Soziales und weniger Soziales

Kann man Arbeitslose an der Körperhaltung erkennen?

Die üblen Äußerungen der "Bremer Geschichtenhaus"-Führungsetage

Oberspielleiterin Sara Fruchtmann des "Bremer Geschichtenhauses" - es gehört zur BRAS - sagte über Erwerbslose: "Eine lange Arbeitslosenkarriere zeige sich oft schon in der Körperhaltung".
(Dazu bitte auch lesen: "B&B und Arbeitnehmerkammer : Arbeitslosigkeit wird vererbt - Die Rassenlehre der Arbeitnehmerkammer: Arbeitslosigkeit wird vererbt")

Solche Äußerungen erinnern irgendwie an den Nationalsozialismus. Da behauptete man : Juden könnte man am Gang erkennen.
Das "Bremer Geschichtenhaus" ist ein zur "BRAS" gehörender "Verein" dessen Festangestellte ihre Gehälter mit 1-Euro-Jobbern sichern. (Übrigens: Vereine müssen nicht ihre Bilanzen offenlegen.) Zur BRAS bitte unter VEREINE lesen "Die Bremer BRAS: ein gemeinnütziger Verein?"
Diese 1-Euro-Jobber spielen zum Wohle der Bremer Touristen als "Amateur-Schauspieler"
Würden sie diese Tätigkeit verweigern, wird mit Entzug Ihrer Existenzgrundlage (Arbeitslosenhilfe) gedroht.
Einer der 1-euro-Jobber sagte in der TAZ (19.10.2010) dazu:
„Wir sind Menschen zweiter Klasse. Die uns organisieren, sind Sklavenhalter.“ 1-Euro-Jobber haben keinerlei Arbeitnehmerrechte, erwerben keine Rentenansprüche und bekommen, wenn sie Urlaub machen wollen, nur Hartz IV und nicht ihren Euro dazu.“

Radio Bremen und das "Bremer Geschichtenhaus"

Frau Fruchtmann, machte früher Dokumentarfilme für den NDR und hat gute verwandtschaftliche Beziehungen zu Radio Bremen.
Über die Erfahrungen eines 1-euro-Jobbers, der Hbpublik hier weiterlesen: "Jobcenter: Sanktionsandrohungen gehen weiter - BEV widerlegt"

Der Leiter des Geschichtenhauses und der grüne Ex-Richter

Der Kollege der Frau Fruchtmann und Leiter des Geschichtenhauses Ullrich Mickan, früherer Theologiestudent, betrieb früher in Bremen diverse Szenekneipen. Zuletzt das Restaurant "Übersee" im Überseemuseum. Als es wegen eines Umbaus nicht mehr so richtig lief, klagte Herr Mickan gegen die Stadt und bekam eine satte Abfindung ...und danach den lukrativen Job bei der BRAS.
Herr Mickan kennt aber auch die richtigen Leute: sein Fluchthelfer, der ihn aus der DDR holte, war der Ex-Richter, Ex-Grünen-Abgeordnete und jetziger Staatsrat Horst Frehe, der im Richterwahlausschuss und im Aufsichtsrat der Gesellschaft für Bremer Immobilien saß. Fluchthelfer Frehe saß nur 3 Wochen in DDR-Haft, obwohl bei einem solchen Delikt langjährge Haftstrafen die Regel war.
Herr Mickan war auch Vorsitzender des Vereins „Freunde des Rhododendronparks“.

Mickans Lokal:
jede Menge DDR-Symbole

Als Gastronom betrieb Herr Mickan das im Ostertor gelegene Szenelokal "Oblomov", das mit reichlich DDR-Symbolen ausgestattet war - das, obwohl Herr Mickan ja von dort geflohen war. Das Lokal war gut besucht - auch von seinen grünen Freunden.
Zur Bremer Jobcenter-Chefin Ahlers, die für die "Partei der Spitzel" (PDS) arbeitete bitte lesen: " PDS-Mitarbeiterin wird Jobcenterchefin"

Erwerbslose wieder kulturell "drin" dank Frau Fruchtmann

Frau Fruchtmann bezeichnet Erwerbslose "als Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen und kulturell außen vor waren“.
Die „BRAS“, ein sogenannter arbeitsmarktpolitischer Dienstleister wird aus Steuergeldern Bremens, des Bundes und der EU finanziert.
Nachdem nun endlich diese völlig ungeeigneten 1-euro-Jobs von der Bundessregierung von einem auf ein halbes Jahr begrenzt werden sollen, fürchtet Frau Fruchtmann nun wohl um ihren lukrativen Job (denn sie arbeitet nicht für einen Euro mehr) und behauptet bezüglich der Reduzierung dieser Zwangsarbeit auf ein halbes Jahr :
„Wie soll das gehen“, nach einem halben Jahr sollen diese Menschen wieder so hergestellt werden, dass sie im ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen können?“ Um diese Menschen "wieder aufzurichten", um ihnen ein neues Selbstbewusstsein zu geben, brauche es Zeit.

Von der BRAS
nach Hollywood?!

Und weiter behauptet Oberspielleiterin Fruchtmann, längere Tätigkeit als Amateur-"Schauspieler" gäbe den Langzeitarbeitslosen Chancen.
Welche Chancen sie damit meint, erklärt sie nicht. Wie eine Amateurschauspielkarriere spätere Beschäftigungsaussichten verbessert auch nicht. Anfragen aus Hollywood für die Geschichtenhaus-Schauspieler soll es nach unseren Erkenntnissen noch nicht gegeben haben.
Möglicherweise denkt Frau Fruchtmann ja dabei, an Verstellungstaktiken in der Arbeitswelt, z. B. bei einem Vorstellungsgespräch.
Auch ist nicht bekannt: wenn Frau Fruchtmnann Oberspielleiterin ist, wer dann die Tätigkeit des Spielleiters ausübt.

Lukrative Einnahmequelle
allein für die Angestellten der BRAS

Der Bremer Erwerbslosenverband (BEV) erklärte in einem Artikel in der TAZ zu diesem Thema, daß es der BRAS vor allem darum gehe, daß „lukrative Einnahmequellen versiegen“.
Aus der Arbeit der Ein-Euro-Jobber erwirtschafteten die Träger Erträge, zugleich erhielten sie staatliche Zuschüsse für deren Betreuung.
Besonders schön war eine TAZ-Bildunterschrift zu diesem Artikel: "Gabi Thiele und Thomas Puchtler, 1-Euro-Jobber beim Geschichtenhaus, diskutierten mit ihren netten „Sklavenhaltern“ über 1-Euro-Jobs“
Quelle: TAZ 19.10.2010.

Das Bremer Geschichtenhaus hatte ursprünglich nur zwölf 1-Euro-Jobber. 2011 sind es 120!

Jobcenter-Chef sagt zum Wohl der BRAS die Unwahrheit

Obwohl sogar die Bundesanstalt für Arbeit unmißverständlich erklärt, daß durch solche Beschäftigungsmaßnahmen so gut wie keine verbesserten Arbeitsmarktchancen für die Langzeitarbeitslosen entstehen, behauptet der Bremer Jobcenter-Geschäftsführer Thomas Schneider trotzdem in dem TAZ-Artikel v. 19.10.11:
"Wenn der Bundesrechnungshof feststelle, dass die Arbeitslosen nach dem 1-Euro-Job keine bessere Vermittlungschance auf dem Arbeitsmarkt hätten, dann gehen das am Thema vorbei"
Was Herr Schneider mit "gehe am Thema vorbei" meint, weiß wohl nur er selbst.
Zur BRAS bitte unter Vereine "BRAS"

Nach 1-euro-Job: Nur 14% bekommen hinterher festen Job

Die Bundesagentur für Arbeit selbst veröffentlichte zum Thema 1-Euro-jobs: (2010) kamen nur noch 14,3 % der Ein-Euro-Jobber hinterher in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis unter.
(Anmrk. der Hbpublik-Redaktion: Davon kann man übrigens noch jede Menge Pseudo-Arbeitsstellen abziehen, denn hier in Bremen läuft das folgendermaßen: Erst ein 1-Euro-Job, dann für ca. ein Jahr eine "sozialversicherungspflichtige" Beschäftigung, in staatlichen oder staatsnahen Einrichtungen dann wieder ALG. 1 oder 2....und schon wird die Statistik aufpoliert.)

Arbeitsagentur: Wir haben bei
1-Euro-Jobs zu 80% Blödsinn finanziert

Jens Regg, selbst Geschäftsführer bei der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Berlin-Brandenburg sagte zu Thema 1-euro-Jobs:
"Wir haben zu 80 Prozent Blödsinn finanziert.“

Doch in den Jobcentern vor Ort werden 1-euro-Jobs regelmäßig ausgedehnt, auch auf Druck der Kommunen.
(Quelle: Spiegel1/11)

Zwangsarbeiter übernehmen Abbrucharbeiten

1-Euro-Jobber müssen in Bremen als Abbrucharbeiter arbeiten. So geschehen im Ende März 2012.

Erwerblose müssen für für die BRAS Bremen e. V., die sich zynisch den Zusatz "Arbeiten für Bremen" gab im Rahmen des Projektes "Aura" als 1-Euro-Jobber (In-Job) einen Kiosk am Werdersee abreißen.
Doch ein Gesetz regelt: 1-Euro-Jobs müssen zusätzlich sein, d. h. keine reguläre Arbeitsstellen verdrängen. Doch die BRAS rühmt sich am 28.3.12 im "Bremer Anzeiger", dass die BRAS den Auftrag für 60.000 Euro erledigt, der in der freien Wirtschaft regulär 84.000 Euro gekostet hätte. Begründet wird der Einsatz von den Zwangsarbeitern - wie üblich - sie würden dadurch qualifiziert.
Dazu bitte im Artikel "Jobcenter-Chef sagt zum Wohl der BRAS die Unwahrheit" auf dieser Seite den Absatz "Arbeitsagentur: Wir haben bei 1-Euro-Jobs zu 80% Blödsinn finanziert" lesen: "

Auch den Werdersee reingien die 1-Euro-Jobber vom Müll, den andere Asoziale (die vielleicht nicht erwerbslos sind) liegen lassen. Eine ebenfalls nicht "zusätzliche" Tätigkeit.

1-Euro-Jobber
arbeiten für Baufirma

1-Euro-Jobber müssen unter Aufsicht der "WabeQ" (Waller Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft, bezahlt vom Jobcenter und EU-Mitteln) für die Baufirma der BAUM-Unternehmensgruppe in der Rostocker Straße eine Wohnanlage sanieren. Der Vorwand: Die "WabeQ“ mietete von der Baufirma dort Büros und andere Geschäftsräume. Die Erwerbslosen könnten sich dadurch vor Ort in Hauswirtschaft, Garten- und Landschaftsbau und Schneiderei „qualifizieren“.
WK / 21.6.12WR 24.6.12

Die neue Sozialsenatorin-
erst kämpfte sie gegen Arbeitsdienst, jetzt
organisiert sie ihn

Am 17.6.2011 stellte WK-Journalist Bernd Schneider (ab August Sprecher von Stahmann) die Biografie der neuen grünen Sozialsenatorin Anja Stahmann vor.
Um wohl die sozialen Erfahrungen der neuen Sozialsenatorin vorzuführen, spricht Schneider von Stahmanns Vater , daß dieser in den 70er Jahren im Zusammenhang mit der damaligen Massenarbeitslosigkeit seinen Job verlor. Doch die lag seinerzeit bei gerade mal 2%. Von Massenarbeitslosigkeit konnte also nicht einmal ansatzweise die Rede sein.
Doch um Tatsachen ging es Herrn Schneider wohl weniger bei diesem Artikel, sondern mehr darum die neue Sozialsenatorin anzupreisen.
Sie sei eine kämpferische Politikerin, die mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg hält, heißt es in seinem Artikel.
Man erfährt, daß sie für ein Sozialwissenschaftenstudium - Abschluß Dipl.Sozialwirtin - satte 6 Jahre brauchte (In der Regel braucht man für dieses Fach, das böse Zungen auch gerne als "Laberwissenschaft" bezeichnen, ca. 3 Jahre). Doch mit einer überdurchschnittlich langen Studienzeit ist Frau Stahmann in guter Gesellschaft mit ihren Politikerkollegen.
Ebenso wie bei der Tatsache, daß sie es sich nicht angetan hat, in der freien Wirtschaft zu arbeiten. Wie auch? Bei Fächern wie Soziologie, Geografie und Theaterpädagogik. Wobei Letzteres ihr sicherlich im politischen Geschäft zugute kommt.

Früherer Arbeitgeber von Stahmann, die "Naturfreundejugend"
- ein Verein der aus SPD-, Grünen- und Linken besteht

Also ließ Frau Stahmann sich nicht auf die "Tretmühle" der freien Wirtschaft ein, sondern bekam, schwupps - eine gute Stelle als Jugendbildungsreferentin bei der "Naturfreundejugend" Bremen / "Die Buchte" - was Frau Stahmann als Zufall bezeichnet.
Die sogenannten "Naturfreunde" bestehen überwiegend aus SPD, Grünen und Linkspartei-Politikern.

Hundertausende vom Bremer Staat für Stahmanns Arbeitgeber

Vom Bremer Staat bekommnt die Naturfreundejugend" hundertausende an Steuergeldern. Beispiel: 2009:123.467,52 Euro- 2010: 79.283,20 Euro. Naturfreundejugend Deutschlands e.V. :2009: 20.000 Euro 2010: 22.660 Euro. (Quelle Zuwendungsbericht 2009/2010 der Senatorin f. Finanzen, Linnert Grüne)
Danach fiel Stahmann dann Ende der 90er Jahre (dem Wendehals) Klaus Möhle (früher KBW, (Kommunistischer Bund Westdeutschland), dann Grüne, jetzt SPD) "auf", so Autor Schneider .
Zu Herrn Möhle bitte lesen: "Die erstaunlichen Erkenntnisse des EX-KBW-, Ex-Grünen, SPD-Genossen Möhle:„Es gibt auch einfach böse Menschen“
Grund, wie es im Artikel des Herrn Schneider heißt, "Stahmann war aufgefallen, weil sie zu dieser Zeit ebenso hartnäckig wie listig bei der Naturfreundejugend gegen die Schließung des Jugendhauses Buchtstraße kämpfte, wo sie Konzerte, Freizeiten und Improvisations-Theater organisierte."
Man könnte es auch anders ausdrücken - klingt aber nicht so gut: sie kämpfte für den Erhalt ihrer eigenen Stelle - was jeder andere auch gemacht hätte.
Dann wurde sie schnell grüne Bürgerschaftsabgeordnete mit Rückkehrrecht zu den "Naturfreunden", denn sie hat den Status beurlaubte Jugendbildungsreferentin. Womit trotz vorzeigbarem politisch korrektem arbeitslosen Vater dieser Bonus wieder ein wenig aufgezehrt wird, da Frau Stahmann die Gefahr den Job zu verlieren, nur aus Erzählungen kennt.

Erst kämpfte sie gegen Arbeitsdienst,
jetzt organsiert sie ihn

Interessant wäre allerdings, ob die "Naturfreundejugend " ihre ehemalige "Jeanne d'Arc" denn auch gerne wiederhätten: denn die "Naturfreundejugend", 1926 entstanden, hatte seinerzeit im erstarkenden Nationalsozialismus in ihren Ursprüngen den Protest gegen den Reichsarbeitsdienst auf ihre Fahnen geschrieben (zum Reichsarbeitsdienst wurden arbeitslose Jugendliche gezwungen), sowie der Forderung nach der Trennung von Staat und Kirche. Reichsarbeitsdienst?
Aber gehört Frau Stahmann nicht der Partei an, die eine Art "Reichsarbeitsdienst" zusammen mit der SPD als erste Partei nach dem Ende des Nationalsozialismus wieder eingeführt hat?! Er nennt sich heute In-Job oder 1-Euro-Job.

Früher für Trennung von Staat und Kirche - und heute?

Und die Trennung von Staat und Kirche, die sie als "Naturfreundin" ja eigentlich verteten müßte?
Da gibt es doch Frau Göring-Eckehardt, grüne Abgeordnete, Bundestagsvizepräsidentin und bis 2013 Präses der evangelischen Kirche (danach eine FDP-Politikerin).

Und was werden die Naturfreunde zu ihrer Rolle als GEWOBA-Aufsichtsratsvorsitzende sagen? Ein Unternehmen das sich gerne sozial gibt - besonders dann wenn es um üppige Vorstandsgehälter geht.

Wie Frau Stahmann dann SPD-Genossen und ihrer Freundin von den "Naturfreunden" soziale Ehrenpreise überreicht, dazu bitte lesen: "Grüne Genossin Stahmann verleiht SPD-Genossen Ehrenpreis"

Michael Stahmann und die Hans-Wendt-Stiftung

Frau Senatorins Webseite wurde von Michael Stahmann („Stahmann Medien“) gemacht, zu dessen Kunden die Hans Wendt-Stiftung zählt.
(Dazu interessant der Artikel: "SPD, Scherf und die kriminellen Aktivitäten in der Hans-Wendt-Stiftung")

Auf der Website von Frau Stahmann steht, dass sie Ansprechpartnerin für Walle und Findorff sei. Doch kann sich kaum jemand erinnern, sie dort gesehen zu haben.

Sozialsenatorin:
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist,
für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht."

Der Lieblingspruch der neuen Sozialsenatorin stammt von Kurt Tucholsky :
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht."
An diesen Spruch wird die neue Sozialsenatorin Stahmann sicherlich noch öfters erinnert werden. Ob so, wie ihr lieb ist, bleibt offen.
Im Naturfreundehaus / "Die Buchte" findet sich auch die Initiative "Mehr Demokratie e. V. "
Dazu bitte lesen "Mehr Demokratie - Grüne- und SPD-Gernossen im Kuratorium"
"Die Buchte" und damit der ehemalige "Arbeitgeber von Frau Stahmann wird 2011 Koordinator für die Verteilung von Geldern gegern den Rechtsradikalismus an die Stadtteile.

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