Archiv Polizei

Flughafen: Panzerwagen auf dem Vorfeld, aber Terroristen können ungehindert zu den Flugzeugen

Es war die 2. Hälfte des Jahres 1990. Der Irak hatte Kuwait besetzt. Die Amerikaner starteten "Desert Strom". Extreme Sicherheitsmaßnahmen wegen Terrorismusgefahr auf dem Bremer Flughafen. In Erwägung gezogen wurde sogar, daß Angestellte des Bodenpersonals beim angelieferten Essen Stichproben (Verkostung) bezüglich einer möglichen Vergiftung machen sollten (leider kein Witz: einer unserer Mitarbeiter arbeitete dort zu dem Zeitpunkt). Auf dem Vorfeld patroullierten Panzerwagen der Polizei. Im Gebäude mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten. Doch durch die Cargo-Halle des Flughafens konnte man völlig unkontrolliert auf das Vorfeld und damit zu den Flugzeugen gelangen. Der Bremer Polizei fiel diese eklatante Sicherheitslücke nicht auf. Ein unglaubliches planerisches Fehlverhalten der Bremer Polizei, das sich eigentlich nicht widerholen durfte. Doch 25 Jahre später....
Dazu bitte lesen: "Dilettantischer Einsatz beim "Islamischen Kulturzentrum"

Das Bremen/Gladbeck-Drama. Niemand übernimmt Verantwortung

Die "Gladbecker Geiselaffäre": Kein Bremer Polizist wird zur Rechenschaft gezogen als an der Raststätte Grundbergsee ein italienischer Junge durch katastrophale Einsatzorganisation der Bremer Polizei von den Geiselnehmer erschossen wird. Der damalige SPD-Innensenator Bernd Meyer* tritt zwar zurück, bekommt statt dessen aber einen lukrativen Posten im Verband der Wohnungsbaugesellschaften (der vermutlich als halbstaatlich bezeichnet werden kann). siehe auch Artikel: Anteilnahme zum 50. Geburtstag.
Dazu bitte lesen: "
http://de.wikipedia.org/wiki/
Geiselnahme_von_Gladbeck

Absatz "17.August"

Dazu bitte lesen: "25 Jahre nach Bremen/Gladbeck-Geiseldrama: WK vertuscht komplett"
Und: "Geiselnahme mit Mord: Polizei 3 Stunden untätig - Staatsanwalt stellt Ermittlungen ein"

Durchsuchung bei
RB, WK, WR und TAZ

Am 20.August 1996 durchsuchten Bremer Polizisten in konzertierter Aktion auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Redaktionsräume der Zeitungen Weser Kurier, Bremer Nachrichten und taz, des Anzeigenblatts Weser-Report und von Radio Bremen. Ziel der aufwendigen Durchsuchungsaktion war lediglich, festzustellen, welcher Behördenangestellte einen noch vertraulichen Prüfungsbericht über finanzielle Unregelmäßigkeiten im Bildungsressort des Senats an die Öffentlichkeit lanciert hatte.
Nach kritischen Reaktionen auf die Aktion leuchtete schließlich sogar dem Bremer Senat ein, daß die Aktion den gesetzlichen Informantenschutz verletzt hatte - und er distanzierte sich vorsichtig davon.

Sprengmeister versteckte Bomben selbst

Der Bremer Polizist Harry Warrelmann, bester Kumpel von Bremer Politikern und gefeierter Medienstar als er noch als unverdächtig galt, hat in den Neunziger Jahren die Bomben, die er mit seinem Räumkommando entschärfte, vorher selbst versteckt.
Warrelmann war an einer privaten Sprengmittelräumfirma beteiligt, die gut von Bremer Staatsaufträgen lebte.
Um wohl den Gewinn zu maximieren, versteckte er mit seinen Leuten auf den zu durchsuchenden Geländen selbst alte Blindgänger, um sie dann medienwirksam zu „entschärfen“.
Nachdem der Skandal herauskam, wollte keiner mehr von seinen alten Fruenden ihn näher gekannt haben.
Warrelmann wurde entlassen. Wo er heute ist weiß keiner. Vielleicht hat er ja eine neue Räumfirma gegründet.

LangjährigerChef des Polizeimusikkorps Nazi-Verbrecher?

Max Milde seit Beginn der Bremer Polizei Leiter des Musikorps und einst prominenter Bremer Polizeibeamter, wurde von einem italienischen Militärgericht 2006 in Abwesenheit zu lebenslanger Haft und 780.000 Euro Zahlung an die Opfer verurteilt. Das Urteil wurde vom römischen Appellationsgericht bestätigt und eine berufung von Milde und der Bundesrepublik Deutschland zurückgewiesen.
Eine letzte Revision ist möglich. Diese wird diese will das Auswärtige Amt wahrnehmen. Aber nur, laut eigener Aussage, weil auch Schadensersatzforderungen auf Deutschland zukommen.
Er war Kommandant der Feldgendarmerie der Fallschirm-Panzer-Division „Hermann Göring“ und soll am 29.6.44 an einem Massaker an 207 Frauen, Kinder und Männern teilgenommen haben.
Er selbst bestreitet eine Teilnahme an den Morden.
Entgegen der vom WK behaupteten Entlastung Mildes durch eine italienische Zeugin, fand diese nicht statt.
WK 2.12.07 u. TAZ 3.1.07

Polizisten als Raubkopierer

Gegen 2 Bremer Polizisten, die in der Abteilung für Internetkriminalität beschäftigt sind, wird auf Grund von Aussagen eines Kollegen ermittelt, weil sie Raubkopien von Filmen herstellten.
WK 31.5.08

Polizei lehnt Annahme
von Notruf ab

Weder die Beamten von 110 noch 112 scheinen sich zuständig zu fühlen, als ein auswärtiger Freimarktsbesucher dort anrief und um Hilfe für eine volltrunkenen nicht mehr ansprechbare Person bat. Er solle sich einen der Sanitäter auf dem Freimarkt suchen kam zur Antwort. Danach wurde von den Leitstellen bei beiden Nummer das Gespräch sofort unterbrochen. Hinterher kam heraus, dass das tatsächlich der Fall war, aber ddie Meldung trotzdem an die Einsatzstelle weitergeleitet wurde. Man hielt es aber nicht für nötig, den Bürger darüber zu informieren.
WK 14.11.08
Man redete sich wie üblich mit Arbeitsüberlastung heraus. Mittlerweile eineStandardausrede von Beamten in Bremen.

Bremer Polizist wegen Unterschlagung verurteilt

Ein auf dem Gröpelinger Revier tätiger Kommissar griff in 15 Fällen in die Revierkasse und unterschlug rund 3000 Euro um seine Spielsucht zu finanzieren.
(WK 20.1.06)

Der Bremer Hauptkommissar, der Kinderschutzbund
und die Erpressung

Ausgerechnet ein Mann, der eigentlich für Recht und Ordnung zu sorgen hat, soll eine Frau erpresst und ihr gedroht haben. Der 59-jährige Hauptkommissar schilderte den Sachverhalt gestern jedoch ganz anders.

Der Bremer Hauptkommissar soll für seine Nebentätigkeit als ehrenamtliches Vorstandsmitglied vom Verein Janus e. V. plötzlich eine monatliche Zahlung von 1.400 Euro gefordert haben soll.
Der in die Schlagzeilen geratene Verein, der sich um sexuell missbrauchte Kinder kümmern sollte, kassierte damals 5.000 Euro monatlich von einem Callcenter, in dem auch die Ehefrau des Angeklagten arbeitete.
Im Gegenzug sollen über das Center in ganz Deutschland tausende von Merchandising-Artikeln mit Janus-Logo und Janus-Notrufnummer zu überhöhten Preisen verkauft worden sein.
Die Staatsanwaltschaft unterstellte dem Angeklagten nun, seine Position als Kom­missar ausgenutzt und der damaligen Chefin des Callcenters gedroht zu haben, sie wirtschaftlich zu ruinieren, wenn sie ihm nicht monatlich 1.400 Euro zahlen würde.

Die vermummte anonyme Bremer Polizei

Während in anderen Bundeslandern Polizisten bei Einsätzen wie Demos ordnungsgemäß Nummern zur Identifizierung auf Helmen oder Rücken tragen, hält das die Bremer Polizei nicht für nötig.
So zu sehen bei einer Demo gegen Hartz IV am 3.1.05 und einer Demo gegen den Brechmitteltod eines Kleinstdealers durch Ertränken im Polizeigewahrsam.
Bei beiden Demos waren die Gesichter der Polizisten nicht nur unnötig durch Sturmhauben vermummt, sondern sie trugen keinerlei Identifizierungsnummern.

Der vor Ort bezüglich einer Identifizierungsmöglichkeit angesprochene Einsatzleiter erklärte allen Ernstes man könnne ja nach dem Namen fragen!
Darüber hinaus trugen bei der Hartz IV-Demo Polizisten sowohl schwarze als auch graue Overalls zum Teil mit auf den Ärmeln aufgenähten Fantasiesymbolen (Stoffaufnäher) in Form von Teufeln.

Der Rennradfahrersenator und seine Erfüllungsgehilfen

Ob es ein Zufall ist?:
Seitdem SPD-Innensenator Mäurer, ein passionierter Rennradfahrer, der Dienstherr der Polizei ist, versuchen Polizeibeamte des Reviers Bürgerpark z. B. die Findorffallee - eine beliebte Strecke für Rennradfahrer - kurzerhand zu „Feld, Wald und Flur“ zu erklären, um so einen Leinenzwang für Hunde durchzusetzen.
Doch da es sich hier wohl mehr eine zweifelhafte Begründung handelt, ist man mit Ausweichbegründungen Wie ein Zauberer ein Kaninchen aus dem Zylinder zieht, zieht die Brmer Polizei weitere Argumente hervor: Z.B., der Bürgerparkverein hätte beschlossen, dass der Bürgerpark jetzt bis zum Torfkanal geht.
Später dann wird sogar eine 1m breite Fussgängerbrücke an dieser Straße für den Radverkehr freigegeben, damit Radfahrer nicht mehr absteigen müssen. Das obwohl für jede die Gefährdung von Fussgängern in diesem extrem engen Bereich offensichtlich ist.
Dazu bitte lesen: ""Systematische Demontage von Fußgängerschildern"

Polizei wird nur aktiv gegen mehr Steuern

Nach Einbruch in sein Auto ruft ein Bremer die Polizei an, zwecks Schadenaufnahme an den Tatort zu kommen.
Man antwortet ihm er solle zur Wache kommen. Er begibt sich zur Bahnhofswache der Bundespolizei, wo man sich den Schaden ansieht, aber wegen der Dunkelheit keine Fotos machen kann, da man keinen „Blitz“ habe.
So begibt er sich in der Nähe seines Wohnorts in Bremen-Nord zur Wache.
Dort erklärt man ihm, dass man sich schon lange nicht mehr mit Autoaufbrüchen beschäftige und keine Spurensicherung mehr vornehme. Der Beamte erklärt wortwörtlich: „Wenn sie alle mehr Steuern zahlen, dann können wir auch wieder mehr Personal bekommen und uns um solche Dinge kümmern“
(WK 8/06)

Polizeifeier endet mit Vergewaltigungsvorwürfen

Polizeischüler beiderlei Geschlechts feiern in Dienstgebäuden rauschende Feste, die mit Vergewaltigungsvorwürfen untereinander enden.

Pornobilder in Polizeicomputern

Bei etlichen Bremer Polizisten werden in Polizeicomputern Pornobilder gefunden, die sie sich gegenseitig während der Dienstzeit mailten. (Das Ganze wiederholt sich übrigens auch bundesweit noch mal) Es gibt 25 eingeleitete Strafverfahren und 81 Disziplinarverfahren.
Im WK vom 28.02.05 wird dann von der Polizei die Affäre heruntergespielt. Es sei in den meisten Fällen nur um zotiges und anzügliches gegangen. Im übrigen behaupten ausgerechnet Polizisten, das es sich um private Mails gehandelt habe und diese deshalb nicht als Beweismittel hätten verwendet werden dürfen!!!

Von der Umsetzung der Disziplinar- und der Strafverfahren wurde nie mehr berichtet.

Polizei nimmt Fußballfans
in Vorbeugehaft

Die Bremer Polizei hat ca. 200 angereiste Frankfurter Fußballfans im Ostertor in Vorbeugehaft genommen, ohne dass sie überhaupt Straftaten begangen hatten.
Begründet wurde das damit, dass es sich angeblich um bekannte gewaltbereite Hooligans gehandelt hätte, die in einer Kartei bereits registrieerrt seien.
Doch selbst der „Werder Fanclub“ erklärte, dass das so nicht stimme. Die Frankfurter Fans hätten sich vor der Polizeiaktion nicht auffällig verhalten.
In einem Leserbrief eines Frankfurter Fans im WK erzählte dieser, dass selbst Fans die sich nur in der Nähe solcher Ausseinandersetzungen befänden, in einer solchen Kartei eingeordnet werden und dann somit wie hier in Bremen einfach festgenommen werden könnten.
Die Grünen fanden die Polizeiaktion gut und überhaupt nicht überzogen. B&B/WK 12/08

Cohn-Bendit: Polizeipräsident und Innensenator sind Sadisten

Der grüne Europa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit bezeichnet den Bremer Polizeipräsidenten und Innensenator im Zusammenhang mit der Vorbeugehaft der Fussballfans als Sadisten, die in ihren Ämtern nicht mehr zu halten sind.
B&B 8.12.08
Dies wurde als übliche 3-Sekunden- Meldung in B&B erwähnt.

Sex im Bahnpolizeiknast

Bahnpolizist wirft sich vor Zug, weil er ihm vorgeworfen wird mit festgenommener Prostituierten in Zelle Geschlechtsverkehr geahbt zu haben.

Kleiner Dealer wird von Polizei ertränkt - europäischer Gerichtshof verurteilt Brechmitteleinsatz

ein Schwarzer Kleinstdealer - gefunden wurde bei ihm 3,5 g Kokain - wird im Polizeigewahrsam durch Brechmittelvergabe umgebracht. (Tod durch Ertrinken)
Ein Arzt der ärztlichen Beweissicherung ruft den Notarzt zu einer Brechmittelvergabe hinzu; Ein Gerät zeigt kritische Werte bei den Vitalfunktionen des Patienten, der unter dem Verdacht steht, Drogenpäckchen goschluckt zu haben. Der Notarzt liefert den Patienten schließlich mit der Diagnose „wahrscheinlich Hirntod“ in eine Klinik ein, wo er Tage später stirbt.
Der Notarzt erstattet Strafanzeige gegen die ärztliche Beweissicherung. Innensenator Thomas Röwekamp (CDU) spricht zunächst von einem verhältnismäßigen und gerechtfertigten Eingriff der Polizei. Der Afrikaner habe ein hervorgewürgtes Drogenpäckchen zerbissen, das er vor der Polizei verbergen wollte und sei wegen einer Überdosis Kokain ins Koma gefallen. Er sei aber auf dem Wege der Besserung.
Tags darauf wird das Protokoll des Notarz­tes öffentlich, mit dem er seine Strafanzeige gegen die ärztliche Beweissicherung be­gründet hat. Dem Patienten, so der Notarzt, sei während der Brechmittelbehandlung per Magensonde so viel Wasser eingeflößt worden, dass er unter den Händen des Arztes quasi ertrank. Diese Diagnose ist inzwischen gutachterlich bestätigt.
Von Herrn Scherf als Justizsenator - einem führenden Mitglied der evangelischen Kirche übrigens - hört man zu der Angelegenheit kein Wort. Der Innensentor Röwekamp kommt ungeschoren davon. Die beteiligten Polizisten sowieso. Danach wird verabschiedet, daß kein Brechmittel mehr eingesetzt wird. Dafür musste erst ein Mensch sterben!
Kein Polizist wird jemals verurteilt. Am „Waterboarding“ beteiligte Polizisten sagten zum mitwirkenden Polizeiarzt: „Schwarze stellen sich gerne mal tot!“

In Hamburg war diese Methode nach einem Todesfall schon lange verboten. Ebenfalls hatte der Europäische Gerichtshof dies schon seit Längerem untersagt.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Praxis des Brechmitteleinsatzes als Folter verurteilt. Das geschah besonders im Hinblick auf den o. a. Todesfall in Bremen. (Juli 06)
Diese Bestätigung des unfassbaren Vorgehens von Polizei und Justiz in Bremen war „Buten & Binnen,“ gerade mal 2 Minuten Sendebeitrag wert.
I
n einem WK-Artikel v. WK 11/06 wird über die auch laut europäischem Gerichtshof illegale Brechmittelvergabe mit Gewaltanwendung in Hamburg berichtet und dass der dortige Senat und Staatsanwaltschaft sich bislang weigern, Ermittlungsverfahren gegen die Täter und die politisch Verantwortlichen zu prüfen. Hamburger Rechtsanwälte haben jetzt die Generalbundesanwaltschaft eingeschaltet.

Was der WK in diesem Artikel unterschlägt ist, dass Hamburg die Brechmittelvergabe schon vor längerem verbot. Bremen diese aber weiterbetrieb.

Polizeiaktivitäten gegen „schwarze“ Dealer -
genau zum Zeitpunkt des Totschlags an Conde

Innnensenator Mäurer und seine Polizei kommen plötzlich, nachdem Jahrzehnte Kleinstdealer im Ostertor aktiv sind, auf die Idee in dieser Angelegenheit gegen Schwarzafrikaner vorzugehen - genau zum Zeitpunkt des Prozesses wegen des Ertränkens des angeblichen Kleinstdealers Condé durch Bremer Polizisten und dem Polizeiarzt.
Angeblich, so Mäurer, hätte sich eine Gruppe von Anwohnern im Ostertor über die Zustände dort beschwert. 7/2008
Diese Gruppe wurde jedoch nie näher spezifiziert und ist selbst, wie sonst üblich, nicht mal in irgendwelchen Zeitungen zitiert worden.
D
ie Schwarzafrikaner genau zu diesem Zeitpunkt als Kokaindealer hervorzuheben und dabei von zunehmenden Gewaltdelikten zu sprechen, von denen man komischerweise im Ostertor fast nie etwas mitbekommt, läßt den Schluss zu, dass man hier Stimmung für den Prozess machen wollte.

Folter an Afrikaner bleibt für Polizei ohne Konsequenzen

Fast anderthalb Jahre nach dem Tod des Afrikaners Laye Alama C. im Poli­zelgewahrsam hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen abgeschlossen.
Aufatmen kann nun der Notarzt, der in der Nacht zum 27 Dezember 2004 zur Brechmittelvergabe im Polizeipräsidium in der Vahr hinzugerufen wurde. Das Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sei mangels Tatverdacht eingestellt. Das be­stätigte der Notarzt auf Nachfrage.
Der Afrikaner habe ein hervorgewürgtes Drogenpäckchen zerbissen, das er vor der Polizei verbergen wollte und sei wegen einer Überdosis Kokain ins Koma gefallen. Er sei aber auf dem Wege der Besserung.
Tags darauf wird das Protokoll des Notarz­tes öffentlich, mit dem er seine Strafanzeige gegen die ärztliche Beweissicherung be­gründet hat. Dem Patienten, so der Notarzt, sei während der Brechmittelbehandlung per Magensonde so viel Wasser eingeflößt worden, dass er unter den Händen des Arztes quasi ertrank. Diese Diagnose ist inzwischen gutachterlich bestätigt.
Die öffentliche Diskussion zu dem Thema ebbte ab, nachdem auch gegen den Notarzt ermittelt wurde. Nach Angaben des Justiz-ressorts hätten sich zwei Sanitäter als Au­genzeugen gemeldet. Sie hätten dem Not-arzt vorgeworfen, den Eingriff toleriert und dem Patienten mehrfach gute Gesundheit bescheinigt zu haben. Röwekamp musste sich später einem Misstrauensvotum der Grünen stellen. Begründung: Er habe die Öf­fentlichkeit falsch informiert.
Ob auch das Verfahren gegen den Mediziner der ärztlichen Beweissicherung eingestellt wird, ist derzeit noch offen.
(WK 05/06).
Der Mediziner der die Drogen im Auftrag der Polizei verabreicht hat (ein aus Kasachstan stammender 43 jähriger Arzt) soll sich laut Staatsanwaltschaft wegen Totschlags vor Gericht verantworten. Nicht jedoch die daran beteiligten Polizisten , die den Afrikaner festhielten, da sie angeblich als Nichtmediziner die gesundheitlichen Risiken der Behandlung nicht abschätzen konnten.
Es wird mit einer Bewährungsstrafe von max. 2 Jahren gerechnet.

Der Verteidiger des Arztes zweifelt an der Schuld seines Mandanten, da Ärzte und Anwälte stets gewarnt hätten, , dass die Vergabe von Brechmitteln medizinisch nicht beherrschbar sei. Innenresort, Staatsanwaltschaft und Justiz - bis hinauf zum Oberlandesgericht -hätten daran dennoch festgehalten. (WK 11.5.06)

Polizisten übersahen Fleischermesser bei Leibesvisitation.
Folge 3 Schwerverletzte

Einem 28-jähriger Bremer, der vorher von der Bremer Polizei einer Leibesvisitation unterzogen worden war, gelang es in der Psychatrischen Abteilung des Klinikum Ost mit einem Fleischermesser auf 3 Pfleger und eine Ärztin einzustechen. 2 wurden lebensgefährlich verletzt. Eine Oberärztin so schwer, dass ihr fast die Brust abgetrennt wurde. Die Polizisten hatten ein an sein Bein geklebtes Messer übersehen.
WK 1.12.07
Kein Polizist wurde zur Verantwortung gezogen.

Polizist macht Sexfotos von Abschiebehäftlingen: Kinderpornos und die verschwundenen Opfer

Ein Polizeibeamter fertigte im Abschiebegewahrsam Fotos von sich und mindestens sechs gefangenen Frauen in eindeutigen Posen an. Darüber hinaus wurde bei einer Hausdurchsuchung auch kinderpornografisches Material sichergestellt.
Er machte die Fotos mittels Selbstauslöser in den Jahren 1997 bis 1999.
Die betroffenen Frauen konnten angeblich nicht vernommen werden, da sie nach abgeschoben wurden und unauffindbar seien.
Ein zweiter Beamter bei dem ebenfalls Fotos gefunden wurden, sei „völlig“ zu Unrecht in das Verfahren hineingezogen worden, behauptete der Sonderermittler Kliese. Auf diesen Bildern ist die damalige Freundin des Polizisten in lasziven Posen gefesselt im Polizeigewahrsam zu sehen.

Der damalige Polizeipräsident Mordhorst sprahch gegen den zweiten Polizisten lediglich eine Rüge aus. Die Beamten wurden von CDU-Innensenator Röwekamp lediglich versetzt, was keinerlei Strafe ist, sondern manchmal sogar ein Vorteil. .
Interessant die Stellungnahme des „Bündnis gegen sexualisierte Polizeigewalt“ dazu Sprecherin Veronika Beyer kritisiert, dass nach wie vor keine der betroffenen Frauen oder andere Insassinnen, denen das gleiche widerfahren sein könnte befragt wurden: insgesamt erwecke der Bericht Klieses den Eindruck, als ob unter allen Umständen die Einzeltäter-These aufrecht erhalten werden soll“.
(Bremer Anzeiger 13.3.04)

SPD-Parteitag mit bewaffneten Polizisten

Beim SPD-Landesparteitag in der Bremer „Strandlust“ wurden die Eingangstüren von bewaffneten Polizisten bewacht. Außerdem beklagten sich viele Jugendorganisationen, dass sie ausgesperrt worden seien. „Jugendring, Gewerkschaftsjugend oder Studentenvertreter berichteten, sie seien am Eintritt in den Saal gehindert worden.
Diese Meldung wurde allerdings vom WK ganz klein unter der Rubrik mit der verharmlosenden Überschrift „Marktplatzplaudereien“ untergerbracht.
WK 26.5.07
Interessant ist auch, der Veranstaltungsort, den die SPD für ihren Parteitag wählte: Die „Strandlust“ gehört dem vorbstraften Steuerflüchtling und Wurstfabrikanten Karl-Heinz Könecke.

Der "Bürgerverein",
die Parteipolitiker und
der Polizist

Der "Bürgerverein Findorff" bestand zeitweise aus einem Findorffer Oberkommissar und Verkehrssachbearbeiter, seiner Frau, einer SPD-Abgeordneten, einem CDU- Politiker und einem Wohnungsbaulobbyisten.
Diese machen gemeinsam "Findorffer Politik". Interessant ist, dass sich die Revierleiter im Findorffer Revier zeitweise "die Klinke in die Hand gaben". Der Oberkommissar und Freund der Politiker jedoch wie ein Fels in der Brandung blieb. Er hatte, obwohl er dort nicht Revierleiter war, eine erstaunliche Medienpräsenz. Die jeweiligen Revierleiter waren dagegen quasi nicht existent. Der "Bürger"verein "stiftete" auch einen Torfkahn für die BRAS (damals noch BBV. Für die wiederum Polizisten tätig waren.

Zu wenig Beamte in Bremen?

Wohl kaum: Belanglose Fahrradcodierungen werden von Polizeikommissaren vorgenommen, obwohl diese auch ohne Polizei durchgeführt werden können.
Am 7.0.07 sieht man wie auf dem Marktplatz ein Kommissar eine Ausstellung für die Verkehrswacht mit aufbaut.
Und die Bremer Polizei hat Zeit einen großen „Tag der offenen Tür“ zu veranstalten.

Polizisten codieren Räder während Radfahrer unbehelligt Ordnungswidrigkeiten begehen

3 Polizisten (Rang Kommissar bis Oberkommissar) haben trotz Personalmangel Zeit dekorativ vor der "Galeria Kaufhof" Räder zu codieren, während Radfahrer vor ihren Augen unbehelligt in der Fußgängerzone radelnd direkt an ihnen vorbeifahren.
Gesehen am 16.8.08

Der "Schilda"-Polizist

Der langjährige Polizist und jetzige Chef der „Verkehrswacht, Behme, will in Bremen Verkehrsschilder und Ampeln, Fuß- u. Fahrradwege abschaffen und nimmt als Beispiel ein Modellprojekt einer deutschen Kleinstadt.
WK 8.8.08
Völlig ignorierend, dass Kleinstadtverhältnisse wohl kaum auf eine Großstadt zu übertragen sind und trotz hochgradig rücksichtsloser Bremer Radfahrer versucht Behme hier - vermutlich um seinen ehemaligen Kollegen Aktivitäten bezüglich Verkehrssicherheit zu ersparen - einen Schildbürgerstreich durchzusetzen.
Das innige Verhältnis der Polizei zur Verkehrswacht zeigt sich schon dadurch, dass kommissare in Uniform, also während der Dienstzeit, die Stände der Verkehrswacht auf dem Marktplatz aufbauten. Das, obwohl ja angeblich zu wenig Beamte in Bremen zur Vefügung stehen
.

Personalmangel bei der Polizei - aber 8 Mann in 2 Booten auf leerer Weser

In einer lauen Sommernacht wie gemacht für eine lauschige Bootstour am 26.7.08 um 21.00 Uhr. gesehen:
Auf der Weser in Höhe der Schlachtelokale tuckern 2 Boote der Bremer Polizei mit insgesamt 8 Polizisten vorbei. In Anbetracht des immer wieder propagierten Personalmangels bei der Polizei eine beachtliche Besatzung für 2 kleine Motorboote auf der quasi leeren Weser.
Vergleicht man die dagegen nahezu gähnende Leere an Polizisten in den Bremer Straßen ist das wohl eine äußerst eigenartige Gewichtung.

Neue Bremer Polizeinummer nicht erreichbar

Im Rahmen der aktuellen Polizeireform können die Bürger seit kurzem ihr jeweiliges Revier nur noch über die Zentralnummer 362-0 erreichen. Damit soll den Anrufern, ermöglicht werden, ihr Anlie­gen auch dann loszuwerden, wenn das örtli­che Revier geschlossen haben sollte. Aller­dings häufen sich die Beschwerden. Anrufer meldeten wiederholt, dass niemand unter der Zentralnummer 362-0 abgenommen habe. Dann sind alle fünf Plätze belegt, erklärte gestern die Polizeipressestelle. Künftig würden Anrufer statt des Freizeichens ein Besetztzeichen hören. (WK 10.05)

Süchtiger Polizist behält 16.000,- Bußgelder für sich

Ein Polizeibeamter steht unter dem Verdacht 16.000 Euro Bußgelder unterschlagen zu haben. Aufgrund eines Suchtproblems war er bereits innerhalb der Polizei versetzt worden.. B&B 9.3.11

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