Bremer Verbindungen

Der Martinsclub

Martinsclub weigert sich Bilanzen zu veröffentlichen

Der Bremer Martinsclub ist eine Stiftung, die aber gleichzeitig ein Verein ist, dessen Aufgaben erstaunlich vielfältig sind.
Laut eigener Aussage: „Bildung, Freizeit, Wohnen, Beratung und Qualifizierung". Außerdem stieg die Stiftung mit "Mc Pflege" in das lukrative Geschäft der Altenbetreuung ein.
"Wir sind über 450 hauptamtliche und beinahe ebenso viele freiberufliche Mitarbeiter/innen, über 400 Mitglieder und eine große Zahl ehrenamtlicher Helfer/innen sowie Spender/innen und Förderer" heißt es weiter.
Dabei werden laut der "Espabau Aktuell" (einer Zeitschrift des Vermieters des Martinsclub") aber nur ca. 100 Behinderte betreut. Im "Nahbei", einer der Begegnungsstätten des Martinsclub im Findorff sieht man, laut Aussagen von Anwohnern, nur wenig dieser Behinderten.

13 Millionen Euro jährlich
für den Martinsclub

Finanziert wird der Martinsclub, laut "Espabau aktuell" " von der Öffentlichen Hand und mit Spendengeldern. Der Etat umfasse rund 13 Millionen Euro pro Jahr.
Bei einem solch großen Etat, der von Steuergeldern mitfinanziert wird, sollte man annehmen, daß der Bürger ein Recht hätte, zu erfahren, wie ungefähr die Gelder beim "Martinsclub" verwendet werden. Das scheint der Martinsclub aber nicht so zu sehen.

Die Sponsoren des Martinsclub:
Firmen, die selbst staatlich subventioniert werden, oder in denen Politiker sitzen

Und dann gibt es da noch die Sponsoren vom Martinsclub: der staatlich hochsubventionierte "Martinshof", die Sparkasse (in deren Aufsichtsrat Bremer Politiker saßen/sitzen) und die GEWOBA (in deren Aufsichtsrat ebenfalls Bremer Politiker saßen/sitzen). Bei der GEWOBA kam es in Zusammenhang mit einer anderen Gartenbaufirma GREWE (tätig für den Bremer Staat und den Nahbei/Martinsclub-Vermieter Espabau und in als sogenannter Mietervertrer dort eingesetzt) zu staatsanwaltlichen Ermittlungen wegen Korruption. (Die Bremer Staatsanwaltschaft weigerte sich, über den Ausgang der Ermittlungen Auskunft zu geben).
Zur Sparkasse bitte lesen:
"Traute Gemeinsamkeit in der Bürgerstiftung-Bremen: BAG-Chefin, WK, Sparkasse, CDU, SPD, BLG Radio Bremen, Uni und die Evang. Kirche" und "Familie Lenz: SPD, KPD, Gewerkschaft, Sparkasse, "Neue Heimat". In der "Werkstatt Bremen", die zum "Martinshof" gehört, sitzt eine SPD-Genossin. Dazu bitte lesen: "Bremer Frauenausschuß e.V.: Vereinsmitglieder vom Verfassungsschutz beobachtet"

Geschäftsführer weigert sich Bilanzen offenzulegen

Mehrfach wurde der Geschäftsführer des "Martinsclub", Herr Bretschneider, angeschrieben, aber er weigerte sich zu antworten. Seine Bilanzen will der Martinsclub nicht öffentlich machen.

Martinsclub bekommt 2012 und 2016 Preis von Stiftung in der Martinsclub-Chef Vorstand ist

Herr Bretschneider sitzt 2014 im Vorstand der ""Bremer Bürgerstiftung" (BBS). 2012 verlieh die Bürgerstiftung den Hilde-Adolf-Preis an ein "Martinsclub"- Projekt "Inklusive Stadt Bremen".

Offiziell gilt der Martinsclub als Verein ist aber gleichzeitig an GmbHs beteiligt ("Finnetz GmbH) - Trotz 13 Millionen Euro der öffentlichen Hand jährlich, soll also der Bürger kein Recht haben zu sehen wie das Geld dort verwendet wird. - Doch es geht auch anders. Beispiel "die Schwelle" oder die "Björn Steiger Stiftung". Bei denen wird wenigstens ansatzweise, die Verwendung der Gelder im Web veröffentlicht.

"Verein Kulturpflanzen" bekommt Preis - Mitarbeiterin beim Martinsclub - Spenden von Grüner Wargalla

2016 bekommt der Verein „Kulturpflanzen" einen Preis von der "Bremer Bürgerstiftung" und Spenden von der grünen Bürgerschaftsabgeordneten Kai Wargalla für die Begrünung des Lucie-Flechtmann-Platzes in der Neustadt mit provisorischen Gestellen in den Grünpflanzen eingesetzt wurden.
Führend bei den "Kulturpflanzen": Uta Bohls, die zu diesem Zeitpunkt beim Martinsclub als Sonderpädagogin arbeitet - und Victoria Klemm, Physikerin, Projektleiterin im Bereich Landwirtschaft und Nahrungsherstellung" Am 27.9.16 gab es im Weser-Kurier dafür eine halbe Seite Propaganda. Von einem "Ökosystem" ist die Rede, das vom Verein und "engagierten Anwohnern" geplant worden sei. Ein Symbol für die "Abkehr von der konsumorientierten Gesellschaft hin zu einer Lebensweise, die auch nachfolgenden Generationen eine möglichst intakte Welt hinterlässt. Eine "Alternativen zum Raubbau an den Ressourcen". War noch was? Ein Symbol für Weltfrieden vielleicht?
Der "begrünte" Platz solle Lust auf den Platz machen und Gelegenheit zum Austausch für die Senioren aus dem Heim nebenan, Familien, Kindergruppen, Flüchtlinge, Jugendliche, Arbeiter und Angestellte der angrenzenden Neustädter Großbetriebe sein.
Das Projekt wäre durch das Engagement einiger Nachbarn, dem angrenzenden Seniorenwohnheim und der benachbarten Kindertagesstätte entstanden. Unterstützt vom Beirat Neustadt, der Bremer Bürgerstiftung, der Gemeinschaftsaktion „Spielräume schaffen“ (diese hängt wiederum zusammen mit der grünen Sozialsenatorin, dem "SpielLandschaftStadt e. V.", wo ein SPD-Genosse im Vorstand sitzt. Dazu bitte lesen: "SpielLandschaftStadt e. V." und der SPD-Vorstand") und dem "Deutschen Kinderhilfswerk") und dem "Autonomen-Architektur-Atelier", deren Archtiekten beide in der "Zwischenzeitzentrale" - wiederum finanziert vom Bremer Staat - arbeiten.
Interessant war dazu ein WK-Leserbrief am 6.10.16 . Da schrieb ein Leser, daß es wohl das Letzte sei, daß ein Garten-Preis für "Gerümpel" vergeben würde. Und daß er noch nie Bewohner aus dem Altenheim oder spielende Kinder auf dem Platz gesehen habe.

Die Kinder und Senioren sind noch nicht da, aber die Obdachlosen

Ob sie nun kommen? Jedenfalls die alte Klientel ist auch die Neue: die Obdachlosen, die mit dem Grün nicht viel anfangen können, aber die neue überdachte Bühne und ein Gewächshaus als trockenen Schlafplatz nutzen. Macht nichts, im Gegenteil, schließlich sind die Obdachlosen ja auch ein Symbol für die Abwendung von der "konsumorientierten Gesellschaft, oder?

Und wer gab das Geld dafür?

Der Beirat Neustadt und - natürlich - der Preisverleiher: die Bremer Bürgerstiftung wo ja der Chef von Frau Bohls sitzt.

Grüne tagten im Martinsclub

Im Februar 2018 fand die Landesmitgliederversammlung der Grünen im Martinsclub in der Neustadt statt.

Martinsclub bekommt große Zahl von 1-Euro-Jobbern

Der Martinsclub" profitiert aber nicht nur direkt von Geldern der öffentlichen Hand. Er bekommt auch vom Bremer Jobcenter seit Jahren großzügig 1-euro-Jobber (In-Jobber) zur Verfügung gestellt - teilweise im zweistelligen Bereich. Diese sind nicht nur kostenlose Mitarbeiter, nein, die Beschäftigungsträger (hier der "Martinsclub" machen auch noch Kasse mit diesen. Im Schnitt bekommt der Träger um die 300 Euro für einen 1-Euro-Jobber monatlich.

2012 wird im "Nahbei" des Martinsclub in Findorff das von Medien irreführend "Helfernetzwerk" genannte kommerzielle "Finnetz", eine GmbH, zusammen mit dem Martinsclub gegründet. Zum "Finnetz" gehören u.a. die Wohnungsbaugesellschaft ESPABAU (selbst Vermieter des "Nahbei", Blumenhändler, Bäckerei, Raumausstatter, Rechtsanwalt und ein Fernsehgeschäft. Obwohl "Finnetz" selbst die kommerzielle Ausrichtung der Organisation zugibt, schreibt es auf seiner Webseite: "Das Finnetz ist ein Helfernetzwerk in Findorff. Wir sorgen dafür, dass Sie in Ihrem Quartier und in Ihrer Wohnung bleiben können – auch wenn es ohne Unterstützung nicht mehr so gut geht. Wir kümmern uns darum, dass Sie die benötigten Leistungen unkompliziert und schnell in Anspruch nehmen können.
Anfragen ans "Finnetz", ob sie denn für die Räume im "Nahbei" Miete zahlen, wurden verweigert.

Martinsclub verschweigt kommerzielle Ausrichtung des "Finnetz"

Auf der Webseite des Martinsclub wird verschwiegen, dass es sich beim "Finnetz" um eine kommerzielle Organisation, GmbH, von Geschäftsleuten handelt.

Die „Info“veranstaltungen
des "Nahbei": Werbung für einen Treppenlifthersteller

Doch die kommerziellen Aktivitäten des "Nahbei" enden nicht dabei dem "Finnetz" Räume zur Verfügung stellen. Am 17.10.13 gibt es eine „Info“veranstaltung im Nahbei: eine Treppenliftfirma darf dort über seine Treppenlifter "informieren". 2015 zieht das "Finnetz" in die für teures Geld renovierte Admiralstraße, (währenbd rundherum Straßen völlig marode gelassen werden).

Grüne Initiativen treffen
sich im "Nahbei"

Im 15.3.11 veranstaltet dort die „Gestra Initiative“ eine Sitzung. Es ist allerdings keine Initiative, sondern in Wirklichkeit nichts anderes als ein Zusammenschluss von „Leben in Findorff“ und „bauen und leben eG“. Erstaunlich: die Genossen haben 2011 schon fertige Bebauungspläne für das GESTRA-Grundstück, obwohl der Bürger erst kurz vorher von Umzugsplänen der GESTRA erfuhr. 2017 ist GESTRA übrigens immer noch nicht umgezogen.
Zu "Leben in Findorff" bitte lesen: "Leben in Findorff in Wirklichkeit ein Ableger der Grünen"

Böhrnsen, Hübotter und
der Martinsclub

SPD-Bürgermeister Böhrnsen und Ex-DKP-Funktionär und Immobilienunternehmer Prof. Dr. Klaus Hübotter nahmen im April 2011 unter anderem an einem "sozialpolitischen Gipfeltreffen" im Martinsclub teil. 2014 besucht Böhrnsen Findorff. Doch nicht etwa die Findorffer Bürger, sondern die ESPABAU und die Vereinigung "Findorffer Geschäftsleute", zu der wiederum der "Martinsclub" gehört.
Zu "Findorffer Geschäfsleuten" bitte lesen: ""Filz zwischen Wirtschaft und Politik im Findorff immer enger"
Zu Herrn Hübotter bitte lesen: "Klaus Hübotter: früher DKP, heute Bauunternehmer mit Staatsaufträgen"

Der Martinsclub, das Friedensforum, die DKP, Herr Hübotter und "die Linke"

Im März 2011 beteiligt sich der "Martinsclub" an Plakataktionen und einer Demo gegen Rechts. Interessant ist, mit wem der "Martinsclub" dabei bereit ist, zusammen zu arbeiten:
- "Bremer Friedensforum "
Zum Friedensforum bitte lesen: ""Bremer Friedensforum" bekennt sich zu Bombenterror der Taliban"
; - "Partei Die Linke" (in deren Reihen jede Menge ehemalige DKP-Leute sind)
- DKP
- Dr. Hübotter Wohnungsbaugesellschaft
(zu Dr. Hübotter bitte lesen: "Klaus Hübotter: früher DKP, heute Bauunternehmer mit Staatsaufträgen" und andere Beiträge auf der seite
und "Klaus Hübotter, DKP. Friedensform, Villa Ichon"

DKP-Chef arbeitete jahrelang
beim Martinsclub

Gerd-Rolf Rosenberger, zweiter Vorsitzender der DKP Bremen-Nord und Mitglied der Initiative „Nordbremer Bürger gegen den Krieg“ arbeitete jahrelang beim Martinsclub. Zu Rosenberger bitte lesen: "Weser-Kurier hilft DKP-Chef" und zu seiner Zusammenarbeit mit der Chefin der "Landeszentrale für politische Bildung", Barbara Johr, bitte lesen: "Projektleiterin der "Landeszentrale für Politische Bildung“ arbeitet mit Vorsitzendem der DKP zusammen"

"Toleranter" Martinsclub: Silvesterfeier der KPD

Die "Toleranz" des Martinsclub kennt keine Grenzen: Silvester 2010/2011 überließ er seine Räume im "Nahbei" den Genossen der KPD.
Auch die KPD-Genossen waren tolerant: sonst kämpfen sie bei jeder Demo gegen 1-Euro-Jobs, doch bei einem der großen Ausnutzer dieser In-Jobber, dem "Martinsclub" zu feiern, damit hatten die KPD-Genossen gar kein Problem.
Wem "KPD" nichts sagt: Markenzeichender der KPD, der Kommunistischen Partei Deutschlands, sind dogmatischer Stalinismus, sowie Verherrlichung von Nord-Korea.

"Nahbei"-Geschäftsführer wusste angeblich von nichts

Der Geschäftsführer des "Nahbei" in Findorff, Simon Brukner behauptete hinterher auf Nachfrage, er hätte nicht gewußt, dass es sich um KPD-Genossen handelte, die dort Silvester feierten. Er würde keine verfassungsfeindlichen Parteien in seinen Räumen dulden. Die KPD dürfe nicht noch einmal dort feiern.
Doch ist diese Aussage glaubwürdig? Denn der "Martinsclub" hat keine Probleme sich mit den DDR-Verherrlichern der DKP einzulassen:

Ex-DKP-Funktionärin versorgt Martinsclub via BAG
mit 1-Euro-Jobbern

"Die Linke": Veranstaltungen im Martinsclub

Im Martinsclub, machte ihren „landespolitischen Ratschlag“ "Die Linke". Mit dabei u.a. Markus Saxinger (BIN) und Ex-DKP-Funktionär und frühverrenteter Sozialamtsmitarbeiter Joachim Barloschky . 2017 gab es weitere Veranstaltungen der Stasi-Partei "Die Linke" in den Räumen des Martinsclub. Zu Herrn Saxinger bitte lesen: "BIN, SPD, "Friedenforum" und wie Flüchtlinge als billige Arbeitskräfte mibraucht werden ".

Für Martinsclub-Funktionär gelten Verkehrsregeln nicht

Ein Martinsclub-Funktionär vom "Nahbei" angeprochen auf permanente Verkehrsverstöße von ihm und seinen Mitarbeitern (Parken in absolutem Halteverbot, Überqueren durchgezogener Linien, Verstoß gegen Abbiegeverbot erklärte wortwörtlich: "Das machen doch alle und wir zahlen doch die Strafen, wenn was ist"

Nahbei": Vorgarten pflastern, aber zum Mitmachen in Kleingarten aufrufen

Kurze Zeit, nachdem das "Nahbei" in die Thielenstraße zog, wurde der Vorgarten des Gebäudes vom Vermieter Espabau dichtgepflastert, damit das "Nahbei" dort Veranstaltungen wie Grillfeste und anderes durchführen konnte. Nicht viel später aber präsentierte sich das "Nahbei" als sehr "naturorientiert," nur nicht in der Thielenstraße. Es mietete in Findorff einen Kleingarten an und rief zum Mitmachen auf.

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