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Weser-Kurier vertuscht erneut Parteilobbyismus beim Thema Radverkehr

Am 28.7.12 und am 13.9.14 - in gleich 3 Artikeln - unterschlägt der Weser-Kurier den Parteilobbyismus des sogenannten Bremer "Fuss e.V.". Chefin dieses Vereins ist die Grüne Beiratspolitkerin Ortsamt Mitte Birgit Schlansky - und nich etwa nur, wie der WK behauptet , Sprecherin dieses sogenannten "Vereins", der sich angeblich für Fussgänger einsetzt. Auch sind auf Bundesebene bezogen "Fuss e.V." und ADFC identisch.
Aber auch beim "ADFC" und der "Verkehrswacht Bremen" unterschlägt der WK systematisch deren parteipolitische Ausrichtung mit Schwerpunkt bei den Grünen.
Dazu bitte lesen: "Der "Fuss e.V., die Grünen und der ADFC"

Wie der Weser-Kurier und der Jobcenterchef durch Weglassen von Fakten die Befähigung von Erwerbslosen in Frage stellen

Am 27.7.12 läßt der WK in einem Artikel den Chef des Jobcenters Bremen Westkamp andeuten, dass bei den Gründen für den Rückgang der Umschulungen von Erwerbslosen zu Altenpflegern geprüft werden müsse, "wer (von den Erwerbslosen) das Potenzial und das Stehvermögen für die anspruchsvollen Umschulungsmaßnahmen hat."
Wie anspruchsvoll diese Umschulungsmaßnahmen sind, kann man im SPIEGEL 29/12 lesen:

"Anspruchsvolle" Maßnahme zur Erzieherin: unterirdisch schlecht

Was der WK und Jobcenterchef Westkamp verschweigen, schreibt der Spiegel in seiner Ausgabe vom 29/12:
Da berichten Erwerbslose (z. B. eine ehemalige Verwaltungsangestellte) dass diese Umschulungen zur Erzieherin Betrug an den Teilnehmern sei.
Am privaten "Institut für sozialpädagogische Bildung" (später Bildungsakademie Düsseldorf).
erlebten sie schlecht organisiert Kurse.
Die Qualtät der Ausbildung sei "unterirdisch".
An der Bildungsakademie Düsseldorf war kein einziger Teilnehmer des ersten Kurses erfolgreich. Doch nicht etwa, weil die Erwerbslosen zu unfähig waren: ein Sprecher des brandenburgischen Bildungsministeriums gab zu, dass bei Fortbildungen und Prüfungen etwas deutlich schiefgelaufen sei.
In Düsseldorf hätte die Arbeitsagentur schon im Jahr 2010 Hinweise von Kursteilnehmern bekommen, dass an der Bildungsakademie etwas nicht stimme. Bildungsinspektoren erhielten Hinweise von den Teilnehmern, dass die Maßnahme chaotisch sei. Es wäre nicht nachvollziehbar gewesen, wie eine sinnvolle Wissensvermittlung vorgenommen wurde.

„Hobby“-Referenten und
mehrere Tage Seminar über Trommeln und Salsa

Auch die Qualität der Dozenten bemängelten die Inspektoren: Den Teilnehmern habe sich der Eindruck aufgedrängt, dass manche der zuvor genehmigten Referenten Themen unterrichteten, die sie „als Hobby“ betrieben. Eine frühere Mitarbeiterin zitiert der SPIEGEL: mehrtägige Unterrichtseinheiten zum Thema „Trommeln und Salsa“ standen auf dem Programm.

Chefin der Bildungsakademie: keinerlei Qualifikation

Weiter schreibt der SPIEGEL, dass man anscheinend keine entsprechende Qualifikation benötigt, um in die Weiterbildungsbranche einzusteigen: die Gründerin und Geschäftsführerin der Bildungsakademie Düsseldorf, war vorher Arzthelferin und dann bei einem Elektronikhändler beschäftigt.
Quelle: Spiegel 29/12

Negative Meldungen über Jobcenter verschweigt
der WK gerne

Es ist die übliche Methode des Weser-Kurier Pressemeldungen von Behörden ungeprüft und ohne eigene Minimalrecherche zu veröffentlichen.
Daher konnte man im WK auch folgende Sachverhalt nicht lesen:
2012: 4 von 5 ALG II-Bescheiden sind falsch - zu Ungunsten der ALG II-Empfänger
Das ergaben Stichproben in Jobcentern Thüringen, wie Thüringen.
(Quelle RTL 16.7.12)
Aber das ist eben keine Pressemitteilung der Jobcenter

Einkommen: Wie der Weser-Kurier die Wahrheit durch Weglassen von Fakten verdreht

"Einkommen steigen stärker“ So titelt der WK am 19.7.12 und veröffentlicht , dass die tariflichen Einkommen in Deutschland 2012 deutlich stärker gestiegen sind, als im Vorjahr.
Ja die "Gewerkschafts-Arbeitnehmer" bekommen immer mehr, dafür sorgen schon deren Verbindungen in den Großkonzernen zur Poltik. Was der WK aber verschweigt, läßt die Wirklichkeit ganz anders aussehen: Die meisten Niedriglohnempfänger von ganz Europa hat Deutschland
Hbpublik 19.7.12.

Der Personalratsvorsitzende von Radio Bremen, die DKP, der Solidaritätsbasar und das Bremer Friedensforum

Bernd Graul, Personalratsvorsitzender von Radio Bremen, war einer der Mitunterzeichner des "Solidaritätsbasares 2008 für Vietnam - Chile - Kuba - Nicaragua - Südafrika in "guter" Gesellschaft mit vielen Angehörigen der Partei "die Linke", des "Bremer Friedensforums" und natürlich Prof. Klaus Hübotter. Die DKP war - wie sie selbst von sich in der "UZ-Zeitung" behauptet Mitinitiator dieser "Solidaritätsbasare".
Vielleicht eine Erklärung dafür, dass das "Bremer Friedensforum" nie eine kritische Berichterstattung bei Radio Bremen erfährt.
Bernd Graul, eigentlich Lehrer von Beruf, war seit 1985 bei Radio Bremen Zunächst als freier Mitarbeiter in Hörfunkredaktionen.1998 wurde er fest angestellt. Bis zu seiner Freistellung als Personalratsvorsitzender war Graul Redakteur in der Journalredaktion von Radio Bremen Zwei.
Cuba? War da nicht mal was? Ach ja: Vor dem Papstbesuch in Kuba 2012 hatte das Regime Dutzende Regime-Gegner festgenommen.
Der kubanische Dissident Wilmar Villar starb 2012 an den Folgen eines fast zweimonatigen Hungerstreiks. Er war nach einer Demonstration wegen “ungebührlichen Verhaltens und Widerstands gegen die Staatsgewalt” zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Denn politische Organisationen außerhalb der kommunistischen Partei sind in Kuba verboten.
Ob der Solidaritätsbasar diesen galt? Wohl kaum. Wer diese sogenannten Solidaritäts-Basare kennt, weiß, wem die Solidarität der Bremer "Friedensbewegten" gilt.

Dazu bitte lesen: "Weser.TV, die WASG, das Friedensforum und die Bremer Arbeit GmbH" und "RB, das Kubu, die Grünen, die Friedensbewegung und die Torfkaehne"
oder " Villa Ichon Fressen gegen Rassismus"
oder
"Bremer Friedensforum bekennt sich zu Bombenterror der Taliban"

Die Radio Bremen Moderatorin und die familiären Verbindungen zur Werbeagentur des SPICARIUMS

Frauke Wilhelm, Radio Bremen-Moderatorin, (ab 2014 Ehefrau des Ex-Ortsamtsleiters-Mitte, und Grünen-Politikers Robert Bücking (Ex-KBW-Mitglied. Kandidierte erfolglos für den KBW (Kommunistischen Bund Westdeutschland)). Ihr Bruder: Andreas Wilhelm, Inhaber der Werbeagentur „Studio37“ in Worpswede.
Frauke Wilhelm organisierte unter anderem das „Viertelfest“. Zuletzt zusammen mit dem B.U.N.D Bremen und der „Klimaschutzagentur energiekonsens“ (SWB) Die Werbung für das Viertelfest machte übrigens „Planet Mutlu“, die auch für Radio Bremen arbeiten.
Zu "Planet Mutlu" bitte lesen: "Die Hübotters, die Werbeagentur "Planet Mutlu" und das Verwaltungsgericht"

Auch machte Frau Wilhelm Projekte mit der "Kulturwerkstatt Westend" und dem Waller Brodelpott".
Die Kunden des Herrn Wilhelm der Werbeagentur "Studio 37" sind u. a. diverse staatliche oder staatsfinanzierte Unternehmen :
Deutsches Schifffahrtsmuseum bremerhaven, evb eisenbahnen und verkehrsbetriebe elbe-weser, kulturstiftung landkreis osterholz, der landkreis osterholz, regionale arbeitsgemeinschaft bremen/niedersachsen, Senator für Wirtschaft Bremen, Stadt osterholz-scharmbeck, St. Petri Dom bremen, Touristikagentur kulturland teufelsmoor, Worpsweder touristik und kulturmarketing gmbh, Worpsweder Museumsverbund und das Pleite-Projekt "SPICARIUM".
Bremen gehört die "Besitzgesellschaft Science Center" (BSC), der das "Universum" und das "Spicarium" gehört.

Juli 2015 Spicarium kurz vor Schließung

Zu Frau Wilhelm bitte auch lesen: RB, Zech, SPD und CDU vergeben Preis an RB-Moderatorenprojekt „Golden City“

Wie der Weser-Kurier Inhaber von dubiosen Zeitarbeitsfirmen ein Podium gibt

Ausgerechnet Bettina Schiller (Zeitarbeitsfirma Teamworker) durfte im Weser-Kurier in einem langen Leserbrief am 5.7.12 die Zeitarbeit positiv darstellen. Wer allerdings auf die Namen derer achtet, die der WK in Leserbriefen immer wieder zu Wort kommen läßt, wird sich über nichts mehr wundern.
Zu dem WK-Thema „Zuschuss nur noch für gute Arbeit“ schrieb sie unter anderem:
"...Es ist Herrn Günthner wohl entgangen, dass Zeitarbeitnehmer beim Zeitarbeitsunternehmen grundsätzlich fest angestellt sind. 64 Prozent unserer Mitarbeiter kommen aus der Arbeitslosigkeit...Gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne gehören in der Zeitarbeitsbranche aber bereits zu den Standards."

Leidet der WK und Frau Schiller unter Amnesie?

Ob der WK und Frau Schiller unter Amnesie leiden?
Faire Löhne?
Bei der AWO (auch bekannt als Posten-Versorgungsanstalt für Bremer SPD-Genossen) wurden die Zeitarbeitskräfte für gleiche Arbeit schlechter bezahlt! Nämlich nicht nach AWO-Tarif, sondern nach dem niedrigeren Zeitarbeitstarif des IGZ (Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen), zu dessen Bundesvorstand Bettina Schiller gehört. Facharbeiter in der Zeitarbeit bekommen teilweise nur den Mindestlohn von 8,50 Euro/std.

Doch die Darstellung der Frau Schiller hat seinen Grund: Sie ist nämlich Geschäftsführerin der Firma TEAMWORKER (diese war im Jobcenter Bremen mit zahlreichen Werbeplakaten vertreten. Auch bekam sie des öfteren kostenlose Publicity von Buten&Binnen)
Zu TEAMWORKER gehört die Zeitarbeitsfirma BPSM, an der die "AWO Bremen" Mehrheitsanteile hatte. Die AWO wiederum hat von BPSM ihr Personal rekrutiert.
Bei "BPSM" ist Burkhardt Schiller Geschäftsführer (der frühere Ehemann von Frau Schiller),
Die AWO Bremen hatte auch einen Minderheitsanteil an der Zeitarbeitsfirma „AT WORK“, in der Bettina Schiller ebenfalls Geschäftsführerin ist.

"Faire" Löhne in Zeitarbeit:
8,30,- für Fachkräfte

Fachkräfte wie ein Schlosser verdienen laut WK vom 4.11.11 als Leiharbeiter (z.bB.bei "Randstad") 8,30 Euro/ Std.

Zeitarbeiter oft nur wenige
Wochen im Einsatz

Zeitarbeiter sind fast immer nur wenige Wochen bei einem Entleihbetrieb im Einsatz. 56,2 Prozent der im ersten Halbjahr 2010 ausgeschiedenen Zeitarbeiter war höchstens drei Monate im Verleihbetrieb. 11,4 Prozent sogar weniger als eine Woche. Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Dieses beruft sich auf Daten der Bundesarbeitsagentur.
Quelle: WK 7.5.11

WK: weiter gezielte Desinformation bei 1-euro-Jobs

„Vorteile durch 1 Euro-Jobs“ so titelt der Weser-Kurier am 3.7.12. Doch liest man auf Seite 2 den unter der Rubrik "Kommentar" - ohne Name des Verfassers, obwohl es ein Kommentar ist - weiter, zeigt sich dass die Headline nicht stimmt.
Im Verlauf des Kommentars schreibt der wK dann "Ein-Euro-Jobs können die Chancen von Hartz-IV-Empfängern auf einen festen Job in Deutschland leicht erhöhen". Im Weiteren redet der WK von ein paar Prozentpunkten. Belegt dieses Aussage aber noch nicht mal durch Quellenangaben.
Darauf kommt es dem WK auch nicht an. Denn wer sich mit Medienpsychologie auskennt weiss: die Überschrift (Headline" hat die größte Wirkung auf Menschen. Was im Text darunter steht, bleibt weniger im Kopf des Lesers.
Doch die Bundesagentur für Arbeit selbst hält 1-Euro-Jobs für Blödsinn.
Dazu bitte lesen: "Wie der WK gezielte Desinformation betreibt"
oder: " Weser-Report: wie das Jobcenter die Presse bezahlt" bzw. "Journalistin schreibt für den WK und arbeitet bei VADIB"

Übrigens: mit denselben Methoden arbeitete der WK auch am 23.6.12. Da schreibt der WK in einer Headline: „Israel bombt wieder“. Erst im Text wird dann erwähnt, dass der gezielte Bombenangriff eine Antwort auf vorherige Angriffe von Palästinensern war.