Wie der Weser-Kurier und der Jobcenterchef durch Weglassen von Fakten die Befähigung von Erwerbslosen in Frage stellen

Am 27.7.12 läßt der WK in einem Artikel den Chef des Jobcenters Bremen Westkamp andeuten, dass bei den Gründen für den Rückgang der Umschulungen von Erwerbslosen zu Altenpflegern geprüft werden müsse, "wer (von den Erwerbslosen) das Potenzial und das Stehvermögen für die anspruchsvollen Umschulungsmaßnahmen hat."
W
ie anspruchsvoll diese Umschulungsmaßnahmen sind, kann man im SPIEGEL 29/12 lesen:

Anspruchsvolle Maßnahme
zur Erzieherin:
tagelang Salsa und Trommeln

Was der WK und Jobcenterchef Westkamp verschweigen, schreibt der Spiegel in seiner Ausgabe vom 29/12:
Da berichten Erwerbslose (z. B. eine ehemalige Verwaltungsangestellte) dass diese Umschulungen zur Erzieherin Betrug an den Teilnehmern sei.
Am privaten "Institut für sozialpädagogische Bildung" (später Bildungsakademie Düsseldorf).
erlebten sie schlecht organisiert Kurse.
Die Qualtät der Ausbildung sei "unterirdisch".
An der Bildungsakademie Düsseldorf war kein einziger Teilnehmer des ersten Kurses erfolgreich. Doch nicht etwa, weil die Erwerbslosen zu unfähig waren: ein Sprecher des brandenburgischen Bildungsministeriums gab zu, dass bei Fortbildungen und Prüfungen etwas deutlich schiefgelaufen sei.
In Düsseldorf hätte die Arbeitsagentur schon im Jahr 2010 Hinweise von Kursteilnehmern bekommen, dass an der Bildungsakademie etwas nicht stimme. Bildungsinspektoren erhilten Hinweise von den Teilnehmern, dass die Maßnahme chaotisch sei. Es wäre nicht nachvollziehbar gewesen, wie eine sinnvolle Wissensvermittlung vorgenommen wurde.

„Hobby“-Referenten und
mehrere Tage Seminar über Trommeln und Salsa

Auch die Qualität der Dozenten bemängelten die Inspektoren: Den Teilnehmern habe sich der Eindruck aufgedrängt, dass manche der zuvor genehmigten Referenten Themen unterrichteten, die sie „als Hobby“ betrieben. Eine frühere Mitarbeiterin zitiert der SPIEGEL: mehrtägige Unterrichtseinheiten zum Thema „Trommeln und Salsa“ standen auf dem Programm.
Weitere schreibt der SPIEGEL, dass man anscheinend keine entsprechende Qualifikation benötigt, um in die Weiterbildungsbranche einzusteigen: die Gründerin und Geschäftsführerin der Bildungsakademie Düsseldorf, war vorher Arzthelferin und dann bei einem Elektronikhändler beschäftigt.
Quelle: Spiegel 29/12

Was man in Bremer Medien nicht liest:
Der Trick wie ältere Arbeitslose aus der Statistik fallen

Immer mehr ältere Arbeitslose verschwinden aus der Statistik. Mit "arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen" fallen sie unter eine "vorruhestandsähnliche Regelung". Dadurch gelten zurzeit rund 149.000 ältere Arbeitslose über 58 Jahren nicht mehr als arbeitslos.
O
ffiziell sind 303.000 über 58 jährige arbeitslos
In Wirklichkeit sind es 50% mehr:
86.000 versteckt unter der 58er Regelung. Diese ist ein Statistiktrick: bekommen über 58jährige länger als 1 Jahr kein Arbeitsangebot vom Jobcenter, gelten sie als nicht mehr erwerbslos.
Ebenso 63.000, die in Maßnahmen sind. Solche Maßnahmen sind z. B.:
-10 Monate dauernde Qualifizierungsmaßnahme für einen 63jährgien mit dem präzisen Titel: "ganzheitliche Orientierung"
- 9 Monate dauernde Gymnastikkurse in denen sich ältere Erwerbslose gegenseitig massieren.
Quelle : Report Mainz 23.11.10
Zur Sendung

Vom Jobcenter über die Linkspartei zur SPD.
Dann Ortsamtsleiterin

Inga Nitz,(späterer Name Köstner) früher in Berlin in der PDS (also die Partei deren Angehörige die faschistische DDR verherrlichen), gleichzeitig dort bei der Arbeitsagentur beschäftigt, wurde 2004 im Bremer Jobcenter Arbeitsvermittlerin.
Hier steigt sie in die Linkspartei ein und wird bald Bürgerschaftsabgeordnete. Ist gleichzeitig bei ver.di und dem NABU. War Sprecherin der "roten Reporter" der Linkspartei (die auch im Weser-Kurier des öfteren Leserbriefe veröffentlichen dürfen).
Sie fungierte als Sprecherin ihrer Fraktion zu den Bereichen Arbeit und Wohnen.
Auf Bundesebene gehörte sie dem erweiterten Vorstand der Partei an.
Im Juni 2011 tritt sie aus der "Linken" aus. Unter anderem, weil es laut ihrer Ansicht in der Linken "Beutegemeinschaften im Kampf um gut bezahlte Posten" gäbe.
Danach darf sie wieder in ihren alten Job im Jobcenter Bremen. Sie tritt in die SPD ein und ist in Bremen-Nord im SPD-Vorstand des Ausschusses für Arbeitnehmerfragen - obwohl Frau Nitz nie in der freien Wirtschaft arbeitete.
Wie Frau Nitz nun in der Beutegemeinschaft der SPD bezüglich gut bezahlter Posten klar kommt ist nicht bekannt.
Im Sommer 2013 wird Ing Nitz trotz nicht vorhandener Qualifikation Ortsamtsleiterin in Horn-Lehe.
Als Ortsamtsleiterin verdient Frau Nitz dann A14 Das ist je nach Dienstjahren zwischen 3360 und 4860 Euro.
Zu Frau Nitz Qualifikationen sagte die CDU (laut WK 18.6.13) ihre Wahl sei ein „unrühmliches Paradebeispiel“ dafür, dass öffentliche Ämter eher nach dem Parteibuch als nach fachlicher Qualifikation besetzt würden.

Die Bremer Justiz (Verwaltungsgericht) wies zuerst die Klage gegen Nitz zurück. Das Oberverwaltungsgericht hob das Urteil auf. Dazu bitte lesen:
"Justizgerangel um Klage gegen Berufung der ehemaligen Jobcentermitarbeiterin, Linkspartei- und SPD-Genossin Nitz zur Ortsamtsleiterin"

Wie die Jobcenterschikane unter der Linkspartei nahtlos weitergeht, dazu bitte lesen: "Die verlogenen Linke: Jobcenterschikane geht unter Herrschaft der Linken weiter"

Die Weser-Kurier PR
für die "operative" Chefin
der Bremer Arbeitsagentur

Unter dem Titel "Die Überzeugungstäterin" schreibt die WK-Reporterin Annemarie Stuß-von-Pöllnitz, die 2014 im Aufsichtsrat der "Bremer Bürgerstiftung" sitzt, am 11.12.11 eine halbe Seite über die Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit, Bremen, Christine Eden (Anfang 2012 wechselte sie nach Bremerhaven) .
Wer annahm, daß es wegen des Titels "Die Überzeugungstäterin" ein Artikel über die Skandale dieser Bremer Behörde wurde, der hatte sich allerdings getäuscht. Schließlich sind wir beim Weser-Kurier. Und schließlich ist einer deren Journalisten, Bernd Schneider, vor kurzem gerade in die vorgesetzte Dienststelle der Arbeitsagentur gewechselt - als Sprecher und damit Propagandist der grünen Sozialsenatorin.
Für unsere Mitglieder:bitte dazu bitte lesen: "
Vom Weser-Kurier zum Sprecher der Sozialbehörde"

Hauptschulabschluß reicht für Führungsposition in der Arbeitsagentur

Doch man erfährt im Artikel "viel Interessantes" von Frau Eden: .z. B., daß es für die Führungsetage der Arbeitsagentur reicht, Hauptschulabschluß zu haben, ganz im Gegensatz zur freien Wirtschaft, wo Hauptschüler mittlerweile Schwierigkeiten haben, überhaupt eine Lehrstelle zu finden. Also liebe Hauptschüler ran an den Speck: schnell bei der Arbeitsagentur Bremen bewerben. Halt, da war doch was? Dazu bitte lesen: "Jobs bei der Arbeitsagentur nur mit Beziehungen"
Ü
brigens Edens quasi Dienstvorgesetzter, SPD-Arbeitssenator Günthner, wurde mit abgebrochenem Philosophiestudium Senator. Dazu bitte lesen: "Die Edens: familienweise bei der Arbeitsagentur"

Die Edens: familienweise bei der Arbeitsagentur

Und übrigens: Christine Edens Ehemann ist 2016 Chef de "Jugendberufsagentur"! Bremen (Jobcenter/AA).
U
nd Frau Eden war natürlich Arbeiterkind. Das macht sich immer gut. Man hat dann praktisch die soziale Kompetenz mit der Muttermilch aufgesogen. In einem ähnlichen Artikel über die grüne Parteigenossin und heutige Sozialsenatorin Stahmann wurde auch sie zum Arbeiterkind erhoben. Doch sind wir nicht alle Arbeiterkinder?

AA-Chefin jongliert auch schon mal mit Bällen

Auf jeden Fall mußte sich Frau Eden nicht der harten Konkurrenz der freien Wirtschaft stellen. Nein, sie verbrachte ihr Berufsleben lebenslang bei der Arbeitsagentur. Dafür hat sie laut WK-Artikel das Privileg, während der Arbeit - wenn sie das Gefühl hat, aus der Balance zu geraten - mit Bällen jonglieren zu dürfen. (In der freien Wirtschaft ein guter Kündigungsgrund).

Für andere gehts bergab - für die AA-Chefin nach oben

Und da Frau Eden "Rücken hat" bekam sie extra einen hochfahrbaren Schreibtisch, erfahren wir weiter. Schön daß es für Frau Eden nach oben geht.
WK-Journalistin Stuss-von-Pöllnitz läßt Frau Eden dann weiter sagen: „Ich bin ein Kind der SPD-Bildungsreform der 70erJahre“. Ob sie nicht eher meinte, daß sie ein Kind der SPD ist, wie die Ehefrau ihres Dienstvorgesetzten Helmut Westkamp?
Dazu bitte lesen: "Der neue Jobcenter-Chef und seine SPD-Bürgermeister-Ehefrau"

WK-Journalistin Struß von Pöllnitz kann gute Bewertung der Bremer Arbeitsagentur nicht belegen

WK-Journalistin Stuss-von-Poellnitz, die 2015 im Vorstand der "Bürgerstiftung Bremen" sitzt, einem Zusammenschluß von Parteigenossen und anderen Angehörigen des Bremer Filzes aus Wirtschat und Politk, behauptet dann: "Die Arbeitsagentur lässt sich von ihren Kunden, den Arbeitssuchenden und den Betrieben, regelmäßig bewerten. Die Bremer bekommen angeblich Noten zwischen 2,0 und 2,8.
Hbpublik schrieb Frau Struss-von-Pöllnitz an, ob sie denn belegen könnte, daß diese Angabe - die übrigens serienmäßig immer wieder im WK veröffentlicht wird - der Wahrheit entspricht. Sie möge doch offenlegen wie, wann, wo und mit wem diese Bewertungen durchgeführt wurden. Doch die Antwort blieb Frau Struss-von-Pöllnitz schuldig.

WK-Journalistin macht falsche Angaben bei Bewertungsunternehmen

Frau Stuss-von-Pöllnitz erklärte, sie glaube, die Unternehmensberatung "Kienbaum" hätte die Befragungen zur Bewertung der AA durchgeführt. HBpublik fragte beim freundlichen Geschäftsführer der Firma "Kienbaum" nach. Dieser erklärte, daß sie für die Bremer AA nie eine Befragung durchgeführt hätten.
Hier bitte die Bewertung des Bremer Jobcenters lesen - das ja zur Arbeitsagentur gehört "Jobcenter bekommt fast Note 5" .
Was WK-Journalistin Struss-von-Plöllnitz übrigens nicht schrieb, aber überaus interessant bzw. amüsant gewesen wäre:

Von Dorf-AA-Chefin in die Führungsspitze der Bremer Arbeitsagentur

Frau Eden machte den Sprung an die Spitze der Arbeitsagentur aus dem - von der SPD regierten - Dorf Korbach, das gerade mal 23.000 Einwohner hat. (Aus Korbach wechselte auch der grüne Jens Deutschendorf nach Bremen. Dazu bitte lesen: "CDU: Baustaatsrätin Friderich nicht durch Arbeit aufgefallen - grüne Versorgungsfälle").
In Korbach war Frau Eden gerade mal ein Jahr als Leiterin der AA tätig, um dann auf wundersame Weise in Bremen einen Job zu bekommen. Doch in der Frankenberger Zeitung vom 22.12.2009 erfährt man einen möglichen Grund: ihre Familie sei schon im Norden. Weiter liest man in der Frankenberger Zeitung:

Frau Edens Wahlspruch:
„Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann mach Limonade daraus“

Das Lebensmotto von Frau Eden ist: „Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann mach Limonade daraus“. So einfach ist das halt für jemanden, der sein Leben lang beim Staat arbeitete.
Dabei fällt einem ein Sprichwort ein, das auf gleicher intellektueller Ebene liegt: "Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel: Man weiß nie so genau, was drinsteckt". Dieses Sprichwort ist allerdings nicht von Frau Eden, sondern vom geistig zurückgebliebenen, aber herzensguten Außenseiter Forrest Gump im gleichnamigen Film)

Arbeitsagentur machte aus Zitronen Abmahnungen

Dabei bekam die Arbeitsagentur Bremen schon Zitronen. Aus diesen machte sie allerdings keine Limonade, sondern soll sie in Abmahnungen umgewandelt haben: 2008 überreichten Mitgliedern einer Erwerbsloseninitiative die "Goldene Zitrone" an die Bagis (Jobcenter) Bremen (gehört zur Arbeitsagentur) für üble Methoden ihrer Mitarbeiter. Die Bagis soll dann Abmahnungen an die Überbringer verschickt haben.

50+: Frau Eden die Märchenerzählerin

Am 12.1.2012 gibt Frau Eden ein Interview in der "Nordseezeitung" (Gleicher Besitzer wie der "Weser-Kurier"). Da behauptet Frau Eden 50 jährige sind nicht zu alt für die Erwerbstätigkeit. Originalton: "Auch den Arbeitgebern müssen wir deutlich machen, dass 50-Jährige nicht alt sind und noch bis zu 17 Jahre arbeiten dürfen
Das, während Erwerbslose nach Akteneinsicht in ihren über sie gespeicherten Daten des Jobcenters Vermerke finden, dass sie mit Anfang Fünfzig zu alt für die Tätigkeit eines Busfahrers seien.
Dazu bitte lesen: "Eine 50+ Maßnahme, aber nicht für + 50 jährige"
A
uch bitte auf dieser Seite lesen: " Was man in Bremer Medien nicht liest: Der Trick wie ältere Arbeitslose aus der Statistik fallen"

Eden: Weniger Personal nötig weil Arbeitslosigkeit zurückgeht

Weiter sagt Eden im Intervierw: „Weil die Arbeitslosigkeit zurückgeht, müssen wir bundesweit die Zahl der Arbeitsagenturen reduzieren und uns auch beim Personal schlanker aufstellen."
Erstaunlich: Während beim Jobcneter das Personal nicht erreichbar ist und das mit Personalmangel begründet, hält Frau Eden eine Personalreduzierung für nötig.

Frau Eden hat Qualitäten als Wahrsagerin: in 5 bis 10 Jahren in Brhv deutlich weniger Arbeitslose

Frau Eden im Interview: "In fünf bis zehn Jahren werden wir auch in Bremerhaven eine deutlich reduzierte Arbeitslosigkeit haben".
Diese ganzen Äußerungen von Frau Eden nimmt die "Nordseezeitung"-Redakteurin von der Ahé kritiklos hin. Nicht einmal bei der offensichtlich unhaltbaren Prognose der Erwerbslosenzahlen für Bremerhaven für einen 5 bis 10 Jahre in der Zukunft liegenden Zeitraum hält es diese "Redakteurin" für nötig Fragen zu stellen.

Ehemaliger Richter und Arbeitsagenturchef duldete illegale Methoden des Jobcenters

Laut Weser-Kurier v. 15.5.12 hat ein 22jähriger Erwerbsloser gegen das Jobcenter geklagt, weil er sich in einer sogenannten Eingliederungsvereinbarung nicht zu einer psychologischen Untersuchung verpflichten lassen wollte. Das Landessozialgericht gab ihm recht. Als Folge musste das Jobcenter künftig seine "Verträge" mit Arbeitssuchenden ändern.

Nicht zuletzt bemerkenswert ist das illegale Treiben dieser Behörde deshalb, weil sie doch via Arbeitsagentur von einem ehemaligen Richter geführt wird: Götz von Einem, Chef der Bremer Arbeitsagentur.

Doch diese menschunwürdige Methode von medizinischen/psychologischen Zwangsuntersuchungen dürfen zukünftig trotzdem - in einer etwas variierten Form - weiter angewendet werden. Nur eben nicht in Form der Eingliederungsvereinbarung.
Laut WK hat der Chef des Bremer Jobcenters Westkamp (seine Ehefrau SPD-Bürgermeisterin) auch gleich eine Begründung für diese totalitäre Methode parat: "ärztliche oder psychologische Untersuchungen seien dazu da, herauszufinden, ob Arbeitssuchende erwerbsfähig oder für bestimmte Aus- und Fortbildungsmaßnahmen geeignet seien". Wie das Jobcenter diese anwendet:
Dazu bitte lesen: "Die medizinische Zwangsuntersuchung"
und
"Soll Herr X. für verrückt erklärt werden?
und:
"Der neue Jobcenter-Chef und seine SPD-Bürgermeister-Ehefrau"

Normalerweise nur von den Steuerbehörden bekannt, verfährt auch das Jobcenter Bremen nach der Devise: Nehmen ist seeliger, denn geben.
Viele Erwerbslose klagen darüber, daß die Auszahlung zusätzlich zum ALG II vom Jobcenter zu zahlender Leistungen Monate dauern würde. Für z. B. eine simple Reisekostenerstattung für ein Vorstellungsgespräch in einer anderen Stadt (auf Anweisung des Jobcenters) wartete ein Erwerbsloser 6 Monate.
Dazu bitte lesen: "Jobcenter zahlt Reisekosten erst nach halbem Jahr"
Die Arbeitsagentur würde es natürlich wieder auf mangelndes Personal schieben (wie üblich in Bremen). Doch der Beweis, daß das nicht der Grund ist, sondern Methode hat:
Wenn das Jobcenter vom Erwerbslosen Geld bekommen muß (z. B. bei Überzahlung oder Erbschaft), dauert die Bearbeitung erstaunlicherweise nur ein paar Tage, dann liegt die Forderung beim Erwerbslosen im Briefkasten.
Fragt der Erwerbslose nach, warum denn seit Monaten seine Forderung nicht bearbeitet wird, wird häufig gar nicht geantwortet.
Dazu bitte lesen: "Servicecenter und Jobcenter machen widersprüchliche Angaben"

Wie in anderen Ländern mit auskunftsunwilligen Beamten verfahren wird, kann man an einem Beispiel in Indien sehen:
Dort brachte ein empörter Bürger 40 Schlangen darunter giftige Cobras in das Büro der Behördenmitarbeiter, die über Jahre die Bearbeitung seines Antrages verschleppten.
Video dazu ansehen auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?
feature=player_embedded&v=xXTuLJ9MJvE

Die "Karteileichen"
der Arbeitsagentur

Wer auf die Webseite der Jobbörse der Arbeitsagentur geht, um eine Arbeitsstelle zu suchen, wird manchmal Merkwürdiges feststellen: Sogenannte "Karteileichen".

Firmen, die erstaunlicherweise immer wieder in kurzen Abständen identische Stellenangebote einstellen, obwohl auf Nachfrage genau diese Stellen schon besetzt waren.
Ebenso findet man dort Firmen mit Stellenangeboten, deren Stellen aber schon lange vergeben sind. Normalerweise müßte die Arbeitsagentur diese ja aus dem System nehmen. Anscheinend geschieht dies aber nicht.

Arbeitsagentur /Jobcenter
Ex-Linke und SPD-Genossin
JM Nitz (Köstner) lud linken Jürgen Elsässer ein, der auch als Rechtspopulist eingestuft wird

2009 lud die Jobcentermitarbeiterin Inga Nitz (heute Nachname Köstner), SPD-Ortsamtsleiterin Horn, als Mitglied der Partei "Die Linke" Jürgen Elsässer ein.

Zur Partei "Die Linke" und ihren Stasi-Verbindungen bitte lesen: "Rosa-Luxemburgstiftung: Firma zusammen mit Stasi-Offizieren"

Elsässers „Volksfront“, soll eine „große Offensive“ gegen den „bewussten Angriff des angloamerikanischen Finanzkapitals“ sein. Die NPD findet Elsässers Thesen auch gut. Der Bremer Parteispitze der Linken sei bekannt gewesen, dass der Vortragende Elsässer mehr als nur nationalistische Thesen vertrete.
Elsässer, ein Putin-Verehrer, ist Chefredakteur des Magazins "COMPACT", das laut Magazin FOCUS ein Sprachrohr Putins ist.
"RTdeutsch und Comapct. Gemeinsam gegen die Kriegslügen“ schreibt Elsässer in COMPACT-Blog. RT (früher Russia Today) russischer Auslandssender. sendet aus „russischem Haus, Berlin , Friedrichstraße.
Überhaupt verwischen die Grenzen zwischen den Linken und den Rechten: In Griechenland gab/gibt es eine Regierungskoalition aus Linken und Rechten, während in den Niederlanden 2016 ebenfalls linke und rechtspopulistische Parteien zusammenarbeiten.
Als Elsässer bei einer Demonstration in Berlin auftrat, warb er um einen Zusammenschluss von „Antifa, Pegida, Mahnwache, Linken, Rechten. „Antifa, Pegida, Mahnwache, Linke, Rechte, marschiert zusammen“, rief er.
Bei einer Veranstaltung tratt Elsässer mit Götz Kubitschek auf, eine der Führungsfiguren der neuen Rechten. 2001 musste er als Oberleutnant der Reserve die Bundeswehr verlassen, weil er sich an „rechtsextremistischen Bestrebungen“ beteiligt habe. Kubitschek spricht auch bei Pegida-Veranstaltungen, so etwa Anfang Oktober 2015 auf dem Dresdner Neumarkt. Kubitschek trat gemeinsam mit Elsässer und Björn Höcke von der AfD auf.

WK vertuschte Elsässers Einladung von SPD-Genossin Nitz (Köstner)

Am 3.11.15 veröffentlichten der Weser-Kurier, Journalist Steven Geyer einen großen Artikel "Fragwürdige Bündnisse im Netz - Auf verschiedenen Weblogs finden rechte und linke Verschwörungstheoretiker ein wachsendes Publikum"
Obwohl der WK eine Lokalzeitung ist, verschwieg der WK diesen interessanten Bremer Bezug zwischen Jürgen Elsässer und der Ex-Jobcentermitarbeiterin und späteren SPD-Genossin Nitz (Köstner)
2009 wurde dieser nämlich von der ehemaligen Bremer Jobcentermitarbeiterin Inga geborene Nitz (heute Köstner), zuerst Genossin der Partei "Die Linke" und heutiger SPD-Genossin eingeladen.
Hbpublik bat Herrn Geyer um eine Stellungnahme, doch er weigerte sich.

Elsässer: Linker oder Rechter?

Elsässer, gelernter Lehrer, dessen Thesen die NPD gut findet, war 14 Jahre im Schuldienst in Baden-Württemberg tätig.
Von Mitte der 1970er Jahre bis zu dessen Auflösung 1991 war Elsässer Sympathisant und dann Mitglied des Kommunistischen Bundes (KB).
Er war leitender Redakteur und Chefredakteur der Tageszeitung "Junge Welt" Dann 2002: Redakteur bei „Konkret“
2006 war Elsässer Mitarbeiter der BundestagsFraktion Partei Die Linke“ im BND-Untersuchungsausschuß.
2008 arbeitete Elsässer
wieder für die Tageszeitung „Neues Deutschland“, die sich 2009 von ihm trennte.
2009 ist Elsässer Herausgeber des Magazins "Compact". In der Süddeutschen Zeitung wurde die Zeitschrift als ein „rechtspopulistisches Magazin mit Hang zu Verschwörungstheorien bezeichnet. Das Magazin "FOCUS bezeichnete "Compact"als Sprachrohr Putins.
Elsässer hat auch maßgeblichen Anteil an den „Montagsdemos“. Dort trat er als Redner auf. und agitierte im Sinne Putins gegen die „Putsch-Regierung“ in Kiew (Russland besetzte die Ukraine-Halbinsel Krim).
http://www.focus.de/magazin/archiv/zurueck-zum-kalten-krieg-putins-lautsprecher_id_4113847.html

Elsässers Herausgeber des Buches "Links oder lahm?“ Hans Modrow (Ex-DDR-Staatsrat)

Für Elsässer sind Iran-Kritiker "Jubelperser" von USA und NATO

Den Ausgang der Präsidentschaftswahlen im Iran im Juni 2009 begrüßte Elsässer auf seiner Homepage mit den Worten: „Eine schöne Schlappe für den Imperialismus im Iran!… Der Präsident hat klar gewonnen. Und die Leute, die dagegen demonstrieren, sind erkennbar eine kleine Minderheit: Die Jubelperser von USA und NATO […] Salemaleikum, Präsident!“
Wobei er auch die Repressionen im Iran begrüßte: „Hier wollen Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals eine Party feiern. Gut, dass Ahmadinedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.“
Übrigens: im Frühjahr 2016 wurden 8 Iranerinnen inhaftiert, weil sie Modefotos (ohne Kopftuch) von sich ins Internet stellten. (Zu den Linken und deren Verteidigung des iranischen Regimes bitte lesen: "Gössners Parteifreunde:
Westen terrorisiert Syrien und Iran".
)
Später entschuldigte Elsässer sich für diese Wortwahl. Gemeint sei „lediglich die streng rechtsstaatliche Ingewahrsamnahme von Gewalttätern, wie sie die Polizei auch in der besten Demokratie vornehmen muss.“
Über weitere Schnittpunkte zwischen Linke und Rechten bitte lesen: "Wie B&B Steinzeit-Kommunisten nahe stehender "Jugend gegen den Krieg" ein Podium gibt - Die Gemeinsamkeiten von Links- und Rechtsfaschisten"


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Bundesrechnungshof: Arbeitsagentur-System ist krank und irre. Strafrechtliche Konsequenzen nötig. (Spiegel 26/13)