Polizei

Wie sich ein Bremer
Polizist für eine Dienstaufsichtbeschwerde rächt

Ein Ehepaar wird von einem Kommissar namens Lindhorst einzeln nacheinander als Zeuge vernommen, da sie einen Werkstattbesitzer wegen dubioser Rechnungen anzeigten.
Dabei wird massiv gegen den Datenschutz verstoßen. einer der beiden Zeuge wird parallel zu einem anderen Zeugen vernommen, der in einer ganz anderen Sache vorgeladen war. Beide können gegenseitig alles hören, was der jeweilige Zeuge sagt.

Alzheimer bei Kommissar Lindhorst?

Der Zeuge soll am Schluß das Vernehmungsprotokoll unterschreiben. Ihm fällt beim Durchlesen auf, daß Kommissar Lindhorst den größten Teil der gemachten Aussage falsch wiedergab, teilweise Sätze sogar verdrehte. Kommissar Lindhorst wird sofort ungehalten und behauptet, der Zeuge hätte das alles so gesagt. Der Zeuge muß fast das gesamte Protokoll korrigieren.

Polizei verweigert Dolmetscher

Auf Grund der Vorkommnisse vorgewarnt und da seine Frau Deutsch nicht als Muttersprache spricht, bittet der Ehemann der Zeugin, bei der Polizeivernehmung entweder dabeisein zu dürfen, um eventuell unbekannte Worte zu übersetzen, oder einen Dolmetscher bereitzustellen. Beides wird verweigert.
Tage später wird die Ehefrau vernommen. Eine schüchterne Person. Bei der Vernehmung unterstellt Kommissar Linhorst ihr sofort in barschem Ton, sie solle freundlicher zu ihm sein.
Auch die Ehefrau bestätigt hinterher, daß L.indhorst einiges durcheinander bringt.

Wie die Vorgesetzten
Kommissar Lindhorst decken

Der Zeuge schreibt nun eine Dienstaufsichtbeschwerde gegen Kommissar Lindhorst wegen Verstoßes gegen den Datenschutz. Die Polizeiführung drückt ihr Bedauern aus und beruft sich auf einen Einzelfall. Bezüglich des Dolmetschers behauptet sie einfach: Kommissar Lindhorst hätte bestätigt, daß die Zeugin alles verstanden hätte.

Polizei entscheidet ob Dolmetscher nötig ist. Betroffener wird nicht gefragt

Interessant: Wenn die Polizei also meint, ein Ausländer hätte alles verstanden, hat er alles verstanden! Nicht der Vernommene beurteilt das, sondern die Bremer Polizei.

Erst später erfährt das Ehepaar, nur weil deren Anwalt die Vernehmungakte anfordert, daß Kommissar Lindhorst ins Vernehmungsprotokoll schrieb: "Da alle Personen bei mir zur Vernehmung waren, mußte ich für mich feststellen, daß das Ehepaar (der Zeuge und seine Frau) nicht gerade unproblematische Leute sind".
Ungeheuerlich, wie der Anwalt erklärte. Eine klare Beeinflußung der Justiz für den weiteren Ablauf des Verfahrens, wohl weil der Polizist sich für die Dienstaufsichtbeschwerde, von der er inzwischen erfuhr, rächen wollte.
Eine Beschwerde gegen Kommissar Lindhorst ging bis in die höchsten Kreise. Sie wurde überhaupt nicht bearbeitet.
Ein Strafantrag wegen Verstoßes gegen den Datenschutz bei der Staatsanwaltschaft wurde abgelehnt.
(Dazu bitte lesen: "Polizei läßt "Täter" unbehelligt und ist unfreundlich zu "Opfern" - Stellvertr. GDP-Chef verweigert eigenes Gesprächsangebot")

Polizist verwechselt
2 Zeugen

Kommissar S. bei der Bremer Polizei im Bereich Ausländerdelikte zuständig soll zwei Türken, die nichts miteinander zu tun haben am selben Tag als Zeugen vernehmen.
Da er die beiden verwechselt, bedrängt er im Verlauf der Vernehmung den einen Zeugen er hätte doch bei der letzten Vernehmung behauptet, er sei Musiker gewesen, jetzt auf einmal würde dieser einen anderen Beruf vorgeben. Mehrfach insistiert er, der Türke hätte als Beruf Musiker angegeben, bis ihm irgendwann auffällt, daß er die beiden Namen verwechselt hatte.

Polizei weigert sich Anzeige gegen Behördenleiterin aufzunehmen - Staatsanwaltschaft
deckt das

Ein Bremer versucht beim Polizeirevier Innenstadt eine Anzeige gegen eine hochrangige Beamten einer Bremer Behörde zu erstatten. Komissar K. des Reviers weigert sich nach Absprache mit dem Revierleiter diese aufzunehmen. Begründung: es handele sich nicht um eine Straftat.
Der Bremer erstattet Strafantrag gegen Kommissar K. wegen möglicher Strafvereitelung im Amt wegen der Weigerung die Anzeige aufzunehmen. Parallel wird von ihm direkt bei der Staatsanwaltscahft die Anzeige gegen die Behördenleiterin erstattet.
Die Staatsanwaltschaft lehnt nun zuerst Ermittlungen gegen die Behördenleiterin ab und mit dieser Ablehnungsbegründung stellt sie das Verfahren gegen Kommissar K. ein, mit der Begründung, es wäre ja nun klar, dass es keine Straftat gewesen sei, womit Kommissar K. ja Recht gehabt hätte die Aufnahme der Strafanzeige zu verweigern.

Hier der Text zur "Pflicht der Aufnahme einer Strafanzeige" auf der offiziellen Webseite www.polizei-beratung.de den die Staatsanwaltschaft Bremen dabei einfach ignoriert:

"Jedermann kann den Strafverfolgungsbehörden persönlich oder schriftlich ein mutmaßlich strafbares Geschehnis anzeigen. Die Anzeige muss entgegengenommen werden, die Strafverfolgungsbehörden sind zur Erforschung des Sachverhalts gesetzlich verpflichtet."
Dazu bitte auch lesen: "Polizei weigerte sich Anzeige aufzunehmen

Polizei-Sprengmeister versteckte Bomben selbst

Einst war er bester Kumpel von Bremer Politikern und Medienstar. Dann kam heraus, daß der Bremer Polizist Harry Warrelmann in den Neunziger Jahren die Bomben, die er mit seinem Räumkommando entschärfte, vorher selbst versteckte.
Warrelmann war an einer privaten Sprengmittelräumfirma beteiligt, die gut von Bremer Staatsaufträgen lebte.
Um wohl den Gewinn zu maximieren, versteckte er mit seinen Leuten auf den zu durchsuchenden Geländen selbst alte Blindgänger, um sie dann medienwirksam zu „entschärfen“.
Warrelmann wurde entlassen. Wo er heute ist weiß keiner. Vielleicht hat er ja eine neue Räumfirma gegründet.

Familie eines Polizisten dealt mit Kokain und Marihuana

Frau und Sohn eines 50 jährigen Bremer Polizisten dealten „gewerbsmäßig“ mit Kokain und Marihuana.
Ander Polizisten observierten diese über Wochen und schnappten die Frau bei einer Kurierfahrt mit 150 g Kokain.

Polizisten als Raubkopierer

Gegen 2 Bremer Polizisten, die in der Abteilung für Internetkriminalität beschäftigt sind, wird auf Grund von Aussagen eines Kollegen ermittelt, weil sie Raubkopien von Filmen herstellten.
Quelle: WK 31.5.08

Bremer Polizist wegen Unterschlagung verurteilt

Ein auf dem Gröpelinger Revier tätiger Kommissar griff in 15 Fällen in die Revierkasse und unterschlug rund 3000 Euro um seine Spielsucht zu finanzieren.
Quelle: WK 20.1.06

Mutmaßlicher kleiner Dealer stirbt an waterboardingähnlichen Methoden im Beisein von Polizisten

Ein afrikanischer Asylbewerber, mutmaßlicher Drogenkleinstdealer, stirbt bei zwangsweiser Einführung von Brechmitteln im Polizeigewahrsam.
S
ofort wird von Behördenseite erstmal behauptet, er sei an den verschluckten kokainkügelchen erstickt.
Vom Gutmenschen Henning Scherf als verantwortlicher Justizsenator hört man zu der Angelegenheit kein Wort. Auch Innensentor Röwekamp kommt ungeschoren davon. Die beteiligten Polizisten sowieso. Danach wird verabschiedet, daß kein Brechmittel mehr eingesetzt wird. Dafür musste erst ein Mensch sterben! In Hamburg aber war der Brechmitteleinsatz schon lange verboten!
Kein Polizist wird jemals verurteilt. Am „Waterboarding“ beteiligte Polizisten sollen zum mitwirkenden Polizeiarzt gesagt haben, als dieser vermutete, daß der mutmaßliche Drogendealer vielleicht schon tot sei: „Schwarze stellen sich gerne mal tot!“

Besondere Kennzeichen:
Schwarz

Es ist noch gar nicht lange her, da sah man überall in der Stadt Fahndungsplakate der Bremer Polizei. Dies geschieht nicht allzu oft, nur bei schweren Straftaten und macht auch nur Sinn, wenn es klare präzise Tätermerkmale gibt. Doch beides traf nicht zu bei diesem Fahndungsplakat. Es handelte sich um einen ganz alltäglichen Raub.
Einzige besondere Kennzeichen der Täter: Sie waren Schwarz!
Als dieses merkwürdige Plakat in Bremer Foren zur Sprache gebracht wurde, verschwanden diese innerhalb kürzester Zeit auf wundersame Weise aus dem Stadtbild.
Interessant ist in diesem Zusammenhang die zeitliche Nähe von negativen Meldungen der Bremer Polizei über schwarze Mitbürger. Als z. B. der Prozess wegen des Todes durch Brechmittelvergabe anstand, gab es plötzlich eine Bürgerinitiatve im Ostertor, die zusammen mit der Polizei von schwarzen Zuhältern sprach. Später war es die gleiche Bürgerinitative, die nun von schwarzen Dealern berichtete.

Der Bremer Hauptkommissar, der Kinderschutzbund und die Erpressung

Ein Bremer Hauptkommissar stand im Verdacht die ehemalige Chefin seiner Ehefrau erpresst, zu haben. Er hatte eine Nebentätigkeit als ehrenamtliches Vorstandsmitglied beim Verein Janus e. V. Dort soll er eine monatliche Zahlung von 1.400 Euro gefordert haben.
Der in die Schlagzeilen geratene Verein, der sich um sexuell missbrauchte Kinder kümmern sollte, kassierte damals 5.000 Euro monatlich von einem Callcenter, in dem auch die Ehefrau des Angeklagten arbeitete.
Im Gegenzug sollen über das Center in ganz Deutschland tausende von Merchandi­sing-Artikeln mit Janus-Logo und Janus-Notrufnummer zu überhöhten Preisen verkauft worden sein.
Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten, vor, seine Position als Polizist ausgenutzt zu haben. Der Hauptkommissar soll der damaligen Chefin des Callcenters gedroht haben, sie wirtschaftlich zu ruinieren, wenn sie ihm nicht monatlich 1.400 Euro zahlen würde.
Die Frau wandte sich schließlich an die Polizei.

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2005 Zentralruf der Poizei nicht erreichbar. 11 Jahre später: Zentralruf der Polizei nicht erreichbar