Die Bremer Medienkampagne um Bremen und die Zwangsarbeit
als Sozial darzustellen

Über die Propagandakampagne der Bremer Medien, die um jeden Preis - auch um den der Wahrheit - versuchen, Bremen als soziale Stadt darzustellen, berichteten wir schon öfter hier auf Hbpublik. Doch was kurz vor der Bremen-Wahl 2015 an Halbwahrheiten von Propagandajournalisten wie Anke Kültür und Volker Kölling von Radio Bremen (B&B) und Ilja Mertens vom "Weser-Report" verbreitet werden, ist besonders perfide. Verwunderlich allerdings nicht, wenn man weiß, wie die Auftraggeber /Kollegen dieser Journalisten mit dem Bremer Staat verfilzt sind. (dazu bitte unter HBPUBLIK/MEDIEN lesen).
Die nachfolgende Propaganda für die Profiteure von Erwerbslosen, passierte übrigens kurz nachdem das Team Wallraff ("Team Wallraff deckt auf") skandalöse Zustände in den Jobcentern veröffentlichte, während die Bremer "Journalisten" den Wallraff-Report totschwiegen. Das, obwohl sich nach dem Report sogar der Bundestagsausschuß für Arbeit u. Soziales mit der Sache befaßt.

"Märchentante" von B&B: Anke Kültür und die "Raumwerker"

Am 25.3.15 machte Frau Kültür ein Propagandavideo "Von Ü 50 für U 6" über die sogenannte Firma "Raumwerker" des Förderwerkes Bremerhaven:
Ihr Moderator Brauer, leitete diesen Propagandabericht ein mit dem Satz: "Es gibt so viele Langzeitarbeitslose und Menschen mit Behinderungen, die davon träumen auf dem 1. Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und siehe da es geht. wir zeigen Ihnen ein Beispiel aus Bremerhaven, wie erfolgreich Integration sein kann"
Dann folgt Frau Kültür (deren Mann ebenfalls bei B&B arbeitet )und sagt über die "Raumwerker": "die "Crew" selbst ist zu 70% Ü50". Fast jeder 2. ist Schwerbehindert". Das heißt jeder 1. ist ohne Behinderungen und womöglich sind es gut ausgebildete Fachkräfte, wenn in dem Bericht von z.B. Tischlern die Rede ist. Doch Fachkräfte werden doch angeblich so dringend gesucht, besonders die Älteren mit Berufserfahrung, so propagieren es zumindest die Kollegen von Frau Kültür. Demnach wäre für einige dieser "Raumwerker" ein Job auf dem sogenannten1.Arbeitsmarkt und nicht in so einer Pseudokonstruktion wieder dieser "Firma" gar kein Problem. Doch von dieser Diskrepanz wollen "Journalisten" vom Schlage der Frau Kültür nichts wissen.

Und was die erfolgreiche Integration anbetrifft: "Raumwerker" hat nur deshalb Arbeit, weil sie fast komplett von öffentlichen Hand Aufträge bekommt und damit von den Politikern, die beweisen wollen, daß die "Arbeitslosenindustrie" im Bereich Integrationsmaßnahmen funktioniert, denn diese Politiker wollen ihre Politik als Erfolg verkaufen. Darüberhinaus bringen diese Politiker ihre Freunde, die keinen anderen Job bekommen haben, in diesen lukrative staatsfinanzierten Unternehmen unter.
Das versuchen die Bremer Propagandajournalisten - nicht nur von B&B - seit Jahren dem Bürger zu verkaufen. nicht von ungefähr: die Bremer Journalisten sind, wie in kaum einem anderen Bundesland total verfilzt mit der Politik und anderen Profiteurender "Integrationsindustrie".
Kültür, ganz im Sinne einer Märchentante: "Diese Männer haben ein Herz für Kinder und widmen ihnen jede Sekunde ihres Arbeitslebens". Wenn e stimmt, wie im Bericht behauptet und es sich umreguläre unbefristete Stellen handelt ist auch diese Aussage der Frau Kültür lächerlich, denn dann machen sie nur ihre ganz normale Arbeit.
Übrigens: einer der Kunden der "Raumwerker" ist die evangelische Kirche: einer der größten Profiteure des Staates (Karin Göring Eckhardt, Grüne Politikerin und zeitweise Bundestagsvizepräsidentin war von 2009 bis Nov 2013 Präses der evangelischen Kirche) der die meisten 1-euro-jobber vom Staat als billige Arbeitskräfte bekam.
Bitte dazu auch lesen: "Das Förderwerk Bremerhaven"
Wer etwas mehr über diesen Betrug mit und an Erwerbslosen lesen möchte, sollte sich den SPIEGEL-Artikel: "Die Hartz IV-Fabrik" lesen.

Zu Frau Kültür und ihrer Radio-Bremen-Familie bitte lesen: "Radio Bremen und die Kültür-Familie"

Andere Zeitung, selbe Propaganda fürs Förderwerk

Doch auch von andere Bremer Propagandajournalisten bekam das "Förderwerk" die nötige Propaganda: In der "Nordseezeitung" vom 12.4.2011 gab es die gleichen Worthülsen wie die der B&B-Reporter: "Endlich wieder eine Jobperspektive". Der Journalist erklärt, das "Förderwerk" sei dazu da, "...um einkommensschwachen Bürgern unter die Arme zu greifen". Dazu bekamen die Erwerblosen des "Förderwerkes" von der Handwerkskammer eine Fortbildung. Sie durften sich dann "Serviceberater für Energie und Wassertechnik" nennen bzw. "Energiesparhelfer". Hinterher verfügten die so "qualifizierten" Erwerbslosen dann über so bemerkenswerte Fähigkeiten wie Energiesparlampen einzuschrauben und Perlatoren auf den Wasserkran aufzuschrauben, was jeder, der nicht gerade vom Halswirbel abwärts gelähmt ist, selbst beherrscht. Die Arbeit der "Helferlein" bezahlt - man ahnt es - wiederum der Bremer Staat, denn die gerade noch Erwerbslosen beraten wiederum Erwerbslose. . So ist das Einkommen der - nein nicht der "Energiesparhelfer" - sondern der Förderwerk-Mitarbeiter gesichert. Und damit die "Energiescouts" wie sie auch genannt werden auch was zu tun haben, gibt es z.B. für Erwerblose die Pflicht, diese zu engagieren, wenn sie einen Zuschuß zur Anschaffung einer Waschmaschine haben wollen.
Weiter hieß es im Artikel: "nun dürfen sie sich Hoffnung machen, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Chance zu bekommen".
Besonders übel ist im Artikel die abwertende und unhaltbare Aussage der Förderwerk-Projektleiters Michael Runge, der über diese Menschen sagte: "Aus dem Lernalter sind unsere Teilnehmer raus. Ihnen fehlt zudem die klassiche Erfahrung, eine lange Schulung am Stück zu machen". Dazu sieht man ein Foto der "Energiesparhelfer": das zeigt aber Menschen so zwischen dreißig und vierzig. Aus dem Lernalter sind raus?!
Das Projekt "Energiesparhelfer" wurde übrigens initiiert von CARITAS und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagentur. womit wir wieder beim Bremer Politikfilz - hier die Grünen - wären. Denn die Klimaschutzagentur ist eine Domäne der Erfinder von "Hartz IV", den Grünen.
Dazu bitte lesen: "Der "Bremer Energiekonsens"
Übrigens bei der "Nordseezeitung"
war Heidrun Ide als Redakteurin tätig. Spätere Sprecherin Senator für Arbeit. Sie ist die Ehefrau des früheren „Bremer Nachrichten“ Herausgebers Dietrich Ide. (Volker Ide ist Radio Bremen B&B-Mitarbeiter).
Dazu bitte lesen: "Vom WK in die Politik"

Und weiter geht die B&B-Propaganda:
Diesmal erzählt Volker Kölling Märchen für die Profiteure von Erwerbslosen

Unter dem Vorwand einer Serie über Bremens Kioske (Autor: Volker Kölling) macht Kölling Propaganda für die BRAS: Beispiel Werdersee-Kiosk
Gleich nach Kültürs Propaganda - es ist ja kurz vor der Wahl und die Rotgrüne Landesregierung muß an der Macht gehalten werden - geht es weiter mit der B&B-Integrationspropanda:
Kein Wunder: die BRAS ist mit den Bremer Politikern und Radio Bremen eng verfilzt. In der BRAS-Führung saßen grüne und SPD-Parteigenossen (SPD-Bildungssenatorin Eva Quandte-Brandt war dort Leiterin), die ja auch im RB-Rundfunkrat sitzen. Da muß einen Journalismus a la DDR nicht wundern. Auch die "Integration" der BRAS wird immer wieder von Bremer Medien als Erfolg verkauft. Ebenso wie der angebliche "Erfolg" der BRAS. Obwohl die 1-euro-jobber der BRAS kaum Anstellungen nach ihrer Integration finden. Und die Aufträge kommen von Staat und Kirchen.
Text:des Herrn Kölling: "Der Kiosk am Werdersee entwickelt sich Dank des Beschäftigungsträgers "bras" und der Zirkusschule Jokes zu einem Kulturort direkt am Wasser. Jugendliche haben die alte Ruine wieder aufgebaut, den neuen Kiosk mit in Gang gebracht und dabei ihren Realschulabschluss gemacht."
Erwerblose müssen also im Auftrag des Staates einen Kiosk umbauen und womöglich betreiben!
Der Kiosk wird dann in der RB-Propaganda des Herrn Kölling als "Kulturkiosk" verkauft
Mit aufbauen mußten den Kiosk Jugendliche desBRAS-Projekes AURA "Arbeiten und Realschulabschluß"

B&B: in der BRAS lernt man Buchhaltung.
Wie die Buchhaltung die im BRAS-Vorgänger zu staatsanwaltlichen Ermittlungen führte?

Doch Herr Kölling hat auch gleich eine "total begeisterte" "AURA"-Mitarbeiterin parat. Diese erklärt u.a. sie hätten über die Kiosk-Arbeit Buchhaltung gelernt und wie man Inventur macht.
Ob es die Art von Buchhaltung ist, die vor gar nicht langer Zeit unter der Leitung von Rolf Schäfer, die BBV (Bremer Bootsbau Vegesack) betrieb? Die BBV, die in der BRAS aufging, machte eine nie geklärte Insolvenz. Es gab finanzielle Unregelmäßigkeiten. Die Staatsanwaltschaft ermittelte und man hörte natürlich nie wieder was davon. Rolf Schäfer wurde übrigens nicht arbeitlos und mußte Kioske umbauen, sondern er wurde einer der Geschäftsführer des "Förderwerkes" (siehe unten)
(Dazu lesen "BBV mehrmals insolvent - Staatsanwalt ermittelte")

Um das Kiosk-Projekt aufzuwerten, tritt dort die Zirkusschule JOKES auf, die - man kann es sich denken - wiederum staatsfinanziert ist. Das Geld für JOKES kommt von der "Bremer Bürgerstiftung", in der das Who-is-who des Bremer Politiker- und Radio Bremen-Filzes wiederzufinden ist (unter anderem im Vorstand Luka Lübke, die als Restaurantbesitzerin von B&B protegiert wird).
In der "Bremer Bürgerstiftung" war auch die ehemalige Bremer Arbeit GmbH (BAG)-Chefin und EX-DKP-Funktionärin Katja Barloschky , ( Auftrag: Verteilen von 1-euro-Jobbern - quasi identisch mit der BRAS), deren fast gesamte Famile beim Bremer Staat lukrative Posten bekam.
Übrigens von der "Bremer Bürgerstiftung" bekam Katja Barloschkys Bruder, Joachim Barloschkys , ebenfalls Ex-DKP-Funktionär und bis zur Frühpensionierung beim Sozialamt beschäftigt, den "Hilde-Adolf-Preis". Der Preis wurde u.a. gestiftet vom "Weser-Kurier". Wofür? Weil er ein "Bündnis" gegen Wohnungsnot gründete. Dazu bitte lesen: "Joachim Barloschky: Abriss von 950 Wohnungen fand er gut - heute kämpft er für mehr Wohnraum"