Arbeitsagentur /Jobcenter

BSAG-Qualifizierung ein Schwindel?

Am 14.2.16 und 11.02.2016 berichete der WK- Autorin Antje Stürmann einen Artikel mit unglaubwürdigen Angaben:
Im Artikel heißt es: "seit neun Jahren qualifiziert die BSAG arbeitslose Menschen – und hat auf diese Weise schon 100 Bremer in Lohn und Brot gebracht. Rund 6300 Stellen blieben im Januar im Land unbesetzt. „Gleichzeitig haben fast 30.000 Menschen einen Arbeitsplatz gesucht“, so das Jobcenter." (Dazu bitte Artikel auf dieser Seite lesen: „Das Märchen von den Tausenden freie Stellen“).
180 Teilnehmern habe die BASAG bislang geschult – davon 98 mit Migrationshintergrund.

Glaubwürdig? Ingenieur muß als Busfahrer arbeiten, weil er trotz extremen Ingenieuersmangel keine Stelle bekommt?

Ein 31-Jähriger Bremer, so der WK, hatte Ingenieur der Maritime Technologien wäre mit seinem Ingenieursabschluss nicht weitergekommen auf dem Arbeitsmarkt.
Ein Jahr lang hätte er sich vergeblich beworben, aber das Jobcenter "sah in ihm Potenzial und machte ihn auf die Qualifizierungsmaßnahmen bei der BSAG aufmerksam."
Die Qualifizierungsmaßnahme: „Bus fahren, Kunden beraten oder ihnen bei Schwierigkeiten helfen, Tickets kontrollieren. In den ersten zwölf Monaten bezögen die Teilnehmer weiter Sozialleistungen über das Jobcenter, in den folgenden 24 Monaten sind sie bei der BSAG angestellt und verdienen nach Tarif, so der WK.
Kein job als Ingenieur der Maritime Technologien? Das liest sich aber auf der Webseite der Hochschule Bremerhaven, bei der eigens der Studiengang Maritime Technologien zusammen mit dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) gegründet wurde, ganz anders: da ist von "vielfältige Berufsaussichten" die Rede und "Der Bedarf an Fachleuten im Bereich Maritimer Technologien ist im nationalen wie auch im internationalen Raum groß.“

Vorgetäuschter Qualifizierungserfolg

Auf Weser-Kurier online gabe es einen Kommentar eines Lesers, der zu dieser "Qualifizierung" durch BSAG und Jobcenter schrieb: "Die arme BSAG sucht händeringend motivierte Mitarbeiter. Ich kenne mehrere Leute die gerne bei der BSAG gearbeitet haben. Aber die BSAG vergibt lieber nur befristete Verträge und stellt dann neue Leute für dieselbe Position wieder ein. Was übrigens nicht erlaubt ist, aber dem Staat ist es egal. Aber dann so eine Schlagzeile!“

Die Fragwürdigkeit ihres ""Qualifizierungsshow"-Artikels, hätte die WK-Reporterin Stürmann schnell erkennen können, denn es ist ihre eigene Zeitung, die über ständigen angeblichen Fachkräftemangel berichtet: besonders bei Ingenieuren.
Aber möglicherweise nimmt es Frau Stürmann mit korrekter Berichterstattung nicht so genau, weil sie von der "Pressefreiheit" des DDR-Sozialismus geprägt ist: Stürmann ist in DDR Ihre Mutter war in DDR Lehrerin, was eigentlich nur den „Linentreuen“ vorbehalten war.

Qualifizierungserfolg: von Genossen für Genossen

Übrigens: Staatsrat Wolfgang Golasowski war Vorsitzender des Aufsichtsrate der BSAG, Er ist seit 1982 Mitglied der SPD. auch die Ehefrau des Jobcenters Bremen, Westkamp ist SPD-Genossin. auch interessant: auf Vorschlag der Gewerkschaft ver.di wurde ohne Ausschreibung die Stelle als Arbeitsdirektor mit BSAG-Betriebsratschef und ver.di-Mitglied Michael Hünig besetzt.
Was für Erfahrungen ein anderer Erwerbslsoer mit dieser "Qualifizierung" von BSAG und Jobcenter machte, bitte lesen: "Eine 50+ Maßnahme, aber nicht für + 50 jährige“

Jobcenter wollte "Kunden"
zu nicht existierender Stelle schicken

Arbeitnehmerkammer schult Jobcentermitarbeiter für diese nicht existierende Stelle

Als ein Erwerbsloser seinen Antrag auf ALG II einfach nur im Jobcenter-Mitte abgeben wollte, behauptet eine Sachbearbeiterin des JC, er müsse dazu zu einer "Clearingstelle". Das war aber, wie sich später herausstellte nicht nötig. Und nicht nur nicht nötig, sondern auch unmöglich. Denn eine "Clearingstelle" gibt es gar nicht.
Der Erwerbslose rief das Servicecenter des Jobcenters an und fragte, wo denn diese "Clearingstelle" sei:
1. Versuch der Nachfrage beim Servicecenter des Jobcenters am 28.10.15 bei Frau E..
Frau E.: Das weiß ich nicht, ich sitze ja nicht in Bremen. Da müssen Sie sich in der Eingangszone erkundigen." Doch wozu ist das Servicecenter da? Der Erwerbslose beharrte darauf, daß das Servicecenter das wissen müße. Frau E. fragte Ihre Vorgesetzten. Auskunft dann: Die "Clearingstelle" sei die "Zentralkasse".
Nachgefragt wo diese sei erklärte sie, "im "Eingangsbereich". doch im Eingangsbereich des Jobcenter-Mitte gibt es keine "Zentralkasse".

2. Versuch am 29.10.15 beim Servicenter: "Wo ist die Zentralkasse"? Gefragt wird Frau J.
Frau J. erklärt nun verblüffenderweise, die "Zentralkasse" sei in Recklinghausen!
Als der Erwerbslose sagt, daß es doch sehr ungewöhnlich sei, ihn wegen eines Bremer Antrages auf ALGII zu einer Stelle in Recklinghausen zu schicken, sagt Frau F. das sei ein Irrtum von ihr gewesen. Der Erwerbslose erklärt ihr nun, daß am Tag zuvor ihre Kollegin gesagt hätte die "Zentralkasse" sei die "Clearingstelle" und die sei angeblich im Eingangsbereich des Jobcenters .
Nun will Frau F. plötzlich die persönlichen Daten des Anrufers wissen. Doch die waren in diesem Fall gar nicht nötig. (Das machen die Jobcentermitarbeiter aber immer so, wenn man ihnen kritische Fragen stellt) . Schließlich sagt Frau F.: eine "Clearingstelle" gibt es nicht.

Arbeitnehmerkammer schult Jobcentermitarbeiter für diese nicht existierende Stelle

Die "WISOAK" (Wirtschafts- u. Sozialakademie), eine der vielen von den Arbeitnehmern Bremens bezahlten Unterorganisationen der Arbeitnehmerkammer, schult, so ist auf ihrer Webseite zu lesen, Jobcentermitarbeiter für eine solche nicht existierende Stelle
"Die Clearingstelle ist der zentrale Anlaufpunkt für Neukundinnen und -kunden. Hier werden vorbereitende und administrative Arbeiten wie die Datenerfassung durchgeführt." heißt es auf der Webseite der Arbeitnehmerkammer bezüglich der Schulung.

Nachgefragt bei der der WISOAK, Herrn Gebel, der zur "Marxistischen Abendschule" gehört, wo denn diese "Clearingstelle" sein soll, konnte Herr Gebel keine Antwort geben. Da müße man das Jobcenter fragen. Die Nummer die er gab? Natürlich die vom Servicecenter.
Eigentlich eine Story für unsere Rubrik "Bremen ein Witz", oder?
Zur Marxistischen Abendschule bitte lesen "Die Marxistische Abendschule"
Zu Verbindungen der neuen Jobcenterchefin, Ahlers und ihrem ehemaligen Arbeitgeber, dem PDS- und "Die Linke"-Funktionär, zur Gruppe Internationale Marxisten (GIM) bitte lesen: "PDS-Mitarbeiterin wird Jobcenterchefin"
Zum Marxisten Gebel und SPD-, Grünen und DKP-Genossen, die an und bei der Arbeitnehmerkammer verdienen, bitte unser EXTRABLATT "Arbeitnehmerkammer" lesen

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Bundesrechnungshof: Arbeitsagentur-System ist krank und irre. Strafrechtliche Konsequenzen nötig. (Spiegel 26/13)
Erwerblose arbeiteten für Radio Bremen-Köchin

Die Erzeugnisse der sogenannten Bremer "Gemüsewerft", in der u.a. Erwerblose als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden, landeten 2015 auch auf den Tellern von Restaurants. Aber nicht irgendwelchen, sondern denen mit besonderen Beziehungen zum Bremer Staatsfilz.
Z. B. beim "Canova" in der Bremer Kunsthalle, oder im "Jon-Luk", dessen Mitinhaberin Luka Lübke, 2014 Mitglied der "Bremer Bürgerstiftung" inder es von Politikern und Bremer Journalisten nur so wimmelt, und protegiert von Radio Bremen und Weser-Kurier (sie kochte für Radio Bremen bei den „Herdbesuchen), war. Ihr Restaurant "JonLuk" mußte Ende 2015 trotzdem schließen.
Zur Bremer Bürgerstiftung" bitte lesen:
" Bremer Bürgerstiftung: Propagandajournalisten und Parteigenossen"

Jobcenter-"Förderzentrum" vorher im Immobiliengeschäft -
Führung wird vererbt

Weser-Kurier machte PR-Artikel

Am 25.2.16 und 15.3.16 macht der Weser-Kurier wieder mal Propaganda für sogenannte "Förderzentren" die vom Jobcenter, der EU und dem Senator f. Arbeit/Wirtschaft finanziert werden. Diesmal die WK-Propagandisten Detlef Scheil und Sara Sundermann. Zwei große PR-Artikel werden platziert. Besonders hervorgehoben wird die Firma "Tertia" und - natürlich die "BRAS", die eigentlich ein Verteiler der Zwangsarbeiter ist, aber wie es scheint jetzt als "Förderzentrum" "verkauft wird.

Besitzer vorher im Immobiliengeschäft - Firma wird weitervererbt

Was die "investigativen" Journalisten Scheil und Sundermann verschweigen: die Firma "Tertia" ist ein Familienunternehmen, in dem die Geschäftsführung vererbt wird: Die Tochter, Kristine Mörchen, übernahm die Geschäftsführung von Vater Walter Mörchen. Was Tochter Kristine zu dieser Tätigkeit befähigt ist fragwürdig: sie studierte "vergleichende Literaturwissenschaften", Italienisch und Medienwissenschaften. Mit ihrem Vater hatte sie schon andere Firmen zusammen. so z. B. die "Mörchen Holding GmbH" und Ihr Vater war vorher mit der "Mörchen Immobilien GmbH&Co KG" im Immobiliengeschäft tätig. Früher war Herr Mörchen im Steuerparadies Schweiz an der Firma "Tertia Edusoft Schweiz AG", Verkauf und Entwicklung von EDV-Produkten beteiligt.

Zielgruppe von "Tertia2 sollen Erwerbslose über 25 sein, die über keine abgeschlossene oder eine "nicht mehr verwertbare" Ausbildung verfügen. Was das heißt? Wer länger als 4 Jahre auf Arbeitssuche ist, den bezeichnen die JC-Mitarbeiter als Ungelernte, sprich ordnen ihn genau in dieser "Zielgruppe" ein.

Kreativwerkstatt: Basteln und Malen für Übungsshop

Außerdem gibt es bei "Tertia" eine Kreativwerkstatt, in der die "Fantasie" durch Malen und Basteln für Arbeitslose gefördert wird. Die dort entstandenen Bilder, so der WK-Propagandist Scheil, werden später vom Übungs-Shop bei einem Osterbasar vermarktet.

Frau Sundermann bekam von uns bereits für ihren "investigativen" Journalismus unseren Medienpreis "Schwarzer Kanal". Dazu bitte lesen: "Sara Sundermann, weil sie unseriöse Jobprognosen der BA für 2025 veröffentlicht und die DKP-Vergangenheit des Genossen Hübotter verschweigt" und "Wie WK-Reporterin Sundermann aus einem "asozialen Arbeitsmarkt" einen „sozialen Arbeitsmarkt" macht"

Zur "BRAS" bitte lesen unter unserer Rubrik VEREINE: BRAS

Erst Osteuropa-Kulturhistorikerin, dann Arbeitsvermittlerin beim Jobcenter

Einer unserer Mitarbeiter, der dem Jobcenter als Kritiker der Bremer Propagandamedien, wie Radio Bremen und Weser-Kurier und dem Filz von Parteigenossen (auch z.B. der Partei "Die Linke" und ihren Ex-DKP-Genossen) bekannt ist, bekam eine neue "Arbeitsvermittlerin". Es ist die JM Schatral, eigentlich Osteuropa-Kulturhistorikerin, mit besten Verbindungen zu Auftragnehmern, die mit dem Weser-Kurier in Verbindung stehen.
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Jobcenter wollte Bürger unter Sanktionsdrohungen vorladen, obwohl dieser nicht beim Jobcenter gemeldet war

Die JM 's Schatral und Witten wollten einen unserer Mitarbeiter, unter Sanktionsandrohung (Leistungskürzungen) in einem Zeitraum vorladen, obwohl dieser gar nicht erwerbslos gemeldet war. Der Bremer schaltete eine Rechtsanwältin ein, die dem Jobcenter dieses untersagte. Daraufhin fälschte die JM Witten das Datum eines Schreibens, um den Vorgang zu vertuschen.
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Dazu bitte auch auf dieser Seite die nächsten 2 Artikel lesen.

7 Monate Wartezeit wenn man einen Termin will. 1 Tag wenn man keinen braucht

Wie die JM Schatral einen Erwerbslosen zu einem Termin vorlud, obwohl zwischen Bekanntegabe und Termin nur 1 Werktag lag.

7 Monate mußte ein Erwerbloser X warten, als er bei seiner JM einen Termin zwecks "Gespräch über die berufliche Situation" wollte. Und nicht nur das: er wurde vorher auch noch aufgefordert seinen Kontaktwunsch zu begründen.
Doch äußerst schnell ist das Jobcenter, wenn es den Erwerbslosen vorladen möchte. Nur einen Werktag brauchte Frau Schatral (siehe oben) um den Erwerbslosen vorzuladen. Im Gespräch stellte sich dann sogar heraus, daß die JM (Schatral) den Vorladungsgrund quasi fingierte. Sie wollte wissen, wovon X vor seiner Arbeitslosmeldung gelebt hatte und meinte erklären zu müßen, was in jeder ALG Broschüre steht: Ortsabwesenheit nach Abmeldung". Arbeitsplätze hatte die JM jedoch nicht anzubieten. Dazu bitte lesen: "Servicecenter wollte verhindern, dass Jobcenterterror gegen Hbpublikmitarbeiter nachweisbar ist"
Zur Ortsabwesenheit bitte lesen: "Ein Jobangebot als Personenschützer genau am Tag der geplanten Ortsabwesenheit"
und zu kurzfristigen Vorladungen bitte nächsten Artikel lesen.

Kurzfristige Vorladungen, um Leistungen kürzen zu können

Beispiel JobCenter Essen. Dieses stellte Vorladungen gezielt 1 Tag vorher zu
"Einladungen" an Erwerbslose wurden erst am vorletzten Tag vor dem Termin in den Versand gebracht, so dass sie den Erwerbslosen erst am Vortag des Termins erreichten.
Hier weiterlesen...

Zeugen von Erwerbslosen haben keinen Stellenwert

2012 berichtet ein Erwerbloser in einem Erwerbslosenforum über einen Fall in einem anderen deutschen Jobcenter. dieser hatte Zeugen für die Abgabe eines angeblich verschwundenen Weiterbewilligungsantrages. Daraufhin sagte ihm der JM: „Wir haben nichts bekommen. Was meinen Sie wohl, wem man mehr glaubt, ihren Zeugen oder unseren?

Klima im JC angeblich
zu schlecht:
JM's machen krank

Die JM's des neu eröffneten Jobcenter Bremen-Nord behaupteten die Luft sei gesundheitsschädlich? Der JC-Personalrat hat sogar - ohne Erfolg - versucht, gerichtlich gegen den Umzug ins neue "Heim" vorzugehen
Und die Genossen von Ver.di scheinen ganz besorgt um ihre Klientel. Es sei bereits zu Krankschreibungen gekommen. Ein Zusammenhang mit der Raumluft würde vermutet. Eine Raumluftmessung hatte jedoch gar keine Hinweise auf Gesundheitsgefahren ergeben.
"Schlechts Klima" im Jobcenter? Wohl eher für die Erwerbslosen. Die müßten eigentlich reihenweise krank werden, bei dem Klima. Das allerdings wird von JC-Mitarbeitern selbst erzeugt.
Quelle WK 14.10.15
Zu krankgeschriebenen Mitarbeiter des JC bitte lesen: ""Fall Kevin": beschuldigter BAgis-Teamleiter läßt sich einfach krankgeschrieben"

Sozialbetrug durch SPD-Verein. Förderer Jobcenter will nichts gewußt haben

Systematisch organisierter Sozialbetrug durch SPD-Politikerverein - Bremer Medien vertuschten SPD-Verbindungen
Weiterlesen...

PDS-Mitarbeiterin wird Jobcenterchefin

Die frühere wissenschaftliche Mitarbeiterin der PDS-Berlin, Susanne Ahlers, übernimmt am 1. April.2016 das Amt vom Geschäftsführers des Bremer Jobcenters, Helmut Westkamp, dem Ehemann der SPD-Bürgermeisterin von Wesel. Weiterlesen...

Das Märchen von den Tausenden freie Stellen

Tausenden freie Stellen freie Stellen, die nicht besetzt werden können. Solche Meldungen geistern immer wieder durch Deutschlands Propagandamedien wie z.B. dem "Weser-Kurier". Die Meldungen basieren auf ungeprüften Zahlen, lanciert von der Bundesagentur für Arbeit.
Hier nur ein Beispiel für eine dieser angeblich nicht zu besetzenden Stellen, die hbpublik entdeckte - gefunden in der "JOBBÖRSE" der "Arbeitsagentur":
Das angebliche Stellenangebot der Firma eines Herrn A. (Name der Redaktion bekannt) ist seit September 2013 bis mindestens Anfang 2016 im "Angebot" der Arbeitsagentur. Kann also angeblich seit über 2 Jahren nicht besetzt werden.
Bewerbungen wollte der Herr A. laut Arbeitsagentur per Mail haben.

Stelle seit Jahren unbesetzt, aber Bewerbung nicht möglich wegen voller Mailbox

Einer unserer hbpublik-Mitarbeiter bewarb sich per Mail auf diese angebliche Stelle und erlebte Verblüffendes: Seine Mail kam als unzustellbar zurück. Der Bewerber erhielt die Nachricht, daß die Mailbox des Herrn A. voll war. Ein Indiz dafür, daß die Firma des Herrn A. noch nicht mal über einen Provider bzw. einen PC-Abruf zu verfügen schien, denn die Mailbox gehört zu einem Handy und der Herr A. konnte seine Mails folglich nicht auf einem PC abrufen. Das Stellenangebot bezog sich jedoch auf eine Stelle, die für einen Bewerber mit fundierten PC-Kenntnissen gedacht war.
Übrigens kein Einzelfall für nicht existerende freie Stellen: ähnlich war ein anderes Stellenangebot in der "Jobbörse": der Bewerber für diese Vollzeitstelle mußte in den ersten Tagen einer Probtätigkeit erfahren, daß der Arbeitgeber in Wirklichkeit nur einen freien Mitarbeiter suchte. Das erfuhr der Bewerber, als der Arbeitgeber in seinem Beisein entsprechende Telefonate mit anderen Bewerbern führte.

B&B und Arbeitnehmerkammer : Arbeitslosigkeit wird vererbt

Am 5.1.16 berichtet B&B darüber, daß bei dem Bildungsträger "Edwin" (Ausbildung von Arbeitslosen zu Elektrikern und Windkrafttechnikern) von 15 freien Plätzen nur 4 belegt werden konnten, weil das Jobcenter keine Bewerber schickte.

AA-Chef von Einem: Arbeitslose sind nicht bildungsfähig

Im Studio von B&B behauptete der AA-Chef von Einem, mehr geeignete Teilnehmer hätte Agentur für Arbeit eben nicht gefunden. Götz von Einem auf die Frage warum nur 4 Plätze besetzt wurden: "Für so eine Maßnahme braucht man bildungsfähige Arbeitslose. Die Moderatorin von B&B stellte dann kurz ein paar pseudokritische Fragen und ließ, um den Schein von kritischer Berichterstattung noch zu verstärken, die AGAB (sogenannte "Aktionsgemeinschaft arbeitsloser Bürger und die Arbeitnehmerkammer zu Wort kommen. Erwerblose - wie üblich - nicht.
Man muß dazu allerdings wissen, von wem die AGAB und die Arbeitnehmerkammer bezahlt bzw. geführt werden. Das selbstverständlich verschweigt B&B. Zur AGAB bitte lesen: "AGAB finanziert durch Staatsgelder" und zur SPD, grünen, DKP-, und Radio Bremen Verbindungen der Arbeitnehmerkammer bitte das EXTRABLATT "Arbeitnehmerkammer" lesen.
Verharmlosend sagt der AGAB-Berater Thomas Beninde zu den Verfehlungen des Jobcenter: "Da läuft vieles nicht optimal".
Dazu bitte lesen: "AGAB behauptet: Erwerbslose beschweren sich nicht übers Jobcenter"

Die Rassenlehre der Arbeitnehmerkammer: Arbeitslosigkeit wird vererbt

Die Arbeitnehmerkammermitarbeiterin Regine Geraedts im B&B-Interview: "Wir haben einen sehr hohen Anteil von Ungelernten unter den Arbeitslosen. Fast 2 von 3 haben keine abgeschlossen Berufsausbildung." Sie und der B&B-Autor Frido von Essen erklären dann im Beitrag: Arbeitslosigkeit wird vererbt. (bei den Nazis gab es eine ähnliche abstruse Vererbungslehre, wie sie Hitler in "Mein Kampf" beschreibt)
Dazu bitte auch lesen: "Kann man Arbeitslose an der Körperhaltung erkennen?"

Der AA-Chef von Einem zitiert wiederum die Mitarbeiterin der Arbeitnehmerkammer Gaerdts: "Sie haben es ja bei Frau Geraedts ja gehört: viele haben keine abgeschlossen Berufsausbildung und Schulausbildung. Wir gerne mehr zuweisen, aber wir suchen da auch krampfhaft"