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Wie der WK weiter aus dem Atomkonzern AREVA ein Windenergieunternehmen macht

Am 24.11.11 und erneut am 29.6.12 berichtet der Weser-Kurier Journalist Krischan Förster über die französische Firma AREVA und bezeichnet diese ale Windenergeiunternehmen. Am 29.6.12 bezeichnet er AREVA als "Schwergewicht der Windenergie".
Doch was ist AREVA wirklich?
AREVA ist ein französischer staatlicher Atomkonzern. 79% der Anteile gehören dem Commissariat à l‘énergie atomique et aux énergies alternatives (dt. Kommissariat für Kernenergie und alternative Energien), 8,4 % direkt dem französischen Staat
Auf die Geschäftsbereiche der Nukleartechnik entfielen bei AREVA im Jahr 2009 achtundneunzig Prozent des Konzernumsatzes.
Dazu bitte auch lesen "Der WK-Journalist und der windige Artikel über Windenergieunternehmen"

Die manipulierte Berichterstattung des Weser-Kurier über die Abstimmung beim Betreuungsgeld

Während der WK behauptet "Abgeordnete hätten gefehlt", blieben diese um Beschlußfähigkeit zu verhindern vor der Tür stehen.

Freitagmittag 15.6.12 Bundestag Berlin. Die Abgeordneten sollen über das Betreuungsgeld abstimmen. Da nicht klar ist ob genügend Abgeordnete anwesend sind, ordnet Bundestagspräsidentin Pau (die Linke) einen sogenannten "Hammelsprung" an, bei dem Abgeordnete rausgehen und beim Durchschreiten der Tür gezählt werden.
Der Weser-Kurier titelt am 16.6.12 : „Vermurkste Debatte -Bundestag nicht beschlussfähig, weil zu viele Abgeordnete fehlten
So verharmlost der WK das antidemokratische Verhalten von SPD, Grünen und Linken. Denn Die Abgeordneten von SPD, Grünen und Linkspartei blieben laut FAZ einfach draußen vor den Türen stehen um die Beschlußfähigkeit zu verhindern..
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/
bundestagssitzung-abgebrochen-abstimmung-ueber-betreuungsgeld-erst-nach-der-sommerpause-11786854.html

Hackmack-Konzern versorgt Zech-Hotels kostenlos
mit dem Weser-Kurier

Die Auszubildenden der zur Zech-Group gehörenden „Atlantic“-Hotelkette erhält für ein Jahr den WESER-KURIER kostenlos.
Die Begründung des Chefs der „Bremer Tagrszeitung AG“ Hackmack könnte schon fast in unserer Rubrik BREMEN EIN WITZ angesiedelt sein:
WK 16.6.12: „Ulrich Hackmack, Vorstandsvorsitzender der Bremer Tageszeitungen AG, betonte den gesellschaftspolitischen Auftrag von Zeitungen. Dieser bestehe darin, Menschen mit seriösen Informationen zu versorgen, damit sie sich eine fundierte eigene Meinung bilden könnten.“
Über die Aktivitäten der Zech-Group bitte unter BREMER VERBINDUNGEN lesen

Amnesie beim Weser-Kurier: Piratenpartei Amateure.
Und die anderen?

Grüne Behr wechselte zur Piratenpartei.
m Weser-Kurier v. 3.5.12 beklagt der WK, dass ihm die ehemalige Grüne Angelika Beer, die 2009 zur "Piratenpartei" wechselte ein Interview verweigerte, weil ihr die Fragen zu negativ erschienen.
Der WK veröffentlicht auch gleich seine peinlichen Fragen. Unter anderem wollte er wissen: "Frau Beer, Sie haben bei den Grünen in der 1. Bundesliga gespielt. Jetzt sind Sie bei den Amateuren. Was können die Piraten noch von Ihnen lernen?" "Programm abgeschrieben, NSDAP-Vergleich - die Partei macht noch viele Anfängerfehler. Hand aufs Herz: Haben Sie sich schon mal für die Piraten geschämt?" "Welpenschutz hin oder her: Wann bieten Sie ein Programm, das Antworten gibt? Oder ist das Programm Nebensache?"
Bei dieser Art Fragestellung, muss sich der Bremer Tageszeitung-Medienkonzern fragen lassen, ob er irgendwie noch nicht die amateurhafte Politik der anderen Parteien in den zurückliegenden Jahren - allein in Bremen - mitbekommen hat. Man erinnere sich da nur an "Klangbogen" "Spacepark", "Musicaltheater" und vieles mehr. Amateurhafter kann die Piratenpartei wohl keinesfalls sein.
Dazu bitte lesen: "Wie die Piratenpartei Jobcentermitarbeiter schützt"

Sozialrichter ist bei Piratenpartei

und

Der "Running Gag" des
Weser-Kurier:
Bremen die Jobwunderinsel

"Bremer Firmen schaffen viele neue Jobs -
"Euro-Krise, Börsen-Jo-Jo, Rezessionsangst in Europa – all das ficht Bremens Wirtschaft nicht an. Sie setzt ihren Aufschwung fort....Jeder dritte Betrieb erwartet eine bessere Geschäftslage. Und 20 Prozent der Baufirmen wollen Mitarbeiter einstellen...AGA-Chef Ziegler stellt für seine Branche des Großhandels jedoch einen merklichen Rückgang bei den Bewerberzahlen für Lehrstellen fest."

So das übliche immer widerkehrende Thema des Weser-Kurier. Diesmal wieder der Journalist Günther Hörbst in der Ausgabe vom 22.5.12. Man kann seine Artikel fast schon als "Running Gags" bezeichnen. Übrigens Hörbst bekam 2016 TopJobs in der Bremischen Wirtschaft zuerst als Geschäftsführer der Bremischen Hafenvertretung (BHV), wo er nur 1 Jahr blieb und der "Via Bremen Foundation", dann 2017 wurde er Pressesprecher des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB.
Wie üblich zu diesem Thema, bleibt er zusammen mit seinen "Partnern" aus der Wirtschaft im Konjunktiv und nennt - auch wie immer - nicht einen konkreten Zuwachs an Arbeitsplätzen.

Die Falschmeldung des WK: deutsche Firmen stellen all die Güter her, die die Welt
derzeit braucht

Im Text von Herrn Hörbst eine extra Titelzeile, in der er den Landesbank-Chefanalyst Folker Hellmeyer zitiert: „Deutsche Firmen stellen all die Güter her, die die Welt derzeit braucht.“
Allein diesen abstrusen und unzutreffenden Satz, ohne ihn zu hinterfragen, auch noch herauszustellen, spiegelt erneut das zweifelhafte Niveau des Weser-Kurier wider: Deutschland scheint für WK-Propagandist Hörbst also das einzige Land zu sein das Güter herstellt.
Dass der überwiegende Teil der deutschen Exporte aus Gütern besteht, die wiederum aus Asien kommen und hier nur weiterverarbeitet/montiert werden, solche Wahrheiten haben nur selten Platz in der "Bremen-Propaganda-Welt" des Weser-Kuriers.
Zur Info:

Deutschland Vizeimportweltmeister:
45% wird importiert

Kein anderer als Hans-Olaf Henkel Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie erklärte zu dem Thema:
Seit Einführung des Euros ist Deutschland nicht nur Export-Vizeweltmeister, sondern gleichzeitig auch Import-Vizeweltmeister.
Deutschland importiert heute (2011/2012) so viel wie nie zuvor. 45 Prozent von dem was exportiert wird, wird vorher importiert: zum Beispiel unsere Automobilindustrie von ausländischen Zulieferern.“
Ausserdem: Exportzahlen sagen nichts über Beschäftigung aus: Beispiel Mercedes-Werk Bremen. Dort sind am Bau des Mercedes SL nur 10% Menschen beteiligt: den Rest machen Roboter.

Dass es sich selbst bei dem bisherigen Jobzuwachs um Billiglohn und Zeitarbeitsstellen handelt, von denen ein nicht unerheblicher Teil sein Gehalt, das nicht zum Leben reicht über das Jobcenter aufstocken muss, erwähnt Herr Hörbst dabei nicht.
Dazu bitte lesen: ""2011 bringt viele neue Jobs in Bremen"? Eine Meldung und ihr Hintergrund"
und:
"Der WK, die falschen Angaben über gesuchte Fachkäfte und die PR für Bremer Zeitarbeitsfirmen" und "Falschmeldungen in Serie der Bremer Medien über Zahl der Ausbildungsplätze"
und:
"Die dubiosen Lehrstellenzahlen des WK"

WK Januar.2012:
Ende des Jobwunders nicht
in Sicht
WK Juni 2012:
Deutsches Jobwunder schwächelt

Kein weiterer Kommentar nötig, oder?

Wie Buten&Binnen Einsätze gegen Fussballschlägereien vertuscht

Das Image Bremens verbessern". Das ist das Motto der Bremer Medien (wir berichteten mehrfach darüber).
In diesem Sinne ist auch die Vertuschung durch B&B zu verstehen, die in ihrer Sendung am Samstag 5.5.12 anstatt darüber zu berichten, dass die Polizei mal wieder eine Massenschlägerei unter Fussballhooligans verhindern mußte, lieber 2 Werder-Fans einlud, die harmlos über ihre "Liebe" zu Werder plaudern durften. Auch die Zustände im Bahnhof wurden nicht gezeigt. Dort hätte man sehen können, wie Polizisten die Bahnhofspassage auf gesamter Länge mit Sperrgittern in 2 Hälften teilten, wohl um die gewalttätigen Fans auseinanderzuhalten.
Auch der Weser-Kurier brachte nur verschämt einen kleinen Artikel am 7.5.12
Anzumerken ist, dass seit Jahren dieser Aufwand betrieben wird, für den die Polizisten Überstunden machen müssen, während die Vereine üppige Staatsgelder bekommen, sich aber an Sicherheitsmaßnahmen nicht finanziell beteiligen.
Erst nach Veröffentlichung dieses HBpublik-Artikels reagierten die ach so aktuellen Bremer Medien und machten daraus ein Thema - mit einer Zeitverzögerung von Tagen.

WK vertuscht bei erneuter Aufhebung des Urteils der Bremer Justiz durch BGH
im Brechmittelprozess

7 Jahre nach dem Einsatz von Brechmitteln im Bremer Polizeigewahrsam, bei dem ein Schwarzafrikaner starb, hat der Bundesgerichtshofs (BGH) den Freispruch Bremer Richter für den Polizeiarzt zum 2. Mal aufgehoben.

Was der WK vertuscht und die WK-Journalistin Gerds-Schiffler in ihrem Kommentar verharmlost berichtet "Buten&Binnen" am 20.6.12 ausführlich:
In der Sendung berichten die Journalisten von B&B, dass die Bundesrichter sagten, das angewandte Beweissicherungsverfahren sei so unerhört und unerträglich gelaufen, dass es nochmals juristisch überprüft werden müsse.
Ebenfalls, dass die Risiken des Brechmitteleinsatzes damals bereits bekannt gewesen seien.
Laut B&B erklärte der BGH, der 2. Freispruch (2011) hätte nie erfolgen dürfen.
B&B 20.6.12
Kein Wort davon im WK. Im Kommentar der WK-Reporterin Gerds-Schiffler v. 21.6.12 war lediglich die Rede, dass die Beweisführung auf Grundlage vieler sich widersprechender medizinischer Gutachten äußerst schwierig gewesen wäre.
Und wieder wird keine Verbindung hergestellt zur Verantwortung des damaligen SPD-Justizsenators Henning Scherf und des Innensenators Röwekamp (CDU)
WK 21.6.12
Dazu bitte lesen: ""Waterboarding"-Tod von Schwarzafrikaner bleibt ohne Folgen"

Weser-Kurier weigerte sich Todesanzeige für
Condé zu drucken

Übrigens: Der Weser-Kurier weigerte sich damals eine Todesanzeige für Laya Condé zu drucken, in der die Formulierung "durch menschenverachtende Behandlung im Gewahrsam der Bremer Polizei umgekommen" verwendet wurde. (Quelle: www.noracism.net 15.4.2008 /Karawane 15.5.2008)

Weser-Kurier macht Filz zwischen Justiz und Politik zur Chefsache

...nachdem man es bei Hbpublik schon seit einem Jahr lesen konnte

Am 10.6.12 berichtete WK-Chefredakteurin Silke Hellwig persönlich auf einer ganzen Seite über den jahrzehntelangen Filz unter anderem zwischen Justiz und Politik in Bremen...nachdem HBpublik (siehe JUSTIZ) ausführlich die Verbindungen zwischen Bremer Justiz und Politik darstellte.
Nun, es ist nicht neu dass der Weser-Kurier besonders dann mit solchen kritschen Artikeln glänzen will, wenn es andere bereits publik gemacht haben. So wie wir z. B. über die Bremer Justiz.

Immerhin redet Frau Hellwig jetzt Klartext über die bremischen Zustände und schreibt u. a.: "Denn für Bremen ist der Ausdruck Gewaltenverschränkung in etwa so passend wie für eine Monarchie. Gewaltenverfilzung müsste es korrekt wohl heißen...
...Dass es hier einen SPD-Filz gab und gibt, ist unbestreitbar.“
...
Verwaltung und Parlament, Kontrollorgane und Objekte der Kontrolle, Partei und Staat sind eng miteinander verflochten. Obendrein wurden und werden Posten nach Parteibuch vergeben und Klientelpolitik betrieben...
...Die anderen Parteien hätten in der Ampel- und der großen Koalition aufgeholt. Auch bei den Grünen „ist das neuerdings zu beobachten“

Das schwierige Verhältnis...
des WK zur unverfälschten Information

Unter dem Titel "Das schwierige Verhältnis " berichtet der Weser-Kurier am 27.5.12 darüber, dass Israel angeblich im Ansehen bei den Deutschen gesunken sei. Wenn es denn so wäre, wäre es natürlich nicht verwunderlich. Nicht zuletzt dank des Weser-Kurier und seiner (ehemaligen) Journalisten.
Wir berichten hier nicht über Israel, sondern über das schwierige Verhältnis des Hackmack-Konzerns (hier der WK) zur unverfälschten Information. In seinem Artikel läßt der WK einen Detlef Griesche als Vorsitzender der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, Bremen zu Wort kommen. Was der WK nicht schreibt:
Detlef Griesche ist nicht nur Vorsitzender der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, Bremen, sondern auch - nachdem er SPD-Bürgerschaftsabgeordneter war - Parteigenosse der glücklosen "Wählervereinigung Bremen + Bremerhaven".
Dazu bitte lesen: " Neue Partei (-Polizisten) für Bremen - die interessante "Wählervereinigung HB & Brhv"

Zum Hochschullehrer der Uni Bremen dank der SPD

Auf http://www.radiobremen.de/politik/dossiers/
wahl2011/blog150.html?blog=15&perli=379
konnte man einen Kommentar dazu lesen, wie Herr Griesche dann an der Bremer Uni zu seinem Hochschullehrerposten kam (Er brachte es sogar bis zum Mitglied im Gründungssenats der Uni Bremen, dank seiner SPD-Genossen.
hier der Kommentar des Jochen Grabler, ehemaliger Wahlkampfleiter der Bremer Grünen in den 90er Jahren, heute Politikchef bei Radio Bremen, auszugsweise:
"..Denn am besten finde ich persönlich ja Platz 14: Detlef Griesche. Die Älteren werden sich erinnern: Dieser Detlef Griesche war in Bremen mal weltberühmt. „Lieber Detlef“, hob Anfang der 90er SPD-Finanzsenator Grobecker an, „Lieber Detlef, unser beider Vereinbarung war, etwas Attraktives, Sinnvolles zu machen, wo Du das, was Du kannst, auch einbringen kannst. Der Rektor haut in‘n Sack. Ich biete Dir an, Hochschullehrer . . . zu werden.“ So herrlich konnte man den Bremer Filz selten besichtigen...“

Helga Trüpel, Grüne, kritisiert Griesche übrigens für seine einseitige Parteinahme für Günter Grass. Wie der Literaturnobelpreisträger mache Griesche Israel einseitig für alle Probleme der Region verantwortlich. Das schreibt der WK allerdings nicht, sondern die TAZ.
Zur Günter Grass-Stiftung bitte lesen "Scherf, Grass-stiftung, NDR

Hausbesitzer Griesche
"zufällig" im WK

Doch Herr Griesche ist auch bei anderen Themen im Weser-Kurier präsent. Ein großes Foto sieht man von ihm im WK vom 15.3.11 (Reporter Rainer Kabbert). Da läßt ihn der WK zum Zensus 2011 als "zufällig ausgewählten" Wohnungseigentümer auftreten.

Herr Griesche, ver.di, die Arbeitnehmerkammer und
Genosse Scherf

Im Web findet man Herrn Griesche dann auch noch - wen wunderts bei seiner politischen Vergangenheit - beim IAW (Institut für Arbeit und Wirtschaft) Bremen, ein Zusammenschluss der Arbeitnehmerkammer und der Uni Bremen, wieder zum Thema: "„Reform öffentlicher Dienste durch Projektarbeit - Beteiligungschance für die Beschäftigten? Mit im Bunde die Gewerkschaft ÖTV (heute ver.di) und Genosse Henning Scherf.

ARD-Vorsitzende 2016/17: Ex-SED-Genossin, Zusammenarbeit mit DDR-Geheimdienstoffizier, Eheman DDR-Militärstaatsanwalt