ARCHIV Bremen
Der BEB-Skandal

Die Dienstwagenaffäre und Zulagenaffäre bei der BEB (Bremer Entsorgungsbetriebe).
In den Jahren 2002 bis 2004 prüfte das Ressort für Bau und Umwelt, ob das Zulagensystem des öffentlichen Dienstes bei der BEB missbraucht wurde.
Mehr als 100 Mitarbeiter der BEB sollen unter der Führung des Betriebsleiters Richard Kluve von üppigen Zulagen und Mehrarbeitsvergütungen profitiert haben.
Ein Mitarbeiter, der die höchste Beförderungsstufe seiner Laufbahn erreicht hatte, soll über längere Zeiträume regelmäßig mit Zulagen bedacht worden sein, die tarifrechtlich nur einmalig oder befristet gezahlt werden durften. Ebenfalls sollen Mehrarbeitsvergütungen regelmäßig geflossen sein. Insgesamt fünfstellige Summen.
Ohne Zutun der Geschäftsleitung wären diese Zahlungen allerdings nicht möglich gewesen, heißt es. Der BEB-Chef wurde suspendiert.
Schon früher gabe es bei Entlohnung und Einstufung von BEB-Mitarbeitern Kritik. Das Finanzressort hatte mehrere Fälle überprüft, in denen Beschäftigte, teils ohne die geforderte Zustimmung des Ressorts, auf höher dotierte Posten befördert worden waren.
Mitarbeiter stiegen plötzlich gleich 2 Gehaltsstufen auf. Leitende Angestellte wurden zudem ohne Abstimmung mit dem Ressort höher eingruppiert, einer bekam Zulagen, die ihn finanziell so stellten, als sei er höher gruppiert worden.

Rechnungshof bemängelte
BEB-Zustände bereits 2002

Der Rechnungshof hatte schon in seinem Jahresbericht 2002 die Zustände bei der BEB moniert. Die BEB wies die Kritik damals zurück. Rechtfertigte die Vorgänge mit ihrer Entscheidungsfreiheit als Eigenbetrieb.

Noble Dienstwagen für
BEB-Mitarbeiter 50.000 Euro billiger

Bei den Dienstwagenbestellungen für BEB-Mitarbeiter wurden "Regierungsausführungen und üppige "Vollausstattungen" bestellt.
Die BEB bekam für ihre Mitarbeiter von Audi, bis zu 63 % Nachlass. Je teurer das Fahrzeug, desto höher der Rabatt.
Beispiel einer der bestellten Wagen:
Audi AG 3,0 mit 233PS, Allradantrieb und umfangreicher Sonderausstattung
Preis für "Normalsterbliche": mehr als 80.000 Euro . Für BEB-Mitarbeiter 30.000 Euro.
Interessant: 1992 gab es einen Wk-Artikel (WK 2.6.1992) in dem der Grüne Umweltsenator Ralf Fücks (früher KBW (kommunistischer Bund Westdeutschland)) als Vorgesetzter die Umwandlung des ASA (Amt für Stadtentwässerung und Abfallwirtschaft) zur BEB beschrieb: Kürzere Entscheidungswege, größere finanzielle Spielräume, flexibleres Arbeiten.
In der Tat so wars ja dann auch 2002.
Richard Kluve, ehemaliger ASA-Amtsleiter wurde schon damals Betriebsleiter der BEB - neben Dieter Voigt.

BEB-Mitarbeiter nach Müllprivatisierung übernommen

Der größte Teil der BEB-Mitarbeiter wurde später von der Firma Nehlsen, die für die Bremer Müllentsorgung zuständig wurde, übernommen.
Dazu bitte lesen: "Der Plump-Clan, Nehlsen, Elko, IUB, Radio Bremen, DGZRS und die Hochschule Bremen"

Wer meint, solche kriminellen Machenschaften bei der Müllentsorgung unter SPD-Herrschaft seien ein Einzelfall, der lese bitte: "Der Kölner SPD-Müllskandal: Millionen Schmiergelder, SPD-Stasi-Spione und bespitzelte Richter"

Genosse Weber wollte Bürgerschaftbistro
für 1,3 Millionen

Ein Bürgerschafts-Bistro mit über 150 Sitzplätze. So wollte es SPD-Genosse Bürgerschaftspräsident Christian Weber.
Das Projekt fiel allerdings wegen der hohen Kosten von 1,3 Millionen dem Bund der Steuerzahler auf. Die Vereinigung fragte bei Weber an, wie sich denn diese lnvestition mit dem Bremer Schuldenhaushalt vertrage.

600.000 Euro jährlich
für Rennbahn

In der ersten Hälfte des neuen Jahrtausends leistete sich Bremen mit der Galopprennbahn ein teures Hobby.
2004 allein 605.000 Euro als Zuschuss aus dem Bremer Haushalt, 2005: sind es 575.000 euro.
Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD, Max Liess, wertet den Inhalt dennoch: „Das ist wahnsinnig kompliziert.“ Er stellt fest, dass die Rennbahn Bremen sehr teuer kommt. Wenigstens nimmt die Höhe der Zuschüsse ab.“
1999 übernahm die Bremer Rennbahn Gesellschaft (BRG) die Rennbahn vom bisherigen Finanzier Herrn Jacobs als Tochter der Hanseatischen Veranstaltungs-Gesellschaft (HVG) und des Rennvereins. Bremen übernahm damit die Kosten für Pflege und Unterhaltung und das Betreiberrisiko.

Rennverein bekommt Rennbahn für 666 Euro im Monat Pacht

Später mietete der Rennverein für 666 Euro monatlich das Rennbahngelände (ohne Golfplatz) von der Stadt Bremen. Dazu: 1,4 Millionen Euro "Startkapital".
Quelle: WK 10.6.09
Um eine Ablösung der langfristigen Mietveträge der Stadt bezüglich des „Zech“-Hotels zu erreichen, sollen „Nebenflächen an den Hoteleigener (Zech) übertragen werden“.
Was sind „Nebenflächen“, was heißt „übertragen“?
Siehe auch Infos über den Unternehmer Herrn Zech
2011 sind die Subventionen immer noch ein Thema . In einem B&B -Bericht wird das zur Zech-Gruppe gehörende Rennbahnhotel aber nicht mehr namentlich erwähnt. er Reporter spricht nur von "das Hotel".

Beamte mit 83% des
Gehalts in Alterteilzeit

Die Altersteilzeit für Beamte und Richter, somit die gesamte Verwaltung, wird mit der neuen Rotgrünen Bremer Regierung wieder aufgenommen.
In Bremen konnten schon früher Beamte ab 60 Jahren mit 83% des letzten Gehalts
in Alterteilzeit gehen.
Doch Finanzsenatorin Linnert (Grüne) will eine „Einschränkung“ machen: Nicht mehr 83%, sondern nur noch 80% soll es zukünftig geben und das bei 60% der bisherigen Stunden. Wahlweise können sie auch bis zum 63igsten Lebensjahr voll arbeiten, um dann bis 65ig ganz freigestellt zu werden.
Einbußen bei der Pension (im Gegensatz zu normalen Arbeitnehmern) gibt es keine.
WK 2.11.07

Senator Ralf Fücks, Ehemann von Marie-Luise Beck, früher im KBW

Ralf Fücks, studierte Sozialwissenschaften, Ökonomie und Geschichteunter anderem an der Uni Bremen.
Dort bekam er in den 70er Jahren einen Job als Lehrbeauftragter und wurde Dozent in der Erwachsenenbildung. Gleichzeitig war aktiv im KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland)
1982 trat er in Grüne Partei ein.
1985–1989 war Bürgerschaftsabgeordneter in Bremen. 1989 Sprecher des Bundesvorstandes der Grünen
Er war Bremer Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Bürgermeister und seit 1996 Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung. Dort ist er verantwortlich für Strategie und Programmentwicklung in den Bereichen Politische Bildung Inland, Europa und Nordamerika, für die Grüne Akademie, das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung sowie für das Archiv Grünes Gedächtnis.

Fücks und das „Grüne Gedächtnis: Alzheimer?

Grünes Gedächtnis? Anscheinend hatten Fücks und das Grüne Gedächtnis Alzheimer, als es um ds Thema Pädophilie ging. Erst 2013 fiel dem "grünen Gedächtnis" wieder ein, daß die Grünen 1983 Pädophilie als Strafttatbestand aus dem Sexualstrafrecht herausnehmen wollten.
Dazu bitte lesen: "Auch Bremer Grüne waren für Pädophilie"

TÜV-Gelände: Null Euro für Gewoba und Bremische

Die "Alt-Hastedt KG" erhielt das 30.500 Quadratmeter große Gelände rund um den TÜV-Mitte zum Preis von Null Euro.
Die "Alt-Hastedt KG" besteht aus den Firmen Riggers, Bremische Gesellschaft und Gewoba.
Auf dem Gelande sollen Gebäudekomplexe für Gewerbe, Dienstleistungen und Wohnen entstehen — ein 100-Millionen-Euro-Projekt
Geo-Information setzte für das Gelände Bremen Wert von 3,945 Millionen Euro fest.

Werder bekommt Teile
des TÜV-Geländes

Auf dem Gelände entsteht auch eine Turnhalle für den SV Werder.
WK 3.8.09

CDU-Abgeordnete unpfändbar trotz Abgeordnetengehalt

Ein Bremer Verkaufsmanager versuchte mit Hilfe seines Anwalt und einem Gerichtsvollzieher über Monate, rund 3000 Euro von einer Sabine Akkermann zurückzubekommen, die er für ein Seminar bezahlt hatte, das von ihrer Firma „SCA Consulting“ kurzfristig abgesagt worden war.
Der Gerichtsvollzieher fand heraus: die Geschäftsführerin der „SCA Consulting“ sei „amtsbekannt unpfändbar“.
Der Verkaufsmanager sah zufällig in der Zeitung ein Foto aller Bürgerschaftsabgeordneten. Darauf zu sehen, die CDU-Abgeordnete Sabine Akkermann, also die unpfändbare Seminaranbieterin.
Die Abgeordnete Akkermann erklärte daraufhin, sie würde die finanzielle Forderung „unverzüglich aus der Welt schaffen“. WK

Bildungsbehörde lädt regierungskritisches
Schüler-Cabaret wieder aus

Der für den „Bremer-Bildungstag“ vorgesehene Auftritt des Schüler-Cabarets „Anti-Toxin“ wurde von der Bildungsbehörde abgesagt.
Obwohl die Behörde die Cabaretgruppe gebeten hatte, ein Nummer zur Pisa-Studie auszuarbeiten und schon frühere Aufführungen die gegen Edmund Stoiber zielten sehr gut bei Herrn Lemke ankamen, wurde die aktuelle Nummer, eine Parodie über die Reise der Bildungsdeputation nach Finnland verboten.
zuvor wurde gekürzt, zensiert, gestrichen. Als das nicht reichte, wurde die ganze nummer gekippt.
(WK 31.1.03)

Kirchentag auf Steuerzahlerkosten

Über den Bremer Kirchentag schreibt ein Leser im WK, daß sich der Bremer Kirchensenator SPD-Genosse Scherf über den Kirchentag 2009 in Bremen freut un d dieser 12 Millionen kostet, zu denen das marode Bremen 7,5 Mililonen dazu gibt, während gleichzeitig die Evangelische Kirche von teuren Werbeagenturen, (JungvonMatt), Plakate für den Kirchentag 2005 entwerfen lässt.
Auch bei folgenden Kirchetagen gibt es jede Menge Geld vom Bremer Staat dazu. Kein Wunder: SPD-Genosse Scherf hat schließlich einen Job in der EK. Auch Ein-Euro-Jobber müssen für den Kirchtag alte Fahrräder per Hand abschleifen und reparieren, damit die Kirchtagsbesucher es bequem haben.

Verkauf des BAW-Instituts, aber Rückkehrrecht in den Staatsdienst

Das hat die Wissenschaftsdeputafion beschlossen und die ehemals staatliche, mittlerweile aber als gemeinnützige GmbH firmierende Gesellschaft kurz vorher noch mit 1,8 Millionen Euro aus der Staatskasse ausgestattet.
Andernfalls, so die Sorge des Bildungsressorts, sei die GmbH nicht üherlebensfähig. Kritik kommt von den Grünen, denn der Kaufpreis beträgt lediglich 25600 Euro.
Den Bremer Ausschuss für Wirtschaftsfor­schung, kurz BAW, gibt es bereits seit 1947, seit 1999 ist er eine gemeinnützige GmbH. In Bremen hat sie sich mit zahlreichen Gut­achten zu staatlichen Investitionen einen Namen gemacht steht aber auch regelmä­ßig wegen zu optimistischer Prognosen in der Kritik. Schillernder Kopf und Geschäfts­führer der Gesellschaft ist der ehemalige Wirtschaftsstaatsrat Frank Haller. (Dieser hat übrigens seit Jahren eine Kolumne im Weser-Report)
Zwar sei es dem BAW-Institut in den ver­gangenen Jahren gelungen, sich von der staatlichen Fördernng abzunabeln und im­merhin etwa 50 % der Kosten über Fremdaufträge zu bestreiten, lobt das Wirt­schaftsressort, doch könne man wegen der staatlichen Nähe „nicht alle Möglichkeiten der Markterschließung ausschöpfen“.
Die Käufer selbst, - neben der Sparkasse Bremen (fast 40 %), der staatlichen Bremer Investitionsgesellschaft BIG (gut 25 %) und der Sparkasse Bremerhaven (10 %) zählen dazu fünf namhafte Unter­nehmer (Wer wird nicht verraten?) - müssen das Stammkapital auf 250.000 Euro erhöhen und weitere 125.000 Euro in die Kapitalrücklage stecken. Die BAW-Mitarbeiter haben im Falle einer Insolvenz ein Rückkehrrecht in den staatsdienst.

"Beluga"-Bühne beim evangelischen Kirchentag

In einem WK-Interview vom 21.5.09 erklärt die evangelische Bischöffin Margot Käßmann, dass 80% der Einnahmen von 20% der Mitglieder durch Spenden erbracht werden.
Damit meint sie sicherlich spendende Unternehmer.
So ist es wohl auch zu erklären, dass eine der Kirchentagsbühnen „Beluga“-Bühne heisst und dass die Kirche die Nähe der Politiker sucht, um deren Unternehmerkontakte zu nutzen.
Wo die Milliarden Kirchensteuern der Steuerzahler bleiben, die ja anscheinend für sie kein Gewicht im Vergleich zu den Unternehmerspenden haben, bleibt da fraglich.
Käßmann jedenfalls führte als positives“ Beispiel an, dass Sie vor kurzem auf Spierkeroog (dort war Beluga-Chef Stolberg Großunternehmer) eine Eintrittskarte für ein Konzert in der Hand hielt, auf dem gedruckt war, daß „das Konzert mit Ihrer Kirchesteuer finanziert wird“.

Die neue Erfindung der evangelischen Kirche:
ALG II soll anstatt an Erwerbslose an Unternehmer ausgezahlt werden

Alle Bremer Parteien befürworteten ein Modell, das die Diakonie (evang. Kirche) erfand. Dabei sollen nicht mehr die Erwerblosen ihr ALG II erhalten, sondern Unternehmer denen die Erwerbslosen zugewiesen würden.
Weiterlesen unter: "ALG II soll an Unternehmer ausgezahlt werden - Linke Bernhard dafür".

CDU-Politikerin Bergmann: Job bei evangelischer Kirche

Birgit Bergmann, CDU-Genossin und Bürgerschaftsabgeordente war seit 2009 pädagogisch-diakonische Mitarbeiterin bei der Bremischen Evangelischen Kirche, dann Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Bremen, in der unternehmensorientierten Sozialberatung der Daimler AG in Bremen. 2012 gründete sie die "Führungsakademie für Nachhaltigkeit und Gesundheit" in Bremen. Seit 2014 berät, begleitet, lehrt und coacht sie als selbständige Unternehmensberaterin Unternehmen, Teams und Einzelpersonen.

Die evangelische Kirche und die SPD-Familie Lenz

2012 bekam die Bremische Evangelische Kirche: 28.301.016 Euro Subventionen vom Bremer Staat. 2013: 30.909.784 Euro. Projektförderung: 2012: 758.900 Euro. 2013: 636.027 Euro. Und zusätzlich jede Menge mehr für einzelne Gemeinden.

Hildegard Lenz, Ex-SPD-Bürgerschaftsabgeordnete,
war 2011 für die evangelische Kirche (Ökumenischer Friedensdienst) in den Palästinensergebieten Israels. Sie war früher als Verwaltungsangestellte und Lehrerin in Bremerhaven tätig. (Zur evangelischen Kirche bitte lesen: "3,9 Milliarden Steuergelder für christliche Kindergärten - 442 Millionen für Kirchengehälter")
Hildegard Lenz war mit dem früheren Wirtschaftssenator des Landes Bremen und Oberbürgermeisters von Bremerhaven Werner Lenz (1927–2004) (SPD, AFB) verheiratet.
Von 1971 bis 1995 war sie 24 Jahre lang Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und in verschiedene Deputationen und Ausschüssen der Bürgerschaft tätig. Von 1983 bis 1991 war sie Stellvertretende Vorsitzende und von 1991 bis 1995 Vorsitzende des Petitionsausschusses. Von 1987 bis 1995 war sie als Schriftführerin im Bürgerschaftsvorstand.
Sie war Geschäftsführerin des Bremer Informationszentrums für Menschenrechte und Entwicklung.
Sie war Beauftragte für die Städtepartnerschaft Bremen-Durban.
Sie ist/war Vorsitzende des Fördervereins Freunde des Presseklubs in Bremerhaven.
Dazu bitte lesen: "WK verschweigt SPD- Zugehörigkeit einseitiger Israelkritiker"
und
"Wie der Weser-Kurier erneut den Filz zwischen SPD und evangel. Kirche vertuscht"

Die Arbeitnehmerkammer, die evangelische Kirche und der DGB

Ingo Schierenbeck ist Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer Bremen
Nach seinem Jurastudium an der Uni Bremen bekam er quasi sofort einen Job in der Rechtsberatung der Arbeitnehmerkammer.
Er ist/war vorsitzender Richter einer Kammer des Kirchengerichtes der Bremer evgl. Kirche und stellvertretender Vorsitzender des DGB in Bremerhaven und stellvertretender
auch Vorsitzender des RKW Nord e.V. (berät mittelständische Unternehmen bezüglich Weiterbildung ). Zu anderen Verbindungen der evangelischen Kirch bitte lesen: "Die Grünen, der B.U.N.D und die Massentierhaltung"

Kirchenfestival mit 250.000 Euro Steuergeldern "Heilung von Homosexuellen"

Das Kirchenfestival "Christival" in Bremen wird mit 250.000 Euro Steuergeldern vom Bundesfamilienministerium gefördert.
Davon wurden vielleicht die beim Festival angebotenen "Glaubensperlen"-Armbänder finanziert.
Schon im Vorfeld kam es zu Diskussionen, weil einer der Programmpunkte „die Heilung von Homosexuellen“ sein sollte.
WR 27.2.08
Dazu bitte lesen: "3,9 Milliarden Steuergelder für christliche Kindergärten - 442 Millionen für Kirchengehälter" und (Dazu bitte auch lesen: "Die politischen und wirtschaftlichen Verbindungen der Bremer evangelischen Kirche")

Millionen Steuergelder für evangelische Kirchentage

Der Evangelische Kirchentag 2006 wurde zur Hälfte von Bremen bezahlt (7,5.000.000 Euro Zuschuss.). evangelischer Kirchentag 2009: 7,8.000.000 Euro Steuergelder.
Schirmherr: Der als damaliger Justizsenator für den Tod von Laile Condé durch „Waterboarding“ verantwortliche Henning Scherf.

2012 bekam die Bremische Evangelische Kirche: 28.301.016 Euro Subventionen vom Bremer Staat. 2013: 30.909.784 Euro. Projektförderung: 2012: 758.900 Euro. 2013: 636.027 Euro. Und zusätzlich jede Menge mehr für einzelne Gemeinden.

Evangelische Kirche im Bremer Medienrat

Dazu bitte lesen: "Weser-Kurier vertuscht grüne Parteizugehörigkeit von neuem Medienrat-Chef - der grüne Hodonyi und die evangel. Kirche"

Bremen bepflanzt für die Kirche kostenlos vor der Wallmühle

Obwohl es in Deutschland keine Staatsreligion gibt, wird der Kirchentag erneut unter anderem mit Staatsgeldern unterstützt und vor der Wallmühle das Logo des evangel. Kirchentages in Form von Blumen großflächig für teueres Geld gepflanzt.
Für den Kirchentag werden die wichtigsten Straßen in der Innenstadt von Bremen gesperrt, damit die Kirche unter anderem ein Straßenfest machen kann.
Die gesamte Bürgerweise ist gesperrt.
Diverse Politiker von Schäuble, Merkel Müntefering sprechen auf dem Kirchentag.
Beim brandenburgischen Kirchetag darf auch Ex-Stasi-Spitzel und Ex-BRD-Verkehrsminister Stolpe sprechen, weswegen Ex-DDR-Liedermacher Biermann seine Teilnahme absagte.

Kirchentag nur für Reiche?

Ein Kirchentag für alle und gratis? - Weit gefehlt: Eintrittskarten kosten als Tageskarte 28,- Euro. Eine Karte für die gesamte Veranstaltung 89,- Euro!!!
WK 12.5.09

„Jahrmarkts-Spektakel“
für Kirchentag?

Einem „Jahrmarktsspektakel“ gleich kommt die Idee der Bremischen evangelischen Kirche für den Kirchentag zwischen den beiden Domtürmen eine Hängebrücke zu bauen, über die ( wer eigentlich) Personen gehen könnten? WK 30.4.09
Fehlt eigentlich nur noch eine Hexenverbrennung oder ähnliches, um die Leute auf den Marktplatz zu locken.

BSAG:
Für Kirchentag Meinungsfreiheit außer Kraft gesetzt

Die BSAG verhindert die Meinungsfreiheit: Während die evangelische Kirche zum bevorstehenden von Bremen mitfinanzierten Kirchetag Busse und Bahnen für deren Botschaft als Werbfläche nutzen darf, verweigert die BSAG dieses einer Atheistenvereinigung, die den Slogan: „Es gibt keinen Gott! (Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) Ein erfülltes Leben braucht keine Religion“ auf Straßenbahnen platzieren wollte mit der Begründung, es handele sich um eine weltanschauliche Aussage.
B&B 24.04.09

Stadtsperrung für Kirchentag

Ein großer Teil der Innenstadt (Wall, Martinistr., Wilhelm-Kaisenbrücke Herdentorsteinweg, Gustaf-Deetjentunnel) und Bürgerweide werden für den Kirchetatg gesperrt.
WK 13.5.09

Kirchentag:
Helfen ja, Hilfe nein

Diejenigen, die dem Kirchentag helfen, indem sie Betten für die Kirchentagsbesucher zur Verfügung stellen, bekam selbst keine Hilfe: Diese mußten sich Eintrittskarten selbst kaufen, weil die Kirchenleitung angeblich die Info weitergegeben hatte, dass diese Freikarten bekämen, aber das wohl bei den „Bettenstellern“ nicht angekommen sei.
12.5.09

Bundeswehr macht Werbung auf Kirchentag

Die Bundeswehrbigband sorgte für „fröhliche Stimmung“ auf dem Kirchentag und machte gleichzeitig noch ein bißchen Werbung für den Dienst an der Waffe.

Kirchentag: Große Reden übers Klima, aber selbst nicht besser sein

Klimaneutralität wollte der Kirchentag bei seiner Veranstaltung erreichen.
Doch von den 6000 Tonnen CO2, die der Kirchentag schätzungsweise produzierte und die die Besucher im Alltag deswegen einsparen sollten, wurden lediglich 3 % kompensiert.(Laut eigenem CO2-Kirchentagsrechner.)
TAZ 20.5.09

Kirchentagspräsidentin sagt die Unwahrheit bei „Freikarten“ für Erwerbslose

Kirchentagspräsidentin von Welck behauptet im WK v. 24.5.09, dass ALG II-Empfänger , wenn sie sich eine Eintrittskarte (Dauereintrittskartenpreis für Erwerbslose 152,50 ,- Euro) gekauft haben, diese Kosten zurückerstattet bekämen.
Dies sei nur nicht bekannt gewesen.
Doch in den Preislisten der EKD stellt sich das anders dar: Dort steht nur was von einer Ermäßigung: Anstatt 192,50,- eben nur schlappe 152,50,- für Erwerbslose.
Durch die jetzt nachträgliche Bekanntgabe, die Erwerbslosen, die sich so eine Karte auf eigene Kosten kauften, könnten diese jetzt erstattet bekommen, hat Frau von Welck einen tollen Schachzug gemacht.
Denn es wird ja wohl kaum einen geben, der 152,50,- (oder eine selbst eine Tageskarte für 28,-) von einem minimalen ALG II kaufte. Somit wird es auch so gut keine Erstattungsforderungen geben.

Weser-Kurier:
1 Woche Lobhudeleien für den Kirchentag

Der WK hat nicht nur eine Woche lang auf fast allen Seiten Werbung für den Kirchentag gemacht, sondern Falschmeldung über die Kostenerstattung der Eintrittskarten für Erwerbslose wiederholt, obwohl er schnell hätte recherchieren können, dass die wiederholte Aussage von Frau von Welck falsch war.

Präses der evangel. Kirche: Auf SPD folgt Grüne

Eigentlich ist das ganze nicht verwunderlich: Karin Göring Eckhardt (Bundestagsvizepräsidentin der Grünen) war von 2009 bis Nov 2013 Präses der evangelischen Kirche. Davor war es Barbara Rinke (SPD). Danach die FDP-Politikerin Irmgard Schwaetzer.

Die Bremer SPD und die evangelische Kirche

SPD-Bürgerschaftsabgeordneter Helmut Weigelt ist seit 1986 Gemeindesekretär und Küster der Evangelischen Kirchengemeinde Neue Vahr.

Enst Uhl war Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche. Er ist verheiratet mit der ehemaligen Bremer SPD-Sozialsenatorin Sabine Uhl.

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