Bremer Verbindungen
Das Zuckerwerk und die dubiose Bunkervergabe

Der Verein" "Zuckerwerk" bezeichnet sich als gemeinnütziges „Netzwerk aus Künstlerinnen, Musikerinnen und "Kulturschaffenden" aus Bremen. (Irgendwelche konkreteren Informationen findet man absolut nicht auf deren Webseite). Die Mitglieder sollen laut Medien und Grünen-Politikerin Kai Wargalla alle ehrenamtlich arbeiten. Sie sagen selbst aber, dass sie kommerziell arbeiten.
Von 2007 bis 2012 hatte das "Zuckerwerk" allerdings von sich Reden gemacht mit Disco- und Musik Veranstaltungen in der Friederich-Rauers-Straße in der Bahnhofsvorstadt, bei den über Jahre die Bässe nachts bis zum Bürgerpark wummerten, oder einer Open-Air-Veranstaltung in Grolland,bei der es bezüglich der lauten Musik 50 Anwohnerbeschwerden gab. Manche sagen, die "Kultur" sei eher ein Feigenblatt fürs Zuckerwerk. So wie auch beim "Bremer Schlachthof", der sich ebenfalls gerne als Kulturzentrum sieht, aber - siehe Speise- und Getränkepreise - ganz normale Gastronomie betreibt und Konzerte - bis auf wenige Ausnahmen - gegen Bezahlung veranstaltet. Doch immer wenn man die richtigen politischen Beziehungen hat, werden aus kommerziellen Betreibern ehrenamtliche Kulturschaffende.

2016 interessierte sich das "Zuckerwerk" für einen großen Bunker an der Hans-Böckler-Straße in der Überseestadt, der der Stadt Bremen gehört. SPD und Grüne unterstützten massiv die Pläne des " Zuckerwerk". Die Bürgerschaftsabgeordneten Robert Bücking (Grüne) und Jürgen Pohlmann (SPD) stehen ausdrücklich hinter dem Vorhaben. Und auch hier, um das kulturelle Feigenblatt zu halten, hattman sich schnell etwas "Kulturelles" einfallen lassen: eine Dauerausstellung, die an den Feuersturm vom August 1944 im Bremer Westen erinnern soll.

Bekam "Zuckerwerk" Bunker als „Kulturzentrum“unter der Hand?

Das "Zuckerwerk" will im Bunker angeblich dort ein "Kulturzentrum mit Club" einrichten. Grüne und SPD sorgten auch dafür, wovon Leute ohne Beziehungen zur Politik nur träumen können: die Grüne und SPD-Fraktionen fordern den Senat auf, den Bebauungsplan so zu verändern, dass eine kulturelle und gastronomische Nutzung des Bunkers möglich sei. Doch wird hier der Bunker unter der Hand verkauft? Praktisch fürs "Zuckerwerk": der Bunker gehört der Stadt und wird von der WFB verwaltet.
Doch auch die Straßenverkehrsgenossenschaft (SVG), hatte Interesse an dem Bunker. Seit über fünf Jahren hatte sie immer wieder gegenüber der WFB Interesse bekundet, den Bunker zu kaufen“. Nun, so Olaf Mittelmann von der SVG im WK vom 11.1.17 sei es verwunderlich, wenn der Bunker jetzt unter der Hand verkauft werden sollte.

Beugt Baubehörde das Recht füs „Zuckerwerk“?

Ein "Kulturzentrum", wie auch eine Diskothek muß Parkplätze nachweisen, doch für die soll es laut Konkurrent SVG gar keinen Raum vor Ort geben.Quelle: WK 8.4.17

"Zuckerwerk-Betreiber wollen anonym bleiben

Was man in 2 großen Artikeln im "Weser-Kurier" zu lesen bekam ist besonders merkwürdig: Die betreiber des "Zuckerwerks" wollen anonym bleiben. Sowohl am WK 26.3.17, als auch am WK 8.4.17 erklären die Betreiber laut WK : "Ihre Namen möchten sie nicht in der Zeitung lesen – man wolle nicht, dass sich die öffentliche Wahrnehmung auf einzelne Personen fokussiere, weil viele Leute am Netzwerk beteiligt seien" bzw.: "betont der DJ und Kulturorganisator, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will."

Die Verbindungen zu „Schlachthof“ und „Botanica“ und "Rote Hilfe"
- ehrenamtlich, oder doch kommerziell?

Auch die Vereinsmitglieder wolllen in den Medien nicht genannt werden. Im Vereinsregister stehen beim "Zuckerwerk": Rosa Hummel, Kriz Sahm und Timo Koopmann fürs Zuckerwerk. (Quelle WK 16.2.17 und WK 26.3.17)
Rosa Hummel, Dipl. Kunsttherapeutin, Rosa Hummel macht Theaterprojekte und Kunstprojekte sowohl im "Schlachthof", als auch in der "Botankia"
(Zum "Schlachthof" bitte lesen: "Kulturzentrum Schlachthof" verfilzt mit Behörden und Radio Bremen und Ex-DKP-Funktionär Hübotter")

Kriz Sabrina Sahm: „Wir machen natürlich keine unkommerzielle Kultur hier. Wir müssen Geld verdienen, aber einen Teil des Umsatzes spenden wir an linke Initiativen wie die "Rote Hilfe". (Quelle: TAZ vom 3.8.2007). (Die Rote Hilfe Bremen macht Veranstaltungen zusammen mit der „Marxistischen Abendschule“. Dazu bitte lesen: "Marxistische Abendschule"


Ex-DKP-Genosse Pohlmann sehr aktiv für das "Zuckerwerk"

Jürgen Pohlmann, baupolitischer Sprecher der SPD, Ex-DKP-Genosse wollte unverzüglich bau- und vergaberechtlichen Regelungen auf den Weg bringen und auch das Gespräch mit den Anliegern des Bunkers suchen, um Vorbehalte gegen die Umnutzung des Bunkers auszuräumen.“ Pohlmann im WK „Ich bin mir sicher: Letztlich wird das Zucker mit seinem kulturellen Angebot ein echter Gewinn für die Überseestadt.“
Zu Herrn Pohlmann bitte lesen: "SPD-Abgeordneter Pohlmann: früher bei den Schlägertrupps der DKP - heute familienweise in der SPD"

Bankkredit über halbe Million Euro fürs "Zuckerwerk"

Zeitgleich gab es laut Medien eine Zusage über einen Bankkredit von der von der GLS-Bank in Höhe einer halben Million Euro, und mehr als 1000 Unterstützer hätten 60.000 Euro gespendet. Auch berichtet der "Weser-Kurier" von Geldern von mehreren "Stiftungen" ans "Zuckerwerk". Doch die werden erstaunlicherweise nicht genannt.
(Quelle WK 16.2.17 und WK 26.3.17)

Kai Wargalla, Sprecherin für Jugend- und Subkultur der Grünen-Fraktion: seit Jahren bemühe sich das Team des Zuckerwerks „unermüdlich und komplett ehrenamtlich“, einen neuen Standort zu finden. Es gäbe einen breiten Rückhalt für das Projekt, sowohl in der Gesellschaft, als auch fraktionsübergreifend in Beirat und Bürgerschaft“. Die Umnutzung des Bunkers „wäre ein Riesengewinn für Bremen.“
(Quelle WK 5.4.17)

Die dubiose Finanzierung des Bunkers

- Zuckerwerk „gewann“ 100.000 Euro Steuergelder beim Verwalter des Bunkers

Man erinnere sich: der Bunker geört der Stadt und wird und wird von der WFB verwaltet und - man staune - praktischerweise gewinnt das "Zuckerwerk" bei einem "Kreativwettbewerb" der WFB 100.000 Euro. Zur gleichen Zeit als dem "Zuckerwerk noch große Summen zum Kauf des Bunkers fehlen. Denn Kauf und Umbau des Bunkers wurden mit 700.000 Euro veranschlagt.

Weitere Steuermittel fürs „Zuckerwerk“

Weitere 55.000 Euro kommt praktischerweise von der grünen Baubehörde des Senators Lohse aus Mittel des "projektorientierten Handlungsprogramm für die Entwicklung des Bremer Westens".

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