Umwelt

Grundwasservergiftung:
stark krebserregendes Vinylchlorid für Behörden
keine konkrete Gefahr

3.8.12
Am 26.7.12 berichtet "Buten & Binnen" und am 3.8.12 der Weser-Kurier verharmlosend über die Grundwasserverunreinigungen in Bremen. Es wird lediglich von LHKW gesprochen. Doch die hohe Giftigkeit einiger der gefundenen Stoffe wird einfach nicht erwähnt.
LHKW ist für den unbedarften Bürger jedoch ein nichtssagender Begriff
"Buten&Binnen" (26.7.12) und Weser-Kurier (3.8.12) zitieren die Bremer Umweltbehörde /Gesundheitsamt, dass es keine konkrete Gefahr gäbe Die Warnung sei nur Gesundheitsvorsorge. An anderer Stelle spricht B&B von "Spuren einer giftigen Chemikalie" oder der WK allenfalls von: "manche sind sogar krebserregend".

Absurde Behördenstellungnahme: stark krebseregend, aber es gibt keine konkrete Gefahr

Das Gesundheitsamt Bremen in der B&B-Sendung: „Wir sprechen hier nicht von Gefahr, sondern Gesundheitsvorsorge. Das bedeutet es gibt keine konkrete Gefahr, dass der, der das Wasser benutzt hat auch tatsächlich krank wird. Aber da wir wissen, dass das problematische Stoffe sind, handeln wir vorsorgend und empfehlen vorsorgend das Grundwasser nicht zu benutzen“

Stark krebseregendes Vinylchlorid in hoher Konzentration

Am 30.7.12 recherchieren wir von HBpublik selbst. Per Mail ans Gesundheitsamt fragen wir nach den Stoffen die gefunden wurden. Man teilte uns umgehend eine Liste mit:
Vinylchlorid, 1,1-Dichlorethen, Dichlormethan, 1,2-trans-Dichlorethen, 1,1-Dichlorethan, 1,2-cis-Dichlorethen, 1,1,1-Trichlorethan, Chloroform, 1,2-Dichlorethan, Trichlorethen, Tetrachlorethen, 1,1,2-Trichlorethan , Tetrachlormethan.
und schreibt uns:
"Die Konzentrationen wie die Palette der gefundenen Einzelstoffe können von Messstelle zu Messstelle variieren. In vielen Fällen der aktuellen Untersuchungen wurde Vinylchlorid in hohen Konzentrationen gemessen."

Aber Vinylchlorid ist stark krebserregend. Bereits in den siebziger Jahren Jahre wurde das klinische Bild der Vinylchlorid-Krankheit erkannt. Leber, Speiseröhre, und Milz sowie die Durchblutung der Hand, die Handknochen und die Haut sind hiervon betroffen. Vinylchlorid besitzt nur eine geringe Toxizität, aber ein sehr hohes Krebsrisiko.
Das Gesundheitsamt wurde erneut angeschrieben. Frage: Wenn in vielen Fällen Vinylchlorid in hohen Konzentrationen gemessen wurde, das ja als stark krebserregend gilt, wie kann das Gesundheitsamt dann sagen:
„Wir sprechen hier nicht von Gefahr, sondern Gesundheitsvorsorge. Das bedeutet es gibt keine konkrete Gefahr, dass der, der das Wasser benutzt hat auch tatsächlich krank wird."
Danach erklärt Frau Luther vom Gesundheitsamt, dass man sich nur noch telefonisch äußern wolle.

Umweltschutzbericht 2011 verschweigt das Ausmaß der Bodenkontaminierung in Bremen über ein Jahr

Der Umweltzustandsbericht 2011 „Umwelt in Bremen und Bremerhaven“, der alle 4 Jahre herausgegeben wird verschweigt das Ausmaß der Bodenkontaminierung in Bremen.
Im Umweltzustandsbericht 2011 werden jedoch nur 2 Beispiele für ganz Bremen für Bodenkontaminierung genannt: Das Gebiet Reedeich in Woltmershausen und das Gelände der Justizvollzugsanstalt Oslebshausen
Diese Beispiel so wird auf Seite 21 des Berichts geschrieben stehe "exemplarisch für zwei aktuelle Schwerpunkte der Altlastenaufarbeitung in Bremen: die Sicherung von schadstoffhaltigen Altdeponien (sog. Altablagerungen) und die Sanierung von Grundwasserschäden durch Lösungsmittel (sog. leichtflüchtige chlorierte Kohlenwasserstoffe) mit Hilfe innovativer Sanierungstechniken.“
"Exemplarisch"? Warum eigentlich nur exemplarisch fragt sich da der Bürger.
Auf Seite 27/28 folgen dann Karten auf denen Bremen zu sehen ist. Aber keine Angabe über belastete Gebiete!

Rönnebeck/Farge: Grundwasser mit Benzin belastet - die Vertuschung geht weiter

Nicht etwa die grüne Bremer Umweltbehörde oder die Bremer Medien, sondern "PANORAMA 3" machte es zum Thema, dass in den Bremer Ortsteilen Farge und Rönnebeck das Grundwasser seit Jahren mit Benol und anderen krebserregenden Stoffen belastet ist. Die Überschrift von Panorama3": Umweltskandal - Vertuschung in Bremen?"

Die Stadt Bremen und die Bundeswehr trage eine größere Verantwortung dafür, als bisher angenommen, so "PANORAMA3" weiter. Viele Leute in den betroffenen Gebieten wußten nichts.
Den "PANORAMA3"-Bericht hier lesen:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_3
/wasservergiftung101.html

Mülldeponie:
oben Solaranlagen - unten Schwermetalle

Dezember 2011
W
ie die Schattenseiten des Sonnenprojekts auf der Blocklanddeponie im Dunkeln gelassen werden. Oben Hui und unten Pfui. Kleingärtner in der Nähe wurden aufgefordert kein Obst und Gemüse anzubauen

Am 16.12.11 berichtet B&B groß über das Solaranlagenprojekt auf der Mülldeponie Blockland. Genauso lobt der WK das Projekt in hohen Tönen. Doch kein Wort über die seit Jahrzehnten bestehende Komtaminierung der an die Deponie angrenzenden kleinen Wümme und Kleingartengebiete. Auch in der Werbepostille von "Umweltbetrieb Bremen" großspurig "ÖKOCITY" genannt, wird das verschwiegen, was im untergrund der Deponie so an schadstoffen liegt.
Recherchen bei der Bremer Umweltschutzbehörde ergeben, daß die aktuellsten Gewässergüteberichte 1995 enden.
Auf der Webseite des Senators für Umweltschutz gibt es nach aufwändigem Suchen eine übersichtliche Gewässerkarte, die vierundzwanzig Jahre alt ist (Übersichtskarten über die Belastung von Sedimenten Bremischer Gewässer durch Schwermetalle). In der kann man noch übersichtlich farbig gekennzeichnet die Verschmutzung der bremischen Gewässer einsehen.
Doch spätere Karten (1995) , die von der Behörde als aktuell bezeichnet werden, sind so angelegt, daß man keinerlei Schlußfolgerungen für die einzelnen Werte wie Blei, Cadmium Quecksilber mehr nachvollziehen kann!!! Der Torfkanal ist aber immer noch rot=gefährdet (?) eingezeichnet.
Nett: die kritisch belasteten Teile - hier auch die Wümme - sind nun grün eingefärbt. Was verharmlosend wirkt, denn grün steht normalerweise in Landkarten für landschaftliche Schönheit.
Es gibt keine Zeichenerklärung mehr zu der Karte, die es ermöglichen würde, die gefärbten Teile der Gewässe Belastungen schnell zuzuordnen.

Torfkanal und kleine Wümme: belastet mit Cadmium,
Quecksilber und Blei

In der übersichtlichene Karte von 1988 ist der Torfkanal und die Kleine Wümme mäßig bis stark mit Cadmium belastet. Für Quecksilber mäßig belastet. Für Blei stark belastet.
Der Seitenarm des Torfkanals, der stadtauswärts kurz vor der Eisenbahnbrücke rechts abzweigt, war sogar übermäßig mit Cadmium und stark mit Quecksilber belastet. Mit Blei stark bis übermäßig stark belastet. Auch im letzten Gewässergütebericht von 1995 wird er immer noch in die Güteklasse II - III kritisch belastet) eingestuft.

Gesamte Wümme:
kritisch belastet

Der gesamte Gewässerverlauf der kleinen Wümme wird in die Güteklasse II-IIIeingeordnet.
Güteklasse II-III bedeutet: kritisch belastet .

Kleingärtner sollen an der kleinen Wümme kein Gemüse anbauen

Wegen der Belastung von Schwermetallem im Boden sind die Kleingärtner der angrenzenden Parzellen der kleinen Wümme angehalten worden kein Gemüse und Obst dort anzubauen..
Werte für Tributylzinn wurden deutlich überschritten.

Fazit: Während die Bremer Medien über Solaranlagen auf dem Müllberg jubeln, damit sich Bremen unter der SPD/Grünen-Regierung im Ruf der Öko-Stadt sonnen kann, werden die Belastungen mit Blei, Quecksilber und Cadmium gleich unterhalb der Anlage im Schatten gelassen.

Gibt es für die Grüne Maike Schäfer politische Eisvögel?

Die grüne Abgeordnete Maike Schäfer will laut Weser-Kurier v. 10.1.12 die sogenannte „Uniwildnis" unter Landschaftsschutz stellen - natürlich ohne das Areal des ehemaligen Campingplatzes. Dazu bitte lesen: "Die „Freunde und Dauercamper“ an der Uniwildnis, die SPD- und Grünen-Genossen und ihre "sozialen Projekte")
Mit der "Uniwildnis" ist das "Hundeauslaufgebiet des Vereins" "Freunde der Uniwildnis" gemeint. (Dazu bitte lesen: "Die "Freunde der Uniwildnis")
Als Argument für den Landschaftsschutz der "Uni Wildnis" führte Frau Schäfer an, dort würden geschützte Tierarten wie Eisvögel und Fledermäuse leben.

Pech für Eisvögel die nicht in
der "Uni-Wildnis" leben

Erstaunlich: Die Eisvögel (und Fledermäuse) machen anscheind genau an den Grenzen des Hundeauslaufgebietes halt. Das Campingplatzareal, das ja nicht unter Schutz gestellt werden soll, meiden sie?.
Oder liegt die Herausnahme aus dem Schutzgebiet doch daran, daß dort ein Wellnesshotel geplant ist?
Dazu bitte lesen: "Hotelbau am "Unisee" - das Märchen von der Bürgerbeteiligung"
Noch erstaunlicher: Eisvögel und Fledermäuse leben nachweislich auch am Torfkanal und der wird nicht geschützt. Im Gegenteil: Dort fährt in der Brut- u. Setzzeit die BRAS / "Torfkähne Findorff" mit staatlicher und damit grüner Unterstützung und stört erheblich den Lebensraum dieser Tiere.
Zur BRAS/Torfkähne bitte lesen: "BRAS e.V. bekommt Schwerlastkraneinsätze der Feuerwehr gratis.
Wir baten Frau Schäfer um eine Stellungnahme. Doch wir bekamen nie eine Antwort.
Doch die Grüne Schäfer, die andere des Mangels an "demokratischer Kultur" bezichtigt, verweigert Antworten nicht nur in solchen Fällen. Dazu bitte lesen: "Die demokratische Kultur der grünen Maike Schäfer - oder wie die Grünen die Bürger verdummen"
Zur Person von Frau Schäfer:
Wie die Mehrheit der "Grünen" arbeitete auch sie noch nie außerhalb des Staates, sondern bekam gleich nach ihrem Biologie-Studium an der Uni Bremen einen Job als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie (UFT) .

Irreführende Meldungen
des WK und der Bremer Umweltberatung bei Wärmedämmung

Wortwörtlich übernimmt der WK in seinem Artikel "Zuschuss für Energieberater" v. 29.11.11 den Text der Bremer Umweltberatung und wiederholt die unhaltbare Behauptung der Umweltberatung, daß mit der richtigen Wärmedämmung die Heizkosten in Altbauten bis zu 70 Prozent gesenkt werden können. Immer wieder wird behauptet 65 - 70% betrage der Einspareffekt bei Dämmung der Häuser. Doch in Wirklichkeit sind es höchstens 10 - 15%. Nur durch eine neue Heizanlage sind bessere Werte erreichbar. WK und "Umweltberatung" sprechen da irreführend nur von "darauf abgestimmter Heizung".

Minus für den Mieter

Um die 10% kann der Vermieter nach Dämmmaßnahmen die Miete erhöhen. Die Energeieinsparungen für den Mieter liegen dagegen nicht mal bei der Hälfte dieser 10%. auch sowas verschweigen Organisationen wie "Energeikonsens" und "Umweltberatung"

Biozide aus Dämmfassaden gelangen ins Grundwasser

Verschwiegen wird auch von der Bremer Umweltberatung und von Bremer Medien, daß in dem Putz, der zur Verhinderung des Eindringens von Feuchtigkeit auf die Dämmung aufgestrichen wird, Fungizide/Algizide enthalten sind. Das sind Biozide, die mit Pestiziden vergleichbar sind und mit dem Regen aus der Fassade ins Grundwasser geraten.
In der Schweiz sind hohe Konzentrationen die aus Fassadendämmungen kamen, in Bächen bereits nachgewiesen worden. Konzentrationen, die vergleichbar mit der Belastung durch Pestizide durch die Landwirtschaft waren. Bereits nach 5 Jahren sind die Biozide aus der Fassade ausgewaschen und somit im Boden/Grundwasser.

Starke Brandgefahr durch Dämmung

Weiterhin wird die Brandgefahr des am meisten verbreiteten Dämmstoffes Polystyrol verschwiegen. Der hat die Brandklasse B1 schwer entflammbar, aber auch B2 (normal entflammbar). Brände gab es bereits z. B. in Delmenhorst und Berlin. Die ganze gedämmte Fassade brannte dort und die Bewohnern konnten gerade noch gerettet werden. Daran änderten auch Brandsperren nichts. In Tests brannte eine Fassade bereits nach 8 Minuten
Quelle NDR "45min" 28.11.11

Verkehr
Vereine, Stiftungen
Gesundheitswesen
Allgemein
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25