WK-Journalist Wagner:
Ein Ex-Politikressortleiter der den Bremer Filz normal findet

Joerg Helge Wagner war seit 2007 Politikressortleiter des Weser-Kurier (seit 1999 stellvertetend) und somit Nachfolger von Arn Strohmeyer, der später bei der Funktionär des sogenannten "Bremer Friedensforum" wurde. (zum "Bremer Friedensforum" bitte lesen: "Das Bremer Friedensforum, der Weser-Kurier und die DKP").
D
och Chefredakteurin Silke Hellwig (kam von Radio Bremen und wurde dort selbst entlassen) entließ Wagner 2012 aus dieser Position. Natürlich wurde er nicht arbeitslos, sondern wurde Leiter des Nachrichtenressorts, dann redaktionell verantwortlich für die WK-Digital Edition. Doch schon 2014 hatte er den Job als Politikressortleiter wieder. Kein Wunder wenn man die Methoden des Herrn Wagner kennt, Positives über Bremen zu berichten, Negatives zu vertuschen und die Vetternwirtschaft und den Filz in Bremen zu leugnen. So einen Mann behält man gerne bei den Bremer Monopolmedien. .
So z. B. behauptet Herr Wagner, Weser-Kurier und Radio Bremen seien "konkurrierenden Medien ". Was definitiv der Unwahrheit entspricht, wie wir mehrfach nachwiesen. Dazu bitte lesen: "Von den Medien in die Politik"

Verfilzungen seiner Kollegen mit der Politk: für Wagner ganz normal

Zu der Verfilzungen von Weser-Kurier mit der Bremer Politik - seine WK-Kollegen werden Pressessprecher der Senatoren in Serie - sagt er, es sei "durchaus nicht ungewöhnlich, dass erfolgreiche Journalisten die Seite wechseln und Sprecher einer Behörde, Institution oder eines Unternehmens werden". Obwohl es dann die Aufgabe seiner Ex-Kollegen ist, als Behördensprecher die Propaganda des Staates zu verbreiten. Und anstatt "erfolgreich" meinte Herr Wagner wohl "linientreu".
Doch wenn es um den Bremer Filz geht, ist Herr Wagner plötzlich wenig interessiert. So stellten wir ihm schon einmal eine Frage zu einem Artikel, in dem er über überregionale Verfilzungen zwischen Politik und Medien berichtete, aber - obwohl Mitarbeiter einer Lokalzeitung - die Verfilzungen zwischen SPD/Grünen und Radio Bremen komplett verschwieg. Dazu bitte lesen: "WK redet über Politiker im ZDF Rundfunkrat und verschweigt Verhältnisse bei RB"

"Mutig" gegen Merkel - scheinheilig in Bremen

Während er kritiserte, daß Merkel 2014 ins totalitäre China reist, um um Aufträge für die Wirtschaft zu buhlen, findet er nichts dabei, daß zeitgleich Werder Bremen dasselbe macht (Werder reiste zur Sponsorensuche ebenfalls ins totalitäre China).
Vielleicht kein Wunder: gerdae mal ein paar Wochen später (18.8.14) sieht man eine halbseitige Anzeige in der der WK Werbung für Wiesenhof-/ Werder-Trikots macht. Titel: "Weser-Kurier empfehlen und Werder Trikot sichern!"

Andere Kritiker mag Wagner überhaupt nicht

Wagner scheut sich auch nicht Falschmeldung zu bringen. Z. B. über den „Pussy-Riot-Protest“
In einem Kommentar vom 25.7.14 behauptet Wagner bezüglich einer Preisverleihung des Hannah-Arendt-Preis 2014 an "Pussy-Riot":
"...Leider hat die Jury entschieden, die andere Hälfte an Nadeschda Tolokonnikowa und Marija Aljochina zu vergeben, den Rest von Pussy Riot. Jener buntbemützten Frauentruppe, die es klug fand, den autoritären russischen Präsidenten Putin zu bekämpfen, indem sie in der Moskauer Erlöserkathedrale einen Gottesdienst störte. Man muss kein orthodoxer Christ sein, um hier jedes tiefere „politische Denken“ zu vermissen. Und man kann selbst als Agnostiker sagen, dass hier der Respekt vor dem Glauben anderer, der ein Ausweis von Zivilisation ist, völlig fehlte..."
Daß zu der Zeit gar kein Gottesdienst stattfand, interessiert Herrn Wagner nicht. Daß die russisch-orthodoxe Kirche ein Handlanger vom Diktator Putin ist, ebenfalls nicht. Genausowenig, wie durch die Verfilzungen der Kirche mit Putin, dem Protest von "Pussy-Riot" definitiv ein "tieferes poltisches Denken zugrunde lag." Dies allerdings kann man eher Herrn Wagner absprechen, als Vertreter einer Zeitung die seit Jahrzehenten überwiegend bremischen Opportunismus betreibt.

Wagners zynische Verteidiung von Zwangsarbeit

Auszug aus einem Interview am 20.02.2010 von Joerg Helge Wagner und Hans-Ulrich Brandt mit Heiner Geißler (CDU) :

Wagner und Brandt: „...In den Niederlanden gibt es ohne Arbeit gar keine Unterstützung. Das hat dort die Zahl der Sozialhilfeempfänger seit 2004 um 20 Prozent gesenkt. Ein Vorbild?
Geißler: „Die können das doch auch nur machen, sofern Arbeit zu verteilen ist. Und der Regelsatz liegt dort bei 60 Prozent des letzten Lohns, bei uns im Schnitt bei 30 Prozent.“
Wagner und Brandt : „Der Bürgermeister von Rotterdam weist Sozialhilfeempfänger dann auch an, im Winter Straßenräumdienste zu verrichten.“
Geißler: „Wenn die Leute das körperlich schaffen - warum sollen sie es nicht tun? Aber das ist doch keine dauerhafte Lösung.“
Wagner und Brandt : „Man will die Leute zumindest wieder in die Nähe von Arbeit bringen - in der Hoffnung, dass daraus Arbeitsverhältnisse entstehen. Das scheint zu funktionieren.“

Geißler: : „Wenn Sie als Journalist in Bremen arbeitslos werden, kommen Sie doch durch Schneeschippen nicht wieder in die Nähe eines angemessenen Jobs. Es kommt auf den Begriff der Arbeit an: Was muten wir den Menschen zu? Wir können ihnen nur eine Arbeit zumuten, die menschenwürdig ist und von der sie leben können. Alles andere ist Schikane.“
Wagner und Brandt : „Hartz IV ist doch von der rot-grünen Bundesregierung nicht erfunden worden, um Arbeitslose zu demütigen, sondern um Arbeitslosigkeit zu begrenzen - was ja in Grenzen auch geklappt hat.“
G
eißler: „Das stimmt nicht. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeit-Arbeitsplätze hat sich verringert. Dafür haben wir 6,8 Millionen geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, die es in der Form früher nicht gegeben hat. Hartz IV hat die Schleusen geöffnet für die Minijobs.

Derselbe Hans-Ulrich Brandt streikte am 4.5.11 mit anderen WK-Journalisten weil der Bundesverband der Zeitungsverleger neue Tarifverträge für sie fordert. Bis zu 30% weniger Geld würden sie bekommen, beschwerte sich Brandt: „Journalisten würden als Endgehalt "nur noch" 3800,- Euro brutto verdienen. Brandt: „Es geht uns ganz einfach um den mehr Wert „(ihre Arbeit sei mehr Wert skandierten seine Journalsitenkollegen in der Innenstadt), während Wagner und Brandt die Zwangsverpflichtung von Arbeitslsoen zum Schneeschieben zu befürworten scheinen.

In einem kleinen Leserbrief darf dann ein Leser Kritik an Wagner üben und schreibt über dessen zynismus bezüglich seiner Kommentare über Erwerbslose. Auszug aus dem Leserbrief: "...Der Kommentar von Herrn Wagner kann nur als zynisch bezeichnet werden. Da kommt wieder das Vorurteil hoch, Langzeitarbeitslose haben keine oder nur geringe Qualifikationen. Leider gibt es auch sehr viele hochqualifizierte Facharbeiter, die keine Arbeit finden - und keine Löhne erwarten können, von denen sie leben können".
Übrigens genau eine solche Kampagne - Langzeitarbeitslsoe seien geringqualifiziert, alkohol- oder drogenabhängig - betreiebn die Bremer Monopolmedien seit Jahren: Radio Bremen und der Weser Kurier. Die angeblich konkurrierenden Medien des Herrn Wagner.

Wie der WK weitere Kampagnen für einen "Reichsarbeitsdienst" für Erwerblose befürwortet (hier die WK-Reporterin Silke Looden), bitte lesen: "WK-Reporterin Looden und SPD-Genosse wollen Erwerbslose zum Laubfegen verpflichten"

WK-Reporter Wagner will Flüchtlinge schlechter stellen als Deutsche

Joerg Helge Wagner, Weser-Kurier-Reporter, ist gegen einen Mindestlohn für Flüchtlinge und dafür, daß sie Zwangsarbeit machen müssen.
Er schreibt in einem Kommentar am 16.2.16: "Was wäre eigentlich so furchtbar daran, wenn Flüchtlinge im ersten halben Jahr für ihre Arbeit noch nicht den deutschen Mindestlohn bekämen? So lange, bis sie sich einigermaßen auf Deutsch verständigen können? So lange, wie sie eher Praktikanten oder Auszubildende sind, aber eben noch keine vollwertige Arbeitskraft?...Man kann davon ausgehen, dass Branchen mit Nachwuchsmangel lieber hoch motivierten Zuwanderern eine Chance geben als arbeitsentwöhnten Einheimischen... Die Forderung der SPD, auch einen niedrigschwelligen Einstieg in den Arbeitsmarkt über 100.000 Ein-Euro-Jobs anzubieten, ist sinnvoll"
Der Kommentar zeigt eigentlich, daß Herr Wagner nicht mal über elementare Kentnnisse verfügt: entweder man ist Praktikant, oder man ist Auszubildender, oder eben Arbeitnehmer . Herr Wagner muß aber auch über keine fundierten Kenntnisse verfügen, denn er ist schließlich Weser-Kurier -Journalist.