Verkehr

Feuerwehr und Krankenwagen kommen nicht durch, weil Polizei und Verkehrsbehörde sich weigern tätig zu werden

Am 7.3.11 geschah es im Ostertor. Bei einem Brand in einem Wohnhaus kam die Feuerwehr wegen zugeparkter Straßen nicht durch - trotz vorheriger vollmundiger Versprechungen des Innensenators, etwas an dem Zustand zu ändern. Die Feuerwehr konnte erst durch Rammen der den Weg versperrenden Fahrzeuge unter Zeitverlust den Brandherd erreichen.

Ein Beispiel von vielen: Findorff

Hier wiederholen sich ähnliche Szenen seit Jahren.
In der Findorffer Grünbergstraße konnte die Feuerwehr nur auf Umwegen zu einem brennenden Haus gelangen, weil im Eingangsbereich der Straße (Einmündung Findorffstr.) widerrechtlich Fahrzeuge parkten. Genauso ist die Situation in anderen Straßen - seit Jahren.
E
ngagierte Bürger traten sowohl an die Findorffer Polizei heran, wie auch, nachdem diese sich erstaunlicherweise als nicht zuständig erklärten, direkt an die Straßenverkehrsbehörde (ASV). Es kam ein Ortstermin mit einem leitenden Mitarbeiter und seiner Kollegin zustande, die sich die Situation ansahen.
Einhellige Meinung laut der Behördenmitarbeiter: Ein unhaltbarer Zustand. Auch bezüglich der zugeparkten seinerzeit extra angelegten Fahrradspur. Die Behördenmitarbeiter versprachen, sich umgehend darum zu kümmern. - Das war vor Jahren. Seitdem sah und hörte man nichts mehr von dieser Behörde. Schließlich waren die betreffenden Findorffer Bürger keine Parteilobbyisten und so sah die Behörde wohl keine Notwendigkeit tätig zu werden.

Verkehrsüberwacher haben Anweisung nicht tätig zu werden

Pikant am Rande: Angesprochene Verkehrsüberwacher, die zwar in der Hemmstraße permanent, aber in den umliegenden Straßen nur sporadisch zu sehen sind, erklärten, sie hätten Anweisung in dem Bereich (hier Thielenstr./Grünbergstr.) nicht tätig zu werden.

Feuerwehr reagiert über die Medien: angebliche Kontrollfahrten

Kurz nachdem HBpublik dies veröffentlichte, ließ die Feuerwehr über die Bremer Medien verlauten, sie führe Kontrollfahrten in diesen Bereichen durch. Erstaunlich aber:

Fast 2 Jahre später: Feuerwehr kommt bei Brand nur schwer durch

Buten&Binnen berichtetete am 23.10.12, dass bei einem Brand in Findorff die Feuerwehr wegen zugeparkter Straßen Probleme hatte zum Brandherd durchzukommen.

Doch schon am 16.3.2007 mußte die Feuerwehr in Findorff entgegen der Einbahnstraße zu einem Einsatzort in der Thielenstraße, da wie üblich unterm Torbogen illegal Fahrzeuge abgestellt wurden.
Ebenso waren Müllwagenfahrer und Baufahrzeuge gezwungen entgegengesetzt einzufahren.

Nicht mal Rettungswagen
kommen durch

Am 18.2.12 kam auch kein Rettungswagen an dieser Stelle durch. Er mußte am entgegengesetzten Ende in die Straße einfahren um den einen Notfallpatienten zu versorgen. So war es auch am 13.10.13.

Löschzug muß über Umwege anfahren

Silvesternacht 2012/13: ein Feuerwehrrettungszug (inkl. Löschwagen) kommt bei einem Brand ebenfalls nur in die Thielenstr., weil von der anderen Seite hereinfahren.

Verkehrssachbearbeiter der Findorffer Polizei kommmt selbst nicht um die Ecke

Am 25.4.12 versucht der Verkehrssachbearbeiter der Findorffer Polizei Gottfried Piaskowski (er ist auch Espabau-Verteter und führendes Mitglied im sogenannten "Bürgerverein Findorff") mit seinem Polizei-VW-Bus aus der Winterstraße in die Lilienthalertsraße einzubiegen. Kommt aber nur um die Ecke, indem er mit den rechten Rädern über den Fußweg fährt. Es ist der gleiche Polizist, der bei anderen Gelegeneheiten behauptet, er würde mit seinem Dienst-VW-BUs überall in Findorff ohne Probleme in die Straßen einbiegen können.
Herr Piaskowski wird allerdings nicht tätig, sondern fährt einfach weiter.
Dazu bitte auch lesen "Wie Radfahrer aus "politischen" Gründen behindert werden"

Krankenwagen kommen weiterhin nicht durch - Feuerwehr-Chef fühlt sich nicht zuständig

Da in der Nacht vom 31.3.14 auf 1.4.14 sich erneut das Gleiche abspielte - weil die Straßeneinmündung dichtgeparkt war, konnte ein Notarztwagen der Feuerwehr sein Einsatzziel nur erreichen, weil er über Umwege entgegengesetzt in die Einbahnstraße einfuhr - baten wir den Chef der Bremer Feuerwehr, Karl-Heinz Knorr um eine Antwort. Zuerst zweimal per Mail, aber wir erhielten keine Antwort. Dann per Post. Herr Knorr behauptete nun er sei nicht zuständig, sondern das Stadtamt.
Der Chef der Bremer Feuerwehr fühlt sich also nicht zuständig, wenn seine eigenen Fahrzeuge nicht zu Einsatzorten durchkommen. Das ist um so erstaunlicher, da er doch dem Weser-Kurier gegenüber behauptete, sie führten Kontrollfahrten durch. Auch zu den angeblichen Kontrollfahrten, wann und wo diese denn stattfanden, wollte er nicht Stellung nehmen.
Fazit: es muß erst was passieren - wie z.B. die Duisburg Katastrophe, bevor man in Bremen aktiv wird.
Doch sollte was passieren: macht nix. Herr Knorr ist Beamter und die werden nur in den seltensten Fällen zur Verantwortung gezogen. Zur Not sind sie dann nicht vernehmungsfähig. Dazu bitte lesen: "SEK-Polizist verwechselt Taser mit Pistole - Polizist läßt sich krank schreiben"

Parteiischer ADFC macht sich eigenen Fahrradklima-Test

Der parteipolitische ADFC (Grüne / SPD) macht sich seinen eigenen Fahrradklima-Test und die Medien stellen das als objektiv dar.

Normalerweise wird ein Meinungsumfrage von einem unabhängigen Institut durchgeführt und nicht von denen, die ein Interesse an einem bestimmten Ausgang einer Studie haben. Denn wer sich im Gebiet der Meinungsumfragen auskennt weiß: man bekommt das Resultat das man möchte, je nachdem wie man fragt.

Nicht so beim Thema Radverkehr: Hier wurden die beauftragt, die einen Interesse am Ausgang der Studie hatten: der ADFC bekam das Ergebnis, das er wollte: „Weniger fahrradfreundlich“ titelte dann passend dazu der WK am 2.2.13 zur Verkehrssituation in Bremen. Bremen stände schlechter da als bei der Vergleichsstudie von 2005 behauptete der ADFC.
Ebenfalls passend: die Studie kam zeitgleich zur Kritik des Deutschen Verkehrsgerichtstages 2012 an der behördlichen Duldung lebensgefährlicher Verhaltensweisen“ vieler Radler. Geld bekam der ADFC vom Bundesverkehrsministerium.
Doch der ADFC bekommt nicht nur finanziell kräftige Unterstützung. Auch politisch ist er eng verbunden mit Parteien.
Dazu bitte lesen "Der neue politische Vorstand des ADFC 2012"
und
"Der ADFC: die selbsternannte Radfahrervertretung und ihr Vorsitzender der SPD-Abgeordnete"
und hier auf dieser Seite: "Grüner Saxe: Radschnellweg genau am eigenen Weinladen vorbei"

Grüner Saxe:
Radschnellweg genau am eigenen Weinladen vorbei

Eigene Fahrspuren für Radfahrer, Rückkehr von Zebrastreifen und flächendeckende Tempo-30-Zonen - das möchten die Grünen, allen voran der grüne Bürgerschaftsabgeordnete und ADFC-Vorstand Ralf Saxe.
„Rückkehr von Zebrastreifen“?! Da war doch mal was. Ach ja: vor Jahren erklärten Politiker, dass Experten herausgefunden hätten, dass Zebrastreifen Gefahrenpunkte seien, da sie eine Verkehrsunsicherheit wären.
Zumindest, wenn man den Zahlen des Autoclub Europas (ACE) glauben darf, erweist sich der Zebrastreifen als eine Unfallfalle. Jeder fünfte Unfall, der insgesamt 28.582 Fußgängerunfälle mit Verletzten innerhalb geschlossener Ortschaften, ereignete sich 2010 in Deutschland an Fußgängerüberwegen. (Quelle: VERKEHRSWACHT INTERN Nr. 3/2012)

Extra Abfalleimer für Radler, damit sie nicht absteigen müssen

Das was Herr Saxe dann von sich gibt, wäre eigentlich besser in unserer Rubrik BREMEN EIN WITZ aufgehoben:
Saxe träumt laut WK 18.1.13 von „schräg gebaute Abfalleimer, damit Vorbeiradelnde während der Fahrt ihren Müll loswerden können". Das in einer Stadt, die ihre Schule verfallen läßt.

Radschnellweg an Saxes Weinladen vorbei

Und einen Fahrrad-Schnellweg soll es geben. So von der Neustadt zum Domshof über die Wallanlagen, Parkallee und Wachmannstraße bis zur Uni. Da können dann die vorbeiradelnden Radler bei Herrn Saxe gleich einkaufen, denn praktischerweise liegt sein Weinladen an der Wachmannstraße, also an genau dieser Route. Dort ist der Grünen-Bürgerschaftsabgeordnete Saxe auch Vorsitzender des Wachmannstraßen-Vereins. Übrigens wurde ein Teil der „Wachmannstraße bevorzugt zur Fahrradstraße gemacht, obwohl es seinerzeit keine eindeutige Mehrheit dafür gab.
Dazu bitte lesen: Familie Scherf bekommt eigene Fahrradstraße"
Weiter sollen Kfz-Fahrspuren des Herdentorsteinweg und der Parkallee nach seiner Vorstellung künftig als Radfahrstreifen genutzt werden.
Doch erstaunlich: die Pläne sollen nicht zu Lasten anderer Verkehrsteilnehmer führen.
(Quelle: WK 18.1.13)

Staus für Grüne kein Problem:
der klassische grüne Gutverdiener wohnt und arbeitet (beim Staat)
zentral in der City

So mancher fragt sich, wie es möglich ist, dass die Grünen gezielt auf die Behinderung des Autoverkehrs in Bremen setzen, obwohl ein nicht unerheblicher Teil der Bremer auf das Kfz auf dem Weg zur Arbeit angewiesen ist. Eine Erklärung ist, dass der klassische Grüne einen kurzen Weg zu seiner Arbeitsstätte hat. Denn der klassische Grüne hat einen Job beim Staat, der seine Liegenschaften bekanntlich in der Bremer City hat. Der klassische Bremer grüne Gutverdiener wohnt ebenfalls zentral in einem (Altbremer)haus , dass er sich ebenfalls als Gutverdiener locker leisten kann.

Ausgerechnet ein Grüner sagt: Fußgänger sollen sich sicher fühlen

In B&B (17.1.13) behauptet ausgerechnet der Grüne Saxe, ein weiterer Traum von ihm sei es, „dass sich die Fußgänger in Bremen sicher fühlen“. Ausgerechnet das sagt ein Angehöriger der Partei, deren Mitglieder als Fußgängern gegenüber rücksichtslose Radler bekannt sind.
Helga Trüpel, Matthias Güldner oder Umweltsenator Lohse sind nur ein paar Beispiele dafür, wie sicher sich Fußgänger vor (grünen) Radfahrern fühlen können. Diese wurden nämlich dabei beobachtet, wie sie entweder auf Fußwegen oder in Fußgängerzonen Rad fuhren.
Besonders perfide ist dabei die grüne Taktik "Vereine" zu gründen, die dem Bürger neutrales Engagement z.B. für Fußgänger suggerieren sollen. So z.B. der "Fuße.V."
Dazu bitte lesen: "Der "Fuss e. V.", die Grünen
und der ADFC"

Zum grünen Filz bezüglich Verkehrspolitik bitte auch lesen: "Der ADFC, sein "Märchenonkel und die gewaltbereiten Radfahrer"

Systematische Demontage
von Fußgängerschildern

Wie scheinheilig Herr Sachse redet, wenn er behauptet, er wolle das sich Fußgänger in Bremen sicherer fühlen, beweist die systematische Demontage von Fußgängerschildern in Bremen, bzw. Grenzenlose Freiheit für Radler - auch wenn es noch so gefährlich ist

Beispiel: Am Weidedamm, wo das Schild, das eine Trennung für Räder und Fußgänger vorschreibt, demontiert wurde.
Oder am Ende der Findorffallee, wo das Radfahren auf einer nur ca. 1m breiten Brücke erlaubt wurde, was zur Folge hat, dass jetzt Radfahrer ungehindert über die Brücke rasen, auf der kaum Platz ist. Doch Genosse Innensenator - Rennradfahrer mit Wohnsitz in der Nähe - wird es Genosse Lohse danken. Braucht er doch nun nicht mehr abzusteigen, wenn er Richtung Blockland will.
Übrigens werden genau an dieser Stelle extra Stadtgrünmitarbeiter eingesetzt, um die Büsche zu mähen, die das "Radfahrer frei"-Zusatzschild zeitweise verdecken. Das, obwohl andernorts Mitarbeiter fehlen.

Dazu bitte lesen: ""Scheinheilige SPD-Genossin Busch beklagt das, was Rot/Grün verursacht hat und täuscht Bürgerbeteiligung vor"
Dazu bitte lesen: "Der Rennradfahrersenator und seine Erfüllungsgehilfen"

Verdacht erhärtet sich:
Beiräte decken Falschparker

11.2.14
Feuerwehr kommt nicht auf direktem Weg zum Brandherd durch, Müllwagen müssen entgegen der Einbahnstraße einfahren. Das alles kennen Bremer in einigen Stadtteilen seit Jahren. Doch trotz Anwohnerbeschwerden ändert sich nichts - auch seit Jahren. Im Februar 2014 behauptet Innensenator Mäurer mal wieder das Gegenteil.

Doch, ob beispielsweise im Ostertor oder Findorff, scheinen dabei mehr oder weniger bestimmte Interessensgruppen eine Änderung nicht zu wollen.
Jetzt erhärtet sich der Verdacht, dass dem so ist, durch ein Gespräch mit einer Verkehrsüberwacherin, die unmißverständlich erklärte: sie wisse, um den Sachverhalt, aber einige Beiräte wollen keine Konfrontation mit bestimmtem Interessensgruppen und blocken entsprechende Änderungen ab. (Eine andere Verkehrsüberwacherin erklärte bereits in der Vergangenheit, daß sie z. B. im Bereich Findorffstraße angewiesen worden wären, dort nicht tätig zu werden).
Für beispielsweise Findorff könnte dies zutreffen. Ein Beispiel: der Eingangsbereich einiger Straßen, die von der Findorffstraße abgehen. Seit Jahren ist zu beobachten, dass die Müllwagen nicht um die Ecke und Rettungswagen und Feuerwehr nicht zum Einsatzort kommen, weil die Straßeneinmündungen rigoros zugeparkt sind. Pikant bei diesem Beispiel: teilweise spielen hier mächtige Interessensgruppen (staatlich subventionierte Unternehmen) eine Rolle, deren Mitarbeiter aus reiner Bequemlichkeit standortnah parken möchten. Ermöglicht und seit Jahren geduldet von den Beiräten in Verbindung mit Polizei und dem ASV, weil beste Beziehungen zu den Beiräten bzw. entsprechenden politischen Kreisen und der (in diesem Fall Findorffer) Polizei bestehen.

Argument Mangel an
Personal widerlegt

Geschoben wird die Untätigkeit selbstverständlich - wie üblich in Bremen - auf Personalmangel bei den Verkehrsüberwachern. Doch da handelt es sich glattweg um eine Täuschung des Bürgers. Personal ist genug da, wenn man sieht wo die Verkehrsüberwacher tätig werden. Zum Beispiel sind sie sehr aktiv für Geschäftsleute. Dort wo nur Kurzzeitparken erlaubt ist, damit es eine möglichst große Kundenfluktuation in den Geschäfte gibt - so Ostertorsteinweg oder an der Hemmstraße - sieht man sehr aktive Verkehrsüberwacher - jeden Tag Anderes Beispiel im Doventorsteinweg. Obwohl es eine sehr breite Straße ist bekomme Kurzzeitparker vor der dortigen Behörde kontinuierlich Strafmandate.

Zu dem Thema bitte auf dieser Seite lesen: "Feuerwehr und Krankenwagen kommen nicht durch, weil Polizei und Verkehrsbehörde sich weigern tätig zu werden"
und: "Brand in Bremen: Feuerwehr kommt nicht durch - und in Findorff?

Propaganda des WK ließ nicht lange auf sich warten

Die Propaganda des Weser-Kuriers, für die untätige Polizei von Innensenator Herrn Mäurer und das "Amt für Straßen- u. Verkehr" (ASV) ließ nicht lange auf sich warten: nur ein paar Tage nach Veröffentlichung unseres Artikels schreibt die Lokalreporterin des WK , Anke Velten, die auch gerne für Findorffer Geschäftsleute Werbung macht, einen ihrer üblichen Propagandaartikel zu diesem Thema. Am 16.2.14 interviewt sie nicht etwa die Anwohner, sondern auf einer dreiviertel Seite im Stadtteilkurier ist im Artikel "Vor allem eine Frage der Sicherheit" zu lesen, daß SPD-Genosse Mäurer mit seiner Polizei angeblich besonders dort hin schaut, wo die Sicherheit gefährdet sei.
Nichts davon ist wahr, wie wir hinreichend sowohl auf dieser Seite, als auch unter der Rubrik Stadtteile bereits berichteten.

Verhindern Verfilzungen Vorgehen gegen Falschparker?

Ausdrücklich erwähnt Frau Velten einen, den Hbpublik schon seit langem in diesem Zusammenhang erwähnt: Gottfried Piaskowski, Polizist des Findorffer Reviers und für die Verkehrssituation verantwortlich, da er Verkehrssachbearbeiter des Reviers ist.. Herr Piaskowski, seit Jahrzehnten in die politischen und wirtschaftlichen Szene Findorffs integriert, ist über den "Findorffer Bürgerverein" eng mit den Lokalpolitikern und Findorffer Geschäftsleuten verbunden. Dabei präsentiert er sich gerne bei Fototerminen der örtlichen Presse mit Ortspolitikern.
Pikant an dieser Geschichte: Kurz vor der Veröffentlichung des Propagandaartikels von Frau Velten, bat Hbpublik die Feuerwehr Bremen zweimal um eine Stellungnahme zu der Parksituation und der Tatsache, daß bereits Feuerwehr-Kfz bei Bränden und anderen Notfalleinsätzen im Findorff nicht auf direktem Weg durchkamen. Doch die Feuerwehr Bremen weigerte sich zu antworten.
Übrigens: Verkehrssachbearbeiter Piaskowski, der gleichzeitig Mitglied des "Findorffer Bürgervereins", Miteigentümer der Torfkähne, ist, hat ein besonders gutes Verhältnis zur Feuerwehr. Diese hilft jedes Jahr dabei die Torfkähne, die der BRAS und dem Findorffer Bürgerverein gehören, der widerum eng mit den Findorffer Geschäftsleuten verbunden ist, die Torfkähne mit ihren Schwerlastkränen zu transportieren - unentgeltlich, weil als Übung deklariert. Fast immer mit bei den Einsätzen dabei: Gottfried Piaskowski.
Interessant ist die Argumentation dieses Findorffer Beamten bezüglich der Parksituation, wenn er nicht vom Weser-Kurier interviewt wird: einem Mitarbeiter von HBpublik gegenüber behauptet er, die Polizei sei gar nicht für den ruhenden Verkehr zuständig und schraffierte Sperrflächen seinen nur noch so da und hätten keine Bedeutung mehr als Parkverbot.
Zu Herrn Piaskowski und Bremer Feuerwehr bitte auch lesen: "BRAS e.V. bekommt Schwerlastkraneinsätze der Feuerwehr gratis"
Bitte auch dazu lesen: "Wie die Polizei Kritiker der Parksituation angreift"

Gestellte Fotos, um Aktivitäten vorzutäuschen

Frau Veltens Artikel wird mit einem großen gestellten Foto unterstützt, auf dem ein Polizist zu sehen ist, der für ein, an einer Straßeneinmündung parkendes Auto, eine Verwarnung schreibt. Bequemerweise ist das Foto gleich in der Nähe von Frau Veltens Wohnstraße aufgenommen.
Daß die Behauptung in ihrem Artikel nicht stimmt, daß es bezüglich des "aufgesetzten Parkens" nur Ausnahmen in der Starnberger-, Landshuter- und Kulmbacher Str in Findorff gäbe, stört Frau Velten dabei nicht .

Zu weiteren Propagandaartikeln von Frau Velten bitte lesen: "Wie eine WK-Lokalreporterin Parteizugehörigkeit von Vereinsmitgliedern verschweigt"
und zum Medienpreis "Schwarzer Kanal" für Frau Velten: "WK-Journalistin Anke Velten, weil sie die parteipolitische Ausrichtung des Bürgervereins Findorff" vertuscht "

Grüne manipulieren Stausituation am
Concordia-Tunnel
- mit "Gottes Segen"

Für teures Geld wurde der "Concordia-Tunnel" verbreitert. 2 Fahrspuren standen danach stadteinwärts zur Verfügung. Doch die Grünen legten auf der zweiten Spur unterm Tunnel Parkplätze an. Womit sie ein Nadelöhr mit den dazugehörigen Staus erzeugten.
Zahllose Leserbriefe in Zeitungen belegten, dass dort Autofahrer im Stau steckten, doch die Grünen behaupten das Gegenteil - mit Hilfe der evangelischen Kirche.

Grüne Schneider greift, als normale Bürgerin getarnt, Kritiker an

Am 2.12.12 greifen Günter Knebel und Barbara Schneider mit 2 langen Leserbriefen unter dem Deckmantel von ganz normalen Bremer Bürgern den Chefredakteur des "Weser-Reports" an, weil dieser sich kritisch zur "Tunnel-Verkehrspolitik" der Grünen äußerte.
Doch Günter Knebel, bis 2010 Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerer (EAK) und Angehöriger der Bürgerinitiative "Keine Stadtautobahn durch Bremen" und Barbara Schneider, grüne Stadtteilbeirätin und bei der evangelischen Kirche „Coach für Ehrenamtliche“ im Verein „Ökumenische Ausländerarbeit e.V. „Zuflucht“, unterschreiben nur mit ihrem Namen, ohne offenzulegen, dass sie politisch / kirchliche Akteure sind. Dabei ist der ehemalige Arbeitgeber von Günter Knebel, die evangelische Kirche über diverse Verbindungen eng mit den Grünen oder der SPD verbunden. (unter anderem Bremens SPD-Bürgermeister Böhrnsen Kirchenpräsident, Ex-SPD-Bürgermeister Henning Scherf Mitglied des Kirchentags-Präsidiums. Katrin Göring-Eckhardt, Grüne, saß bis 2013 im Präsidium der evangelischen Kirche).
Zu Frau Schneider bitte auch lesen: "Ehemann von grüner Genossin Schneider Chef der Bremer "Tafel"

Dazu bitte in unserem Bremer Archiv lesen: "Millionen Steuergelder für evangelischen Kirchentag" und "Kirchentag auf Steuerzahlerkosten"
und im EXTRABLATT: unter "Was Rot/Grün vor der Wahl vertuschen wollte - Marodes Bremen finanziert Kirche"

Es seien „mehr behauptete als reale Rückstaus“ am "Concoredia Tunnel" so Knebel. von kreuzungsbedingtem Hinderniss". wird in den Leserbriefen gesprochen.
Merkwürdig nur: als es die gezielte Verkehrsbehinderung der Grünen in Bremen dort (und anderswo ) noch nicht gab, gab es diese "kreuzbedingten Rückstaus" so nicht.

Entrückte Logik: Nicht Fahrbahnverengungen, sondern überdimensionierte Kreuzungen sind schuld an Staus

Herr Knebel behauptet in seinem Leserbrief einfach die Straße am Concordia-Tunnel sei eben überdimensioniert und stellt damit das Problem auf den Kopf. Manche sagen er lügt einfach, aber das würde ein guter Christ ja nicht tun, der Herr Knebel als Geschäftsführer a. D. der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerer (EAK) ist.

Der "Seher" der
evangelischen Kirche

Auf den Bildern der Webcam, die an der Schwachauser Heerstraße Richtung "Concordia installiert ist, will Herr Knebel erkennen, dass sich die Nutzung des, seiner Meinung nach "überflüssigen angelegten Straßenraums" - er meint damit die 2. Fahrspur die in Parkplätze umgewandelt wurde - "für den ruhenden Verkehr geradezu aufdrängt“ und die Staus eben nicht durch die Belegung der Fahrspur durch Parkplätze zustande kommen. Wie er das auf den Webcam-Fotos erkennen will, weiss wohl nur Gott.
Wer sich hier das Bild der Webcam ansieht wird erkennen, dass Herr Knebel entweder über eine eigene Webcam verfügt, oder durch das "Auge Gottes" den "Concordia-Tunnel" betrachtet. Die Bilder dieser Webcam lassen jedenfalls keine Schlüsse auf die Ursache der Staus zu.


Das untere Bild der Webcam zeigt an einem beliebigen Tag (denn die Kameraaufnahmen zeigen, dass dort häufig Stau ist) um 11.42 Uhr einen Stau - zu einer Zeit also wo keine Rush-hour ist.

Vorgeschobener Grund: sichere Straßeneinmündungen

Dass gerade die grün-evangelische Allianz im Leserbrief als Grund für die Situation im Concordia-Tunnel von sicheren Straßeneinmündungen spricht, ist dabei ein besonderer Witz. Sind es doch die Grünen mit ihrer Verkehrspolitik, einfach Radwege auf die Straße zu zeichnen und gleichzeitig die parallel verlaufenden ehemaligen Radwege zu Parkplätzen zu machen, um damit erst die Straßeneinmündungen unsicherer machen. Mit denselben Methoden geht übrigens die als Bürgerinitiative getarnte grüne Parteigenossenorganisation "Leben in Findorff" im Stadtteil Findorff vor. (Dazu lesen: "Leben in Findorff", ADFC und B.U.N.D. wollen Politik in Münchener straße bestimmen).

Ebenso wie der Christ Knebel sind die Aussagen der grünen Barbara Schneider unwahr, denn der Verkehr floss vorher am "Concordia-Tunnel" besser. Besonders perfide sind die Aussagen von der grünen Beirat-Mitte Parteigenossin vor dem Hintergrund, dass die grüne Verkehrspolitik eindeutig auf das Ausbremsen des Autoverkehrs gerichtet ist: (Bushaltestellen auf die Fahrspuren, möglichst da, wo man nicht überholen kann. Fahrräder auf die Straße möglichst noch vor Ampeln, obwohl andere Übergänge vorhanden sind - wie z.B. an der Falkenstraße), oder weil der grüne Genosse Verkehrssenator kein Geld für die Sanierung von vorhandenen Radwegen ausgeben will. Radwege auf die Straße "malt", wie an der Hemmstraße Richtung Autobahnzubringer.

Grüne geben 28.000 Euro aus für die Erkenntnis, daß 2 Spuren weniger Stau machen als eine

2015: geben die Grünen 28.000 Euro für ein Gutachten für die Erkenntnis aus, daß 2 Spuren weniger Stau machen als eine.

Und um Verkehrspolitik im Sinne der Grünen umzusetzen, scheuen sich die Bremer Grünen auch nicht über den grün/rot dominierten ADFC Verkehrsstudien zu verdrehen:
Dazu bitte lesen: "ADFC verdreht Radfahrer-Studie und wenns nicht passt, liegt die Mehrheit eben falsch"

Zur Bürgerinitiative "Keine Stadtautobahn durch Bremen" bitte auch lesen: "
Die Unterstützer von Leben in Findorff“: jeder unterstützt jeden"

Verkehr
Vereine, Stiftungen
Gesundheitswesen
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