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Die märchenhaften 8.500
neuen Stellen in Bremen
seit 2009

Am 16.12.11 behauptet die Weser-Kurier Journalistin Petra Sigge in dem Artikel „Mindestlohn für Leiharbeiter“:
„Die Arbeitnehmerkammer Bremen zählt seit Mitte 2009 insgesamt fast 6700 neue Arbeitsplätze im Land Bremen."
Doch die Arbeitnehmerkammer hat diese Jobzahlen, wie unsere Recherchen ergaben, einfach von der Bundesanstalt für Arbeit (BA) übernommen. Sie selbst hat keinerlei eigene Statistiken gemacht. Wer auf die Seite der BA geht, sieht nur vage Angaben!
(Siehe: http://statistik.arbeitsagentur.de/
Statistikdaten/Detail/200912/iiia6/sozbe-monatsheft-wz/monatsheft-wz-d-0-pdf.pdf)
Die Arbeitnehmerkammer spricht uns gegenüber für 2011 (seit 2009) sogar von 8500 Stellen und wieder kann sie diese nicht belegen.
Zur Arbeitnehmerkammer bitte lesen:
"Arbeitnehmerkammer: Chefwechsel ohne Ausschreibung"
und:
"Die Bremer Bürgerstiftung, die Barloschkys, SPD, CDU, Arbeitnehmerkammer und der Weser-Kurier"
und:
Die Arbeitnehmerkammer und der Steuerskandal

A
uch in anderer Hinsicht sind die Beiträge von Frau Sigge fragwürdig: Siehe dazu Pinocchio-Award für Weser-Kurier Journalistin Petra Sigge

Niemand in Bremen kann die 8.500 neuen Stellen beweisen

Niemand in Bremen kann Angaben machen welche Firmen wann wieviel eingestellt haben. Die Angestelltenkammer redet sich sogar heraus und behauptet, sie dürfe gar keine eigenen Statistiken machen.
8.500 Stellen seit 2009 ein Märchen?!
Solange man sich nur auf Zahlen der BA beruft kann man dieses annehmen.
Daß der WK behauptet die Arbeitnehmerkammer hätte diese Stellen gezählt ist auf jeden Fall eine Falschmeldung.
Zur Glaubwürdigkeit der BA sei Folgendes erwähnt:
Die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit (BA) bezahlte jahrelang für Artikel in der Jugendzeitschrift „Bravo“. Die Behörde hatte 2007 eine entsprechende Kooperation mit dem Bauer-Verlag vereinbart. Das Projekt „Job Attacke“, in dem „Bravo“ im redaktionellen Teil regelmäßig Angebote der Bundesagentur zu Ausbildungsplätzen und Berufswahl vorstellt, kostete die Arbeitsagentur 2,2 Millionen Euro.
Bitte lesen:
"Vorgegeben Pressetexte der Bundesanstalt für arbeit"
und: "Wie die Arbeitsagentur die Lehrstellenzahlen frisiert"

Bevorzugte Leserbriefschreiber des WK: Parteigänger - besonders der Linken und des Bremer Friedensforum

Wer aufmerksam den Weser-Kurier liest, wird bei Leserbriefen des WK immer wiederkehrende Namen finden, die sich zu unterschiedlichsten Themen äußern. Am 13.2.12 war es mal wieder Eva Böller. Frau Böller outet sich dabei nicht als Parteigenossin der Partei "Die Linke", sondern unterzeichnet nur mit ihrem Namen. Sie ist bis zum Fall der DDR DKP-Genossin gewesen, war Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Weyhe, Bremer Friedensforum- und Gewerkschaftsmitglied. Abgesehen von diversen anderen Beiträgen war Frau Böller zuletzt am 6.2.12 und 8.1.12 im WK vertreten. Das, während eben diese Parteigänger in ihren Propagandablättern ihrer eigenen Partei veröffentlichen könnten - und das, während anderen Leserbriefschreibern der WK gegenüber begründet, aus Platzmangel nicht alle Leserbriefe abdrucken zu können.
In der gleichen Ausgabe des WK kommt dann auch ihr Ehemann und Mitbegründer des Bremer Friedensforum Dr. Ernst Busche, Linke, ein weiterer bevorzugter Leserbriefschreiber des WK, zu Wort. Er bekommt manchmal zweimal pro Monat das Privileg Leserbriefe zu veröffentlichen. (Zu Busche bitte lesen: "Dr.Busche, Ehemann von Böller, die SED finanzierte DFU und seine Aktien von Rüstungsprofiteuren")
ebenso ist häufig vertreten Ekkehardt Lenz, ein weiterer Verteter des Bremer Friedensforums.

WK macht HBpublik-Bericht über Dumpinglohn bei der Bürgerparktombola zum Titelthema

Gerade eine Woche war vergangen, daß wir den Skandal um Dumpinglöhne von 6,20 Euro für Losverkäufer der Bürgerparktombola veröffentlichten, da machte der Weser-Kurier dies zum Titelthema.

Wir berichteten nicht nur darüber, daß Genosse SPD-Bürgermeister Böhrnsen Schirmherr der Dumpinglöhner war, der offiziell für einen Mindestlohn von 8,50 Euro ist, sondern auch darüber, daß die Bürgerparktombola auch gegen das Gleichbehandlungsgesetz verstößt, indem sie bei Jobanfragen unmißverständlich erklärt, sie würden nur weibliche Losverkäufer einstellen.

WK behauptet schlechte Stundenlöhne bei der Bürgerparktombola hätte er aufgedeckt

Am 8.2.12 machte dann der WK diese Scheinheiligkeit zum Titelthema. Behauptete aber seine eigenen Recherchen hätten diesen Artikel hervorgebracht. Nun, eine Zeitung, die Pressemitteilungen des Staates, ohne sie auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, einfach kopiert und als Zeitungsartikel veröffentlicht, macht eben auch so etwas.

WK vertuscht eigene und grüne Verwicklungen in Bürgerparktombola

Dr. Ulrich Hackmack, Geschäftsführer „Medien Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH“ und damit Besitzer des WK war gleichzeitig im Bürgerparkvorstand. Ebenso übrigens der grüne Bürgerschaftsabgeordnete Ralph Saxe.
All diese hätten schon lange von den Dumpinglöhnen wissen können.
Obwohl der WK teilweise halbseitig über das Thema Mindestlohn und Bürgerparktombola berichtet, verschweigt der WK beharrlich diesen Zusammenhang.
Zum Bürgerpark bitte auch lesen: "Bürgerparkverein: Kein Geld für Toiletten, aber Reitwege harken"

WK verschweigt schlechten Umgang mit eigenen Mitarbeitern

Über deren interne Methoden des Umgangs mit Mitarbeitern - hier das Ausgliedern der Anzeigenabteilung des WK - schweigt die Zeitung jedoch beharrlich. Diese Veröffentlichung übernahm der "Weser-Report", der wiederum die "Bürgerparktombola" in Gefahr sieht, weil die jetzt - nachdem es von uns öffentlich gemacht wurde - höhere Löhne zahlen will.
Vielleicht sollte sich der Chefredakteur des "Weser-Report" besser mit dem Skandal mit Gewinnen der Tombola auseinandersetzen, die es zeitweise gar nicht gab. Vor Jahren kam heraus, daß mit Hauptgewinnen schon geworben wurde, obwohl diese erst später zur Verfügung standen. Was wohl mehr einen Bestand einer Lotterie fördert?
Alles in allem eine Allianz der Scheinheiligen.
Siehe auch unter SCHEINHEILIG "Dumpinglohn unter Schirmherrschaft des Bürgermeisters"

Wie der Weser-Kurier
bei der Einbruchsbilanz
der Polizei manipuliert

In mehreren Artikel berichtet der WK am 27. und 28.1.12 über die schlechte Aufklärungsquote der hohen Einbruchszahlen in Bremen. Kritisiert im Sinne Bremens gleich den Kriminologen Rainer Pfeiffer, daß dieser nicht berücksichtig habe, daß Bremen ein Stadtstaat sei. Doch wichtige Aussagen Pfeiffers verschweigt der Weser-Kurier um die Bremer Polizei besser wegkommen zu lassen.
Anders dagegen in Buten & Binnen am 27.1.12:
Gleich im Eingangstext macht der Moderator unmißverständlich klar: Rainer Pfeiffer kritisiert auch die Arbeit der Bremer Polizei und belegt, dass auch durch dessen Ausagen vor laufender Kamera. Für den Kriminologen trägt auch die Bremer Polizei einen Teil der Schuld. Das Argument das Bremen das Geld für mehr Polizeiarbeit fehle, läßt der Kriminologe nicht gelten. Dieser erklärt, es sei eine Frage der inneren Organisation, wo man die Schwerpunkte setzt.
Doch Der Weser-Kuirer läßt lieber den Bremer Polizeipräsidenten Müller und den Ex-Polizisten, GDP-Chef und CDU-Politiker Hinners zu Wort kommen, die - wie üblich - alles auf Personalmangel schieben.
Schuld für Hinners sind sowieso die Richter, weil diese zu wenig verurteilten. Daß dies eigentlich nichts mit der mangelnden Aufklärungsqoute zu tun hat, fällt den WK-Journalisten dabei nicht auf.
Damit das schechte Abschneiden Bremens bezüglich Aufklärung der Einbrüche gegenüber Hannover in Frage gestellt wird, läßt der WK den Bremer Polizeipräsidenten dann auch noch auf die Frage der WK-Journalistin, ob man die Statistik in Frage stellen könne, vage sagen, daß er sich dazu nicht äußern möchte. Aber der CDU-Politiker Hinners hat eine glänzende Idee: "Eigeninitiative der Bremer Bürger.
Die "Eigeninitiative" nahmen einige dann wörtlich: Nach erhöhten Einbruchzahlen im August 2012 und dem Vorwurf der Bewohner eines dortigen Wohnblocks in Gröpelingen, Rostocker Straße, dass die Polizei nichts tue,, bildete man dort eine Bürgerwehr und verprügelte die Einbrecher.
Übrigens im selben August hatte die Bremer Polizei plötzlich Kräfte frei im großen Stil Verkehrskontrollen durchzuführen. Nein, nicht etwa bei Fahrradfahrern, obwohl sich jede Menge Bürger über diese beschweren, sondern - ganz im Sinne der SPD/Grünen Regierung - bei Autofahrern.

Die Staatspropaganda des
WK-Journalisten Gerling

"Mandatsträger mit Mumm - In der Bremischen Bürgerschaft entdecken Abgeordnete ihr Selbstbewusstsein" so titelt WK-Journalist Wigbert Gerling bezüglich der Tätigkeit von Abgeordneten in Bremen, weil sie den Senat unter Druck setzen mit unbequemen Fragen.

WK-Propagandist Gerling läuft dabei richtig zu Hochtouren auf und schreibt euphorisch: "Parlamentarier sorgen für strittige Debatten in der Koalition? Wunderbar! Kritische Haltungen von SPD-Abgeordneten zu Positionen sogar von SPD-Senatoren? Wohltuend!"
Haben wir schon Wahlkampf?
Und weiter gehts mit Gerlings Propaganda: "...Nicht nur, dass sie einen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Frühchen-Todesfälle eingesetzt haben. Sie funken dazwischen, dass es eine demokratische Lust ist..." schreibt er, ohne über den Filz zu berichten, der dort stattfand.
Dazu bitte lesen: "Filz und Vetternwirtschaft im Klinikskandal - untersuchungsausschuss

Für WK-Reporter Gerling ist ein Skandalpolitiker ein "Mandatsträger mit Mumm"

Doch die Lobhudeleien werden so richtig peinlich und entlarvt eigentlich den Wahrheitsgehalt dieses Propagandabeitrages, als Herr Gerling ausgerechnet den SPD-Genossen Richard Bolljahn, der in diverse Affären verstrickt war, als Beispiel erwähnt. Gerling zitiert zu Boljahn:
"Einmal mit dem Finger schnippen - und Sie wären Senator geworden. Weshalb haben Sie das nie gemacht?" wurde der legendäre SPD-Fraktionschef Richard Boljahn einmal gefragt. Antwort: "Ich wollte keine Macht abgeben."
Ausgerechnet Richard Boljahn, den viele heute noch als Politmafioso beschreiben bezeichnet Herr Gerling als "legendär".
Zur Boljahn-Affäre bitte lesen: "Der Bauland Skandal des SPD-und GEWOBA-Chefs Boljahn"

Für Herrn Gerling sind weitere "Mandatsträger mit Mumm":
SPD-Genosse Arno Gottschalk, nur weil dieser seinen ganz normalen Job macht und "die Verwaltung löchert, wenn es gilt, Gründe für die Änderung der Müllgebühren zu erhalten". Daß dieser nicht sofort gegen eine unsoziale 15 Prozent Erhöhung dieser Gebühren eintritt, obwohl er bei der Verbraucherzentrale war, ist anscheinend für Herrn Gerling dabei nicht nötig.
(zu Gottschalk der einen lukrativen Job in der Bremer Verbraucherzentrale hatte bitte lesen: "Verbraucherzentrale fest in Rotgrüner Hand").
Auch die Staatsanwältin, die mal eben von der Judikative in die Legislative wechselt, wie Gabi Piontkowski (CDU) hat für ihn "Mumm".

Gerlings Beispiele haben doch keinen Mumm

Auch Dieter Reinken (SPD), IGMetallgenosse ist für ihn ein weiteres Beispiel für "Mumm".
Doch soviel "Mumm", um zu falschen Angaben Stellung zu nehmen, hatte Genosse Reinken nun doch nicht, als er von Hbpublik um eine Stellungnahme zu seinen falschen Angaben bezüglich der Höhe von ALG II-Leistungen und dem Mindestlohn gebeten wurde. Auch nicht, als er von Hbpublik, nachdem er SPD-Chef Bremens wurde, gebeten wurde, Stellung dazu zu nehmen, warum die SPD zusammen mit dem "Weser-Kurier" an Dumpinglohnfirmen beteiligt ist. Dazu bitte lesen: "Wie die SPD an Dumpinglöhnen verdient - Der Weser-Kurier, das Jobcenter, der SPD-Medienkonzern und die Dumpinglöhne bei der Citi Post"

Auch bitte
lesen: "WK-Journalisten als rotgrüne Parteihelfer: Jürgen Hinrichs und Wigbert Gerling"
Eins seiner weiteren Beispiele: Carsten Werner, Grüner Sprecher für Kultur- und Medienpolitik. Dieser war nachdem er schon am Bremer Theater und bei Radio Bremen und als Journalist bei TAZ und "ZETT" Schlachthofzeitung tätig war, "Kurator" der "Schwankhalle" ein vom Kultursenat mit 755.000 Euro jährlicher Staatsförderung versorgtes Projekt.

Wir von Hbpublik werden ein bißchen Mumm trinken, um uns von den Nachwirkungen der Gerling-Propaganda zu erholen.