Medien

WK-Journalist verschweigt KBW-Zugehörigkeit eines grünen Staatsrates

In einem kurzen "Nachruf" am 1.10.11 wegen der Pensionierung des grünen Staatsrates und Abgeordneten Dieter Mützelburg verschweigt der WK-Journalist Michael Brandt, dessen ehemalige KBW Zugehörigkeit.
Mützelburg, der früher an der Uni Bremen als "Lehrkraft für besondere Aufgaben" tätig war, entging seiner damaligen Kündigung wegen KBW-Mitgliedschaft, weil er Mitglied des Personalrats war. (Quelle: WR 3.6.07)
Brandt berichtet erstaunlicherweise, daß Mützelburg den "Jungdemokraten" (FDP) angehört habe.

Wie der Weser-Report Staats -Propaganda 1:1 übernimmt

Im Artikel In-Job-Abbau wird spürbar sein" vom 19.12.10 druckte der WR einfach fast 1:1 die Pressemitteilung der Senatorin für Arbeit und Soziales ab. (zu finden unter http://www.soziales.bremen.de/sixcms/detail.php?
gsid=bremen69.c.10837.de&font=0 ) Dezent wurde lediglich der komplett übernommene Propagandatext der Sozialsenatorin in Anführungsstriche gesetzt.

Wie der Weser-Kurier
durch Suggestivfragen Bürgerbeteiligung vorgaukelt

Am 11.12.10 war es mal wieder so weit:
Der WK läßt seine Leser "entscheiden", was sie lesen möchten.
Doch halt, so einfach geht das nicht. Der WK gibt natürlich 5 Themen vor, die den Leser interessieren dürfen. Aber nicht nur das:
Durch Suggestivfragen bestimmt er auch die Richtung der einzelnen Themen. So war z. B. zu lesen:
Stimmen Sie ab: Was möchten Sie auf Seite 3 lesen?
"Drastische Kürzungen führen dazu, dass in Bremen bis zu 2000 Ein-Euro-Jobs wegfallen. Dabei nehmen Ein-Euro-Jobber viele wichtige Aufgaben im sozialen Netz der Stadt wahr. Wo schmerzen die Kürzungen am meisten? Wie reagieren die Betroffenen?" Ein Bericht von Bernd Schneider.

Wie gewohnt ist hier anscheinend Journalist Bernd Schneider - der Spezialist für Soziale Fragen(?) - am Werk. Schon durch die Fragestellung wird, wie üblich in Bremer Medien, suggeriert, daß Ein-Euro-Jobs eine rechtlich einwandfreie Beschäftigung darstellen. Deshalb wird ihre Legalität selbst auch gar nicht in Frage gestellt, sondern es soll anscheinend nur über "schmerzende Kürzungen" für die Ausnutzer dieser Zwangsarbeitsform geredet werden.

bitte dazu lesen: "Haus und Grund“: Sprecher der Sozialsenatorin Bernd Schneider verbreitet Falschinformationen"

Chefredakteur des Weser-Report möchte Keine Kritik mehr auf Bremens Internetseite

"Bremen setzt auf das Positive". So titelt Chefredakteur Axel Schuller im WR (3.9.06) seine Titelstory zu der bevorstehenden Änderung der Internetseite „bremen.de“.
Es könne passieren, dass man dort Schlagzeilen liest, wie: “Stadtamt läßt Akten unbearbeitet liegen“. Dies müsse geändert werden, meinte Herr Schuller.

Zensur durch Bremer Monopolmedien

Wie uns erst jetzt bekannt wurde zensierte die Bremer-Nachrichten, zur Weser-Kurier-Mediengruppe (Hackmack-Konzern) gehörend, einen Leserbrief mit Kritik an Bremer Politikern. Das scheint wiederholt die übliche Vorgehensweise der Bremer Medien bei Kritik an Bremer "Staatsträgern" zu sein.
Im folgenden der Beitrag von
Dipl.-Ing. Thomas Toussaint:

Zum Artikel „Kevin-Prozess wird eingestellt“ vom 18. August 2010 schrieb ich folgenden Leserbrief an die Bremer Tageszeitungen AG mit Bitte um Veröffentlichung:
„Das Ende des Kevin-Prozesses setzt den Schlusspunkt unter den tragischen Tod eines kleinen Kindes. Der Allerletzte und Kleinste in einer Kette des Versagens wird zwar nicht bestraft, aber auch eine Zahlung von 5.000 Euro ist für einen Normalverdiener nicht unerheblich. Es ging um Verletzung der Fürsorgepflicht. Bürgermeister Börnsen sprach von einem ‚schrecklichen Versagen des Staates‘. Nun ist sicherlich der abgestrafte Amtsvormund nicht erster Repräsentant des versagenden Staates. Der Staat wird im Wesentlichen durch die führenden Politiker und im vorliegenden Fall den Senat sowie die damals zuständige Senatorin, Frau Karin Röpke, repräsentiert. Was ist mit deren Fürsorgepflicht für die Sozialbehörde und deren Mitarbeiter gewesen? Frau Röpke hat zwar ihr Amt niedergelegt und die politische Verantwortung bekannt. Zur realen Verantwortung gezogen wurde sie nicht. Ich vermute, dass sie ihr Amt mit vollem Anspruch auf Altersbezüge einer Senatorin verlassen hat. Ich vermute weiterhin, dass ihre Partei ihr einen guten Versorgungsposten verschafft hat. Auch hier zeigt sich wieder die alte Volksweisheit: ‚Die Kleinen hängt man, und die Großen lässt man laufen
.‘“

Bei Veröffentlichung am 27. August 2010 in den „Bremer Nachrichten“ wurden die letzten sechs Sätze fortgelassen.

Was der Artikelverfasser über die Zensur durch die "Bremer Nachrichten" in einem Webblog später schreibt :
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Dies ist der schöne Anspruch unseres Grundgesetzes (Artikel 5, Absatz 1).
Und wirklich, der Staat der Bundesrepublik Deutschland bedarf keiner eigenen Zensurbehörde. Die Vorauswahl und das Sortieren der für die Öffentlichkeit geeigneten Nachrichten übernehmen die großen Presse- und Medienkonzerne ganz im Sinne der vom Staatsapparat gewünschten Denkweise. Und die Presse ist sich auch nicht zu schade, die frei geäußerte Meinung durch Zensur zu verstümmeln, wenn sie denn nicht erwünscht ist.

Die politisch Hauptverantwortlichen in Bremen, Bürgermeister und ehemalige Sozialsenatorin, bleiben fein im Hintergrund. Und beim Verstecken dieser Verantwortlichen spielt die Bremer Tageszeitungen AG eine schändliche Rolle.
Ich kann mich nicht erinnern, dass in der Bremer Tagespresse jemals die Frage nach der Verantwortlichkeit der leitenden Politiker gestellt worden wäre, geschweige denn, dass gefordert worden wäre, sie zur praktischen Verantwortung zu ziehen. Offensichtlich besteht hier ein harmonisches Einvernehmen, deren Rolle mit dem Mäntelchen der Barmherzigkeit zu verdecken.
Ich habe mit meinem Leserbrief vom 18. August 2010 an die Bremer Tageszeitungen AG versucht, den Blick
auf die politisch Hauptverantwortlichen in Bremen zu lenken. Vor dem Hintergrund und der Motivation, die bürgerlichen Politiker in Schutz zu nehmen, wird die direkte Zensur dieses Leserbriefes durch die Redaktion erklärbar.
Schon meine Überschrift „...und die Großen lässt man laufen“ stört den heiligen Frieden. Dreist wird sinnentstellend unformuliert in „Und die Verantwortlichen?“
Und der entscheidende Absatz, in dem dargestellt wird, wie sich die verantwortliche Senatorin Röpke elegant aus der Affäre gezogen hat, fällt gänzlich der Schere des Zensors zum Opfer.
Eine Zensur findet (nicht) statt? So viel zum Widerspruch zwischen hehrem Anspruch des Grundgesetzes und der schnöden Wirklichkeit".

Dipl.-Ing. Thomas Toussaint

Dieser Beitrag konnte mit freundlicher Unterstützung der Montagsdemo veröffentlicht werden.

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B&B vertuscht weiterhin
bei 1-Euro-Jobs

2500 Bremer, so berichten B&B und natürlich der WK am 25./26.11.10 hätten gegen den Abbau Ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Als "Arbeitsplatz"-Beispiel wird z. B. der "Faden e. V." Bremerhaven angeführt. Finanziert wird dieser wie üblich durch die Bagis und die EU.
In Wirklichkeit sind es keine Arbeitsplätze sondern 1-Euro-Jobs (Injobs) für die die Träger bis zu 300 euro und mehr pro Erwerbslosem monatlich bekommen und so die Gehälter der Previligierten in diesen Organisationen finanzieren, die nicht für 1-Euro arbeiten, sondern ihre BAT-Gehälter kassieren.
Jedes Kind (nur nicht die Journalisten von B&B) könnte recherchieren , daß hier reguläre Arbeit von 1-Euro-Jobbern ausgeführt wird:
z. B. bei "Faden e.V." Auf deren Webseite liest man als Aufgaben deren 1-euro-jobber: "
Gestaltung von Printmedien. über Logo, Visitenkarte, Flyer bis zum Veranstaltungsplakat oder dem Entwurf von Zeitungsanzeigen - das breite Spektrum der Geschäftsaustattung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Unterstützung bei der Erstellung von Webseiten sowie die film- und fototechnische Begleitung von Veranstaltungen."
Eine Arbeit die normalerweise Werbeagenturen machen.
W
eiter ist da die Rede von: "Landschafts- und Wohnumfeldpflege. Pflege von Straßenbegleitgrün, die Aufbereitung und Pflege von Baumscheiben, die Intensivpflege von Grün- und Freizeitflächen sowie das zusätzliche Aufsammeln von Müll und Unrat auf Fußwegen und Plätzen im Rahmen von Stadtraumpflege im Kerngebiet des Stadtteils.
- Herstellung von Holzspielzeugen, die dann ganz normal verkauft werden.
- In einem kleinen Verkaufsbereich in unserer Werkstatt in der Schlachthofstr. Ecke Reuterhamm können unsere Produkte käuflich erworben werden
- Kunsthalle Bremerhaven: Arbeiten am Empfang,Ticketverkauf, Kontrolle der Räumlichkeiten. Hilfsarbeiten in der Umsetzung der Ausstellungen.
Arbeiten für die früher Leute in Landschaftsgärtnerbetrieben, bei der Straßenreinigung oder Kunsthallenmitarbeiter ganz normal ihr Geld verdienten.
B
ereich Senioren: organisatorische und hauswirtschaftlichen Bewirtschaftung; Hilfe bei Servicearbeiten und der Durchführung von Veranstaltungen.
Ebenfalls Tätigkeiten die normal bezahlt werden müßten.

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