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Wie der Weser-Kurier erneut verhinderte dass die rechtswidrigen Methoden
Ihres Vereinsmitgliedes Espabau bekannt wurden

Der Weser-Kurier (WK) sitzt zusammen mit der Wohnungsbaugenossenschaft ESPABAU, in der diverse Politiker in entscheidenden Positionen sitzen, im Verein "Findorffer Geschäftsleute" (dazu lesen: "Weser-Kurier" und Weser-Report" gehören zu "Findorffer Geschäftsleute""). Ein Verein wiederum der seit Jahren mit dem Findorffer Beirat (Ortsamt West) verfilzt ist. Im Beirat sitzt /saß z.B. der CDU-Politiker Otwiaska, der gleichzeitig ein sogenannter "Mietervertreter" der ESPABAU ist. Anfang 2018 wurde der Ex-Abgeordnete und stellvertretender Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion Dieter Focke Vorstand der Espabau. Zu der Zeit saß im Beirat Findorff 2018 sitzt im Fachausschuß „Bau, Umwelt und Verkehr“ des Findorffer-Beirates der "Zech Bau Holding GmbH"-Geschäftsführer Jürgen Oyen, auch Geschäftsführer der zur Zechgruppe gehörigen Kamü Bau GmbH. Dort in der Firmenführung war Ex-Wirtschaftssenator Kastendiek (CDU). 2017 wurde Kastendiek Vorstand der GEWOSIE, gegen die 2017 staatsanwaltliche Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue liefen. (Dazu bitte unter ESPABAU lesen: "Bei einer anderer Genossenschaft mit einem ähnlichen System kam es zu Ermittlungen")

Anfang 2018 berichtete der WK in diversen großen Artikeln über gesetzeswidrige Methoden der Wohnungsbaugesellschaften GEWOSIE und VONOVIA (22.03.18).
Bei der VONOVIA (über die auch Buten&Binnen (B&B) groß berichtete, dessen Reporter zwischen WK und Radio Bremen hin- und her wechseln), gab es ein Gerichtsurteil zugunsten der Mieter bezüglich rechtswidriger unklarer Trennung zwischen Instandsetzungs- und Modernisierungskosten; bei der GEWOSIE staatsanwaltliche Ermittlungen bezüglich, für die GEWOSIE tätige Unternehmen, deren Führungskräfte gleichzeitig im Vorstand der GEWOSIE saßen (Weser-Kurier-Bericht, Jürgen Theiner, vom 2.04.16. Theiner weigerte sich ebenfalls Hinweisen bezüglich der Espabau nachzugehen).
Aufgrund dessen wurde der WK, hier WK-Reporter Schwiegershausen, darauf hingewiesen, dass ähnlichen Zustände auch bei dem Weser-Kurier-Vereinsmitglied der "Findorffer Geschäftsleute", der ESPABAU, herrschen würden.
Dazu schrieb ein Mitarbeiter von hbpublik, gleichzeitig Mieter der Espabau, einen der Autoren dieser WK-Artikel, Florian Schwiegershausen, per Mail an, dass die Espabau, sich weigere, korrekt bei ihrer Modernisierung abzurechnen (dazu lesen: "Espabau weigert sich tatsächliche Modernisierungskosten anzugeben"). Ebenfalls, dass, ähnlich wie bei der GEWOSIE, die Chefs der, an der Modernisierung beteiligten Firmen, fast ausnahmslos als gleichzeitige sogenannte Mietervertreter den Aufsichtsrat der ESPABAU wählten.
Der hbpublik-Mitarbeiter war durch das vorherige abweisende Verhalten des WK vorgewarnt. Schon der WK-Reporter Jürgen Theiner, hingewiesen auf die dubiosen Verhältnisse bezüglich der ESPABAU, verweigerte sich mit der ESPABAU zu beschäftigen. Später mehrere WK-Kollegen des Herrn Schwiegershausen (u. a. Patricia Brandt). Diese wurden aufgrund des Artikels von Patricia Brandt (7.03.18: "Behörde knöpft sich Vermieter Vonovia vor") über gesundheitsgefährdende Bleiwerte und das Vertuschen des Vorhandenseins von Bleitrinkwasserleitungen in ESPABAU-Wohnungen informiert. Nachdem diesen "Journalisten" Beweise in Form einer Trinkwasseruntersuchung geliefert wurden, die die Bleibelastung belegte, hört der Hinweisgeber nie wieder was von diesen Journalisten. (Dazu Artikel lesen: "Weser-Kurier will Vergehen von eigenem Vereinsmitglied Espabau nicht veröffentlichen.").

WK-Reporter Schwiegershausen:
beim WK gibt es niemanden der etwas unter den Teppich kehren wolle

Herr Schwiegershausen aber wollte die Telefonnummer des Hinweisgebers, Espabaumieters und hbpublik-Mitarbeiters. Schwiegershausen wolle gleich am nächsten Tag mit ihm telefonieren und erklärte es gäbe beim WESER-KURIER niemanden, der irgendetwas „unter den Teppich“ kehren wolle.

WK-Reporter wollte nur nicht beweisbaren mündlichen Kontakt

Aufgrund des bisherigen Verhaltens der Kollegen des Herrn Schwiegershausen wurde ihm mitgeteillt, die Kommunikation solle nur schriftlich erfolgen, um für alles einen Nachweis zu haben.
Nun schrieb Schwiegershausen: "Da ich ja das ehrliche Wort pflege: Wenn Sie mir bereits schon jetzt mit derartiger Skepsis entgegentreten, erscheint es mir schwierig, so zu berichten, dass es Sie zufriedenstellen würde" und er könne nur helfen, wenn man sich auf ein Mindestmaß an Kooperation einließe. Und bei ihm gehöre zum Mindestmaß, dass man auch miteinander telefoniere. Wenn man das nicht wolle, könne er auch nicht berichten. Alles andere wäre unseriös.
"Helfen"? Schriftverkehr sei unseriös? Schwiegershausen wurde ein Tipp gegeben, dass nicht nur die VONOVIA und die GEWOSIE mit illegalen Methoden arbeiteten und nur schriftlich wäre eine beweiskräftige Kommunikation möglich gewesen.
Stoff also für eine Story, doch Schwiegershausen sieht sich als "Helfer". Doch dessen "Hilfe" war nicht nötig, denn die Methoden der ESPABAU waren auch schon in Hbpublik veröffentlicht worden. Und darauf wurde Schwiegershausen auch hingewiesen.

WK-Reporter unterließ eigene Recherchen beim WK-Vereinsmitglied ESPABAU

Auch hätte der "Wirtschaftsjournalist" Schwiegershausen - wenn er denn gewollt hätte - z. B. die Verfilzungen des WK-Vereinsmitgliedes ESPABAU mit Baufirmen, deren Chefs den Espabau-Aufsichtsrat wählen und die politischen Verfilzungen der ESPABAU selbst recherieren können, denn Beweise dafür sind im Internet allgemein zugänglich.

Mit der Kontaktaufnahme zum WK ging es selbstverständlich nicht um "Hilfe", sondern es sollte festgestellt werden, ob der WK erneut die Methoden seines Vereinsmitgliedes , vertuschen wollte.
Und wie sich im Folgenden zeigt passierte - wie zu erwarten - erneut genau dies.

Anstatt Telefonat verlangte WK-Reporter Schwiegershausen
plötzlich persönliches Treffen im Restaurant

In einer weiteren Mail erklärte dieser "Journalist" Schwiegershausen nun plötzlich, er wolle sich mit dem Hinweisgeber persönlich treffen, aber nicht etwa in den Redaktionsräumen, sondern erstaunlicherweise in einem Cafe oder Restaurant.
Telefonieren wollte Schwiegershausen also plötzlich nicht mehr. Er wollte erneut ein Treffen in der Art, die einen Beweis für Gesagtes unmöglich gemacht hätte.
Nun erwiderte der Hinweisgeber ihm, er sei nur dann zu einem Telefonat bereit, wenn Schwiegershausen einem akustischen Mitschnitt zustimme. Doch Schwiegershausen bestand auf einem Treffen in aller Öffentlichkeit, bei dem könne das Gepräch ja aufgenommen werden. Die Qualität der Aufnahme wäre dann auch viel besser als am Telefon, behauptete Schwiegershausen nun erstaunlicherweise, entgegen der Wahrheit.
Und - entgegen der Wahrheit - behauptete Schwiegershausen, man könne ihm dann auch viel besser "Unterlagen" zur Espabau zeigen, von denen der Hinweisgeber gesprochen hätte. Doch der Hinweisgeber hatte mit keinem Wort und zu keiner Zeit von "Unterlagen" gesprochen. "Gesprochen" war schon deshalb nicht möglich, weil es ja keinen mündlichen Kontakt gab. Und Unterlagen in der Form zu präsentieren hätte einen späteren Beweis, welche Unterlagen präsentiert wurden, unmöglich gemacht.
Auf die Frage, warum Schwiegershausen zuerst einen Telefonkontakt anbot, nach Mitschnittsforderung, dieses Angebot aber nicht mehr aufrecht erhielt, verweigerte er die Antwort. Ebenso, warum er sich nicht in den Redaktionsräumen treffen wollte.

WK-Reporter wollte nun Treffen auf Beiratssitzung

Aber das Verhalten diese "Journalisten" Schwiegershausen, dessen Zeitung mit der ESPABAU verfilzt ist, wurde noch dubioser: nun behauptete er, er wolle sich über die ESPABAU mit dem Hinweisgeber auf der nächsten Beiratssitzung in Findorff unterhalten. Nur in Findorff gibt es - bis auf Ausnahmen - normalerweise keine Beiratssitzungen, sondern nur in Walle. Und warum sollte man sich auf einer Beiratssitzung über die Machenschaften der Espabau unterhalten?

Nach Kontakt: CDU-Genosse Focke
wird ESPABAU-Vorstand

Übrigens: kurz nach diesem Kontakt mit Schwiegershausen wurde der langjährige CDU-Genosse Dieter Focke in den Vorstand der Espabau berufen. Darüber schwiegen der Herr Schwiegershausen und andere Journalisten jedoch.
Focke ist jahrzehntelanger CDU-Genosse (trat mit 17 Jahren in die CDU ein), Ex-Bürgerschaftsabgeordneter und früher praktischerweise in der Baudeputation sowie in der Deputation für Umwelt und Energie, tätig.
Focke war auch im Aufsichtsrat der GEWOBA, mit der wiederum die ESPABAU Bauprojekte in Bremen realisiert. Zu staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen die GEWOBA (die vermutlich - wie üblich in Bremen - alle eingestellt wurden) im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen die Firma GREWE, deren Chef wiederum für die ESPABAU als "Mietervertreter" fungiert und dessen Firma Auftragnehmer der Espabau ist und für den Bremer Staat arbeitet, bitte lesen: "Justiz verweigert Infos zu Korruptionsermittlungen von Firmen die für Bremen arbeiten"
Zum CDU-Genossen Focke lesen:
"CDU-Parteigenosse Dieter Focke Vorstandsmitglied der Espabau"

WK-Journalist bekam CDU-Preis

Interessant dazu: der Lokalchef des "Weser-Kurier"(WK), Arno Schupp, vorher bei "Buten&Binnen" (B&B) und davor wiederum beim WK, bekam einen Preis der CDU- Konrad-Adenauer-Stiftung.
: "CDU-Preisträger Arno Schupp und die Verfilzung zwischen WK und RB"