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Die Halbwahrheiten des
"Weser-Report"-Chefredakteurs über die Amazon-Ansiedlung

Der Chefredakteur des "Weser-Report" Axel Schuller bejubelte in einem Kommentar die geplante Ansiedlung des Online-Händlers Amazon als "echten Gewinn" für die "hoffnungslosen Fälle" unter den Erwerbslosen, womit er abfällig ALG II-Empfänger bezeichnet. Bezahlt würde schließlich ein guter Lohn von zehn Euro/Std..(2015 ist übrigen keine Rede mehr von einer Amazon-Ansiedlung).
Doch Herr Schuller arbeitet dabei mit Halbwahrheiten, indem er wichtige Informationen zu diesem Konzern unterschlägt :

Amazon bekam Tausende Arbeitslose kostenlos vom Jobcenter

Denn Amazon greift gern auf Arbeitslose zurück - allerdings nicht zu normalen Konditionen, geschweige denn zu Stundenlöhnen von 10 Euro/Std.
So mußten Erwerblose in anderen Städten mit Billigung des Jobcenters sechs Wochen bei Amazon "arbeiten", während sie ALG II bekamen - zum Preis von vier, staatlich alimentiert, denn die ersten zwei Wochen weurden als unbezahlte Trainingsmaßnahme deklariert. Amazon konnte in dieser Zeit entscheiden, ob sich der Bewerber für den Job "eignete".
Doch statt wirklich Leute einzustellen, holte er sich immer wieder neue "Trainingskräfte" des Jobcenters.
In Bad Hersfeld z. B. arbeiteten mehr als ein Drittel aller Beschäftigten befristet.
Teilweise griff Amazon dabei auf die gleichen Arbeitskräfte zurück, die eine Einarbeitung eigentlich gar nicht mehr brauchen, das „Praktikum“ aber trotzdem absolvieren mußten.
In einem anderen Ort (Werne) machten mehr als 1000 Arbeitslose ein unbezahltes Training, doch nur die Hälfte bekam danach wirklich eine befristete Anstellung.
Systematisch missbraucht Amazon so Transferleistungen der Jobcenter, um sich billige Arbeitskräfte zu sichern.
Laut Spiegel hat die Düsseldorfer Regionaldirektion der Arbeitsagentur berechnet, dass Amazon allein 2010 in Nordrhein- Westfalen knapp eine Million Euro an Lohnkosten gespart hat.
Arbeitnehmervertreter gaben an, dass von den mehr als 9000 befristeten Aushilfen bei Amazon etwa die Hälfte zum festen Stamm gehören und jedes Jahr wieder befristet eingestellt werden – freilich erst, nachdem die Praktikumsphase abgeschlossen ist.
Quelle: Spiegel 48/11

Leiharbeiter werden mit Bussen aus ganz europa herangekarrt und schlafen in Sammelunterkünften

Leiharbeiter für Amazon werden aus ganz Europa nach Deutschland geholt, schlafen dort in Sammelunterkünften und müssen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, innerhalb von 24 Stunden ihre Unterkünfte räumen und werden mit Bussen wieder nach Hause gekarrt. Bewacht werden sie dabei von, der rechten Szene nahestehenden Wachdiensten. Auch arbeiten sie nicht für 10 EuroStd wie der Chefredakteur Schuller behauptet.
Dazu bitte Video der ARD ansehen:
http://www.ardmediathek.de/das-erste/
reportage-dokumentation/ausgeliefert-
leiharbeiter-bei-amazon?documentId=13402260

Monopolunternehmen Bremer Tageszeitung AG am Wanken?

Center TV entläßt Ende 2012 25% der Mitarbeiter und "Bremer Anzeiger" stellt Mittwochsausgabe ein.

Im Dezember 2012 entließ der Bremer Privatfernsehsender "Center TV" dessen Programm eigentlich nur aus Propaganda für Bremen bestand, ca. 25% seiner Mitarbeiter.
21,6% von "Center TV" gehören der "Bremer Tageszeitung AG. Der Rest: Beluga Shipping, Sparkasse Bremen (deren Chefs auch im WK-Aufsichtsrat saßen) und EWETel. Die Sparkasse Bremen hat die Beteiligung beendet.
Geschäftsführer von Center TV war bis Jan 2011: Maik Wedemeier Sohn von Ex-SPD-Bgmster Wedemeier.

Bremer Anzeiger nützte Propaganda und Schleichwerbung nichts - Mittwochausgabe eingestellt

Der "Bremer Anzeiger" - ebenfalls "Bremer Tageszeitung AG" stellt mit Ablauf 2012 seine Mittwochsausgabe ein. Leider hat dem Bremer Anzeiger" seine fortwährende Propaganda für Bremen nichts genützt. Auch nicht seine immer wieder angewendeten Schleichwerbung-Methoden, wie man an einem hier dargestellten Beispiel für Findorffer Geschäftsleute ("Quartierspaziergang Findorff") sieht. In der Anzeige haben wir den Hinweis (Wort ANZEIGE), dass es sich nicht um einen redaktionellen Beitrag handelt, sondern um eine Anzeige, rot eingekreist, damit man überhaupt erahnen kann, wo der Hinweis "Anzeige" vom "Bremer Anzeiger" versteckt wurde. Dazu kippte der "Bremer anzeiger" das Wort "Anzeige" noch vertikal, damit es noch weniger auffiel Allerdings: kurz nach Veröffentlichung dieses artikels änderte der "Bremer Anzeiger" seine Schriftgröße..
Hier gehts zur Anzeige

Eigentlich hat sich die deutsche Presse im Pressekodex zur Trennung von Werbung und Redaktion verpflichtet. Der Deutsche Presserat hält sich aber für nicht zuständig, da es sich beim "Bremer Anzeiger" um ein Anzeigenblatt handeln würde.

Übrigens, mit den gleichen Mitteln arbeitet auch der "Weser-Report":

"Weser-Report" läßt sich von Geschäftsleuten für verdeckte Werbung bezahlen

Wie der "Weser-Report" sich von Findorffer Geschäftsleuten für verdeckte Werbung in Form von vorgetäuschten redaktionellen Beiträgen ("Findorff lebt") bezahlen läßt: sieht man in beigefügtem Beispiel.
Hier sieht man - rot eingekreist - in einer Schriftgröße, die man kaum lesen kann, einen "Artikel", der in Wirklichkeit reine Werbung ist.

Man muß dazu wissen, dass der Lokalreporter Martin Bollmann des "Weser-Report" regelmäßig die Meinung des Findorffer Beirates veröffentlicht, der in einigen Fällen identisch ist mit den Findorffer Geschäftsleuten - und von diesen und Parteien nahestehenden Gruppen. So wäscht eine Hand die andere.
Und der vom WR für diese Schleichwerbung gewählte Slogan "Findorff lebt" ist quasi übernommen von der Pseudo-Bürgerinitiative "Leben in Findorff", die im Wirklichkeit aus einigen wenigen Findorffern und Parteigenossen besteht. Über diese berichtet WR-Lokalreporter Martin Bollmann des öfteren.

Wie der "Weser-Report" in früheren Zeiten sogar Parteien "finanzierte", lesen Sie in unserem ARCHIV unter: SPD-Bürgermeister Lenz, Gewerkschaft, "Neue Heimat", die Sparkasse und die Müllverbrennungsanlage - Lenz, die Partei AFB, der Sparkassendirektor, die die SPD-Senatorehefrau und der "Weser-Report"

Dazu bitte auch lesen: "Leben in Findorff" in Wirklichkeit ein Ableger der Grünen" und
"Leben in Findorff" kümmert sich um Bäume - nachdem sie gefällt sind"

WK-Journalistin Gerdts-Schiffler wird Pressesprecherin des Innensenators

Anfang 2013 wird die WK-Journalistin Gerdts-Schiffler Pressesprecherin des Bremer SPD-Innensenators. Ein weiteres Beispiel wie eng die Bremer Medien mit dem Bremer Staat verknüpft sind.
Am 16.2.13 wurde dazu Frau Gerdts-Schiffler extra zu B&B eingeladen. Natürlich nicht ohne PR für ihre Tätigkeit als Krimiautorin zu machen (was andere RB-Sender schon diverse Male machten).
Manche sagen: Der Job der Pressesprecherin paßt gut. Da kann sie den Leuten dann weiter Märchen oder Romane erzählen.

Allgemein: Wie wird man Pressesprecher in Bremen? Man schreibe überwiegend Gefälligkeitsartikel für den Bremer Staat, nicht ohne ab und zu etwas Kritisches einzustreuen, um zu signalisieren: "Ich kann auch anders, wenn man meine Gefälligkeit nicht honoriert. Damit dann auch diese Kritik verstummt, wird der- oder diejenige dann in den Staatsdienst übernommen.
Dazu bitte auch lesen: ""Vom WK in die Politik"

Weser-Kurier verschweigt
SPD-Zugehörigkeit der obersten Datenschützerin

In einem Interview am 3.1.2013 der WK-Journalistin Rose Gerdts-Schiffler mit der Bremer Landesbeauftragten für Datenschutz Imke Sommer, verschweigt sie den parteipolitischen Hintergrund der Laufbahn Bremens oberster Datenschützerin: Dr. Imke Sommer arbeitete früher für die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig- Holstein. 1999 wechselte sie dann in die bremische Verwaltung.
Zu Frau Sommer bitte auch lesen: "WR-Reporter Hirsinger veröffentlicht Falschmeldungen der Datenschützerin Sommer und verschweigt deren SPD-Vergangenheit".
Zu Frau Sommer bitte lesen: "SPD-Parteigenossin und „Datenschützerin“ Sommer unterschreibt zusammen mit DKP und PDS -Genossen Aufrufe des "Bremer Friedenforums"

Frau Gerdts-Schiffler wird Anfang 2013 Pressesprecherin des Innensenators.
Zu Frau Gerdts-Schiffler bitte auch auf dieser Seite lesen: "Die Halb- und Unwahrheiten des Weser-Kuriers bei der Schöffenauswahl"

Weser-Kurier:
Energiegesetz kritisieren,
aber davon profitieren

Weser-Kurier vertuscht seinen eigenen Vorteil durchs EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz.
Am 2.1.2013 gibt es im WK auf fast ganzer Seite ein Interview mit SPD-Bürgermeister Böhrnsen über die "Energiewende" und höhere Strompreise für den Bürger durch Ausnahmeregelungen für industrieelle Großverbraucher.
Die WK-Journalistin Petra Sigge gibt sich kritisch und fragt Bürgermeister Böhrnsen : "Ein weiterer Grund für die steigenden Strompreise sind die Ausnahmen für industrielle Großverbraucher. Was denen erlassen wird, müssen die übrigen Verbraucher mitbezahlen. Finden Sie das fair?"
Was Frau Sigge verschweigt: auch der Weser-Kurier" als Teil des Konzerns "Bremer Tageszeitung AG" gehört zu denen, für die diese Ausnahmen gelten.

Höhere Strompreise wegen Bremer Tageszeitung AG

Viele Großunternehmen in Deutschland sind von der sogenannten EEG-Umlage (Erneuerbare Energien Gesetz) weitgehend befreit. Dadurch erhöhen sich u. a. bei Privatverbrauchern die Stromkosten
Mit bei den "Befreiten" z. B. die Bremer Tageszeitungen AG („Weser-Kurier“, Bremer Anzeiger usw.) . Übrigens auch der Hühnermäster "Wiesenhof ".
Die Grünen empören sich gegen diese Ausnahmen, aber "ihre" Projekte profitieren gleichzeitig davon: die Solarmodulproduzenten.
Quelle Spiegel 52/12
Übrigens Ex- Umweltminister Jürgen Trittin behauptete noch im Jahr 2011 der Atomausstieg würde - selbst nach Zahlen der FDP/CDU-Bundesregierung höchstens 1,50 Euro pro Haushalt im Monat mehr kosten.

Weser-Kurier verschweigt linke Parteizugehörigkeit des Leiters "Kampfsport für gewaltbereite Kinder"

Gewaltbereite Kinder lernen in Osterholz-Tenever Kampfsport - mit Unterstützung von Werder Bremen und der evangel. Kirche
Was der WK in seinem großen Artikel über dieses skurile Thema verschweigt:
Einer der Übungsleiter des Projektes „325 Training“ in dem durch gewalt bereits aufgefallene Kinder Thai-Boxen und „Grappling“ (Mischung verschiedener Kampfsportarten) lernen, war Daniel Magel. Dieser saß für die Partei "die Linke" im Beirat Osterholz-Tenever. (2015 bekomt Magel einen Preis der "Deutschen Kindergeld Stiftung". Treuhänder: die "Bremer Bürgerstiftung", eine Organisation in der der gesamte Bremer Politfilz vereinigt ist. Zum Linkspartei-Genossen Magel bitte auch lesen: "Flüchtlings-Einrichtung: Gründer war bei Stalins Geheimpolizei"
Quartiersmanager Osterholz-Tenever zur gleichen Zeit Jörn Hermening, früher stellvertretender Landessprecher Partei "die Linke". Er folgte auf Ex-DKP-Genosse Joachim Barloschky. Hier schließt sich auch der Kreis zu Werder Bremen: Herr Hermening

Zum Beirat Osterholz-Tenever bitte auch lesen: "CDU- und SPD: familienweise im Osterholzer Beirat".
Übrigens: 2012 wurde der 20jährige Johnny K. von einer Gruppe junger Männer am Berliner Alexanderplatz totgeschlagen. Die Täter hatten das Opfers durch Tritte so schwer am Kopf verletzt wurde, dass der 20-Jährige starb. Einer der Täter Onur U., 19 Jahre alt, ein früherer Amateurboxer. Weil Onur U. bereits früher wegen Gewaltdelikten zu Jugendstrafen verurteilt worden war, mußte er u. a.ein Anti-Aggressions-Training machen. Er sollte lernen, bei Wut auf Gewalttätigkeit zu verzichten.

Zu Vorgängen um das Thema Gewaltsport" für gewaltauffällige Jugendliche bitte auch im ARCHIV lesen: "Staatlich geförderter Gewaltsport für Straffällige"

Die Halb- und Unwahrheiten des Weser-Kurier bei der Schöffenauswahl

WK-Journalistin Gerdts-Schiffler verschweigt dubiose Schöffenauswahl

Am 14.12.12 veröffentlichte die Weser-Kurier-Journalistin Rose Gerdts-Schiffler einen großen Artikel „Richter ohne Robe“ zur Wahlprozedur der ehrenamtlichen Richter bzw. Schöffen.
Hbpublik bat Frau Gerdts-Schiffler um Antworten: z. B., warum sie schreibt: „Schöffe kann in Deutschland werden, wer mindestens 25 Jahre alt ist, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und nicht vorbestraft ist", obwohl z.B. in Bremen so auffällig viel Parteigenossen, Beamte, oder Personen, die mit den örtlichen Medien eng in Verbindung stehen oder bei diesen arbeiten, „rein zufällig“ ehrenamtliche Richter sind. Speziell aus der SPD, deren Parteimitglieder ebenfalls einen Großteil der Bremer Richter stellen.
Zwei Beispiele lieferte Frau Gerdts-Schiffler in ihrem Artikel selbst: die eine Schöffin ist Unternehmerin. Was Frau Gerdts-Schiffler verschweigt: Einer der größten Kunden der Schöffin ist die staatliche Bremer Landesbank. die andere Schöffin ist - wie so viel andere Schöffen - auch beim Staat: als Lehrerin.
Doch auf unsere Fragen antwortete Frau Gerdts-Schiffler nicht. Frau Gerdts-Schiffler wurde Anfang 2013 Pressesprecherin des Bremer SPD-Innensenators Mäurer.

Der Bericht über Schöffen
ein bestellter Artikel?

Übrigens war der Zeitpunkt des Artikels von Frau Gerdts-Schiffler sehr auffällig:
Kurz vor Veröffentlichung ihres Artikels stellte Hbpublik eine Anfrage an Herrn Lieber, Vorsitzender des „DVS Bundesverband ehrenamtlicher Richterinnen und Richter e.V.“
- genau zu diesem Thema. Erst antwortete Herr Lieber mit Gemeinplätzen (Standardtext der Webseite des Vereins - genauso also wie Frau Gerdts-Schiffler textete). Als wir ihn aufforderten konkret zu den Ungereimtheiten bei den Bremer Verhältnissen bezüglich Herkunft der Schöffen Stellung zu nehmen, antwortete er nicht mehr.

Dubioser Chef des Schöffenbundesverbandes war Anwalt von Sarrazin und Leiter des Verfassungsschutz

Die Art wie Frau Gerdts-Schiffler ihren Artikel schrieb, läßt nur einen Schluss zu: sie übernahm größtenteils den "Werbetext" des „DVS Bundesverband ehrenamtlicher Richterinnen und Richter e.V.“
Deren Chef ist ein medial nicht Unbekannter, aber das verschweigt Frau Gerdts-Schiffler:
Es ist der ehemalige Richter und Berliner Staatsrat Hasso Lieber. Auch war Herr Lieber der juristische Vertreter des ehemaligen Finanzsenators Thilo Sarrazin im Parteiausschlussverfahren und Leiter des Brandenburger Verfassungschutz.
(Zu Verbindungen bezüglich Sarrazin auch interessant: "Die Hübotters, die Werbeagentur "Planet Mutlu" und das Verwaltungsgericht")

Interessant bezüglich Herrn Lieber ist auch, was Berliner Morgenpost am 18.01.09 über ihn schreibt:
In Berlin brachte er seine Richterkollegen gegen sich auf, weil er einen von ihm verbeiteten "Leitfaden für Schöffen" dazu benutzte Werbung für seine eigenen Bücher zu machen. Darüber hinaus wies der Leitfaden eklatante Fehler auf. Darin war noch von „Sozialhilfe“ die Rede obwohl es die schon lange nicht mehr gab (sondern ALG II), oder dass eine Schöffenperiode vier Jahre dauere, obwohl sie bei Erscheinen des Leitfadens zum ersten Mal fünf statt vier Jahre betrug.
Nach Informationen der Berliner Morgenpost Online wollen sich Richter am Landgericht weigern, den neuen Schöffenleitfaden an die Schöffen auszuhändigen.
Heute ist Herr Lieber übrigens in einer Anwaltskanzlei tätig, die u.a. für den Ring Deutscher Makler arbeitet.

Gerdts-Schiffler: zufällige Schöffenauswahl kann Suchtkranke und Rechtsextreme zu Schöffen machen

Weiter schreibt Frau Gerdts-Schiffler: "
„Nur ungern füllen die Mitarbeiter der Statistischen Landesämter die Vorschlagslisten mit Namen aus dem Einwohnermelderegister auf. Denn der Zufall kann Suchtkranke, Rechtsextreme oder völlig Desinteressierte zu Laienrichtern befördern – keine gute Voraussetzung bei der Wahrheitsfindung“. so Gerdts-Schiffler.

Bordellbesitzer tötete Rivalen und wurde als Schöffe ausgewählt

Dazu folgende Information: In Wiesbaden wurde ein Bordellbesitzer, der einst einen Rivalen aus der Zuhälterszene mit vier Kopfschüssen tötete zum Schöffen gewählt. Nicht zufällig. In Bremen sind Beamte suchtkrank, überfallen Banken und wurden teilweise von ihren Kollegen jahrelang gedeckt und könnten so trotzdem Schöffen werden. Dazu bitte lesen: "Bremer Polizist des Raubdezernat überfällt Banken." und "Fall Kevin": beschuldigter BAgis-Teamleiter läßt sich einfach krankgeschrieben".

Schöffen in Bremen Parteigenossen und Radio Bremen oder Weser-Kuriermitarbeiter

Erstaunlich: Die Auswahl - wie in Bremen - von Radio Bremen oder Weser-Kurier-Mitarbeitern, Parteigenossen, Gewerkschaftern (hier ist Gewerkschaft häufig auch gleich SPD) und Unternehmern - verhindert also, dass Suchtkranke und Rechtsextreme (wobei Frau Gerdts-Schiffler Linksextreme ausklammert) als Schöffen tätig werden?
Uns liegen Informationen vor nach denen ein Bremer Soziologe, angestellt beim Bremer Staat, kontinuierlicher Konsument harter Drogen war und sich trotzdem als Laienrichter betätigte. Oder man erinnere sich an einen SPD-Politiker und gleichzeitig Gewerkschafter gegen den ein Disziplinarverfahren wegen Sexismus und Frauenfeindlichkeit lief und der als Laienrichter tätig war. Ein "ehrenamtlich" engagierter CDU-Politiker der den Bremer Bürgerpreis bekam, ist wegen des Besitzes der Kinderpornografie vorbestraft. Ein Bremer Polizist jahrelang alkoholabhängig im Dienst und dabei von seinen Kollegen gedeckt, macht "Karriere " als Bankräuber und eine Bremer Lehrerin (verbeamtet) jubelte, als Terroristen Flugzeuge ins World Trade Center lenkten.
Wer also meint, Beamte, Politiker, Gewerkschafter, RB-Mitarbeiter und Unternehmer wären automatisch keine Gefährdeten für Drogen oder hätten automatisch eine weisse Weste, der fördert eine solche "Herrenreitermentalität."
Übrigens in anderen Bundesländern wird die Partei "die Linke" vom Verfassungsschutz beobachtet. Hier in Bremen sitzen deren Mitglieder als Schöffen im Gericht.

Wer noch etwas mehr über die Verbindungen von Schöffen und ihre Verbindungen zu Wirtschaft , Politik und örtlichen Medien erfahren will:
Weiterlesen unter: JUSTIZ "Die ehrenamtlichen Richter Bremens - häufig Parteigenossen"

Oft wird diese spezielle Auswahl von Schöffen damit begründet, dass man Vertreter "gesellschaftlich relevanter Kräfte" als ehrenamtliche Richter sehen will: doch nehmen wir z.B. die Gewerkschaften (deren führende Köpfe so gut wie immer auch Parteigenossen sind). Sie vertreten von allen deutschen Arbeitnehmern gerade Mal um die 15Prozent der Arbeitnehmer. Also eine Minderheit.

Ehrenamtlich heißt nicht
ohne Bezahlung

Was übrigens den „ehrenamtlichen Charakter betrifft: Außer bei Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wird diese „ehrenamtliche“ Tätigkeit mit teilweise weit über 20 Euro die Stunde vergütet, wovon so mancher Lohnempfänger nur träumen kann. Aber auch das enthielt Frau Gerdts-Schiffler ihren Lesern vor.