B&B zur Ukraine:
Von rechten Nationalisten auf dem Maidan berichten,
aber SPD-Jobs bei Putin und
dessen Unterstützung Rechter verschweigen

In der B&B-Sendung in der ein ukrainischstämmiger Kameramann von Radio Bremen interviewt wurde, der für B&B in Kiew auf dem Maidan-Platz einen Film gedreht hatte, wird ein vermummter ukrainischstämmiger Widerständler gezeigt. Originaltext Holger Baars, der den Kommentar zum Filmbericht sprach:
„Er gehört zum Block des rechten Sektors, die sich selbst als revolutionäre ukrainische Nationalisten bezeichnen. Ein von viele Selbstschutzorganisationen auf dem Maidan und durchaus gewaltbereit.“

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ie Wortwahl von B&B im Ukraine-Konflikt ähnelt der Russlands. In den russischen Medien wurde die Ukraine als faschistisch dargestellt, obwohl es Russland ist, das mit Faschsiten zusammenarbeitet...und zwar mit denen von links und von rechts.
Die russichen Medien aber sind so gut wie komplett in der Hand der Regierung. Das allerdings ist bei Radio Bremen auch der Fall.

B&B suggeriert hier also eine rechte Gefahr - so wie der Weser-Kurier" und B&B es für Bremen regelmäßig heraufbeschwören, obwohl die Statistik anderes sagt (es gibt 2013 nur ca. 100 Rechte in Bremen laut Verfassungsschutzbericht 2013) - und bedient sich damit einer Methode, die außer bei B&B, der Sprachgebrauch der sogenannten "Bremer Friedenbewegung" beim Ostermarsch 2014 ist, die zusammen mit Linksparteimitgliedern wie Barbara Heller die Maidan-Aktivisten als Rechte und Faschisten bezeichnet. Der gleiche Sprachgebrauch findet sich im August 2014 an den Wänden des ehemaligen Arbeitgebers der grünen Sozialsenatorin Stahmann wieder: dem "Naturfreundehaus" in der Buchtstraße. Das "Naturfreundehaus ist zu dem Zeitpubkt "dichtgepflastert" mit Spendenaufrufen der "Roten Hilfe": "Spendet für die Genossen in der Ukraine - wir rufen dazu auf unseren Genossinnen in der Ukraine in ihrem Kampf gegen staatliche Repression und den rechten Terro politisch und materiell zu unterstützen" steht auf deren Plakaten.
Zu Frau Stahmann und ihrem ehemaligen Arbeitgeber dem "Naturfreundehaus" bitte lesen: "Die neue Sozialsenatorin - erst kämpfte sie gegen Arbeitsdienst, jetzt organisiert sie ihn - Früherer Arbeitgeber von Stahmann: Verein der aus SPD-, Grünen- und Linken besteht"

Übrigens der gleiche Sprachgebrauch, wie Ex-KGB-Mann Putin. Doch 2014 bekamen die Nationalisten (Partei Swoboda) bei der ukrainischen Parlamentswahl nur 2,5 % der Stimmen. Selbst der Vorsitzender des Vereins Jüdischer Gemeinden uder Ukraine, erklärte:: „Eine besondere Gefahr geht von Swoboda nicht aus.“ (Quelle WK 25.3.14). Und im SPIEGEL 13/14 sagt der Professor für Osteuropäische Geschichte Golczewski (Uni Hamburg), daß bei den Unruhen auf dem Maidan-Platz nur ca. 150 Rechte gewesen wären.
Passend dazu, die Meldung im Deutschlandradio vom 22.5.14: Deutsche Medien werden von Russland durch verdeckte Kampagnen manipuliert. Z.B. durch von Russland gesteuerte Auftragsblogger mit falschen Identitäten.

Dabei hätte B&B durchaus einen höchst interessanten Bezug zwischen Deutschland und der Ukraine herstellen können, doch der hätte sicherlich den SPD-durchsetzten Rundfunkrat und Landesmedienanstalt nicht gefallen, schon gar nicht dem, aus einer SPD-Familie stammenden Intendanten von Radio Bremen, Herrn Metzger.
Übrigens auch keine Meldung von B&B, daß Putin Rechtsextreme Europas zur Wahlbeobachtung einlud: Russland lud europäische Wahlbeobachter beim Referendum auf der Krim ein: Frankreichs Front National, belgische "Vlaams Belang", Italiens "Lega Nord", Österreichs FPÖ und andere rechtsextreme Parteien. Solche Meldungen passen anscheinend nicht in das Weltbild des Herrn Baas

Russland finanziert Rechte

Laut einer Studie des ungarischen Forschungsinstituts Political Capital unterhält Russland Beziehungen zu rechtsextremistischen Gruppierungen in mindestens 13 EU-Staaten, darunter Österreichs FPÖ, Belgiens Vlaams Belang, Ungarns Jobbik, Frankreichs Front National. Letzterem gewährte eine russische Bank Ende 2014 einen Neun-Millionen-Euro- Kredit.

B&B verschwieg: Rußland hat enge Kontakte zu Rechtsextremisten

Worüber Herr Baas und B&B aber nicht berichtete, war die Meldung im April 2015, daß der Chefredakteur des von Moskau finanzierten Senders "RT Deutsch" einen Vortrag vor einem rechtsextremen, vom Verfassungsschutz beobachteten Verein in Thüringen, bei dem regelmäßig Geschichtsfälscher und Holocaust-Leugner auftreten, halten wollte und diesen erst absagte, als ZAPP darauf aufmerksam wurde und eine Anfrage stellte. Das war jedoch nicht das erste Mal, daß "RT Deutsch" durch eine Nähe zu Rechtsextremisten auffiel, so ZAPP. (Quelle: ZAPP 22.4.15
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Rodionov-Auftritt-vor-Rechtsextremen-abgesagt,rtdeutsch112.html

Und von RTDeutsch" ist es nicht weit zum moskauliebenden linken Ex-KB-Mitglied Jürgen Elsässer, den die freigestellte Jobcentermitarbeiterin Inga Nitz (heute Köstner), Ex-Funktionärin der Partei "Die Linke" und spätere SPD-Genossin, zu einer Veranstaltung nach Bremen holte. Aber auch darüber berichtete Herr Bahrs nicht. Elsässer wünscht einen Zusammenschluß von PEGIDA, der Antifa und er tritt auf mit, wegen rechter Umtriebe aus der Bundeswehr entlassenen Reserveoffizieren.
Zur Jocentermitarbeiterin und SPD-Genossin Nitz /Köstner bitte lesen:
"Ex-Linke und SPD-Genossin JM Nitz (Köstner) lud linken Jürgen Elsässer ein, der auch als Rechtspopulist eingestuft wird"

Zusammenhang zwieschen Ukraine und Deutschlands Abhängigkeit
vom russischen Gas dank Unterstützung williger Helfer aus der deutschen Sozialdemokratie“
für B&B kein Thema

Denn es geht bei der Ukraine auch darum, wer wem den Gashahn zudrehen kann Und da kommen diverse führende SPD-Parteigenossen ins Spiel. Also die Partei die bei Radio Bremen den größten Einfluß hat.
Russlands Präsident Putin hat nämlich eine extreme Abhängigkeit Deutschlands vom russsischen Gas erreicht: „Mit Unterstützung williger Helfer aus der deutschen Sozialdemokratie“ so die Sendung MONITOR v. 13.4.14 wörtlich.
Fast 40% des in Deutschland verbrauchten Erdgases, kommt aus Russland. Ex- SPD-Bundeskanzler Schröder, Putins Freund, hat dafür gesorgt. Mit der Ostseepipline der Firma "Northstream". Schröder unterzeichnete 2005 als Bundeskanzler mit Putin einen Vertrag darüber. Kurz darauf wurde er Aufsichtsratsvorsitzender der "North European Gas Pipeline Company", die mehrheitlich dem russischen Gazprom-Konzern gehört. Vertragslaufzeit: Jahrzehnte. So ist Deutschland an Russland gebunden.
Es hätte Alternativen zum russischen Erdgas gegeben, doch die SPD-Genossen hatten kein Interesse daran. Denn führende SPD-Politiker bekamen hochdotierte Jobs in russischen Unternehmen.

SPD-Genosse Voscherau im Aufsichtsrat von "South Stream"

Das europäische Projekt „Nabucco“ sollte dafür sorgen, dass Europa auch von anderen Ländern Gas hätte beziehen können. Doch "Nabucco" wurde massiv behindert, weil unbedingt die "South Stream Pipeline realisiert werden sollte - Gas direkt von Russland.
Und wer sitzt im Aufsichtsrat von "South Stream"? Natürlich ein SPD-Genosse: Henning Voscherau, Ex-SPD-Bürgermeister von Hamburg und ebenfalls ein guter Freund von Putin. Doch noc nicht genug der beteiligten Genossen:

Clement bewilligte Milliardenbürgschaft für Gazprom

Russische Unternehmen bedienen sich des Öfteren der Netzwerke von SPD-Genossen.
Der Netzwerke Wolfgang Clements zum Beispiel. Während seiner Zeit als Wirtschaftsminister im Kabinett Schröder förderte auch er den russischen Staatskonzern: Nur wenige Wochen vor seinem Amtsabtritt bewilligte er eine umstrittene Bürgschaft über eine Milliarde Euro an Gazprom. Nach seinem Ausscheiden aus der Politik bekam er für einige Jahre einen Job bei „Energy Consulting“, einer russischen Energieberatungsfirma, die auch Gazprom als Kunden hat.

Die russische Gazprom herrscht sogar
über Gasnotfallspeicher in Deutschland

Und während der Ukraine-Krise teilte die Firma BASF mit, Gazprom werde rund 20 Prozent der Gasspeicher in Deutschland übernehmen. Gazprom liefert dann nicht nur das Gas, gehörte dann auch ein großer Teil der Speicher, die eigentlich für den Notfall gedacht sind, etwa, wenn Russland den Gashahn zudreht.
Monitor schließt den Beitrag mit den Sätzen:
„Wirtschaftssanktionen gegen Russland? Fast undenkbar - auch dank einer Altherrenriege der SPD. Für den Außenminister werden die Gasgeschäfte seiner Genossen nun zum politischen Bumerang.“
Monitor 13.3.14
Bitte auch lesen: "Gasprom-Bonze und Putin-Freund bei RB und Wilhelm-Kaisen Bürgermahl"

Bitte auch lesen: "Glänzende Geschäfte mit dem totalitären Iran - Null Kritik von B&B"