ARCHIV Bremen
BIG-Chef Keller: Jahreseinkommen 200.000 Euro wird evtl. zum Rentner auf Staatskosten

BIG-Chef Ullrich Keller hatte ein Jahreseinkommen von 200.000 Euro
Als ein Nachfolger gesucht werden sollte, kam heraus, daß man mit ihm seinerzeit einen Vertrag so abgeschlossen hatte, dass er, findet man keinen neuen Posten für ihn, ein gut bezahlter „Rentner de Luxe“ wird.
Im mit ihm abgeschlossen Vertrag war seinerzeit vereinbart worden, dass bei dem Wechsel vom Senat in die BIG er ein Rückkehrrecht in den Senat hat und 2 Besoldungsstufen nach oben klettert. (von B5 auf B7), was Außerdem sieht der Vertrag eine großzugügige Alterssicherung vor.
Ausgearbeitet hatten den Vertrag Wirtschaftstaatsrat Frank Haller (der im Weser-Report eine eigene Kolumne hat) und Wirtschaftssenator Hattig.
WK 26.10.07

BIG-Chef wird
„industrieller Berater“

Ullrich Keller, BIG-Chef und ehemaliger Haushaltsdirektor, wurde, da sein Vertrag nicht verlängert wurde, industrieller Berater.
WR 23.12.07
Wo wird nicht verraten.

Senatoren-Falschparker jahrelang geduldet

Die Dienstwagen der Senatoren durften jahrelang von der Polizei unbehelligt neben dem Dom parken, obwohl laut ASV nur dies nicht genehmigt war.
WK 22.10.07

Gewinner des CDU-Bürgerpreises bekannt für Kinderpornographie

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Gewinner des CDU-Bürgerpreises wegen Besitzes von Kinderpornographie.
Der Mann war für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden. Schon bei der Preisverleihung wurde gegen ihn ermittelt. Die Kriminalpolizei hatte bei einer Hausdurchsuchung einen Computer des Verdächtigen beschlagnahmt.
Laut Herrn Hausschildt, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft ist der Mann einschlägig vorbestraft.
Die CDU hat inzwischen die Auszahlung des Preisgeldes gestoppt. Der Preisträger gab die Auszeichnung zurück.
WR 11.11.07

Vermutlich handelt es sich den noch seinerzeit in CDU-Webseiten genannten Hans-Jörg Hörner.
Über diesen sagte Schultz in der Laudatio:
Hörner gehöre zu den Menschen, die auch die Schattenseiten des Lebens kennengelernt hätten. Schon in Süddeutschland habe sich der Preisträger sozial engagiert. Nach seinem Umzug habe Hörner 1999 die Nordbremer Lebensmittelhilfe, eine sogenannte "Tafel" für sozial benachteiligte Menschen, gegründet.

Kontopfändung gegen
Ex-Bürgermeister
und FDP-Chef Jäger

Gegen Ex-Bürgermeister Claus Jäger (FDP) wurde eine Kontopfändung vollstreckt.
Grund: seine Anwaltskanzlei, die er mit mehreren Kollegen betrieb, zahlte keine Miete an den Vermieter.
WK 10.11.07

Das Pleite-Projekt
Jade-Weser-Port

Für den Bau des Jade-Weser-Ports wurden insgesamt eine Milliarde Euro Steuergelder ausgegeben. Bremens Anteil davon ca. eine halbe Milliarde Euro. Schon kurz nach Eröffnung wurden wegen Mangel an Schiffen Arbeiter entlassen.
Dazu bitte auch lesen: "Endlich "dicke Pötte" im Jade-Weser-Port"

3 SPD-Bundesländer beschlossen Jade-Weser-Port

Es waren die drei SPD-Bundesländer Bremen, Hamburg und Niedersachsen, die den Jade-Weser-Port seinerzeit beschlossen.

Bremen verweigert Akteneinsicht bei Jade/Weser-Port. Scherf beteiligt

Zur Aufklärung des umstrittenen Vergabeverfahrens für den Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven konnte der parlamentarische Untersuchungsausschuss in Hannover nach anfängicher Weigerung Bremens Einblick in wichtige Akten nehmen.
Niedersachsen und Bremen sind Partner beim Bau des Jade-Weser-Ports.
WK 7.11.07

Untersuchungsausschus JadeWeserPort: Urkundenfälschung, Mauschelei

Auf Betreiben Bremens bekam die Firma „HochTief“ursprünglich den Auftrag für den Bau des JadeWeser-Ports.
Das Gericht erklärte die Vergabe an „HochTief“ für nichtig und die Firma „Bunte“ bekam den Auftrag.
Im Untersuchungsausschus war bezüglich des Vergabeverfahrens von Mauschelei bis hin zu Urkundenfälschung die Rede.
Der Vertrag für die Vergabe wurde seinerzeit vom damaligen niedersäschsischen Ministerpräsidenten und heutigen Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) vereinbart. unter großem Druck aus Bremen, insbesondere Henning Scherf (SPD).
FAZ 20.12.07

Chefplaner Jade-Weser-Port bekam "Schweigegeld"

Wolf-Dietmar Starke, ehemaliger Chefplaner des Jade-Weser-Port, der wegen seiner Nähe zur Firma „Bunte“, für die er sich einsetzte, April 2007 fristlos entlassen wurde, bekam sein Gehalt bis Januar 2008 weiter.
Hinter vorgehaltener Hand war von "Schweigegeld" die Rede, damit nicht etwas über Interna der Auftragsvergabe für den Bau des Ports herauskam.
Starke war Beamter auf Lebenszeit und wurde für das Projekt „freigestellt“
WK 4.4.08

Jade-Weser-Port 2013:
Kurzarbeit - zuwenig Schiffe

Februar 2013: 400 Hafenarbeiter des Jade-Weser-Ports müssen in Kurzarbeit gehen, weil nicht genug Schiffe da sind.

Baumängel:
60.000.000 Euro Schaden

Schwere Baumängel am der Kaje des Jade-Weser-Ports. Die Sanierung soll nach Schätzungen bis zu 60 Millionen Euro kosten.

5 Millionen Euro für sinnlose Lärmschutzmauer dank BUND
und NABU

Für den Jade-Weser Port in WHV wurden aufgrund von Protesten von den Umweltverbänden B.U.N.D. und NABU ca. 5 Millionen Euro für den Schutz der Rohrdommel ausgegeben. Eine hunderte von Metern lange Lärmschutzmauer wurde an den Bahngleisen entlang verlegt. Doch ein Fachmann erklärte, dass die Rohrdommel sich gar nicht an den Zügen stör, jedoch an deren Vibrationen. Die aber wurden durch die Lärmschutzwand nicht eleminiert. Schon kurze Zeit nach dem Bau der Wand war diese schon wieder teilweise eingestürzt und mußte an mehreren Stellen erneuert werden.

2016: Weser-Kurier täuscht, um JWP gut darstehen zu lassen

WK am 26.1.16: Das Containervolumen hätte kräftig zugelegt und wäre 2015 sechs mal höher gewesen. 426.700 (TEU). Was der WK nicht schrieb und diese Meldung als lächerlich entlarvt hätte: Die mögliche Umschlagkapazität des JWP ist 2,7 Millionen TEU pro Jahr, also fast 7mal höher als 2016 erreicht.
Für den Bau des Jade-Weser-Ports wurden insgesamt 600 Millionen Euro Steuergelder ausgegeben. Kurz nach Eröffnung werden wegen Mangel an Schiffen Arbeiter entlassen.
Bitte auch lesen: "Endlich "dicke Pötte" im Jade-Weser-Port"

1-Euro-Jobs um 14% gestiegen - höchste
Dichte an Mini-Jobs

Die Leiharbeit hat sich seit 1999 mehr als verdoppelt (Arbeitnehmerkammer).
Allein von 2005 bis 2006 ist der Bereich um ein Drittel gewachsen. Kein anderes Bundesland hat auch eine so hohe Dichte an Minijobbern. Viele davon würden ergänzende Hartz IV-Leistungen erhalten. 60% der Stellen liefen nach spätestens 3 Monaten aus. Nochmals gestiegen sei auch die Zahl der 1-Euro-Jobs: 14% mehr als im Vorjahr.
WK 22.11.07
Auch 2012 ist es nicht viel anders

Höchste Schuldnerquote
in Bremen

Rund 7,3 Millionen Bewohner in Deutschland gelten als überschuldet.
„Creditreform“ verzeichnet nun für Bremen die höchste Schuldnerquote: 15,5%
WR 11.11.07

Vetternwirtschaft:
Senatskanzlei verweigerte Akteneinsicht

Die CDU-Abgeordneten Wilhelm Hinners (Polizist) und Helmut Pflugradt hatten wegen der Besetzung des Referats für Beiratsangelegenheiten durch den Vegesacker Ortsamtsleiter Reiner Kammeyer (SPD) Akteneinsicht beantragt
Hinners urteilte: „Politisch betrachtet bleibt der Geruch der Vetternwirtschaft erhalten.“

Katastrophale Stimmenzählung bei Bürgerschaftswahl 2007

Bei der Bremer Bürgerschaftswahl 2007 herrschten eigenartige Zustände in den Wahllokalen.
Ausgelöst hatte das ganze die Anfechtung der Wahl durch die rechte Bürgervereinigung „Bürger in Wut“, denen genau eine Stimme für die5%-Hürde.
Auf Grund seiner Kritik wurde dem Chef der Partei Jan Timke jetzt unterstellt, er hätte selbst Wahlbetrug begangen, da er zur Zeit der Wahl nicht in Bremen gemeldet war, sondern in Berlin als Polizist seinen Dienst tat.

Stimmzettel verschwanden und wurden nach langer Suche erst gefunden. Eine Frau erzählte, dass sie als Meinungsforscherin für ein Institut in einem Wahllokal in Bremerhaven war.
Da es so langweilig war, bot sie den Wahlhelferinnen an, zu helfen. So half sie bei der Stimmenzählung. Sie beobachtete wie Wahlumschläge einfach auf den Boden geworfen wurden, obwohl diese wichtig für die Zahl der Wähler sind.
Die Hilfe dieser Frau war gar nicht zulässig.
In einem anderen Wahllokal fehlten 13 Stimmen. also packte die Wahlheferin alle Stimmzettel in ihren Rucksack und fuhr allein mit dem Fahrrad zum Stadthaus. Dort zählte ein neues Team noch einmal - außer den Umschlägen. Plötzlich tauchten die 13 Stimmen wieder auf. Einer dervGründe: ein 10er-Pack mit FDP-Stimmen, das vorher übersehen worden war, wurde nun berücksichtigt.

Vor dem Wahlprüfungsgericht geht es sogar um die Frage, ob eventuell die ganze Wahl wiederholt werden muß.
Das Wahlprüfungsgericht : „Es erscheint sinnvoll, dass in ganz Bremerhaven neu ausgezählt wird.“
WK 20.11.07

Leserebrief zu diesem Thema: Kein Einzelfall
Die geschilderten Zustände sind nach zweimaliger Erfahrung als Helfer in Wahllokalen leider kein Einzelfall. Es ist offenbar für alle Leiter der Wahllokale ein Albtraum, dass die Anzahl der abgegebenen Wahlzettel nicht mit der Anzahl abgegebenen Stimmen und mit der Anzahl der abgegebenen Umschläge übereinstimmen könnte.

Kompliziert wird es durch die relativ hohe Anzahl von fehlerhaft ausgefüllten Stimmzetteln und die Tatsache, dass mit der Zählung erst nach offizieller Schließung der Wahllokale begonnen werden darf.

So wurde in einem Fall bei ziemlich knapp ausgegangener Bundestagswahl bis 21 Uhr immer wieder ergebnislos gezählt und verglichen, auch weil im Wahllokal keinerlei technische Hilfen vorhanden waren - nicht einmal ein Taschenrechner, geschweige denn ein einfacher PC.
Selbst die zur Verfügung gestellten Kugelschreiber waren teilweise nicht brauchbar. Sie stammten offenbar noch von der letzten Wähl.
Es wurde dann kurzerhand „interpoliert“, fehlende oder überzählige Stimmen wurden prozentual verteilt.
Den „Konkurrenten“ , die bei der Briefwahl im gleichen Raum einen anderen Wahlbezirk nachzählten“, ging es ebenso.
Ich habe diese unhaltbaren Zustände seinerzeit dem Wahlbüro gemeldet, es aber nicht an die „große Glocke“ gehängt, um nicht etwa der Verursacher für eine Wiederholung der Wahl im Wahlbezirk zu werden.

Bezeichnenderweise wurde ich seitdem nicht wieder um Hilfe gebeten. Das Ganze aber war für mich auch ein Grund, mich nicht aus mir heraus wieder zur Verfügung zustellen. Everhard Fritze, Bremen

Wahlbetrug auch bei vorherigen Wahlen

Bei der letzten Bürgerschaftswahl bekamen ausländische Eu-Bürger mit Wohnsitz in Bremen zum ersten Mal eine Wahlbenachrichtigung.
Doch auf dieser war vermerkt; „Wir freuen uns, Sie zum 3. Mal als Wähler begrüßen zu dürfen...“

Nachgefragt beim Wahlleiter, warum denn diese Eu-Bürger bei den letzten 2 Wahlen in Bremen gar keine Wahlunterlagen bekommen hätten, sagte dieser frech: „die hätten sich ja melden können, wenn sie hätten wählen wollen“.

Im Wahlkampf wurde daraufhin ein FDP-Politiker an einem Wahlstand auf diesen Sachverhalt angesprochen. Dieser sagte, dass auf Betreiben der CDU bewußt eine Benachrichtigung unterlassen worden sei, weil man sich ein gefälliges Wahlergebnis erhoffte.

Grüne Staatsrätin Ziehm: Freitags war sie nie da - und trotzdem 90.000 euro für
3 Monate Arbeit

Die neue grüne Umweltstaatsrätin Cornelia Ziehm, die vorher in Berlin bei der Umwelthilfe arbeitete, ist grundsätzlich Freitags nie da, da sie langen Wochenenden in ihrer alten Heimat Berlin verbringen möchte.
Auch die monatliche Dienstbesprechung wurde, damit sie Montags nicht so früh in Berlin startern muß, von 8 auf 9 Uhr verlegt.
WK3.11.07
Ihr Arbeitsplatz wurde von der Edeldesignschmiede "usm" für viel (Steuer)geld eingerichtet.

90.000 Euro
für 3 Monate Arbeit

Die Rotgrüne Bremer Regierung trennt sich nach nur 3 Monaten von der grünen Umweltstaatsrätin Cornelia Ziehm.
Auf Grund eines Vertrages bekommt sie, sofern man keinen anderen Job für sie findet bis September 08 ihr Gehalt von ca. 7500 € weiter. Insgesamt sind das zusammen mit der 3 monatigen Tätgikeit 90.000 €.
12/07 B&B
Wenn man bedenkt, dass ein normaler Arbeitnehmer mindestens 3 Monate braucht, um sich überhaupt an seinem Arbeitsplatz zurecht zu finden, kann man davon ausgehen, dass Frau Ziehm eigentlich noch gar nicht produktiv war.

Motto der Grünen 2012:
"Wir statt Gier"

Übrigens das Motto der Grünen 2012 heißt: "Wir statt Gier"

Grüne Staatsrätin Ziehm
zu „Foodwatch“

Nachdem es nun in Bremen nicht geklappt hat, ist Cornelia Ziehm bei dem vom Greenpeace-Gschäftsführer Thilo Bode gegründeten „FoodWatch“.

Güldner (Grüne) behauptet,
er bekäme nur 2485 Euro

Die Täuschung Güldners deckt nicht etwa die Bremer Medien auf, sondern ein Leserbriefschreiber:
Darin heißt es:
Der Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Güldner (Grüne) behauptet, er bekäme nur 2485 Euro brutto.
Dass es sich um eine Halbtagsstelle handelt (da es ein Halbtagsparlament ist) unterschlägt er genauso wie z. B. den Steuerfreibetrag von monatlich 421 Euro für die Amtsausstattung. Und Güldner verschweigt, dass die Abgeordneten pro Ausschussitzung 15,- Euro bekommen.
Das klingt zwar wenig, aber: Es gibt mehrere Sitzungen, jeden Tag.

Außerdem ist es ganz legal möglich für Abgeordnete unter Fortzahlung der Diäten seinen „Horizont im Ausland zu erweitern.“
D. h. nicht für Bremen als Abgeordneter tätig zu sein und trotzdem Diäten zu kassieren.

Was Güldner verschweigt

Es gibt Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst, denen es untersagt ist, neben dem Parlamentsmandat zu arbeiten. Dezent vermeidet es der Herr Güldner, dass allen diesen armen Parlamentsmitgliedern 50 % ihres Gehaltes weiter vom Staat bezahlt wird. Sollten Sie beim nächsten Wahlgang durchfallen - kein Problem, der Arbeitsplatz bleibt sicher als Besitzstand. Bitte klären Sie uns Stimmvieh auf, wie viel Staatsdiener dieses Privileg nutzen dürfen! Ich vermute, zwischen 30 Prozent und 40%

Am 7.02.08 behauptete in einem BrAnzeiger-Interview erneut der Bürgerschaftspräsident Weber (SPD), die Abgeordneten würden nur 3000 euro verdienen. Netto oder brutto lies er dabei bewußt offen.

In Wirklichkeit über 5000 Euro für Halbttagstätigkeit

Nach der Bürgerschaftswahl 2015, bei der fast 50% die Wahl boykottierten (trotz Wahlpropaganda der Bremer Medien, die hinterher die Nichtwähler als dumm darstellten) und Rot/Grün erhebliche Stimmeinbußen hat, trat Güldner als Fraktionsführer, (Gehalt monatlich rund 12 000 Euro) zurück. Nun auf einmal schreibt der WK, daß Güldner "nur noch" die üblichen Bezüge der Parlamentarier bekommt, 5000 Euro monatlich. (Quelle: WK 31.05.15).
Auch Böhrnsen tritt nach der Wahl zurück und geht in Rente: Höhe: über 8000 Euro

Am 10.2.16 nennt der "Weser-Report" ebenfalls andere Zahlen: Bremer halbtagsbeschäftigte Bürgerschaftsabgeordnete bekommen laut Weser-Report 10.2.16 5653,- Euro monatlich (4880,- + 773,- Euro für Altersversorgung). Gleichzeitig dürfen sie die andere Hälfte ihrer Zeit in ihrem normalen Job arbeiten. Niemand kontrolliert aber, wie viel Zeit sie wirklich für ihre Abgeordnetentätigkeit aufwänden. Das Gehalt wäre also bei einer Vollzeittätigkeit ungefähr 11300 Euro monatlich. Und das bei null Verantwortung.

Ab 2016: Abgeordnete sollen Nebeneinkünfte offenlegen - aber nicht alle

In dem Zusammenhang tönte die Bremer Politik (SPD, CDU, Grüne und Linke) groß, daß zukünftig offengelegt werden soll, wieviel die Abgeordneten für Nebentätigkeiten bekommen. Doch was sie in ihren - manchmal dubiosen - Firmen, die sie nebenbei haben, verdienen, müssen sie weiterhin nicht offenlegen. Die FDP ist dagegen.

300 Euro für einen Rede für SPD-Genossen Weber

Bürgerschaftspräsident SPD-Genosse Weber bekam laut Weser-Report z. B. "soziale" 300 Euro nur für eine Rede des Bundesverbandes der Gartenfreunde". Fadenscheinig ist dabei die Lobhudelei vom SPD-Fraktionssprecher Koch, der nun meint,

Cornelia Wiedemeyer:
Ein SPD-Multitalent

In einem WR-Kommentar darf die „Vorsitzende des Gröpelingen Marketing“, Cornelia Wiedemeyer, ihre Meinung über die „Waterfront“ kund tun.
Was der WR verschweigt. Sie ist nicht nur Vorsitzende des „Gröpelingen Marketing“ sondern SPD-Abgeordnete.
WR 28.11.07

Frau Wiedemeyer ist ein absolutes Multitalent:
Nach Besuch eines Gymnasiums und der Absolvierung einer kaufmännischen Ausbildung (1979 bis 1981) war sie bis 1987 als kaufmännische Angestellte tätig. Studierte Wirtschaftswissenschaften an der Uni Bremen. Dann 3 Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Konjunktur- und Strukturforschung (IKSF) Uni Bremen.
1991 in SPD eingetreten.
1995 wurde sie SPD-Abgeordnete
Im Betriebsausschuss Fidatas, Performa Nord, Haushalts- und Finanzausschuss und Städtischen Haushalts- und Finanzausschuss und ist die Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion.
Aufsichtsratsmitglied der Bremer Straßenbahn AG (BSAG)
Vorsitzende Gröpelinger Marketing e. V. und des Bürgerhaus Oslebshausen e. V.

Gasprom-Bonze und Putin-Freund bei RB und Wilhelm-Kaisen Bürgermahl

Gerhard Schröder, Gasprom-“Manager“ und einer der Diktator Putin als lupenreinen Demokraten bezeichnet wurde von Bremen zum Wilhelm Kaisen-Bürgermahl eingeladen.
Die gleichnamige Bürgerstiftung (Mitglieder Genossen wie Moritz Thape) unterstützten das „ehrenamtliche“ Engagement
WR 28.11.07
(Ist das "Ehrenamt" von Herrn Schröder bei Gazprom gemeint?).
Die Kosten für das Bürgermahl wurde von Sponsoren wie der BLG gestiftet, heißt es im WR. Was dieser verschweigt: Die BLG ist eine quasi staatseigene Firma. Somit zahlt der Bürger dieses Bürgermahl.
Auch bei der Einweihung des neuen Radio Bremen-Gebäudes war Schröder als Gast gern gesehen.
Zu B&B-Vertuschungen von TopJobs für SPD-Genossen bei Putin bitte auch lesen: "B&B zur Ukraine: Von rechten Nationalisten auf dem Maidan berichten, aber SPD-Jobs bei Putin verschweigen"

Bremen wie DDR

Der vom Bremer Senat mit einem Gutachten zur Bremer Verfassungsklage beauftragte Prof. Seitz hat kürzlich in Berlin vor prominenten Zuhörern erklärt, Bremen sei wie die DDR zum Untergang verurteilt.
Laut Mitschriftprotokoll sagter er:
„Ich denke, jedes staatliche System, das nicht auf Effizienz Wert legt, wird irgendwann einmal untergehen - siehe DDR oder Saarland und Bremen.“
WK 30.11.07

Israel-Kritiker bekommt Preis im Rathaus - Protest der jüdischen Gemeinde

Dem Israel-Kritiker Tony-Judt, englisch-jüdischer Historiker, wurde der Hanna-Ahrendt-Preis im Rathaus von der Hanna-Ahrendt Jury, dem Senat der Hansestadt Bremen und der Heinrich-Böll-Stiftung überreicht.
Die jüdische Gemeinde Bremen protestierte dagegen vehement in einem offenen Brief an den Senat:
„Wenn einer - jahrein, jahraus - sagt, Israel sei ‚umstritten‘, ‚gehaßt‘, ein ‚Besatzer und Kolonialist‘, eine ‚strategische Belastung‘, ein ‘politischer Anachronismus‘ usw., stellt sich die Frage, was das soll.
WK 1.12.07

Neues Rauchverbot - nur nicht für Bonzen

Das am 1.1.08 eingeführte Nicchtraucherschutzgesetz hat Ausnahmen. Nein, nicht für den kleinen Kneipenwirt um die Ecke, aber z. B. für die Angehörigen des „Schaffermahls“ Bremen, deren Gäste „Honoratioren“ aus Politik und Wirtschaft sind. Ebenfalls in Bremen bleibt das im Februar stattfindende „6-Tage-Rennen“ dieesmal noch verschont.
Und während in Bayern das Rauchen in Festzelten verboten ist. In Bremen ist dies weitein erlaubt.

Freibrief für unseriöse Spendensammler in Bremen

In Bremen wurde 2005, im Gegensatz zu anderen Bundesländern, das Sammlungsgesetz abgeschafft, mit dem man ein Verbot für unseriöse Spendensammler durchsetzten konnte.
Innensenator Lemke (SPD) bezeichnete das als Bürokratieabbau im Sinne des Bürgers(!!). So ist es möglich, dass in Bremen z. B. der Verein „Aktion 2000-Hilfe für Kinder“ weiters ein Unwesen treiben kann, obwohl er, weil nur 14% seiner Spenden wirklich Hilfsprojekten zufließt, in Rheinland-Pfalz schon das Spendensammeln verboten wurde.
WR 6.1.08

300.000 Euro jährlich für „Kino46“

300.000 Euro jährlich bekam das für „Kino46“ in Walle über Jahre vom Brmer Senat. Damit soll jetzt aus Spargründen endlich Schluß sein.
B&B 15.1.08

20mal mehr Zuschüsse für Bremer Fraktionen

20mal mehr Zuschüsse als in anderen Bundesländern bekommen die Fraktionen in Bremen.

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