ARCHIV Bremen

Jahrelang: katastrophale Verhältnisse im Stadtamt - aber Böhrnsen lobt den Leiter

Jahrelang beklagen Bremer die katastrophalen Zustände im Stadtamt (u. a. Zulassungsstelle, Ausländeramt, ServiceCenter-Mitte).
In 2010 verbringen die Bürger teilweise die halbe Nacht vor dem Amt um einen Termin noch am selben Tag zu bekommen. Die Angestellten - ebenfalls seit Jahrzehnten: herablassend, unfreundlich, unwillig.
Die Abhilfe, nachdem darüber im WK berichtet wurde, sieht laut Amtsleiter Wilkens wie folgt aus: Überstunden - aber nur auf freiwilliger Basis!
Nachdem ein Inder trotz eines schweren Herzfehlers monatelang in Abschiebehaft gehalten wurde, wurde der Chef des Stadtamtes Wilkens, dem die Ausländerbehörde unterstellt ist, abgelöst. Darüber hinaus wurde ein Disziplinarverfahren gegen den verantwortlichen Teamleiter im Ausländeramt eingeleitet.
WK 8.12.10
Wilkens - siehe unten - wird daraufhin krank und geht nach ca. halbem Jahr Krankheit dann in den Vorruhestand.

Ein Jahr später: Bei Ausländerbehörde ist nichts besser geworden

Am 29.7.11 veröffentlicht der WK einen Leserbrief einer Frau C-P., in dem er sich der Kritik seiner Falschmeldungen bezüglich des Ausländeramtes stellen muß:
Frau C-P. beschreibt darin, daß vor einiger Zeit publiziert wurde, dass in der Ausländerbehörde alles besser geworden sei. Das stimme aber nicht.
So wie auch in anderen Abteilungen des Stadtamtes spotteten die Verhältnisse jeder Beschreibung:
Es ging in dem Fall um die Ausstellung einer neuen Aufenthaltsgenehmigung die normalerweise 10 bis 20 Minuten dauert, wenn man denn einen Termin bekommt.
Auf der Web-Site des stadtamtes wird zugesagt, daß man einen solchen Termin telefonisch oder per mail vereinbaren könne, was aber nicht stimmte:
Frau C-P. versuchte täglich, über 2 Wochen telefonisch unter 15 verschiedenen Nummern jemanden dort zu erreichen, was nicht möglich war. Entweder es nahm dort keiner ab, oder es war besetzt.
Sie versuchte es dann mehrere Male per Mail, um einen Termin zu vereinbaren. Diese wurden, wie sie erklärte, ungelesen gelöscht.

Zur Nichterreichbarkeit von Bremer Behörden bitte lesen: "Nichterreichbarkeit der Bagis/Verweigerung der der Annahme von E-Mail-Einschreiben" und "Behörde macht E-Mail Bestätigung bewußt unmöglich"

Böhrnsen behauptet Wilkens Tätigkeit ist beispielgebend

Am 31.05.2011 verabschiedet SPD-Böhrnsen Wilkens, der seit 1980 die Zustände beim Stadtamt zu verantworten hat, in den Ruhestand und bedankt sich bei Wilkens für seine langjährige Tätigkeit.
Böhrnsen sagt über Wilkens: "Er hat aus der historisch geprägten ‚Verwaltungspolizei’ über die vielen Jahre seiner Leitungstätigkeit eine moderne und zukunftsfähige Ordnungsverwaltung entwickelt, deren Ausprägung gerade im Bürgerservice-Center und Mobilen-Bürger-Service beispielgebend ist "

3 Jahre später: immer noch unhaltbare Zustände beim Stadtamt

Im Juli 2011 macht das Stadtamt erneut von sich reden. Diesmal stehen die Bürger morgens um halbsechs an um - vielleicht - noch einen Termin zu bekommen. Wer z. B. im Juli einen Reisepass beantragen will, den er im Oktober benötigt, wird bis zum Oktober nicht mal ein Termin zugesagt.
Gründe für die desaströsen Zustände 2011 laut Amtsführung: Ein Teil der Mitarbeiter ist krank - ein anderer Teil ist in Urlaub.
In jedem anderen Bundesland hätte man den zuständigen Innensenator (SPD-Genosse Mäurer) zum Rücktritt aufgefordert. In Bremen wird darüber kein Wort verloren.
Bitte auch dazu lesen: "Das Ausländeramt: Jahrelange Skandale - jahrelang Versprechungen des Innensenators" und "2011: Weiter skandalöse Zustände in der Ausländerbehörde"

Jacobs University Bremen bekommt Gebäude anstatt Geld

Die Jacobs University Bremen (JUB) sollte auf Grund der Haushaltsnotlage keinerlei finanzielle unterstützung mehr bekommen. Doch Bremen greift zu einem Trick. Anstatt Geld gibts via GBI eine neues Gebäude gratis.3/08

Beirat setzt sich über Anwohnerwünsche hinweg

Wochenlang hatt eine Initiative aus Anwohnern und Geschäftsleuten, ADFC und Behindertenorganisationen des Ostertors für eine Straßendecke aus Asphalt statt kopfsteinpflaster bei der Erneuerung der Straßendecke des Ostertorsteinwegs gekämpft.
Der Beirat entschied sich trotzdem für Kopfsteinpflaster, obwohl sogar die BSAG aus Zeit- und Kostengründen Asphalt vorgesehen hatte.
BA 10.2.08
Dabei muß man sich allerdings fragen wieso eine Organisation wie der ADFC, der z. B. nur eine verschwindend kleine Minderheit von Radfahrern vertritt, hier permanent als Meinungsbildner hervorgehoben wird.
Das hat allerdings in Bremen Methode.
Parteigenossen und andere Lobbyisten bilden Bürgervereine mit geringen Mitgliederzahlen und bekommen durch Auftragsjournalisten der Bremer Medien eine breite Öffentlichkeit.

Lemke wird UN-Sportchef und bekommt großzügiges Übergangsgeld

Ex-Innensenator Willy Lemke, (das Multitalent, dass schon Verfassungsschutzmitarbeiter, Werder Manager und Bildungssenator war) wird UN-Sportchef und bekommt großzügiges Übergangsgeld. Zahlreiche Bürger empörten sich in Leserbriefen über die wieder mal verschwenderische Geldsegen für Ex-Politiker. 4/08

Schüler werden zum Putzen gezwungen, während Agenturen daran verdienen

Die angeblich freiwillige Aktion „Bremen räumt auf“ wird größtenteils durch Schulklasse durchgeführt, die vermutlich unfreiwlliig diesen „Arbeitsdienst“ machen müssen - wobei wohl der reguläre Unterricht ausfällt (als gäbe es keine Pisa-Studie).
Begleitet werden diese dann von demonstrativ sammelnden Politikern, die dadurch volksnähe beweisen wollen.
Doch es gibt auch Leute in Bremen, die sich dabei Geld in die Taschen stecken können.
So der Inhaber der Agentur „gip“, Ingo Müller-Dormann. Immer wieder erwähnt im WK, bestens in Kontakt mit Radio Bremen und Werder.
Seine Agentur durfte die Aktion veranstalten und vermutlich auch die Werbekampagne gegen gutes Geld entwickeln.

Klinik wollte Werder-Werbung für Neugeborene

Die Kreissäle des Krankenhauses „Links der Weser“ sollten in „Werder Bremen“-Farben mit Petsybällen mit Werder-Logo gestaltet werden.
Die Frauenbeauftragte Bremens, andere Frauenorganisationen und die evangelische Kirche hatten den Plan kritisiert: Werbung habe im Kreissaal nichts zusuchen.
Gesundheit Nord Sprecherin Helga Loest kann die Kritik nicht verstehen.
WK 15.4.08
Da paßt es ins bild, dass Franz Böhmert (im Aufsichtrats Werder) ehemaliger ärztlicher Direktor des Klinikum LdW war.

Bremen bei
Entwicklung auf dem letzten Platz
Bei einem Vergleich des Instituts der der deutschen Wirtschaft kam Bremen bei der Entwicklung auf den letzten von 16 Plätzen. Unter anderem wegen dramatisch gesunkener Aufklärungsquoten von Straftaten (Bremen deutsches Schlusslicht), Anteil der privat Verschuldeten stieg um das Doppelte, Exportqote sank und öffentliche verschuldung stieg erheblich.
WR 22.6.08

1,9.000.000 Euro Minus
beim Musicaltheater

1,9.000.000 Euro Minus hat das Bremer Musicaltheater in 2007 mit den nicht ausgelasteten Musicals „Evita“ und „Ein Käfig voller Narren“ gemacht.
B&B 26.6.08
Erinnert man sich allein an das völlig mißlungene Plakat für „Ein Käfig voller Narren“, dass keinerlei Attraktivität besaß (halb aufgezogener Bühnenvorhang) erkennt men einen von vielen Gründen.

Daten der Bürger
frei verfügbar

Unter anderem die Daten der Bremer Bürger beim Einwohnermeldeamt sind auf Grund einer Panne frei verfügbar für jedermann gewesen.
Da die zuständige Softwarefirma aus Versehen das Password für ihre Testversion ins Internet stellte und unter anderem die Bremer Behörden, die diese Software verwendete, dieses Password nicht für sich änderte, konnte jeder Internetnutzer die Daten Bremer Bürger abrufen.
Report 25.6.08

Gewoba Chef arbeitet gleichzeitig für Auftragnehmer

Der Vorstandsvorsitzender der mehrheitlich Bremen gehörenden Gewoba, Riebel (Jahresgehalt um 200.000 Euro), ist gleichzeitig in der Chefetage einer Immobilienfirma angestellt, die als Auftragnehmer für die Gewoba deren Wohnungen privatisiert.
WK 27.6.08

Steuergelder für CDU-Parteizentrale

Die, Sanierung der Bremer CDU-Parteizentrale am Wall in 2006 ist wieder in den Blickpunkt gerückt. Nach Informationen \des „Spiegel“ ließ sich der CDU-Landesverband den Großteil» der Umbaukosten in Höhe von 100,000 Euro von der Bürgerschaftsfraktion erstatten. Fraktionsgelder sind fluf für politische Arbeit gedacht und dürfen
nicht in Parteikassen fließen. „Die Fraktion ist Mieter im CDU-Haus. Deshalb wurde ein Teil der Kosten übernommen, im Gegenzug gibt es bis 2012 keine Mieterhöhungen“, erklärte CDU-Sprecher Gunnar Meister. Rechnungsprüfer hätten den Vorgang nicht beanstandet. „Wir rechnen mit keinen weiteren Schwierigkeiten“, so Meister
WR Nr. 2143

Gesundheit Nord:
Die Pleite mit der Großküche

Die Großküche für die Bremer Krankenhäuser , die extra (mit viel höheren Kosten als kalkuliert) gebaut wurde um 2 Krankenhäuser gleichzeitig zu versorgen und damit Kosten zu sparen ist - wie jetzt herausgekommen ist - nicht dazu in der Lage ausreichende Mengen an Essen zur Verfügung zu stellen.
WK 30.6.08

Staatliche "Geldwäsche"
via BLG?

Die BLG hat 100.000 Euro als Spende für den Rhododendronpark zur Verfügung gestellt. Weitere 150.000 Euro sollen bis zum Jahresende folgen.
Pro Jahr sollen 25.000 Euro Spenden an den Rhododendronpark gehen.
WK 16.10.07
Wenn man bedenkt, dass 70% der BLG in staatlicher Hand ist, kann man sich leicht vorstellen, dass diese „Spenden“ im Prinzip der Bürger finanziert.
Interessant ist dann dazu eine alte und neue Meldung:
100 Entlassungen bei BLG Bremerhaven. Die aus Kostengründen erfolgte Kündigung des VW-Teileauftrags für die BLG in Bremerhaven-Speckenbüttel im September 2004 hat offensichtlich Folgen: Wie angekündigt, streicht die Logistics Group Stellen. Der BLG-Betriebsrat teilte jetzt mit, nach Angaben des BLG-Vorstands beabsichtige dieser, bei der Bundesanstalt für Arbeit Massenentlassungen zu beantragen. Betroffen, so die Vertreter der Arbeitnehmer, wären 100 Beschäftigte.
(WK 06.05)
Tausende Hafenarbeiter werden bei der BLG entlassen
iJahrelang waren im WeserReport Stellenangebote der GHBV., in denen immer gemau 50 Mitarbeiter gesucht wurden. Niemals berichtete der WR darüber, dass es sich um eine Leiharbeiterfirma mit Niedriglöhnen handelte.
Erst als in 6/09 Tausende bei der BLG entlassen wurden und von GHBV zu Niedriglöhnen wieder eingestellt werden sollten, kam die ganze Geschichte heraus.

Ehemaliger BLG-Manager erhält weiter “Gehalt” im sechstelligen Bereich

Obwohl er seit mehr als 2 Jahren aus dem BLG-Management ausgeschieden ist, bekommte ein ehemaliger Manger der BLG ein Jahresgehalt im sechstelligen Bereich für beratende Tätigkeiten.
WK 5/08

Armes Bremerhaven sponsort Basketballmannschaft

Das arme Bremerhaven sponsort mit Hundertausenden Euro die „Eisbären“ eine Bremerhavener Basketballmannschaft.
B&B 21.5.08

Mobbing im Wirtschaftsressort? -
3 Abteilungsleiter sollen gehen

Im Ressort von Wirtschaftssenator Ralf Nagel (SPD) wurden 3 Abteilungsleiter angeblich gemobbt. Jeder kritisiert jeden. Eine Abteilungsleiterin wechselte schon in die Handelskammer. Kurz vorher wurde ihre Stelle schnell noch entfristet, damit sie in den Staatsdienst zurückkehren kann.
WK 26.05.08

Grossmarkt trotz Warnung in Überseestadt platziert

Der Gemüse u. Fruchtgrossmarkt wurde trotz seinerzeitiger Warnung durch die Gemüsehändler in der Überseestadt platziert. Kritisiert werden und wurden bis heute kompliziert lange Anfahrtswege, wegen der isolierten Lage und teurer gewordener Platzmiete.
Der Großmarkt wurde seinerzeit von der Neuenlanderstraße in die neu gebaute Überseestadt versetzt. Wie auch bei anderen Projekten, wie der Kunsthochschule schaffte sich die Stadt Bremen seine Mieter gleich selbst. Ebenso den Großmarkt, der, bestehend aus einem völlig steril Zweckbau, direkt neben die denkmalgeschützten alten Hafenspeicher gesetzt wurde, in denen die Kunsthochschule untergebracht ist.
WK 26.5.08

Starke Leerstände am Bremer Flughafen

Unter anderem die gesamte obere Etage am Bremer Flughafen stand in 2008 leer, obwohl dank Ryan-Air die Passagierzahlen um 30% gesteigert werden konnten.
WR 15.6.08
Die Bremer Medien berichten später über Jahre immer wieder "positiv" vom Bremer Flughafen, indem sie von gestiegenen Passagierzahlen und neuen Jobs schreiben Erwähnt wird aber nicht, daß diese Jobs größtenteils Mini- oder Teilzeitjobs sind und gesteigene Passagierzahel nicht unbedingt gleichzusetzen sind mit höheren Gewinnen .

Polizeiumzug zum Flughafen zum Vorteil von Investor?

Das Polizeirevier Neustadt zieht zum Bremer Flughafen um.
Es wurde ein über zehn Jahre laufender Mietvertrag für das neue Revier am Flughafen unterzeichnet.
Der Vermieter, die Fred Krüger Immobilien KG.
Was verschwiegen wird:
Das Gebäude, in das die Polizei zieht stand leer, weil der Hauptmieter ein Callcenter dort nicht mehr existent ist. Liest man in der Pressemitteilung der GBI zwischen den Zeilen ist nur von einer Flächeneinsparung die Rede, nicht jedoch von finanziellen Einsparungen!
Der Flughafen wird als zentraler Standort bezeichnet, was nun eindeutig nicht der Fall ist. Weiter entfernt vom Bürger kann gar kein Polizeirevier liegen.

Ein Leserbrief vom 22.7.08 im WK dazu:
Was kann man dem Bürger noch alles zumuten?
Wenn mal jemand in letzter Zeit die Polizei gerufen hat, wird er feststellen, dass man locker mit 20 bis 25 Minuten Wartezeit rechnen muss. Eventuell meint der Senator oder der Polizeipräsident, Einsätze im vereinigten Niedersachsen/Bremen?
Dann brauchte man ja nur über die Landebahn und wäre da. Ist der Umzug eventuell nur deshalb nötig geworden, um einem Investor sein leerstehendes Callcenter wieder profitabel zu machen? Ein Schelm, der so denkt?
Heiko Ehlers, Bremen
Dazu ein Artikel im WK v. 28.3.07:
Polizeirevier
Neustadt soll trotz höherer Miete an denFlughafen verlegt werden
Das Polizeirevier 11, bisher zentral am Neustadtswall, soll ins Telematikzentrum am Flughafen verlegt werden, weil der Umbau der alten Räume 2 Mio Euro kosten würde.
Ein Investor soll das Telematikgebäude, mit dem Bremen sich ja verspekulierte erwerben und an die Polizei weitervermieten.
Doch 168.000 € Miete kostete der alte Standort (an wen?), 204.000 € im Telematikzentrum.

Für 19 Millionen Euro gefördertes Telematik-Zentrum war zeitweise nie mehr als 35% belegt

Das am Flughafen für 19.000.000 Euro von der WfG (Jetzt BIG) geförderte "Telematik-Zentrum" war jahrelang nie mehr als 35% belegt.
Neben bisher von Bremen gezahlten 3,9 Mio wurden weitere 9,8 Mio Lesingraten und hohe Zinsen für Bremen fällig.
Später hieß das Gebiet um das Telematik-Zentrum: "Airport-Stadt" Die Baukosten von 110 Millionen Euro übernahm das Land Bremen zu 84%, die EU den Rest. (Quelle WK 14.10.14. Gleichzeitg verkaufen die Bremer Medien die "Airport Stadt" als Erfolgsstory, während es 2014 immer noch massive Leerstände gibt.

DM-Beteiligungsgesellschaft betrog Anleger um hunderte Millionen Euro

Ex-SPD-Justizsenator Wolfgang Kahrs, war ehemaliger Aufsichtsrat der DM-Beteiligungsgesellschaft.
Chefin der DM: Frau Ahlring.
Dieser gehören wiederum über 50% des Kommanditkapitals der AIV-Immobilien Verwaltungs KG am Bremer Flughafen. Die AIV betreut 11 Gebäude an der Flughafenallee:
Geschäftsführender Gesellschafter der AIV Airport Immobilien Verwaltungs KG: Fred Krüger
Die AIV hat unter anderem Büro- und Parkhaus Flughafenallee 3/
Bürogebäude Otto-Lilienthal-Straße 16/16a, 18, 19, 22, 23a, 25, 27, 29,

Die AIV Airport Immobilien Verwaltungs KG wurde am 15. Januar 1999 von Fred Krüger, persönlich haftender Gesellschafter, und weiteren Kommanditisten gegründet.

Sie ist die Muttergesellschaft der ACC Airport City Center GmbH, der ESS Center GmbH (beide Immobilienbesitzgesellschaften) sowie der AIV Facility Management GmbH (operative Verwaltungsgesellschaft).

Die Strukturen der Firma “Nehlsen", die CDU und RB

Nehlsen-Plump GmbH. Besitzer: Dirk Plump, ehem. Handelsk. Präsident: Presidents Table IUB, Vorstand: DGZRS, Geschäftsführender Gesellschafter Tiemann Fahrzeugbau
Geschäftsführer Ronald-Mike Neumeuer ehemaliger CDU-Senator.
Zugehörige Firmen:
Elko Sicherheit, BST (Sicherheitsfirma die für BSAG arbeitet) ,ENO, RNO, ANO, KNO, K-TEC, (Müllentsorgung, somit ehemalige Staatsbetriebe), Siedenburg GmbH & Co KG, Dazu gehören Siedenburg Büroservice, Bau-Service. Weiterhin die Plump KG und die Adhoc Personalmanagement GmbH
Bremer Bühnenhaus GmbH Veranstaltungstechnik: Alle Mitarbeiter von Radio Bremen arbeiten jetzt bei dieser Firma für Radio Bremen

Man erinnere sich:
Das Gesellschaftskonstrukt der Nehlsen-Gruppe entstand aus der Privatisierung der BEB (Bremer Entsorgungsbetriebe), ein Eigenbetrieb der Stadt Bremen. Dieser machte durch zahlreiche Skandale auf sich aufmerksam, in denen zur Versorgung der Mitarbeiter das Zulagensystem des öffentlichen Dienstes bei der BEB miss­bräuchlich benutzt wurde und Firmen-Kfz angeschafft wurden, bei deren Ausstattung man von „Regierungsausführung“ sprach. Z. B. ein Audi AG 3,0 mit 233PS, Allradantrieb und umfangreicher Sonderausstattung.
Bitte dazu lesen: "Der BEB-Skandal"....

Nehlsen, Hochschule Bremen und das selbst geschriebene Gutachten

Die Firma Nehlsen hat sich quasi selbst ein Gutachten erstellt um eine Biogas-Anlage in Betrieb nehmen zu können.

Auf der im Landkreis Wesermarsch kreiseigenen und damit staatlichen Biogasanlage sollen alle Inhalte „brauner Tonnen“ des Landkreises unter der Regie der GIB (Gesellschaft für integrierte Abfallbehandlung und Beseitigung) entsorgt werden. Diese Firma gehört zu 51% dem Landkreis, aber zu 49% Nehlsen.

Das nötige Gutachten wurde von Martin Wittmaier erstellt: Leiter „Institut für Kreislaufwirtschaft Hochschule Bremen GmbH“. Dieses wurde 2001 gemeinsam von der Hochschule Bremen und der Nehlsen aG gegründet.
WK 23.8.08

Die Nehlsen-Plump GmbH und die CDU

Besitzer: Dirk Plump, ehem. Handelskammer-Präsident, Presidents Table IUB, Vorstand der DGZRS, Geschäftsführ. Gesellschafter Tiemann Fahrzeugbau. deren Geschäftsführer wiederum CDU-Senator a. D. Ronald-Mike Neumeier ist.

Bremer Arbeitsagentur-Chef lobt „Nehlsen-Plump"

Der Bremer Arbeitsagentur-Chef Stern, der später mit 60, topfit (wie er selbst von sich sagte) in Pension ging, um danach eine erfolglose Partei mit zum Teil dubiosen Mitstreitern zu gründen, lobte die Firma “Nehlsen”, da sie so viele Ausbildungsplätze geschaffen habe
Quelle: WK 27.5.08
Was der WK und der AA-Chef nicht sagen:
Zu Nehlsen gehört unter anderem die Firma ELKO, die für den Bremer Staat im Weser-Stadion und in der Stadthalle (heute, zur Zeit, ÖVB-Arena) die Sicherheitsdienste stellt und ihren Beschäftigten Löhne zahlt, die häufig unter dem von der SPD behaupteten Mindestlohn von 8,50,- liegt. Auch ein betriebsrat ist bei ELKO ein Fremdwort.

Der WK machte aus diesem PR-Artikel fast eine halbe Seite. Einen Tag später in gleicher Größe wurde ein gleicher Artikel im Weser-Report veröffentlicht. (Logisch: da seit einiger zeit die AA im WR alle 2 Monate ganzseitige Anzeigen, die dem WR Zehntausende Euro einnahmen bringen, in eigener Sache in Auftrag gibt. Seitdem gibt es keine kritische Berichterstattung mehr im WR.
(Dazu lesen "Neue Partei (-Polizisten) für Bremen - die interessante "Wählervereinigung HB & Brhv"...)

Nehlsen läßt „gelbe Säcke“
in China produzieren

Das Unternehmen Nehlsen läßt „gelbe Säcke“ in China produzieren.
Quelle: WR 9.3.11
Der Arbeitsagentur-Chef Stern äußerte sich leider nicht zu der Tatsache, daß, obwohl die "gelben Säcke" auch hier produziert werden könnten, so Arbeitsplätze in Billiglohnländer verlagert werden.

Nehlsen, Joke und Sparkasse

Häufiger wird im WK kostenlose PR-Artikel für die Firma „Joke“ (Messe- u. Veranstaltungsservice) gemacht. Diese gehört zum größten Teil der Sparkasse.
Die software für deren Rechenzentrum, ließ der WK am 29.3.08 in einem erneuten PR-Artikel verlauten, erstellte die Firma „All-in-one“. Es handele sich um ehemalige Mitarbeiter der Firma Nehlsen.

Protest gegen Nehlsen Sondermülldeponie
in Tunesien

Seit Ende Februar 2011 blockieren Tunesier die 60 km von Tunis gelegene Aufbereitungsanlage für Sondermüll, die Nehlsen dort vor rund zwei Jahren errichtete. Die Bürger fordern die Schließung der Anlage, weil es nie eine Trägeranhörung über die Rechtsmäßigkeit des Projektes gegeben habe. Die juristischen Mängel gab Nehlsen zu.
Quelle: WK 6.7.11

1,3 Millionen Euro
EU-Geld für „Beluga“

Das Bremer Vorzeigeunternehmen, die Reederei „Beluga-Shipping“ wird immer gern in den Bremer Medien als umweltengagiertes Unternehmen vorgezeigt. Z. B. mit dem Pilotprojekt des treibstoffsparenden Segels für sein neustes Schiff. Was aber in den Bremer Medien nicht gesagt wurde ist, dass „Beluga“ dies nicht allein aus eingener Tasche bezahlen muß, sondern von der EU mit 1,3.000.000 Euro gefördert wird.
RTL 14.3.08

Zechbau, die hochgelobte „Beluga“ und die Billigflaggen-Schiffe

Nur auf Grund der Tatsache, dass eins der Schiffe der im WK und von Politikern hochgelobten Bremer „Beluga“-Reederei vor Somalia von Piraten entführt wurde kommt heraus, dass Beluga-Chef Stolberg (der sein Bauprojekte in Bremen von Zechbau realisieren läßt) seine Schiffe unter Billigflagge und wie üblich mit weitestgehend ausländischem Personal fahren läßt:
Beispiel: Frachter „BBV Trinidad“, Crew aus Russland, Philippinen, Slowakei. Flagge: Antigua&Barbuda
WK 23.8.08

In den folgenden Tagen werden zum Thema Billigflagge einige empörte Leserbriefe veröffentlicht.
Gleich danach beeilt sich der WK fast eine halbe Seite zu veröffentlichen (ebenso der Weser-Report in kleinem Artikel) in der Bremer Reeder ankündigen, Schiffe noch in diesem Jahr wieder unter deutscher Flagge laufen zu lassen und die Bundesregierung sprach angeblich von Erleichterungen für die Rückflaggung. Da wäre doch ein Artikel passend gewesen, der über Subventionen spricht - aus Steuergeldern bezahlt - , die unsere Regierung den Reedern dafür zahlt, wenn sie Schiffe z. B. in Korea bauen lassen.

Anfang 2011 ist Beluga pleite

Staatlich geförderter Gewaltsport für Straffällige

Im TSV Osterholz-Tenever (OT) wird mit Steuergeldern Jugendlichen, obwohl sie schon teilweise straffällig wurden das Boxen ermöglicht. Bis auf einen, der der Alibideutsche genannt wird, kommen alle aus Osteuropa oder der Türkei.
„Der Vorstand macht, was er will. Ich habe in den 40 Jahren bei OT noch nie einen so beratungsresistenten Vorstand kennengelernt.“ sagte Beiratssprecher Moizis, der inzwischen zurückgetreten ist.

Für Barloschky ist Boxsport ein Integrationsmittel

Massiv gefördert wurde diese Boxgruppe auch von Quartiermanager Joachim Barloschky (früher DKP). Dieser meint: „Sport ist ein wunderbares Integrationsmittel.“
Der Konflikt verschärfte sich, als Kritiker herausfanden, dass vier der neuen OT-Boxer schon mit dem Gesetz in Konflikt gekommen waren.
Es kam zum Krisengespräch, das mit einem Eklat endete: Als der Judo-Abteilungsleiter, ein Polizeibeamter, zu hören bekam, er sei ausländerfeindlich, verließ er empört die Besprechung. „Ich habe etwas gegen Leute im Verein, die mit dem Gesetz in Konflikt kommen. Auch meine Judo-Abteilung ist voll von Ausländern, das funktioniert prima“, sagt Frank Meyer.
Quelle: WK 20.11.09

Wie 3 Jahre später ein Genosse der Partei "Die Kinke" Kickboxen für gewaltauffällige Kinder leitet, bitte weiterlesen unter SOZIELES: "Gewaltbereite Kinder lernen in Osterholz-Tenever Kampfsport - mit Unterstützung von Werder und der evangel. Kirche"

Kampfsport für Problemkinder auf Staatskosten?

In der Stephanischule wurde das „Flamingo Gym“ untergebracht.
Ein Teil der Kunden dieses „Vereins“ seien sogenannte „Problemkids“. Jungen die sonst auf die schiefe Bahn geraten wären. Sie können dort Kampfsportarten lernen
WK 23.8.08

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25