Medien

Die überflüssige Gebührenzahlerkampagne von Radio Bremen

Radio Bremen machte eine Gebührenzahlerkampagne mit der "Gebührenzahler-Lounge"-Aktion:
Was der Sinn war, blieb dabei im Verborgenen.
"Jahrelang haben Sie vorbildlich Ihre Gebühren gezahlt – jetzt wollen wir uns dafür bedanken" hieß es auf der Website von RB.
Ja, jahrelang hat der GEZ-Gebührenzahler seine Gebühren bezahlt:
Z. B. damit Monika Lierhaus ein Jahresgehalt von 450.000 Euro bekam, weil sie nur dreimal wöchentlich die ARD-Fernsehlotterie moderierte. Oder dafür, daß der Gebührenzahler den überflüssigen und teueren Umzug von Radio Bremen an den attraktiven Platz an der Weser mitfinanzierte. So wie der GEZ-Gebührenzahler auch großformatige Anzeigen von Radio Bremen im Weser-Kurier für deren "Gebührenzahlerlounge" mitfinanzierte, womit RB seinem eng verbundenen (Monopol)-Medienpartner gleichzeitig finanziell unter die Arme griff. Gar nicht zu reden von den üppigen Gehältern der RB-Mitarbeiter.
Da macht es doch wieder richtig Spaß GEZ-Gebühren zu zahlen, oder? Genauso wie es Spaß macht, wenn man die Doppelfunktionen von RB-Mitarbeitern wie im Folgenden kennt:

RB-Rundfunkrat:
Wer ist gesellschaftlich relevant?

Laut Webseite des RB-Rundfunkrates heißt es:
Eine Vielzahl gesellschaftlich relevanter Organisationen und Gruppierungen des Landes Bremen entsendet Vertreterinnen und Vertreter in den Rundfunkrat.

Wer gesellschaftlich relevant ist wird dabei ebenso offen gelassen, wie die Frage, wer entscheidet, wer in den Rundfunkrat kommt.

Doch liest man die auf der RB-Website die Namen, wird einem vieles klar (und manches unklar). Auf jeden Fall scheint man bei RB der Meinung zu sein, daß Kirche, Parteien, Staatsbedienstete Gewerkschaften und Unternehmer die "gesellschaftlich relevanten" Gruppen sind.

Daß es offiziell eine Trennung von Kirche und Staat in Deutschland gibt und immer weniger in der Kirche sind stört RB dabei nicht. Daß die Minderheit der Arbeitnehmer in Gewerkschaften ist, die wiederum weitestgehend aus SPD-Genoosen besteht, auch nicht. Außerdem wird auf der RB-Website teilweise die Parteizugehörigkeit verschleiert.
Frühere oder heutige Mitglieder des RB-Rundfunkrates:
SPD: Eva-Maria Lemke-Schulte, Vorsitzende des Rundfunkrates:
Karin Jöns, MdEP (aufgefallen als EU-Abgeordente, die nichts dabeifand, als ihre Kollegen Sitzungsgelder kassierten, obwohl sie an diesen nicht teilnahmen)
Anita Matthiessen (Es wird auf RB-Webseite verschwiegen , dass sie SPD-Stadträtin ist)
Thomas von der Vring (ehemaliger Uni-Rektor und SPD-EU-Europapolitiker). War früher beim SDS (Sozialistischer Deutscher Studentbund)
FDP: Waltraud Wedemeyer

K
laus Schloesser Mitbegründer „taz“ später Buten&binnen. Danach Sprecher des Senats. Mit 53 Jahren in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
3 Jahre lang zahlt der Steuerzahler für Herrn Schlosser 75% des letzten Bruttogehalts weiter.
Nachdem es öffentlich wurde bekam er stattdessen Job als Sprecher der Bremer Hochschule für Künste.

CDU: Rita Mohr-Lüllmann, Wolfgang Schrörs
(früher Hartmut Perschau, CDU MdBB, Bürgermeister Bremen)
Grüne: Susan Mittrenga (Stellvertretende Vorsitzende des Rundfunkrates), früher Dieter Masur: Gesamtverband Natur und Umweltschutz Unterweser e.V. ( erwähnt wurde auf der Website nicht, dass er zu der Zeit stellvertretender Beiratssprecher Bündnis 90/Die Grünen)
Linke: Jörg Güthler Ex-Mitarbeiter des Militärischen Geheimdienstes der Bundeswehr (MAD), ehrenamtlicher Richter
Gewerkschaft / SPD: Anette Düring, DGB-Vorsitzende / SPD-Mitglied
Evangelische Kirche Matthias Dembski
Katholische Kirche Dr. Martina Höhns
Jüdische Gemeinde Elvira Noa
Handelskammer Bremen: Wiebke Hamm Recherchiert man: gehört ihr mit Oliver Wächter (Vater Wächter & Wächter) zusammen die Firma „Abraxas-Medien“. Deren Auftraggeber auch viele staatliche Kunden sind: Bürgerpark, Bremen Marketing, Design Zentrum, Rathaus, Schulen ans Netzt, SWB
Unternehmensverbände: Roswitha Preißing
Gewoba:
Prof. Hickel Uni Bremen. SPD-Unterstützer.
Weitere Staatsbedienstete bzw. indirekt von Staatsgeldern Abhängig Beschäftigte

Prof. Günther Day Hochschullehrer, Christoph Backes Lehrbeauftragter Hochschule Bremen, (Herr Backes für den die Bremer Medien schon im Vorfeld seiner SPD-Tätgkeit Propaganda machten, ist 2015 SPD-Deputierter für Wirtschaft, Arbeit u. Häfen), Ursula Warnke Deutsches Schiffahrttsmuseum Brhv., Dr. Beate Porombka Volkshochschule Brhv, Maren Bock „Belladonna“ Der Verein lebt u. a. von Spenden der Bremer Landesbank (Staatsbank), Hellena Harttung „Blaumeier“, Landessportbund: Peter Zenner, Ausschuss für Informations- und Kommunikationstechnologie und Medienangelegenheiten, Karin Kiese Bremer Jugendring: Konstanze von Oesen,

Bremer Rat für Integration: Halime Cengiz SPD
Arbeitnehmerkammer: Dr. Hans-L. Endl
Verbraucherzentrale: Irmgard Czarnecki
Medienausschauss: Karin Kiese
Frauenorganisation Bremen: Antje Schreiner
Landesseniorenvertretung: Joachim Schwolow
Deutsche .Journalisten-Union: Markus Zietlow

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Silke Hellwig: Vom Weser-Kurier zu Radio Bremen und wieder zum Weser-Kurier

So läuft das Medienkarusell in Bremen:

Silke Hellwig, Ex-B&B-Chefin und Andreas Neumann, B&B-Moderator, waren früher Redakteure beim Weser-Kurier.
Übrigens Silke Hellwig verschwand quasi "über Nacht" aus der B&B-Redaktion. Und während Journalisten sonst doch so gern über Neuigkeiten berichten, hielt sich Radio Bremen bedeckt in eigener Sache. Erst nach einem Dreivierteljahr berichtete der "Weser-Report" am 25.3.12, daß ihr wegen Ihres zweifelhaften Umgangs mit Mitarbeitern die B&B-Leitung entzogen wurde. Für einen Job als Chefredakteurin beim "Weser-Kurier" reichte es aber immer noch: seit 2011 ist sie wieder beim WK: als Chefredakteurin. Laut WK sind die Kompetenzen der Frau Hellwig für den Aufsichtsrat und Vorstand der Bremer Tageszeitungen AG für die zukünftige Ausrichtung des Konzerns unverzichtbar.
Dazu bitte lesen: "Ex-WK-Redakteurin B&B-Chefin Hellwig wollte Arbeitslose verklagen"
und
"Ausgerechnet WK-Chefredakteurin Hellwig
fordert moralisches Gericht bei korrupten Politikern"

RB-Moderator Luigi Lagrotta und der Ausländerkulturverein

Luigi Lagrotta, RB-/Funkhaus Europa-Moderator ist gleichzeitig Chef des Dachverbandes der Ausländerkulturvereine im Lande Bremen gewesen.

Ein Verein der schon Schlagzeilen wegen seiner zweifelhaften Existenzberechtigung hatte. Man findet diesen Verein übrigens weder im Internet noch im Telefonbuch. Ob er wohl gar nicht erreicht werden will?

RB-Unternehmerlobbyismus finanziert durch GEZ-Gebühren?

Die Unternehmergespräche am Kamin mit der „PROJEKTGRUPPE RADIO BREMEN“.

Brigitta Nickelsen, frühere B&B-Moderatorin, leitet zusammen mit dem Ex-Intendanten Gläsgen die „PROJEKTGRUPPE RADIO BREMEN“.
Sie wird auch als Leiterin des Standortprojekts in der Intendanz von Radio Bremen bezeichnet. was immer das sein mag, es wird bestimmt hoch vergütet.
Sie bekam auch schon einen Preis: den Preis der Interessengemeinschaft Bremer Medienmeile. „Bremer Medienmeile“ wozu natürlich - wen wunderts - der WK und der Arbeitgeber von Frau Nickels gehört: Radio Bremen. So vergibt RB praktisch Preise an sich selbst..
Zur "Projektgruppe" gehören die „Bremer Kamingespräche“.
Auf deren Webseite heißt es unter anderem:
"Sehr geehrte Unternehmer, gemeinsam mit Ihnen möchten wir Erfolg erleben und weitergeben. Von den Kriterien eines Top-Gesprächs bis hin zu erfolgreichen Konzepten, die im Markt bestehen!" Frei nach dem Motto: Von Unternehmer für Unternehmer!

Lobbyarbeit für Unternehmer auf Kosten der GEZ-zahlenden Bürger?
Interessant auch: Britta Nickels war zeitweise zwischen ihrer RB-Zeit bei der „Deutschen Welle“
Dort war der frühere Bremer SPD-Staatsrat Erik Bettermann Intendant.

Scherfs RB-Job

Das Maskottchen des Weser-Kuriers Henning Scherf bekam bei RB einen "Job" als Hörspielsprecher für das Projekt "Dicki dick Dickens" beim Radio Bremen Hörfunk.

RB-Intendant kommt aus strammer SPD-Familie

Intendant von RB: Jan Metzger, ehemaliger Redaktionsleiter des „heute-journals“
Sein Vater: Günther Metzger, ehemaliger SPD-Oberbürgermeister von Darmstadt.
Jan Metzgers Großvater Ludwig war SPD-Bundestagsabgeordneter.
Seine Schwägerin Dagmar Metzger, SPD-Abgeordnete.
Jan Metzger Jahresgehalt beim defizitären Radio Bremen: 242.000 Euro (Stand 2011) und damit weitaus mehr als die Chefin von "RBB"

RB-Referent als SPD-Politiker im Beirat Findorff

Jan-Thede Domeyer arbeitet 2015 als Referent des Intendanten bei Radio Bremen und ist gleichzeitig als SPD-Politiker im Beirat Findorff .

Verkehr
Vereine, Stiftungen
Gesundheitswesen
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RB-SPD -Intendanz
mit Tradition

1957–1968: SPD-Genosse Heinz Kerneck
Er war Redakteur des SPD-Pressedienstes in Hannover
1968–1973: EKD-Kumpel Hans Abich
Als führendes Mitglied der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD)
1973–1974: späterer SPD-Sprecher Klaus Bölling
Bölling wurde 1974 unter Bundeskanzler Helmut Schmidt Regierungssprecher und Leiter des Bundespresseamtes
1974 -1985 SPD und SDS-Genosse Gerhard Schröder
Er trat bereits 1946 in die SPD ein. Er war stellvertretender Bundesvorsitzender des Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS). Nach Jurastudium arbeitete Schröder im Niedersächsischen Kultusministerium. Er führte 1980 "Buten&Binnen" ein.
1985–1999: SPD-Genosse Karl-Heinz Klostermeier
Karl-Heinz Klostermeier war Mitglied der SPD
1999–2009: Heinz Glässgen Fernsehbeauftragter und Leiter der Fachstelle Medienarbeit der Katholischen Kirche
ab 2009 Jan Metzger, die Evangelische kirche und seine SPD-Familie
Seine Schwägerin Dagmar Metzger, SPD-Abgeordnete. Metzgers Großvater Ludwig Metzger und Vater Günther Metzger waren SPD-Abgeordente. Jan Metzger war Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes.

Recherche-Chef von Radio Bremen war Wahlkampfleiter der Grünen

Jochen Grabler, ehemaliger Wahlkampfleiter der Bremer Grünen in den 90er Jahren, 2016 Politik/Recherchechef bei Radio Bremen, war früher Wahlkampfleiter der Grünen.

Bei Radio Bremen und gleichzeitig Geschäftsführerin einer Firma, deren Kunde RB ist

Nicole Kahrs, eine der 2 Geschäftsführerinnen der 2008 gegründeten Werbeagentur „Projektallee“. Gleichzeitig bei „Radio Bremen Media GmbH“ in der Leitung „Strategie, u. Projektentwicklung“ tätig.
Auch die 2. Geschäftsführerin der „Projektallee“: Nadine Portillo arbeitete früher bei Radio Bemen.
Kunden der „Projektalle“: wiederum Radio Bremen. Aber auch diverse städtische Bremer Gesellschaften
Hier einige der Kunden: "bremen4you" (Gesellschafter von "Bremen4you" ist die Bremer Tageszeitungs AG (BTAG)=Weser-Kurier, Radio Bremen Media (Mitarbeiterin Frau Kahrs), Bremen.de und die Sparkasse Bremen.
"job4u" (Ausbildungsportal für Bremen, gefördert vom Europäischen Sozialfonds, AOK, BLG Sparkasse Bremen").
Für den Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen betreut "Projektallee" das GartenKultur-Musikfestival
Weitere Kunden:
AWO Bremerhaven, Bremer Design GmbH, Buten & Binnen, Der Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Der Senator für Finanzen, NordwestRadio, Projektbüro Bremen 2010, Radio Bremen 1 und 4, Radio Bremen Online, Radio Bremen TV, Radio Bremen Werbung GmbH, Weser-Kurier / Bremer Tageszeitungen AG, SOS Kinderdorf e.V., Wirtschaftsförderung Bremen (WFB), bremen online service
Zu RB-Mitarbeitern, die gleichzeitig Firmen haben, deren Kunde gleichzeitig Radio Bremen ist, bitte lesen: "Die merkwürdige Allianz der Initiative "Tuwas! Zeig Zivilcourage" Dort "RB-Moderator hat gleichzeitg Werbeagentur, die für RB arbeitet"

RB-Journalist schreibt Buch über SPD-Genossen Grass

Der Radio Bremen Journalist Kai Schlüter (Nordwestradio) veröffentlicht 2011 ein Buch über den SPD-Genossen Günter Grass: "Günter Grass auf Tour für Willy Brandt.". (Grass war 1969 mit Brandt gemeinsam auf Wahlkampfreise).
Dazu bitte lesen: "Grass-Stiftung, die SPD-Genossen Scherf , Hoffmann un der NDR"
und
"EON, die "Günter-Grass-Stiftung und die Jacobs Uni""
Und
"B&B: Lobeshymnen auf SPD-Genossen Grass, der bei der Waffen-SS war"