der Mehrzahl nicht vermummt sind und 2. nicht uniformiert, erkennt Herr Oehmke nicht.
Doch die unqualifizierten Äußerungen der Bremer Polizeiführung hat ja Tradition....
Zu Herrn Oehmke bitte lesen: "Die Allianz der Maßlosen: Wenns um mehr Gehalt geht, gibt es eine Koalition aus CDU, SPD und „Die Linke“

GDP-Chef hat keine Ahnung von Kennzeichnung seiner Polizisten?

Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Horst Göbel kritisiert laut WK v. 18.6.11 die geplante Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte.
Sie sei „überflüssig wie ein Kropf“, soll der Bremer GdP-Chef laut WK gesagt haben .
Die geplante Kennzeichnungspflicht sei ideologisch motiviert. Es würde ja jeder geschlossene Einsatz von Polizisten per Videokamera aufgenommen. Bis zum Gruppenführer seien die Einsatzkräfte gekennzeichnet und könnten, wenn nötig, nachträglich identifiziert werden.
„Angesichts der zunehmenden Gewalt gegen Polizeibeamte von rechts als auch von links sind wir fassungslos über den Konsens der Koalition“, so Göbel.
Was Herr Göbel da von sich gibt - vorausgesetzt er wurde richtig zitert - entspricht, in keiner Weise der Realität.
Wenn er behauptet: „Bis zum Gruppenführer seien die Einsatzkräfte gekennzeichnet und könnten, wenn nötig, nachträglich identifiziert werden“ so ist das - man kann es nicht anders nennen - eine glatte Lüge.
Die Polizisten sind - auch bei Demonstrationen - nicht identifizerbar. Sie tragen Gruppenweise alle die gleiche Numer auf Helm oder Rücken und sind durch Vermummung (Helm Kinnschutz, Tücher und ihre Uniformierung) nicht mal ansatzweise unterscheidbar.

2014: Kennzeichnung von Bremer Polizisten mit Tricks

Kritiker der Kennzeichnungspflicht für Polizisten Kritiker hätten "datenschutzrechtliche Bedenken. Einsatzkräfte und ihre Angehörigen könnten bedroht werden, wenn sie allzu leicht identifizierbar würden" so der WK am 13.6.14.
Nun wendet der SPD-Genosse Innensenator einen Trick an, damit mehrfach auffällige Polizisten nicht allzusehr auffallen: die Kennzeichnungsnummern sollen regelmäßig neu vergeben und auch nach Ablauf der Strafantragsfrist von drei Monaten gelöscht werden. Das setzte der Polizei-Gesamtpersonalrat durch. Die GDP (2014 ist der SPD-Genosse Kopelke deren Vorsitzender) ist weiterhin gegen die Kennzeichnungspflicht. „Datenschutz müsse auch für Polizisten gelten“, erklärt Kopelke völlig zusammenhanglos, als würde der Klarname auf der Uniform seiner Kollegen stehen. Weiter sagt ausgerechnet Kopelke, als Angehöriger der Bremer Polizei: „Die Kennzeichnungspflicht erfolgte grundlos und stellt ein Misstrauen gegenüber unserer professionellen Polizeiarbeit dar“. Wie professionell diese in bremen ist, darüber kann sich der Leser auf diesen Seiten selbst ein Bild machen.
Wie es mit dem Bremer Datenschutz bei Nichtpolizisten bestellt ist, dazu bitte lesen: "Jobcenter verlangt illegal durch privaten Sicherheitsdienst Personalausweis von Erwerbslosen" und "Privater Sicherheitsdienst des Jobcenters möchte keine Ausweise tragen."

Polizei und Wirtschaft

Wie weit wird es noch gehen? Die Bremer Polizei arbeitet verstärkt mit der Bremer Wirtschaft zusammen: Kürzlich flatterte einem Werbematerial der SWB mit dem Bremer Polizeiemblem ins Haus. Weiter konnte man in den Medien von Polizeiinfoständen bei der Bremer Sparkasse lesen.
Unternehmen also, die eng mit der Bremer Politik verbunden sind.
Was kommt als Nächstes? Polizeiwagen mit Sparkassen und SWB-Aufklebern? Eine Kooperation mit McDonalds?

2005 Zentralruf der Polizei nicht erreichbar. 11 Jahre später: Zentralruf der Polizei nicht erreichbar

Polizei lässt sich Wache durch Weserstadion GmbH bezahlen - Polizisten arbeiteten bei ELKO-Werder-Security

Die Bremer Polizei ließ sich ihre Polizeiwache im Weserstadion zur Hälfte von der Weserstadion GmbH bezahlen.
(WK April 05)
Bremer Polizeibeamte arbeiteten nebenberuflich bei der „ Elko-Werder Security“, die zur Nehlsengruppe gehört. Elko ist ein Sicherheitsdienst, der auch für die "BremenArena" bei mittlerweile fast allen öffentlichen Veranstaltungen in Bremen Aufträge bekommt und in Behörden am Empfang sitzen.
Siehe auch "Der Plump-Clan, Nehlsen, Elko, IUB, Radio Bremen, DGZRS und die Hochschule Bremen"

2010 stürzen Gruppen von Fans eine Treppe im Stadion hinunter, weil Polizei Ausgänge blockierte..
Im März 2014 offenbarte ein Spiel gegen den HSV im Weserstadion gravierende Sichehreitsmängel. Mengen an Pyrotechnik (Bengalos) konnte ins Stadion eingeschleust werden. Daraufhin wurde versprochen, die Einlasskontrollen zu verstärken.

Elko-Mitarbeiter wechselt zur Polizei

Zu Elko bitte lesen: "ELKO-Sicherheitsdienst maßt sich Polizeibefugnisse an - Polizisten arbeiteten bei Sicherheitsdienst - Elko-Leute wechseln zu Polizei"

Der SPD sei dank:
SPD-, GDP-Genosse Kopelke bekam Polizeigehalt ohne als Polizist zu arbeiten

SPD-Genosse und Bremer GDP-Chef Oberkommissar Kopelke bekam Polizeigehalt ohne als Polizist zu arbeiten, ganz legal, weil das Personalvertretungsgesetz dies genau vorsieht - genauso wie andere haarsträubende Privilegien des öffentlichen Dienstes.
Kopelke hat dabei ein "reines Gewissen", wie er im Weser-Kurier sagte. Seine parallele Tätigkeit als Vollzeit-Personalratsmitglied der Polizei und "ehrenamtlicher" Gewerkschaftsboss hätte er stes voneinander getrennt. Das allerdings glaubt so mancher nicht. Man muß übrigens wissen, dass die Bremer Polizeiführung traditionsgemäß SPD-Genossen sind. Ein hoher Polizeibeamter sagte mal: "In Bremen kommt in der Polizei kaum einer hoch, der kein SPD-Parteibuch hat.
Von der GdP erhalte Kopelke nur eine geringe monatliche Aufwandsentschädigung, schreibt der WK. Wirklich? wie so eine "ehrenamtliche Aufwandentschädigung "aussehen kann (Stand ca. 2013):
Der frühere IG-Metall-Boss Jürgen Peters: bekam 16.900 Euro brutto im Monat. Sein Stellvertreter Berthold Huber: 13.520 Euro.
VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh geschätzte 10.000 Euro/Monat. Siemens-Betriebsratschef Adler über 8000 Euro/Monat
und auch ein Gewerkschaftssekretär lebt nicht schlecht: ca. 6.900 € brutto monatlich.

Thematisiert wurde das Ganze überhaupt, weil Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Wendt (CDU) jahrelang ein Hauptkommissarsgehalt (Teilzeitgehalt) erhielt, ohne als Polizist zu arbeiten und zusätzlich einen Aufsichtsratsposten bei der AXA-Versicherung hatte, für den ca. 60.000 Euro jährlich bekam. Und wie bei Kopelke ist unklar, wie hoch die "Aufwandsentschädigung" ist, die Wendt zusätzlich zu seiner Besoldung von der Gewerkschaft kassierte.

Propagiert Chef der Bremer
Polizeigewerkschaft illegale Streiks?

Anläßlich einer Polizei-Demo gegen eine lediglich um ein paar Monate verschobene Gehaltserhöhung machte der Chef der Bremer Polizeigewerkschaft, Horst Göbel, die merkwürdige Äußerung: „Wenn der Druck der Straße keine Wirkung zeige, „werde er in den Dienststellen fortgesetzt“. Meinte der Chef der GDP, damit eine Methode, die eindeutig illegal ist? Quelle: WK 21.11.07
Wie diese Äußerung zu bewerten ist? Dazu bitte lesen: "Übergriff auf ausländische Mutter - Polizei tatenlos", "Bürger sollte Polizeiaufgaben übernehmen", und "Polizei weigerte sich Anzeige aufzunehmen"
Interessant ist der Grund für den die GDP meint auf die Straße gehen zu müssen und damit zu droehn, in den Revieren die Arbeit zu verweigern: Es ging derzeit um eine 2,9%ige Gehaltserhöhung (im Schnitt 50 Euro mehr), die anstatt zum 1.1.07 erst zum 1.9.07 gezahlt werden sollte. Gleichzeitig bemängelte die GDP immer wieder die hohe Belastung der Polizei durch Überstunden. (Dazu bitte lesen: "0,01 Überstunden pro Polizist, aber Medien und GDP machen eine große Story daraus")
Erstaunlich, denn Bremer Polizisten haben trotz dieser "hohen Belastung" Zeit für Nebenjobs. Dazu bitte lesen: "Polizist bekommt für Nebenjob im Rennverein - Vorstand Zech -3000 Euro monatlich"
Wie die Äußerungen des Hern Göbel, wenn die Forderungen der Polizei nicht erfüllt werden, den Druck in die Reviere zu tragen zu verstehen ist, dazu bitte lesen: " Polizei tatenlos bei gewaltätiger Demo" und "Randalierer schlagen Kneipengäste ein - Polizei tritt die Flucht an"

Polizist läßt sich in sein bevorzugtes Urlaubsland versetzen

Personalmangel bei der Bremer Polizei? Exorbitante Überstunden? Vor diesem Hintergrund ist es um so merkwürdiger, dass dann ein Bremer Polizist des gehobenen Dienstes einen Versetzungswunsch über mehrere Jahre zum Zoll in Norwegen bewilligt bekam. Es war über Jahre das bevorzugte Urlaubsland dieses Polizisten. Um so erstaunlicher, da ihm vorher vom Bremer Staat ein Türkischkurs bezahlt wurde, Türken in Norwegen aber rar sind. Als der Pensionsanspruch des Beamten drohte auszulaufen, kam er wieder nach Bremen zurück.

Bremer Polizeiangestellte betrügen bei Dienstwagenreparaturen

Mal heißt es er sei ein Polizist , mal, er sei nur ein angestellter Kfz-Meister bei der Polizei gewesen.
Auf jeden Fall gab es den Verdacht, daß ein Kfz-Meister der Polizei beim Verkauf bzw. Reparatur von Dienstwagen der Polizei betrogen habe.
Der betreffende Polizeiangestellte soll der Werkstatt in der seine Frau angestellt war Reparaturaufträge für Polizeifahrzeuge vermittelt ahben, die dann zwar nicht repariert wurden, deren Kosten aber abgerechnet wurden.
Ein anderer Beamter kaufte angeblich von seiner Behörde einen Dienstwagen, soll ihn aber vorher auf Staatskosten noch schnell restauriert lassen haben.

Alle Verfahren von der Staatsanwaltschaft eingestellt

Doch alle Verfahren wurden von der Staatsanwaltschaft eingestellt.
Begründung: keine Absicht, sondern mangelnde Sorgfalt.
Erstaunlicherweise zahlte die Frau die so zustande gekommenen Einnahmen, ca. 2070 Euro, aber zurück

Ebenfalls erstaunlich: Der damalige Werkstattleiter hat inzwischen gekündigt. Außerdem arbeitet die Behörde nicht mehr mit den beiden privaten Kfz-Betrieben zusammen. Warum das, wenn doch laut Staatsanwaltscahft alles korrekt war?
Quelle B&B 22.8.08, WK 23.8.08

B&B verharmlost

Interessant der wieder mal zum Teil verharmlosende Kommentar bei B&B: Man könne trotz der vielen Skandale bei der Polizei das ja auch für einen Erfolg halten, dass die Innenrevision so etwas aufdeckt! und das nach dem Vorfall „Bremer Drogenpolizisten...“. Dazu bitte lesen: "Familie eines Polizisten dealt mit Kokain und Marihuana"