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Die Falschmeldungen des WK-Journalisten Frank Schulte

Sonst bei "Buten&Binnen" Fernsehmoderator, schreibt Frank Schulte mal wieder für den Weser-Kurier. Wie üblich, schlecht Recherchiertes:
Unternehmen suchen händeringend nach älteren Arbeitnehmern ist der Tenor seines Artikels: "Viele Branchen suchen bereits händeringend nach Fachkräften, viele Betriebe können auf die Älteren immer weniger verzichten. Diese Entwicklung wird sich nach allem, was wir heute prognostizieren können, noch erheblich zuspitzen" . So schreibt er am 29.8.12 im WK.
Doch weder suchen viele Branchen nach Fachkräften, sondern nur wenige, noch suchen Unternehmen händeringend nach Älteren.
Sinn dieser Behauptung des Herrn Schulte: Nur dann nämlich, wenn die Älteren am Arbeitsmarkt tatsächlich noch gefragt sind, darf die Rente mit 67 von 2011 an Gesetz werden. Und deshalb sollen die Zahlen möglichst gut ausfallen.

Zahlen älterer Beschäftigter:
jeder nimmt sich die Statistik,
die er braucht

Die Zeitung "Wirtschaftswoche" erklärt am 17.11.10 zu dem Thema, dass die Zahlen zur Beschäftigungsquote der älteren Generation wenig Aussagekraft haben, denn es kursieren zu viele verschiedene Statistiken.
Beispiel: es wird behauptet, 2009 hätten rund 56 Prozent aller über 55-Jährigen einen Job gehabt., damit sei dieser Anteil rasant gestiegen. Die "Wirtschaftswoche" sagt dazu: "über die Beschäftigungsquote der älteren Generation kursieren so viele Vermutungen, wie das Renten-Gesetz Buchstaben hat." Allein die Bundesregierung und ihre Behörden hätten drei unterschiedliche Statistiken präsentiert – und dabei seien die Gegner der Rente mit 67 und ihre alternativen Berechnungen noch nicht mitgezählt.

Wer eine Stunde pro Woche arbeitet
ist erwerbstätig

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen benutzt die Zahlen des Statistischen Bundesamtes.. Bei denen gilt aber als erwerbstätig, wer mindestens eine Stunde pro Woche arbeitet. Ebenso zählen alle Senioren, die sich bereits in der Ruhephase ihrer Altersteilzeit befinden. Die tauchen zwar nicht mehr am Arbeitsplatz auf, zählen aber in der amtlichen Statistik als Erwerbstätige und erhöhen die Zahl der Beschäftigten mal eben um eine halbe Million.

Andere Statistik = 18% weniger ältere Erwerbslose

Strengere Maßstäbe in ihrer Statistik setzt die Bundesagentur für Arbeit. Die BA zählt nur versicherungspflichtig Beschäftigte. Minijobber erscheinen gar nicht erst in ihrem Zahlenwerk, die meisten Selbstständigen allerdings auch nicht.
So entstehen dann andere Zahlen: z. B. Jahresende 2009: Beschäftigungsquote der über 55-Jährigen bei 38,2 Prozent – also fast 18 Prozentpunkte unter dem Wert des Statistischen Bundesamtes.

Gewerkschaften und Sozialverbände haben wieder eine andere Statistik. In ihrem Auftrag hat das Internationale Institut für Empirische Sozialökonomie (Inifes) alle Minijobber, Niedriglöhner und Beamten aus den Regierungsstatistiken eliminiert. Und zählt auf diese Weise, dass nur 24,2 Prozent der über 60-Jährigen eine Beschäftigung hätten.
„Statistik ist immer eine Frage der Interpretation“, soll Inifes-Direktor Ernst Kistler gesagt habenhttp://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,811907,00.html:
.
Die Arbeitgeber behaupten dagegen , die Beschäftigung der 60- bis 64-Jährigen läge bei 68,3 Prozent.

Gewerkschaft: ältere Erwerbslose existieren nicht in der Statistik

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach warf der BDA vor, die Erwerbsquote der Älteren „künstlich zu schönen“.
Damit wollten die Arbeitgeber „nur davon ablenken, dass sie in Wirklichkeit nach wie vor Ältere nicht mehr einstellen wollen. Ein höheres Alter ist eines der Haupteinstellungshindernisse am Arbeitsmarkt“, sagte sie der dpa. „100.000 Ältere beziehen inzwischen Hartz IV und werden in der Statistik noch nicht einmal als Arbeitslose erfasst, weil man davon ausgeht, dass sie ohnehin nicht eingestellt werden.“

Übrigens, kein geringerer als Arbeitsagnetur-Chef Jürgen Weise sagte vor gar nicht langer Zeit, wer älter ist als 55, der hat keine Chancen, wieder einen Job zu kriegen.

Bernd Schulte ein Wiederholungstäter

Aber Herr Schulte fällt nicht zum ersten Mal durch unqualifizierte Berichterstattung auf. Auch als B&B-Moderator glänzte er durch Falschmeldungen über Z.B. Behördliche Regelungen. In diesem Fall die Bremer Hundeverordnungen. Richtigkstellungen seine rFalschmeldungen lehnt er dabei ab.
Wie auch in diesem Fall. Wir gaben ihm die Gelegenheit vorab Stellung zu nehmen. Aber er schwieg.

Die wirren Äußerungen einer
RB-Mitarbeiterin über ein Feuerwehrauto und griechische Kommunisten

Am 23.10.12 machte B&B Werbung für einen „Gutmenschen“ in eigeer Sache: Ein altes ausgemustertes Feuerwehrauto, das in Deutschland schon ein Kennzeichen für historische Fahrzeuge bekommen würde - wird der freiwilligen Feuerwehr auf einer griechischen Insel geschenkt. Urherberin laut B&B ist die RB-Mitarbeiterin Sigrid Schöne, die angeblich 2 Jahre suchte, um so einen ausgemusterten Feuerwehrwagen zu finden. Da hat Frau Schöne wohl keine Anhung gehabt, oder nicht die Wahrheit gesagt: denn solche alten Feuerwehrautos, werden laufend über die Firma VEBEG verkauft und sind ganz leicht zu finden.
Doch nun wird Frau Schönes Kommentar ganz wirr: anstatt über das Feuerwehrauto zu reden, erklärt sie - völlig zusammenhanglos - 1946 hätte die griechische Regierung 15000 Kommunisten auf eine andere Insel deportiert. Dort hätten diese dann über Marx- und Engels unterrichtet.
Vielleicht wahr für Frau Schöne der Zusammenhang ja der: Ein Feuerwehrauto ist Rot und die Kommunisten auch.

WK: Erneut Propaganda für Zeitarbeitsfirma

Am 27.10.12 im Artikel „Auf der Suche nach Facharbeitern“ macht der WK mal wieder kostenlos(?) Public Relation für die Zeitarbeitsfirma „TEAMWORKER“ von Bettina Schiller.
Damit es nicht so auffällt, wechseln die Journalsiten, die diesen Job erledigen. Diesmal ist es Peter Hanuschke der behauptet: „Auch in der Zeitarbeitsbranche fehlen Fachkräfte und deshalb wolle man verstärkt auf ältere Arbeitnehmer setzen.
Auch zitiert er eine Bertelsmann- Studie, die behauptet, dass Zeitarbeiter die Stammbelegschaften nicht verdrängen. Eingeräumt wird lediglich, dass der Verdienst von Zeitarbeitern bis zu fast 50 Prozent unter dem der Stammbeschäftigten liege.
Allein 6 Mal erwähnt Hanuschke den Namen Bettina Schiller von der Bremer Zeitarbeitsfirma TEAMWORKER.
Zu Bettina Schiller, der Beteiligung ihres Ex-Mannes und der AWO Bremen an einer ihrer Zeitarbeitsfirmen bitte lesen: "Wie der Weser-Kurier Inhaber von dubiosen Zeitarbeitsfrimen ein Podium gibt"
Zu gefälschten Beschäftigungszahlen älterer Erwerbsloser bitte weiter unten lesen: "Die Falschmeldungen des WK-Journalisten Frank Schulte"

Wie die Bremer Medien das Vorleben des "Banksters" Steinbrück verschweigen

In fast allen überregionalen Medien wurde im Oktober 2012 ausführlich über die Nebenverdienste von ca. einer halben Million Euro des neuen - vom Bremer SPD-Bürgermeister Böhrnsen und SPD-Chef Carsten Sieling ausdrücklich gelobten - Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück berichtet. Nicht so in den Medien des Bremer Hackmack / Meyer -Imperiums oder "Buten & Binnen". Nur in einem Nebensatz wurde am 5.10.12 im WK kurz die dunkle Vergangenheit des Peer Steinbrück erwähnt...nachdem wir bereits über das Schweigen der Bremer Medien schrieben.
Weiterlesen unter "Geschmacklosigkeit des Jahres": "Bremer SPD und Grüne begrüßen die Kanzlerkandidatur des"Banksters" Steinbrück"...

Weser-Kurier macht Publicity
für „Friedensforum“
mit Falschmeldung

Am 16.9.12 behauptet der Weser-Kurier unter "Meldungen in Kürze" in seinem Artikels „Islam-Broschüre überarbeitet" nach Kritik des "Bremer Friedensforums", hätte das niedersächsische Innenministerium die Broschüre „Islamismus: Entwicklungen – Gefahren – Gegenmaßnahmen“ überarbeitet. Das hätte das CDU-geführte Innenministerium dem Bremer Friedensforum mitgeteilt.
Auf unsere Anfrage an das niedersächsische Innenministerium, teilte dies dagegen mit, dass nicht aufgrund der Kritik des "Bremer Friedensforums", sondern aufgrund von Bitten niedersächsischer Verbände von Muslimen, diese Broschüre überarbeitet wurde.
Doch der WK hat ein ganz eigenes Interesse "Werbung" für das "Bremer Friedensforums" zu machen: schließlich ist deren ehemaliger Politikredakteur, Arn Strohmeyer, der 27 Jahre für den WK arbeitete, ein Mitarbeiter des „Bremer Friedenforums“.
Zum "Bremer Friedensforum" bitte auch lesen: "Friedensforum will 70 Jahre alte Kriegsverbrechen zum Thema machen - schweigt aber bei aktuellen russischen Verbrechen"

Grundwasservergiftung:
Wie Behörden und Medien
nach Verharmlosung die Flucht nach vorn antreten

3.8.12
Am 26.7.12 berichtet "Buten & Binnen" und am 3.8.12 der Weser-Kurier verharmlosend über die Grundwasserverunreinigungen in Bremen. Es wird lediglich von LHKW gesprochen. Doch die hohe Giftigkeit einiger der gefundenen Stoffe wird einfach nicht erwähnt.
LHKW ist für den unbedarften Bürger jedoch ein nichtssagender Begriff
B&B geht sogar soweit - unrecherchiert - die Umweltbehörde zu zitieren: "die Umweltbehörde erklärt: „Keine konkrete Gefahr. Die Warnung sei nur Gesundheitsvorsorge." An anderer Stelle spricht B&B von "Spuren einer giftigen Chemikalie" oder der WK allenfalls von: "manche sind sogar krebserregend".

Absurde Behördenstellungnahme: stark krebseregend, aber es gibt keine konkrete Gefahr

Sabine Luther vom Gesundheitsamt Bremen sagt in der B&B-Sendung: „Wir sprechen hier nicht von Gefahr, sondern Gesundheitsvorsorge. Das bedeutet es gibt keine konkrete Gefahr, dass der, der das Wasser benutzt hat auch tatsächlich krank wird. Aber da wir wissen, dass das problematische Stoffe sind, handeln wir vorsorgend und empfehlen vorsorgend das Grundwasser nicht zu benutzen

Stark krebseregendes Vinylchlorid in hoher Konzentration

Die Bremer Medien und Behörden benutzen meistens den verharmlosenden Begriff "Verunreinigung" oder LHKW.
Doch am 30.7.12 recherchieren wir von HBpublik selbst. Per Mail ans Gesundheitsamt fragen wir nach den Stoffen die gefunden wurden. Man teilte uns umgehend eine Liste mit:
Vinylchlorid, 1,1-Dichlorethen, Dichlormethan, 1,2-trans-Dichlorethen, 1,1-Dichlorethan, 1,2-cis-Dichlorethen, 1,1,1-Trichlorethan, Chloroform, 1,2-Dichlorethan, Trichlorethen, Tetrachlorethen, 1,1,2-Trichlorethan , Tetrachlormethan.
und schreibt uns:
"Die Konzentrationen wie die Palette der gefundenen Einzelstoffe können von Messstelle zu Messstelle variieren. In vielen Fällen der aktuellen Untersuchungen wurde Vinylchlorid in hohen Konzentrationen gemessen."

Aber Vinylchlorid ist stark krebserregend. Bereits in den siebziger Jahren Jahre wurde das klinische Bild der Vinylchlorid-Krankheit erkannt. Leber, Speiseröhre, und Milz sowie die Durchblutung der Hand, die Handknochen und die Haut sind hiervon betroffen. Vinylchlorid besitzt nur eine geringe Toxizität, aber ein sehr hohes Krebsrisiko.
Doch für die Gesundheitsbehörde gibt es keine konkrete Gefahr. Diese Begründung auf Atomkraft übertragen, würde die AKW-Befürworter jubeln lassen: Denn wer radioaktiv verstrahlt wird, muß auch nicht zwangsläufig an Krebs erkranken. Es kommt eben auf die Höhe der Dosis an.

Das Gesundheitsamt wurde erneut angeschrieben. Frage: Wenn in vielen Fällen Vinylchlorid in hohen Konzentrationen gemessen wurde, das ja als stark krebserregend gilt, wie sie dann in der B&B-Sendung vom 26.7.12 sagen könne:
„Wir sprechen hier nicht von Gefahr, sondern Gesundheitsvorsorge. Das bedeutet es gibt keine konkrete Gefahr, dass der, der das Wasser benutzt hat auch tatsächlich krank wird."
Danach erklärt Frau Luther vom Gesundheitsamt, dass man sich nur noch telefonisch äußern wolle.

Bremer Medien:
anstatt selbst zu recherchieren wieder mal Veröffentlichung von behördlichen Pressemitteilungen

Wie am 3.8.12 berichtete der Weser -Kurier auch schon am 29.3.12 / 18.5.12 / 23.6.12 / über dieses Thema. Doch auch da wird nur von "Verunreinigungen" gesprochen und allgemein von LHKW. Eigene Recherchen werden gar nicht angestellt - sondern anscheinend wie üblich einfach Pressemittelungen der Behörden veröffentlicht. Der stark krebserregende Stoff Vinylchlorid wird vom WK nicht einmal erwähnt.

Auch Umweltbericht verschweigt Gefährlichkeit der Grundwasserverseuchung

Übrigens: Auch im Umweltbericht 2011 (dieser wird alle 4 Jahre aktualisiert) ist kein Wort über die hochgradige Gefährlichkeit des Stoffes Vinylchlorid zu lesen. Geschweige denn wird dieser explizit genannt. Es ist nur verharmlosend von "Altlasten" die Rede.

Rönnebeck/Farge: Grundwasser mit Benzol belastet - Bürger nicht richtig informiert

Nicht etwa die grüne Bremer Umweltbehörde oder die Bremer Medien, sondern "PANORAMA 3" machte es zum Thema, dass in den Bremer Ortsteilen Farge und Rönnebeck das Grundwasser seit Jahren mit Benzol und anderen krebserregenden Stoffen belastet ist. Die Überschrift von Panorama3": Umweltskandal - Vertuschung in Bremen?"
D
ie Stadt Bremen und die Bundeswehr trage eine größere Verantwortung dafür, als bisher angenommen, so "PANORAMA3" weiter. Viele Leute in den betroffenen Gebieten wußten nichts davon. Der Weser-Kurier berichtete nur in einem kurzen Artikel am 1.11.12 darüber und gab lediglich die Anfrage eines Beiratsmitgliedes der Partei "die Linke" wieder.
Den "PANORAMA3"-Bericht hier lesen:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_3
/wasservergiftung101.html