Medien

Wie B&B die üblen Arbeitsbedingungen von Paketdiensten verschweigt

Alle Sender in Deutschland berichteten immer wieder über die üblen Beschäftigungsmethoden bei Paketdiensten. Alle?!
Nein ein kleiner Sender im Norden, Radio Bremen genannt, mit seiner Sendung B&B wollte mal wieder seinen Zuschauern Gutes tun und berichtete am 8.12.11 nicht über miese Arbeitsverträge, schlechte Bezahlung und kaum vorhandene Arbeitnehmerrechte bei Paketdiensten, sondern machte einen Test, welcher Paketdienst der Schnellste ist.
Nicht ein Wort in dem völlig unkritischen Beitrag über Verhältnisse, wie sie noch am selben Abend in der Sendung von PANORAMA berichtet wurden:
Z.B. Stundenlöhne von 5 Euro brutto bei Subunternehmern von DHL. Von 50.000 Paketzustellern bundesweit sind mind. 35.000 nach diesen Bedingungen beschäftigt. Hermes, DPD, GLS sind zu 100% auf solche Subunternehmer ausgerichtet. UPS zu 30% .
PANORAMA berichtete darüber, daß ein Reporter der Undercover bei einem Subunternehmer von DHL arbeitete, keine Überstunden bezahlt bekam, einen Lohn von 5,-/std. verdiente und auf die Forderung nach einem Betriebsrat vom Chef die Kündigung bekam.
Link zur Panoramasendung 8.12.11 "Ausbeutung: Undercover als Paketzusteller"

Wie der WK die SPD-Verbindungen zum AWD verschweigt

In einem WK-Artikel vom 9.12.11 "Maschmeyer verlässt Swiss Life" spricht der WK vom AWD-Sprecher Béla Anda.
Daß dieser zu Zeiten der Rot-Grünen-Koalition von 2002 bis 2005 Regierungssprecher und Chef des Bundespresseamtes war erwähnt der WK nicht.
Der AWD und sein Chef Carsten Maschmeyer, ein persönlicher Freund des SPD-Kanzlers Gerhard Schröder, betrog Kleinanleger in großem Stil. SPD-Bundeskanzler Schröder ist und war privater Duz-Freund vom AWD-Chef Maschmeyer.
Maschmeyer half Schröder bei den Memoiren und „ordnete“ deren Finanzen.
Übrigens erwähnt der WK mit keinem Wort die Verbindungen zu SPD-Genossen Rürup, Schröder. Rentenexperte Bert Rürup wechselte 2008 als Berater zum Finanzkonzern AWD. AWD-Chef Maschmeyer lernte Rürup auf gemeinsamen Reisen mit dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nach China kennen.

Die unseriösen Angaben des WK über 4700 neue Jobs in Bremen

„Zehntausende Jobs bei Dienstleistern“ und „4700 neue Jobs bei Bremens Dienstleistern " , so titelten die WK-Journalisten Peter Mlodoch und Sebastian Manz am 30.11.11 im WK.
Laut Untersuchungen der Unternehmen Creditrefom und dem Dienstleisterverband AGA hätte der Dienstleistungsbereich 2011 4700 neue Arbeitsplätze in Bremen geschaffen

Doch wie kamen die vom WK veröffentlichten Zahlen zustande?
Die AGA gab uns gegenüber in einem Gespräch zu: Es wurde lediglich eine anonyme Befragung gemacht - und das, ohne daß dabei nach dem Anteil von Minijobs oder Teilzeitstellen gefragt wurde.
Somit sagen diese Zahl nichts darüber, wieviel Minijobs, oder Arbeitsverhältnisse darin enthalten sind, von denen man nur als Aufstocker existieren kann. Es handelt sich bei diesen, veröffentlichten Zahlen also weder um eine gesicherte unabhängige Statistik, noch um Angaben, ob es sich um echte Arbeitsplätze handelt, die ein unterstützungsunabhängiges Einkommen sichern. Doch darüber schreibt der WK nicht.

Was der WK verschweigt: nur 22% sozialvericherungspflichtige Jobs

Was die WK-Journalisten Modloch und Manz verschweigen: kann man bei der AGA aber nachlesen. auf Seite 9 des DINO-Reports steht, daß in Bremen rund 90.400 Beschäftigte im Dienstleistungsgewerbe tätig sind, aber in Bremen der Anteil an sozialvericherungspflichtiger Beschäftigung bei 22 Prozent liegt!
Nachzulesen unter:
www.aga.de/files/.../15146_m0151
aufstieg_eines_stillen_riesen.pdf

Dazu interessant: Bremen hat die höchste Dichte an Minijobbern. Viele davon sind auf ergänzende Hartz IV-Leistungen angewiesen.
Nachdem Hbpublik hier über die dubiosen Zahlen berichtete, kommt der WK am 16.12.11 mit einer Teilwahrheit: Nun läßt sie die SPD-orientierte Arbeitnehmerkammer sagen, daß es angeblich seit Mitte 2009 6700 neue Arbeitsplätze gab. Doch dann erfährt man erstens daß ein Drittel davon Leiharbeit war und zweitens 60 Prozent der Leiharbeiter nicht mal drei Monate bei Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt sind.
Dazu bitte lesen: "Die 5000 neuen Stellen für Bremen des WK-Journalisten Hörbst"

Schleichwerbung für Hachez bei Buten&Binnen

Wer kennt es nicht. das Seil, das seit Jahren am Anfang der Sendung von B&B heruntergezogen wird.
Manche sehen es als "running gag", manche als Indiz, daß dem Sender nichts mehr einfällt. Ständig wechseln dabei die Orte und Personen die das tun. Ständig? - Nein! Eine Ausnahme gibt es. Seit Jahren wird immer wieder eine Dame mit rotem Regenschirm eingeblendet, die dieses Seil herunterzieht - im Hintergrund immer gut zu sehen: das Logo des Schokoladenherstellers "Hachez".
Ein klarer Fall von Schleichwerbung. Wie B&B 2016 Schleichwerbung für einen stadtbekannten Bremer Investor macht, dessen einer Geschäftsführer bei der stadteigenen Brepark arbeitete, dazu bitte lesen: "STB, der Ex-Landgerichtspräsident, die Brepark und Radio Bremen"

Wie der Weser-Kurier den SPD-Filz beim Klinik-Untersuchungsausschuß verschweigt

2011 gibt es - mal wieder einen Krankenhaus-Skandal in Bremen. Im Klinikum-Mitte sterben 6 Neugeborene (Frühchen) an Keimen. Der Hygiene-Skandal: Das Krankenhaus wußte von den Keimen, informierte aber vermutlich nicht rechtzeitg die Behörden und das Robert-Koch-Institut. Daraufhin soll es im Dez 2011 einen Untersuchungsausschuß geben.

Die Bewerbung der Bremer Richterin und Lebensgefährtin des in der Affäre ermittelnden Bremer Staatsanwaltes Picard, Irka Krüger, für die Position als wissenschaftliche Assistentin, die den Untersuchungsausschuss beraten sollte, war aber angeblich nicht beim Ausschuss angekommen und wurde deshalb nicht berücksichtigt. Ihr Dienstvorgesetzter Wolfgang Grotheer, Ex-SPD-Abgeordneter, Ex-SPD-Chef-Mitte, Vizepräsident des Landgerichts, hatte zugesagt die Bewerbung weiterzuleiten. Grotheer ist Ehemann der SPD-Abgeordneten Antje Grotheer, der Vorsitzenden des Ausschusses, in dem Irka Kröger sich bewarb.
Antje Grotheer war vorher Juristin im Referat beim Senator für Inneres und Sport. Ihr Ehemann Wolfgang pendelte munter zwischen Justiz und Politik hin- und her. War Richter und Staatsanwalt, dann wieder SPD-Abgeordneter, um dann Vizepräsident des Landgerichts zu werden. Er ist außerdem Mitglied im Richterwahlausschuß Der Weser-Kurier verschweigt die ganze Story. Stattdessen gibt er der SPD-Gesundheitssenatorin Jürgens-Pieper ein Podium und berichtet, daß jetzt - selbstverständlich - alles besser wird in der Bremer Klinik. Parallel berichtet er in den folgenden Tagen seitenweise über den SPD-Parteitag.

Wie die Bremer Tageszeitung AG die Affäre um SPD-Bürgermeister Schulz zum größten Teil verschweigt

Weiterlesen unter "SPD-Bürgermeister Schulz: ein Ex-Richter und seien Verschwendung"

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Wie der Bremer Staat angepaßte Journalisten finanziert: "11 über 0"

"11 über 0" eine Bremer Presse-online-Plattform bezeichnet sich als eigenständiges Projekt der Journalistik-Studenten der Hochschule Bremen.

Doch wenn man sich deren Website genauer ansieht, ist es ein Portal das belanglosen Journalismus betreibt in Form von Lobhudeleien für Bremen. Bezahlt vom Staat via "Hochschule Bremen" .
Mitarbeiter unter anderem Familienangehörige von Weser-Kurier Journalisten. Und zwar genau von denen, die auch beim WK durch Ihren Bremer "Hurra"-Journalismus auffielen.

Bei "11 über 0" wird seichte Bremer Lokalpolitik gemacht, die keinem Bremer "Staatsdiener" wirklich weh tut. Beispiel das "nette" Interview von Katharina Manz (Sebastian Manz ist Journalist bei Buten&Binnen) mit z. B. Marita Wessel-Niepel, Chefin der Ausländerbehörde, (damals noch Leiterin des Referates für Ausländer- und Asylrecht). Im Interview von Frau Manz fehlt das Thema der jahrelangen katastrophalen Zustände in der Ausländerbehörde Bremens völlig. (Sebastian Manz ist B&B-Journalist und war früher beim WK. Zu Herrn Manz bitte lesen: "Die Falschmeldungen und Täuschungen des B&B-Reporters Sebastian Manz")

Lobhudeleien für Bremer Medienmeile

Oder der ach so positive Bericht "Kreativator! Die Medienmeile" über die Interessengemeinschaft „Medienmeile Bremen“. Vorstandsmitglied Jens Tittmann
Was "11 über 0" nicht schreibt:
Die "Medienmeile Bremen" ist dabei nichts anderes als ein vom Bremer Presse-Monopolkonzern Bremer Tageszeitung AG (BTAG) und Radio Bremen beherrschtes Konstrukt. (Wobei die Grenzen zwischen RB und der BTAG  fließend sind, was die Mitarbeiter angeht). Das aber möchte "11 über 0" mit seinem in weiten Teilen "Hurra"-Journalismus den Lesern vorenthalten.
Dabei spiegelt das Vorstandsmitglied der Interessen-Gemeinschaft "Medienmeile Bremen" Jens Tittmann, die Verquickungen der Bremer Medien am Besten wieder:
Er ist Chef vom Dienst bei nordwest.net sowie Chefredakteur der eMedienservice Nord GmbH. Er erhielt für seinen Journalismus den "Journalistenpreis in Gold" Preis der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung.

Dazu bitte auch lesen: "TAZ/WK- Journalist Tittmann wird Sprecher des Umweltsenators - Unter Tittmanns Herrschaft: Zensur im WK-Forum"

Auch war er Geschäftsführer der Weser Kurier Digital GmbH.
Was "11 über 0" ebenfalls nicht schreibt: eMedienservice Nord GmbH ist nichts anderes als ein Zusammenschluss des Presse-Monopolkonzern Bremer Tageszeitung AG. und der Nordwest-Zeitung, die gerne mal, wenn es um die Arbeitsbedingungen bei der Firma "City Post" geht, an der sie wie die BTAG beteiligt ist, Leserbriefe zensiert. So berichtete am 6.1.2008 die "Bürgerzeitung Oldenburg"..
2014 wird Tittmann Pressesprecher des grünen Umweltsenators Lohse. Kein Wunder für Hbpublik. Schließlich hat Herr Tittmann beste Voraussetzungen. Uns file Herr Tittmann dadurch auf, daß unter seiner Verantwortung das seinerzeit existierende WK-Forum zensiert wurde, wenn Bürger über die Verfilzungen zwischen Wirtschaft, Politik und Medien in Bremen berichteten.

Wir zitieren hier aus dem "11 über 0" Bericht über die Medienmeile:
"Besonderes Augenmerk liegt im Bereich Stadtmarketing auf dem Stephaniviertel, welches jahrzehntelang ein Schattendasein führte, bis sich Radio Bremen und die Volkshochschule dort ansiedelten. Eine verkehrsberuhigte, fußgängerfreundliche Umgestaltung der Brillkreuzung werde dem Quartier weiteren Aufschwung verleihen, glaubt Tittmann: „Wir haben den riesengroßen Erfolg zu verzeichnen, dass die Baudeputation beschlossen hat, den Brilltunnel zuzumachen und oben einen schönen Platz zu errichten. Dafür wurden 450.000 Euro, die im jetzigen Haushalt eingestellt waren, auch auf Veranlassung der Medienmeile Bremen in den nächsten Haushalt eingestellt.
Die Wahrheit ist aber, daß dieser Bereich - Faulenstraße - trotz 450.000 Euro für die Umgestaltung der Brillkreuzung immer mehr Leerstände an Geschäften zu verzeichnen hat - und zwar während der Artikel in "11 über 0" erschien!
Auch der Umzug von RB in das Viertel diente lediglich als verzweifelter Versuch dieses Viertel wiederzubeleben. Der Umzug kostete die Bremer immens viel Geld. In einem Bundesland mit über 15 Milliarden Schulden.

Medien und Staat verfilzt

Und die Äußerung daß 450.000 Euro bewilligt wurden auf Veranlassung der "Bremer Medienmeile", zeigt unfreiwillig deutlich, wie Medien und Staat in Bremen verfilzt sind.

Es ist also ersichtlich, daß sich hier Journalistenschüler einspannen lassen für unkritische Berichterstattung - finanziert vom Staat.

2014 feiert die "Medienmeile" sich selbst: bei üppigem Essen und artistischen Shows im GOP-Varieté-Theater. Gäste Ex-SPD-Bürgermesiter Wedemeier, und SPD-Untrstützer und Uni HB-Prof. Hickel. Der Sohn von Wedemeier, Maik Wedemeier, wird übrigens 2014 Mitglied des Rundfunkausschusses, ebenso wie Sören Böhrnsen, Neffe des SPD-Bürgermeisters Böhrnsen.
Zur Medienmeile Bremen" bitte lesen: "Investigativer Journalismus made in Bremen: das Image Bremens voranbringen"

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