Medien

WK-Journalismus im Stil des "schwarzen Kanals"

"Ein-Euro-Jobber bangen um ihre Arbeitsplätze". Unter diesem unzutreffenden Titel schreibt WK-Journalistin - oder sagen wir besser WK-Propagandistin - Melanie Öhlenbach am 23.9.11 ihren Artikel über 1-Euro-Jobs ("In-Jobs").

Die journalistischen Methoden, die Melanie Öhlenbach hier anwendet, kann man mit dem Journalismus des DDR-"Propagandisten" Karl-Eduard von Schnitzler, auch "Sudel-Ede", genannt, mit seiner Sendung "Der schwarze Kanal" in den 60er/70er-Jahren vergleichen.

1. Behauptung von Propagandistin Öhlenbach gleich in der Überschrift: "Ein-Euro-Jobber bangen um ihre Arbeitsplätze". Woher hat die Frau Öhlenbach diese Erkennntnis. Hat sie alle 1-Euro-jobber befragt? Dabei verschweigt sie, wie in jedem anderen WK-Artikel den Zwangscharakter dieser "Jobs" (So hätte es Eduard von Schnitzler wohl genauso getan.

2. Die Behauptung "Für Langzeitarbeitslose sind sie (die 1-euro-Jobs) ein Weg zurück in die Berufswelt". Dazu gibt sie dem Jobcenter Chef Westkamp ein Podium.
Dazu bitte lesen: - "Der neue Jobcenter-Chef und seine SPD-Bürgermeister-Ehefrau!
- "Jobcenter-Chef sagt zum Wohl der BRAS die Unwahrheit"
- "Wie Radio Bremen 1-euro-Job-Ausbeuter positiv darstellt.

Die Behauptungen die Propagandistin Öhlenbach hier aufstellen läßt, sind schon lange widerlegt. Doch Frau Öhlenbach - wie auch ihre anderen Bremer Kollegen - sind immun gegen die Wahrheit. Denn schließlich geht es hier ja um Propaganda im Sinne Bremens.

Der Vorzeige-1-Euro-Jobber der evangelischen Kirche - dem größten Profiteur dieser Maßnahmen

Prompt hat Öhlenbach auch einen Musterschüler parat, der in der evangelischen Kirche eine feste Anstellung nach einem 1-Euro-Job bekommen hat. Die evangelische Kirche ist genau die, die dank ihrer vielfältigen politischen Beziehungen (hier insbesondere zu Grünen und SPD) der größte Nutznießer der 1-euro-Jobs ist.
Da kann man dann schon mal den ein oder anderen hinterher einstellen, damit das Ganze auch unverdächtig bleibt.
Bitte dazu lesen: "Was Rot/Grün vor der Wahl 2011 vertuschen wollte - Marodes Bremen finanziert Kirche"
und "1-Euro-Job: PR-Fachkraft muß auf Kindergartenniveau arbeiten"

Öhlenbachs 1. falscher Zeuge:

eine durch staatliche Zwangsabgaben finanzierte Organisation: Frau Öhlenbach läßt die Arbeitnehmerkammer als Verteidiger der 1-euro-jobs aufmarschieren: "die 1-Euro-Jobs ließen die Erwerbslosen wieder am Arbeitsleben teilnehmen und bekämen gesellschaftliche Anerkennung".
Man muß dazu wissen, was die Arbeitnehmerkammer eigentlich ist: eine durch Zwangsabgaben der Arbeitnehmer in Bremen üppig mit Geld ausgestattete SPD-dominierte Organisation, bei denen gerne mal Posten politisch vergeben werden. Dort hatten schon Posten u. a. die SPD-Genossen: Eva Quandte-Brandt, Carsten Sieling, Alexia Sieling und Helga Ziegert (ehemalige DGB-Chefin und im Aufsichtsrat der BAG (Bremer Arbeit GmbH, die wiederum von der Arbeitsagentur abhängt).
Dazu lesen: "Bremer Bevollmächtige in Berlin: die SPD-Genossin, die BRAS, die Uni, der DGB, die Arbeitnehmerkammer"
und "Arbeitnehmerkammer: Chefwechsel ohne Ausschreibung"

Öhlenbachs 2. falscher Zeuge:
ein vorbetrafter Steuerbetrüger

Dann läßt die WK-Propagandistin in ihrem nächsten Artikel "Bezahlung ist entscheidend" Hilmar Schneider vom "Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit" seine agitatorischen Tiraden zum Besten geben. Was Öhlenbach bewußt verschweigt: Das "Institut zur Zukunft der Arbeit" (IZA) ist ein von der Deutsche Post AG gegründetes privates Wirtschaftsforschungsinstitut. Präsident des Instituts ist Klaus Zumwinkel, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutsche Post und Ex-Aufsichtsratsvorsitzender von Deutscher Telekom und Postbank. Zumwinkel ist ein Steuerbetrüger der hohe Geldsummen in Liechtenstein vor dem Deutschen Fiskus versteckte. Dabei wurde solange von der Justiz an der Höhe der Summe der Steuerhinterziehung gedreht, bis bestimmte Teile seiner Taten verjährt waren. Er stand im Verdacht, die Ausspähung von Telefondaten in seinem Unternehmen über mehr als ein Jahr angeordnet zu haben. Pensionsansprüche Zumwinkels: über 20 Millionen Euro. Die deutsche Post ist mehrheitlich immer noch in der Hand des Staates. Die Beamten und Angestellten der Deutschen Post waren seit jeher priviligierte Staatsangestellte mit Arbeitskonditionen, von denen der normale Arbeitnehmer nur träumen konnte.
Diese Bediensteten kann man noch heute als fern von jeder Realität einstufen.Es waren übrigens Post-/Telekom-Angestellte, die, weil man sie nicht mehr brauchte, nicht etwa arbeitslos wurden, sondern unter anderem Jobs beim Jobcenter bekamen, weil sie unkündbar sind. Steuerbetrug, 20 Millionen Pension - aber die anderen sollen moralische Maßstäbe haben.
Einem solchen Institut , das von derart kriminellen Elementen geführt wird, gibt WK-Propagandistin Öhlenbach ein Podium und läßt sie Sätze von sich geben wie: "Wenn man es Menschen zu leicht macht, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, läuft man Gefahr, dass moralische Maßstäbe ins Wanken geraten. Wenn einer für sein Geld hart arbeiten muss und sieht, dass ein anderer ohne Arbeit auf das gleiche Einkommen kommt, fragt er sich: Warum mache ich mir den Stress?" Ein Erwerbsloser kommt ohne Arbeit auf das gleiche Einkommen?
Ein Erwerbsloser hat kein Einkommen! Und deshalb wird auch nichts für ihn in die Rentenkasse eingezahlt. Vor allem nicht 20 Millionen wie beim Chef des Präsidenten der IZA. Und daran ändert sich auch nichts durch 1-Euro-Jobs, denn die sind keine sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen.

Methoden des WK
seit Jahren die gleichen

Wir wollen nicht unterstellen, daß für WK-Journalisten diese Zusammenhänge zu kompliziert sind, denn es hat schon seit Jahren Methode beim WK die Dinge so darzustellen - wider besseren Wissens. Deswegen bekommen dann ja WK-Mitarbeiter später gut dotierte Jobs beim Bremer Staat .

WK gibt den wirklichen Verdienern an 1-Euro-Jobs ein Podium

Unter der Überschrift "Soziale Angebote in Gefahr" läßt WK-Propagandistin Öhlenbach dann einen der Vorteilsnehmer der 1-euro-Jobs zu Wort kommen: Uwe Mühlmeyer von VADIB (Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister) Dort kriechen in der Regel Sozialpädagogen unter, die selbst noch niemals in der freien Wirtschaft arbeiteten, aber andere darüber unterrichten. Und nicht nur die: verdiente Genossen bekommen dort in den Chefetagen gut dotierte Stellen. Interessant dabei die Verflechtungen mit der DKP.
Bitte dazu lesen: "VADIB, ZIP, VHS, BRAS, die DKP und die Arbeitsagentur".

Damit es nicht ganz so einseitig wird, läßt Melanie Öhlenbach einen Kritiker der Handwerkskammer Bremen zu Wort kommen, der 1-Euro-Jobs als Konkurrenz für seine Klientel sieht und natürlich - nur deshalb - Kritik übt. Doch sofort fügt sie an, daß er diese Konkurrenz nicht belegen könne. Bei den Befürwortern der Zwangsarbeit (1-Euro-Jobs) fordert die WK-Propagandistin jedoch keinerlei Belege.
Bitte dazu lesen: "Wie die Bagis die Presse bezahlt"

Journalistenpreis "Der schwarze Kanal" für Melanie Öhlenbach

Auf Grund dieser Berichterstattung werden wir extra für Frau Öhlenbach einen neuen Journalistenpreis kreieren: "Den schwarzen Kanal", für abgrundtiefen Gossenjournalismus. Übrigens: Frau Öhlenbach hat vorher bei bremenfinanzierten Institutionen wie "Gesche-online" und "Bremen-online" mitgearbeitet.
Für sie ist Bremen die "schönste Stadt der Republik" (Originaltext Öhlenbach auf Bremen online). Damit macht man sich sicherlich jede Menge Freund in den einschlägigen Kreisen. Das Wort der deutschen Grammatik "man" ersetzt Frau Öhlenbach gerne durch "frau", obwohl das "man" nun so gar nichts mit dem "Mann" zu tun hat.
Zum Medienpreis "Schwarzer Kanal" für Frau Öhlenbach

Früher bei WK und RB, dann Tourismuschef.
Doch nach 2 Jahren entlassen

Volker Kölling, früher beim WK, dann bei Radio Bremen wurde vor 2 Jahren Tourismuschef von Bremerhaven. Doch nach nur 2 Jahren wurde er im Oktober 2011 entlassen.
Als der studierte Sozial- und Islamwissenschafter seinen Job anfing gab es keine kritischen Stimmen in den Bremer Medien. Als Befähigung für die Tätigkeit, für die er ca. 100.000 Euro jährlich bekommen haben soll, wurde Begeisterung für Bremerhaven angegeben und "Kenntnis der touristischen und politischen Szene in der Stadt."
Doch, als man ihn nicht mehr haben will, weiß auf einmal sein ehemaliger Arbeitgeber, der WK, Schlechts zu berichten: Kölling sei von Anfang an umstritten gewesen, schrieb der WK am 8.10.11. Und er habe nicht das Fachwissen für die Tourismusbranche gehabt. Doch Vorher war keine Rede in den Medien von seiner mangelnden Fachkompetenz!
Da er einen Arbeitsvertrag über 5 Jahrer hatte, sei noch nicht klar, ob er eine Abfindung erhalte.

Und sein weiterer früherer Arbeitgeber Radio Bremen verschweigt in der B&B-Sendung am 7.10.11 gleich ganz, daß er einer der Ihren war; sagt aber, daß er zu seinem Job auf Wunsch der SPD kam. Man darf gespannt sein, ob Kölling wieder in "den Schoß" von RB oder WK zurückkehrt.
Übrigens: zu Zeiten als die Arbeitslosenquote in Bremerhaven bei ca. 20 % lag, berichtete B&B über Bremerhaven mit den Worten: "Bremerhaven boomt". Das war wohl schon die Vorbereitung für den RB-Kollegen Kölling Bremerhaven in einem positiven Licht darzustellen.

WK: Propaganda für Zech-Bau auf halber Seite - Affären werden verschwiegen

Kaum hat sich die "Bremer Medienmeile" im Zech-Hotel vergnügt, (Bitte lesen: "Investigativer Journalismus made in Bremen: das Image Bremens voranbringen - Medienmeile" trifft sich in Zechbauhotel"), schon gibt es eine halbe Seite über den Bauunternhemer Kurt Zech.
Der WK hat natürlich nur Gutes zu berichten.
Auf einer halben Seite macht der WK-Journalist Günter Hörbst für den Bauunternehmer Zech, gegen den in diversen Fällen die Staatsanwaltschaft ermittelte, kostenlos Propaganda.
WK-Journalist Günther Hörbst stellt artige Fragen: So z. B.: "Ihr Erfolg ist also intern wie extern der direkte Kontakt zu den Menschen?" "Zech: "Persönliche Beziehungen sind ganz wichtig. Das hilft, auch schwierige Zeiten gut zu überstehen."
Wie diese persönlichen Beziehungen des Herrn Zech sind bitte lesen unter "verb2" und "verb9"

Weiter schreibt Hoerbst, daß Herr Zech im Umweltschutz "aktiv" sei. Schön umschrieben. Wie das Umweltschutz-Engagement allerdings manchmal aussieht hätte man - auch Herr Hoerbst - im WK im Jahr 2009 lesen können. Da ging es um die dubiose Insolvenz der "Umweltschutz Nord" , verseuchte Böden und die Verbindungen von Zech-Bau zur Sparkasse Bremen.
"Weiter legt WK-Journalist Hoerbst Herrn Zech .die richtigen Antworten quasi in den Mund "...als in Bremen Ermittlungen gegen Sie wegen Bestechlichkeit liefen, sogar ein Untersuchungsausschuss eingesetzt wurde. Keiner der Vorwürfe erwies sich am Ende als belegbar."
Keiner der Vorwürfe erwies sich als belegbar? Nun, für die Bremer Justiz nicht hat Herr Hörbst vergessen zu erwähnen.
Dazu bitte die politischen Verbindungen Bremer Richter unter der Rubrik Justiz lesen.

Thema Zech:
Schmiergeldaffäre in Bremen

Wir empfehlen dazu den SPIEGEL ONLINE Artikel v. 30.5.2002 "Schmiergeldaffäre in Bremen - Jede Menge Sprengstoff". Hier ein Ausschnitt:
"Im hoch verschuldeten Stadtstaat an der Weser ist in den letzten Jahren ein extrem dichter Filz zwischen den drei Machtzentren entstanden: dem Senat von SPD und CDU, dem Fußballclub Werder Bremen ­ und dem Baulöwen Zech."

Thema Zech:
Filzalarm in Bremen

Interessant ist auch dieser Artikel zu Zechbau:
Focus Online 05.08.2002 "Filzalarm in Bremen"
Und zu "nicht belegbaren Vorwürfen", über deren "Belegbarkeit" ja die Bremer Justiz zu entscheiden hatte, empfehlen wir hier in HBPUBLIK unter JUSTIZ ein bißchen zu stöbern.

Der WK und die Sprechblasen des "grünen Finanzexperten

Über eine halbe Seite gibt der WK, Journalsit Michael Brandt, am 18.9.11 die Sprechblasen des "Finanzwissenschaftlers Andre Heinemann zu den Bremer Schulden (2011: 18 Milliarden Euro) wieder in dem Artikel: "Altschuldenfrage muss gelöst werden"
Finanzwissenschaftler? Ja auch, aber vor allem Parteigänger der Grünen!
Das aber erwähnt der WK nicht in der Überschrift, sondern nur am Ende in einem Nachsatz.
Heinemann gibt in dem nichtsagenden Artikel von sich, was jeder Normalbürger auch weiß, daß sich "für Bremen die Probleme aufschaukeln könnten" und, daß "die Altschuldenfrage aufgegriffen werden muß.“
Auf Brandts Frage, wie Bremen entlastet werden müßte, weiß Herr Heinemann auch Schlaues und Konkretes zu berichten: Das könne man noch nicht auf den Euro beziffern.
Welch neue Erkenntnisse - und das gleich über eine halbe Seite.
Andre Heinemann hat es bei den Bremer Grünen bis zum Landesvorstandssprecher gebracht und ist Professor an der Bremer Uni bei Rudolf Hickel. Hickel, der auch immer wieder ähnliche tiefgängige Stellungnahmen zur Bremer Wirtschaftspolitik zum Besten geben darf, findet man in z. B. in SPD-Anzeigen als Unterzeichner zur Unterstützung von SPD-Chef Carsten Sieling (SPD) bei der Wahl.

Fachkräftemangel?
Bremer Medien plappern
die Märchen der Arbeitsministerin nach

Am 13.9.11 macht es B&B. Am 14.9 der WK:
Die Propaganda der CDU-Arbeitsministerin von der Leyen (Töchterchen des niedersächsischen Ex-CDU-Ministerpräsidenten Albrecht) über den angeblich drohenden Fachkräftemangel nachplappern.
Und weil die Fachkräfte fehlen, so die abstruse Logik unserer "Mutter der Nation" fehlten dann auch später die dazugehörenden Arbeitsplätze wie z. B. Pförtner.
Also: die nächste Jobverlust-Welle kann kommen. Es liegt alles am Fachkräftemangel.

Gibt es überhaupt keinen Fachkräftemangel?

Es ist noch gar nicht lange her, da durfte doch tatsächlich im WK, nachdem dieser den Fachkräftemangel permanent wiederholte - selbstverständlich nur in kleinen Artikeln - der angebliche Fachkräftemangel in Frage gestellt werden: es war am 31.5.11, daß Bülent Uzuner, Chef der BTC AG, der größten IT-Beratungsfirma des Nordwestens erklärte, in Deutschland herrsche überhaupt kein Fachkräftemangel in technischen Berufen.
Am 24.11.11 erklärte der Direktor des Instituts für Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen, Gerhard Bosch: im WK: einen allgemeinen Fachkräftemangel - in Deutschland gibt es nicht. Gerhard Bosch erklärte dem WK, der Fachkräftemangel sei ein Mythos. Ein Mangel in der Marktwirtschaft drückt sich dadurch aus, dass der "Preis" steigt, hier der Facharbeiterlohn. Dochd er ist in den letzten Jahren nicht stärker gestiegen als bei den weniger Qualifizierten.
Außerdem hätten die meisten Branchen deutlich mehr Arbeitslose als offene Stellen haben. Von einem flächendeckenden Fachkräftemangel könne man in Deutschland überhaupt nicht sprechen.
Doch der WK sah es weiterhin als seine Aufgabe, die offizielle Ansicht der Politik über den Fachkräftemangel zu wiederholen.
Wer wissen will, was es wirklich mit dem angeblichen Fachkräftemangel auf sich hat, bitte hier weiterlesen: "Das Märchen vom Fachkräftemangel".

Das Propaganda-Spiel der
Bremer Medien geht weiter

Am 6.09.2011 geht das Propaganda-Spiel des WK weiter unter dem Titel: "Bremer Unternehmen wirbt Spanier an" (wieder weil es angeblich einen Fachkräftemangel in Deutschland gibt. Autor ist der einschlägig bekannte WK-Journalist Sebastian Manz (bitte dazu nächsten Artikel "Die dubiosen Lehrstellenzahlen des WK" lesen) der als anscheinend als journalistische Tugend sieht, unkritisch offizielle Regierungsmeinungen wiederzugeben. (Wenn Herr Manz so weitermacht könnte er es noch zum Pressesprecher in der Sozialbehörde bringen - zumindest wenn der Ex-WK-Journalist Bernd Schneider für ihn den Posten räumt.)
aber der Wk zeigt sich "demokratisch": fast 14 Tage später - also, als es schon eigentlich keinen mehr interessiert - darf ein Leser einen kleinen Leserbrief veröffentlichen, daß es trotz angeblichem Fachkräftemangel in ganz Deutschland nicht möglich ist, eine feste Anstellung oder unbefristete Zeitarbeit zu finden.
Wer wissen will, was es wirklich mit dem angeblichen Fachkräftemangel auf sich hat, bitte hier weiterlesen: "Das Märchen vom Fachkräftemangel".

Übrigens: Sebastian Manz wechselte später zu Radio Bremen. Da ist er allerdings in guter Gesellschaft. Denn Radio Bremen ist bekannt für schlecht recherchierten und angepaßten Bremer Jubel-Journalismus

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WK veröffentlicht gefälschte Erwerbslosenzahlen

„Arbeitslosigkeit auf Rekordtief-Niedrigster Stand seit 20 Jahren für einen August“. So war es am 1.9.11 auf Seite 2 im WK zu lesen. Alle Jahre wieder veröffentlicht der WK die gefälschten Erwerbslosenzahlen der Bundeagentur für Arbeit.
Doch die wahren Zahlen sehen anders aus: Die Arbeitsmarktanalyse des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung errechnete für 2009 eine verdeckte Arbeitslosigkeit von 1,56 Millionen Menschen.
Als nicht arbeitslos gelten, obwohl sie es sind: jene, die an Maßnahmen der Arbeitsförderung teilnehmen. Das betrifft die Fort- und Weiterbildung genauso wie Trainings- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Auch wer einen Ein-Euro-Job hat, ist offiziell nicht arbeitslos. Ebenfalls gilt eine Sonderregelung gilt für alle ab 58 Jahren. Wer in diesem Alter mindestens ein Jahr Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bezogen, aber kein Job-Angebot bekommen hat, ist laut Statistik nicht arbeitslos. Seit 2009 erfasst die offizielle Arbeitslosenzahl auch diejenigen nicht mehr, mit deren Vermittlung private Anbieter beauftragt sind. Nach Angaben der Bundesregierung werden nur etwa drei Viertel der Bezieher von Arbeitslosengeld I als arbeitslos geführt. Beim Arbeitslosengeld II, bekannt als Hartz IV, tauchte z. B. 2007 sogar nur knapp die Hälfte der Empfänger in der Arbeitslosenstatistik auf. All das weiß der WK. Und trotzdem veröffentlicht er die falschen Zahlen der Arbeitsagentur.
Quelle: ARD Tagesthemen 27.10.10

Die dubiosen
Lehrstellenzahlen des WK

WK übernimmt zweifelhafte Zahlen freier Lehrstellen von Arbeitsagentur.
Nachdem sich über einen Monat die "freien Lehrstellen erstaunlicherweise immer im Bereich zwischen 700 und 500 bewegen, schreibt am 1.9.11 der WK Reporter Sebastian Manz (mittlerweile hat er es mit seiner Art Journalismus zu Radio Bremen geschafft, wo besser gezahlt wird) mit großer Überschrift :
„In Bremen sind noch 562 Lehrstellen frei“
Klein darunter: „Deutlich mehr Ausbildungsplatz-Angebote als im Vorjahr / 914 Jugendliche wurden bisher nicht fündig“
Warum schreibt WK-Reporter Manz nicht in der Überschrift: "914 Jugendliche fanden keine Lehrstelle". Vielleicht, weil die die "Bremer Medienmeile" (Dazu bitte lesen: "Investigativer Journalismus made in Bremen: das Image Bremens voranbringen"), beschlossen hatte, als Ziel das Image Bremens zu verbessern.
Gleich Tausende(!) laut Herrn Manz traten in Bremen Lehrstellen an. Tausende? Wie das?! Wenn es doch vor einem Monat 4.8.11, lt. WK 549 Lehrstellen gab?

WK-Journalist Manz übernimmt ungeprüft die Angaben der Arbeitsagentur

Wir nahmen per Mail Kontakt zu WK-Reporter Manz auf und fragten ihn, wie er zu diesen Zahlen käme. Es sind die Statistikzahlen des Arbeitsmarktreportes der Arbeitsagentur, die er benutzte. Mit diesen Zahlen würden sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmervertreter "arbeiten". Er hätte mit diesen beiden Seiten gesprochen.

WK-Journalist Manz holt sich Daten von SPD -dominierter Arbeitnehmerkammer

Arbeitnehmervertreter? Wen meinte Herr Manz damit. Er erklärt, daß er die Arbeitnehmerkammer damit meine.
Doch die ist keine Arbeitnehmervertretung. Auch wenn sie den ein oder anderen guten Service für Arbeitnehmer bietet, ist sie eine vom Bremer Staat installierte SPD dominierte Institution, für die man als Arbeitnehmer - ob man will oder nicht - zwangsweise Beiträge zahlen muß.
In deren Leitung war bis vor gar nicht langer Zeit SPD-Fraktionschef und späterer Bremer Bürgermeister Carsten Sieling. Auch für seine Ehefrau, Alexia Sieling gabs noch einen lukrativen Posten bei der Arbeitnehmerkammer.
Dem Vorstand, gehört auch die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Helga Ziegert an, ehemalige DGB-Chefin und im Aufsichtsrat der BAG (Bremer Arbeit GmbH, die wiederum von der Arbeitsagentur abhängt). Die Posten dort - so zitiert der WK in einem Artikel v. 10.11.09 Kritiker - würden intern wie bei "Erbhöfen" vergeben.
Allgemein gilt die Arbeitnehmerkammer als Versorgungsanstalt von SPD-Genossen.
2011 wird die ehemalige TAZ-Journalistin Elke Heyduk dort Geschäftsführerin. Sie durfte schon vorher ihre "Brementreue" unter Beweise stellen, indem sie für den Bremer Staat verschiedene Bremer Themen moderieren durfte.
Zu der Versorgungsanstalt für Bremer SPD-, Grünne-, und DKP-Genossen bitte uner Extrablatt "Arbeitnehmerkammer" lesen..

Ach hätte sich doch Herr Manz nur mal seine eigene Zeitung durchgelesen. Z. B. die Artikel v. 10.11.09, 26.2.11, 27.2.11 oder den Leserbrief v. 12.3.11 zum Thema Arbeitnehmerkammer.
Bezüglich unserer Recherchen behauptet Herr Manz verblüffenderweise, wir würden nur Behauptungen aufstellen.
(Doch siehe dazu unser Artikel "Ausbildungsplätze: Anstatt 700 nur 200. die Falschmeldungen der Bremer Arbeitsagentur")

Wie die Arbeitsagentur die Lehrstellenzahlen frisiert

Wir empfehlen Herrn Manz bezüglich der Wahrheitstreue bei Angaben von freien Lehrstellen sich mal einen Artikel im STERN 3/09 durchzulesen, wo über das Frisieren von Lehrstellenzahlen durch die Arbeitsagentur ausführlich berichtet wird und fragen ihn, ob wir seine Mails an uns veröffentlichen könnten. Nun erklärt er erstaunlicherweise, er dürfe sich nicht zu Angelegenheiten des Weser-Kuriers äußern. Man müsse sich da an die Chefredaktion wenden.
Zur Info: die neue Chefredakteurin des WK ist Silke Hellwig, ehemalige B&B-Chefin (vorher schon beim WR). Genau die, die Bürger verklagen wollte, weil sie eine Mail von ihr veröffentlichten. Diese obigen Zahlen veröffentlichte Manz am 1.9.11

WK wiederholt
zweifelhafte Meldung

Am 14.9.11 wiederholt der WK das "Spiel". Selbe Meldung, andere Journalistin - auf fast einer halben Seite. Diesmal plappert Daniella Maria Hohn die Angaben der AA nach.
Hat der WK einen Mangel an neuen Meldungen aus Bremen, oder warum wiederholt er ein und dieselbe Geschichte (und das nicht zum ersten Mal)?
Diesmal findet die WK-Journalistin auch gleich einen Grund für die, die noch keine Lehrstelle fanden. Sie sind selber Schuld, weil sie sich nicht rechtzeitig drum gekümmert haben.

2 Monate später:
WK gibt uns Recht und
berichtet über manipulierte Lehrstellenzahlen

Am 8.11.11 veröffentlicht der WK dann, daß der DGB erklärt, daß Zahlen der Bundesanstalt für Arbeit (BA) anzuzweifeln sind, da diejenigen Jugendlichen nicht als Suchend mitgezählt werden, die Praktika, und Fortbildungen machen. Doch der WK veröffentlicht dies erst, nachdem Hbpublik die Zahlen anzweifelte.
Nun auf einmal schreibt der WK, daß zwar die BA 2011 von 29.700 offene Lehrstellen und 11.600 suchende Bewerber spricht, der DGB aber erklärt, daß, zähle man die 65.200 Bewerber mit, die sich mit Fortbildungen, und Praktika über Wasser hielten, sich eine Zahl von 76.800 Suchenden ergebe - mehr als doppelt so viel wie offene Stellen.
Das alles schreibt der Wk erst, nachdem Hbpublik die Falschmeldungen des WK bezüglich Bremen veröffentlichte.
Übrigens laut "Tagesschau" (7.11.11) werden auch Azubis in Bewerbungstraining nicht als suchend gezählt.
Übrigens die kritische Haltung des DGB gegenüber der BA, trifft nicht auf deren Bremer Genossen zu. Die loben permanent die "gute Zusammenarbeit" mit der Bremer Arbeitsagentur. Von kritische Distanz ist bei den Bremer SPD-durchsetzten Genossen des DGB nichts zu merken.

Handelskammer gibt zu: Lehrstellenzahlen basieren auf Schätzungen

Übrrigens: Die Handelskammer erklärte in einer Mail an HBpublik auf Nachfrage, dass die Lehrstellenzahlen lediglich auf Schätzungen, "Erfahrungswerten", Mundpropaganda und wie kann es anders sein, Zahlen der Lehrstellenbörse der BA beruhen.

Dazu bitte lesen: "2016: 75 % der Bremer Betriebe bilden nicht aus"

Anstatt 183 fehlten in Bremen
3700 Lehrstellen

2016 dann sieht man - nachdem hbpublik immer wieder die Berichterstattung der Bremer Medien kritisiert hatte die Welt plötzlich ganz anders aus: anstatt fehlender 183 Lehrstellen, fehlten 2016 in Bremen 3700 Lehrstellen. Das fanden nicht etwa Behörden oder die Bremer Propagandamedien heraus, sondern, laut B&B vom 9.2.16, Schüler heraus, indem sie sich direkt bei der Arbeitsagentur informierten.
Bericht im Rahmen der Armutskonferenz" B&B 9.2.16

5 Jahre später: der WK veröffentlicht Lehrstellenbetrug

Dazu bitte lesen: "WK und B&B geben nach 5 Jahren Lehrstellenlüge zu"

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