Umwelt

Baumschutz
a la Rot/Grün

In der Fußgängerzone Pieperstraße wurden ein halbes Dutzend Bäume gefällt.
Der WK gibt am 22.2.11 in einem Bericht ungeprüft die Behauptung des "Umweltbetriebs", früher "Stadtgrün" (man sollte besser "Stattgrün" sagen) wieder, die dort seinerzeit eingepflanzten Robinien seien altersschwach gewesen.
Doch Robinien werden über hundert Jahre alt! Alterschwach?! Wohl eine Erfindung der Bremer Behörden, wenn es der Sache dient.
Wären diese Bäume altersschwach gewesen, müßten sie bei hundertjähriger Lebensdauer so ca. 1920 gepflanzt worden sein. Das glaubt allerdings höchstens der, der noch "grün" hinter den Ohren ist.
Letztendlich ist es ein weiteres Beispiel wie der Baumschutz in Bremen gebeugt wird, wenn es einer bestimmten Klientel gefällt.

So siehts aus in der Piperstraße. Die Baumwurzeln reichen tief ins Erdreich und müssen aufwändig entfernt werden. Es werden zwar neue Bäume gepflanzt., aber das ändert wohl kaum etwas an einer solch sinnlosen Aktion. Vielleicht sollten die Bremer Grünen ihren Kollegen in Stuttgart erzählen, wie einfach so etwas eigentlich ist. Dort machten unter anderem deren Parteimitglieder große Aktionen. So unterschiedlich sind die "grünen" Maßstäbe.

Der WK: "
Die Neugestaltung der Pieperstraße sei in Abstimmung mit den Grundstückseignern geplant worden, heißt es in einer Mitteilung des Umweltbetriebs, früher Stadtgrün.

Wer sich jetzt diese Neugestaltung" ansieht wird bemerken, daß er nichts merkt.
Es gibt gar keine Neugestaltung. Allerdings hat man in die "Gräber" der Robinien jetzt ein paar magersüchtige Bäume neu gepflanzt. Vermutlich werden die dann wieder in ein paar Jahrzehnten gefällt - wegen Altersschwäche versteht sich. Denn Bäume haben eine äußerst unangenehme Angewohnheit: sie wachsen.

Bremen fällt gesunde Bäume - Bürger sollen Bäume für 800 Euro spenden

Es ist schon fast eine Meldung für unsere Rubrik "Bremen ein Witz", was der WK da am 20.2.14 und B&B am 19.2.14 meldeten: weil Bremen Geld sparen muß, will es sich nur noch um die Pflege der Straßenbäume kümmern und auf einen Ersatz für gefällte Bäume verzichten. Stattdessen sollen Bremer "Baum-Patenschaften", (Stückpreis 800 Euro) übernehmen.
Rund ein Prozent der Straßenbäume müßten jedes Jahr laut Bremer Umweltbetriebe (UBB) gefällt werden, damit niemand durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste gefährdet wird. So wie bei den völlig gesunden Robinien? (siehe Artikel oben und auf dieser seite: "350 Bäume gefällt - B.U.N.D, NABU, "Robin Wood" und die Grünen schweigen")

Nachdem Bäume gefällt sind: Verstärkter Baumschutz

2ß009: Nachdem auf Grund gelockerter Baumschutzvorschriften (Fällung möglich unter 150cm Umfang in 1m Höhe) unter der SPD/CDU-Koalition jede Menge Bäume gefällt wurden, verstärkte die SPD zusammen mit den Grünen in einer neuen Koalition nun den Baumschutz - nachdem die meisten ja nun schon weg waren. ´Bäume unter 120cm Umfang durften ab da gefällt werden.

180 Bäume gefällt -
grüner Schatzmeister war als Beamter Projektleiter

Michael Pelster, Schatzmeister Grüne, grüner Beiratskandidat Wahl 2011 Findorff , Projektleiter Amt für Straßen und Verkehr in Bremen.
Bei der Erneuerung der alten Wümmebrücke zwischen Ritterhude und Bremen wurden zur Bauvorbereitung rund 180 Bäume gefällt. Auch zwei Wochenendhäuser in der geplanten Trasse auf niedersächsischem Gebiet sind abgerissen worden. Projektleiter war Michael Pelster. Am 13.11.11 berichter der WK über ihn. Stellt ihn als Bauingenieur vor, verschweigt aber, daß er beim Staat ist.
"Grüner Umweltsenator will 125 Platanen fällen lassen"

Unter Rot/Grün: Hunderte von Bäumen in Lilienthal gefällt mit Segen von B.U.N.D. und NABU

Zwischen Borgfeld und Lilienthal wurde für eine Straßenbahntrasse unter der Rot/Grünen-Landesregierung, ohne jeden Protest vom B.U.N.D. und NABU, eine ganze Buchenallee und in Lilienthal ca. 300 weitere Bäume gefällt. Entstanden ist in Lilienthals Hauptstraße dafür eine schmucklose Straßenbahntrasse mit einem Bereich, der so geplant wurde, daß sich Fußgänger und Radfahrer gegenseitig behindern.

350 Bäume gefällt -
B.U.N.D, NABU, "Robin Wood" und die Grünen schweigen

Unter der SPD/Grünen Landesregierung wurde auf dem ehemaligen Radio Bremen Gelände gleich ein ganzer Wald abgeholzt und keinen störts. Insgesamt wurden bis zu 350 Bäume gefällt, 230 davon mit einem Stammumfang über 40 Zentimeter. 130 davon waren sogar geschützt,

Wie merkwürdig? In Stuttgart lieferten sich Tausende Demonstranten - unter anderem perfekt mit den tollsten Merchandising-Artikel organisiert von Grünen und "Robin Wood" - die wildesten Schlachten mit der Polizei wegen der Fällung von nur 25 Bäumen im Stuttgarter Schlossgarten. Gerichte beschäftigten sich mit der Rechtmäßigkeit dieser Fällungen.
Und in Bremen?
Ja da sind die Grünen in der Regierung und schon sieht die Sache mit dem Baumschutz ganz anders aus. Ob es gar in Stuttgart gar nicht um Bäume sondern um Politik ging?
In Bremen nun wurde die 12fache Menge gefällt.... und kein Wort der Beschwerde von Grünen, B.U.N.D, NABU oder "Robin Wood". (2016 wird übrigens eine Bremer "Robin Wood"-Gründerin Christiane Rieve, Beruf: Apothekerin unter dubiosen Umständen ins Bremer Deichamt gewählt) also keine Baumbesetzung, aber dafür eine "einvernehmliche" Lösung und "Kompensationsmaßnahmen.
Nun, hier sind die Grünen in der Regierung. In Stuttgart waren sie in der Opposition.
Als Argument, daß das alles so o.k. ist, führt die (grüne) Umweltbehörde an, es würden "Ausgleichsmaßnahmen" getroffen. Diese seien Neuanpflanzungen. Interessant: aber warum wurde denn dann in Stuttart so ein "Zauber" veranstaltet?! Da hätten nur 25 Bäume "neu" angepflanzt werden müssen.

Doch das Messen mit zweierlei Maß hat bei den Grünen Tradition:
Während die Grünen sich seinerzeit bei einer Bürgerinitiative gegen die Fällung von 16 Linden an der Schwachhauser Heerstr. engagierten, gab es von diesen kein Protest, als bei der Erweiterung des Parkhotels daneben und davor insgesamt 10 große Bäume gefällt wurden. Auch beim Bau der Lilienthaler Bahnlinie wurden am Lilienthaler Heerstraße jede Menge Bäume gefällt. -Auch kein Protest der Grünen.
Kein Wunder: an der Schwachauser Heerstraße ging es um eine Erweiterung für den Autoverkehr; an der Lilienthaler Heerstraße um Baumfällungen für eine Bahntrasse.
Übrigens: wir versuchten von den Grünen eine Stellungnahme zu erhalten. Zwei erfolglose Anfragen wurden an die "Grünen" gestellt. Wir warten bis heute auf eine Antwort.

"Robin Wood" verweigert Veröffentlichung von Antwort

Wir befragten mehrfach auch "Robin Wood Bremen", die ebenfalls bei den 25 Bäumen bei "Stuttgart 21" sehr aktiv war. Es wurde uns untersagt, die Antworten, die man uns gab, zu veröffentlichen. Sinngemäß sagte man aber dort, man fühle sich nicht für Stadtgrün zuständig. Auf den Einwand, daß doch auch in Stuttgart die Bäume Stadtgrün gewesen seien, gab "RobinWood" keine Antwort.

Robin Wood schweigt zu Baumfällungen in Findorff

Auch später nahm Hbpublik erneut Kontakt zu "Robin Wood Bremen" auf. Diesmal ging es um den Erhalt von mehreren Bäumen, die vermutlich einem Bauprojekt in der Admiralstraße im Findorff zum Opfer fallen. Wir erhielten nie eine Antwort von "Robin Wood Bremen".
anzunehmen ist: "Robin Wood" sieht sich immer mehr als Erfüllungsgehilfe der Grünen, denn als neutrale Baumschützer.
Dazu bitte auch lesen: "Grüner Umweltsenator will 125 Platanen fällen lassen"

Zu diesem Thema bitte auch lesen: "Neue "Führerbunker" für Bahnhofsplatz - In Stuttgart organisierten Grüne Proteste gegen Baumfällungen in Bremen lassen sie sie fällen"

Hollersee: Wasserqualität verschlechtert statt verbessert

Es ist noch gar nicht lange her, da wurde von einer zur Zechgruppe gehörenden Baufirma nahe der Hollerallee ein Bremer Wasserbauprojekt realisiert, das angeblich die Wasserqualität des Hollersees verbessern sollte.
Wer sich den Hollersee in den letzten Jahren nach der die "Wasserqualität erhöhenden" Baumaßnahme" angesehen hat, wird festgestellt haben, dass das Gegenteil der Fall ist: extremer Pflanzenbewuchs den es vorher nie gab, machte bereits Maßnahmen nötig, mit Spezialmaschinen den Pflanzenbewuchs zu entfernen.
Erstaunlicherweise ist dieses anscheinend mißlungene Projekt bisher kein Thema für die Bremer Medien gewesen.

Hollersee 2012: Blaualgen und drohende Versumpfung

So sah der Hollersee im Juli 2012 aus. Obwohl es ein kühler Sommer war, der die Algenbildung nicht sehr förderte, sah man wie der Hollersee am versumpfte. Schön zu sehen auch die Blaualgenbildung. Die ersten Fische trieben bereits tot an der Oberfläche. Wie auch in vergangenen Jahren werden wohl wieder die Spezialboote zum Einsatz kommen, die den Bewuchs abmähen müssen. Angefangen hatte dies alles, nachdem die "Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität" im See für teueres Geld durchgeführt wurden. (Siehe oben)

Hotelbau am "Unisee":
Das Märchen von der Bürgerbeteiligung

Am Unisee sollte ein Hotel gebaut werden. Was der Bremer Staat - mal wieder - unter Bürgerbeteiligung verstand, sieht man im Folgenden:

Beteiligt wurden die Beiräte Horn-Lehe, Findorff, Schwachhausen, die Bremer Touristik-Zentrale der Verkehrsverein, das Universum, der Technologiepark-Verein, Universität, Vertreter aus den Ressorts Wirtschaft sowie Bau, Umwelt und Verkehr, der B.U.N.D. (Bund für Umwelt und Naturschutz) Dieter Mazur, das Sportamt, die DLRG das Restaurant "Haus am Walde", der Reitclub "St. Georg", die "Freunde der Uniwildnis" (zu deren politischen Verbindungen bitte lesen: "Die "Freunde der Uniwildnis") und "Privater „Uniwildnis“-Verein spricht mal wieder für öffentliche Belange"), der "Campingplatz am Stadtwaldsee" und Vertreter von Wassersportvereinen.
Das Wirtschaftsressort bezeichnet das als eine breite Beteiligung von direkt oder indirekt Betroffenen. Daß alle die den Unisee besuchen letztendlich davon betroffen sind, spielt da keine Rolle.
Zu diesen "Betroffenen" des Wirtschaftstressorts muß man wissen:

Die Grünen der B.U.N.D., Radio Bremen und die Arbeitnehmerkammer

Dieter Mazur, Stadtteilbeirat für die „Grünen “Horn-Lehe, Soziologie-Lehrer am Gymnasium Obervieland (seine Klasse „gewann“ 2004 ein Treffen mit Bundeskanzler Schröder) ist Beisitzer B.U.N.D Bremen. "Freunde der Uniwildnis" wurde gegründet von der Grünen Abgeordneten Berrnbacher, deren Mann SPD-Genosse war.
Im DLRG-Vorstand sitzen Politiker (Ex-CDU-Senator für Bau, Verkehr Dr. Bernt Schulte).
Vom Sportamt dabei Dr. Ulrich Mix. Dieser kennt sich so "gut" am Unisee aus, daß er in einer öffentlichen Beirratssitzung anläßlich des damaligen Planes einer Wasserskianlage behauptete an Nordostufer des Sees (geplanter Ort der Wasserskianlage) gäbe es keine Badegäste.
Bei der Veröffentlichung dieser "Bürgerbeteiligungsente" wird vom Weser-Kurier (17.1.11) tatsächlich Konrad Kunick, ehemaliger SPD-Senator, als ordnungsgemäßer Pächter des alten Campingplatzgeländes vorgestellt, obwohl er seinerzeit mit den "Sozialistschen Falken" den Platz besetzte, während er vom Staat trotzdem weiter Strom und Wasser "frei Haus" erhielt, um dann mit seinen Beziehungen einen Pachtvertrag zu bekommen.
Sabine Schweitzer, vorher beim B.U.N.D Bremen leitet seit 2007 das Koordinationsbüro „Umwelt Bildung Bremen“ (Bremer Umwelt Beratung). Sie verteilt dort unter anderem Fördermittel - selbstverständlich auch an den B.U.N.D Bremen. Dr. Beatrix Wupperman war 1995 - 2007 B.U.N.D-Bremen Vorsitzende. Von 1996 bis 2008 Mitglied des Rundfunkrates von Radio Bremen. 1988-2009 Wissenschaftliche Referentin bei der Arbeitnehmerkammer Bremen. Früher war sie bei der GAL (heute Grüne)

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