ARCHIV Bremen
Privater „Uniwildnis“-Verein spricht mal wieder für öffentliche Belange

Wie schon in der Vergangenheit:
Nachdem sich der Verein „Freunde der Uniwildnis“, Mitglieder sind/waren: die frühere grüne Bürgerschaftsabgeordnete Christine Bernbacher, Grünen-Bürgerschaftsabgeordneten Werner und eine einflußreiche Gattin eines Bremer Wirtschaftsbosses, sich schon durch den einen Teil der sogenannten Uniwildnis für ihren Hundeverein reserviert hat, darf dieser mal wieder für öffentliche Belange sprechen.
Jetzt fordert dieser Verein, der auch gerne mit den „Besetzern“ (bestehend Ex-SPD-Senatoren inklusive der Sozialistischen Falken) des alten Campingplatzes an der Uni zusammenarbeitet, der Bürgerparkverein solle das gesamte Uniseegebiet bekommen.
Zu „Freunde der Uniwildnis“, bitte auch lesen: "Die "Freunde der Uniwildnis" und "Hotelbau am "Unisee": Das Märchen von der Bürgerbeteiligung"

Im Bürgerparkverein haben überwiegend wohlhabende Bremer wie der Geschäftsführer von Zechbau Joachim Linnemann das sagen
WK 30.8.08

GmbH-Chef-Gehälter erstmals öffentlich -
mit Ausnahme
von Ex-Richter Ernst

Die Gehälter der vielen staatseigenen Geschäftsführergehälter werden nach langem Sträuben erstmals veröffentlicht.
Im Beteiligungsbericht 2007/08 sollen diese erstmals aufgeführt sein. Alle?
Sie liegen zwischen 100.000 und 200.000 Euro.
Einige mit alten Verträgen haben von ihrem Recht gebrauch gemacht dies zu verweigern; z. B. Ex-Richter und Noch-Flughafendirektor Ernst (siehe Archiv JUSTIZ: Ermittlungen gegen Ernst) und Theater Generalintendant Hans-Joachim Frey .
Beispiele:
BLG-Vorstandsvorsitzender Aden 909.000,-
GBI-Chef Bongartz 157.000,-
HVG-Chef Göbel 185.000,- (siehe auch Archiv JUSTIZ: Haftanstaltskandal)
WK 22. u. 26.11.08

Was jedoch nicht veröffentlicht wird, sind die Geschäftsführergehälter bzw. die Zuwendungen aus Steuermitteln der zahlreichen als Vereine angemeldete Bremer Konstrukte, wie Martinsclub, Bremer Bootsbau Vegesack (BBV), BRAS usw.
Weiterlesen in EXTRABLATT "Die Gehälter Bremischer GmbHS"....

Falsche Verdienstangaben der Abgeordneten im Weser-Report

Falsch Verdienstangaben der Abgeordneten im WR am 23.11.08:
Anlässlich einer anstehenden Diätenerhöhung um 25 Euro wird - wie auch im WK - nur der Grundsverdienst angegeben: 2485 Brutto monatlich + steuerfreie Betrag für Amtsausstattung von 430 Euro= 2915 Euro. Nicht erwähnt wurde, dass das für einen Halbtagsjob bezahlt wird!!

Den gleichen Trick wendete schon mal der grüne Fraktionschef an: Abgeordneten, die z. B. aus dem öffentlichen Dienst kommen, erhalten die Hälfte des letzten Gehalts weiter.
WR 9.9.07

Beispiel:
Dagmar Lill, SPD-Abgeordente: Grundgehalt B3=5800 Euro/mntl.)
Silvia Schön, bis 2003 Lan­desvorstandssprecherin der Grünen, musste nach ihrem Einzug in die Bürgerschaft im vergangenen Jahr auch nicht allein von ihren Diäten in Höhe von knapp 2.500 Euro leben.
Über Monate bezog sie nach der Wahl parallel noch ein Geschäftsführerinnen-Gehalt bei der Bremer Umwelt-Beratung.

SPD-Hetze gegen Arbeitslose und die feigen Grünen?

Hetze gegen Arbeitslose wirft der grüne Sozialexperte der SPD vor und erklärt weiterhin, dass in der Sozialbehörde ein „normales Verwaltungschaos“ herrscht.
Seine Partei geht deswegen auf Tauchstation und sagt, dass dies Interview so nicht autorisiert gewesen sei.
WK 4.10.08

Verlogene Grüne: Erst gegen dann für 5%-Hürde bei Wahl

Als sie noch in der Opposition waren, unterstützten die Grünen das Verlangen der Bürgerinitiative „Mehr Demokratie“ in Bremerhaven via Volksentscheid die 5%-Hürde für Parteien bei der wahl abzuschaffen.
Nachdem sie jetzt nach gewonnener Wahl in Koalition mit der SPD in der Regierung sind, fordern sie zusammen mit ihrem Koalitionspartner genau das Gegenteil in Bremerhaven. WK 9.10.08

AWO ersetzt Hauptamtliche durch Ehrenamtliche

Die SPD nahe Awo entläßt ihre hauptamtlichen Leiter, um sie durch Ehrenamtliche zu ersetzen.
Da sich der Kreisverband in einer angeblichen Schieflage befindet (bis 2011 müssen angeblich 3,5 Millionen eingespart werden), sollen 12 hauptamtliche Leiter gekündigt werden, weile simmer weniger Zuschüsse vom Staat gibt. WR 15.10.08

Guillotine fürs Rote Kreuz

Betrachtet man die Architekturneubauten in Bremen muß einen eigentlich keine Geschmacklosigkeit mehr wundern:
Doch auch in anderen Bereichen ist das zu toppen: Zugunsten des Schulsanitätsdienstes des Roten Kreuzes wurde jetzt eine Guillotine aus dem Musical „Marie-Antoinette“ versteigert. WK 9.5.09

Das Musical kam dann selbst unter die Guillotine: Es wa rder absolute Flopp, bei wieder jede Menge Steuergelder in den Sand gesetzt wurden.

Behörde: Andere zum
Car-Sharing aufrufen, aber selbst nicht teilnehmen

Die angehörigen Bremer Behörden propagieren zwar das Car-Sharing, aber selbst nimmt kaum eine Bremer Behörde teil.
Von 123 Dienststellen nehmen nur 8 am Car-Sharing teil.
WK 12.5.09

Parlament: Jahrelang nicht am Arbeitsplatz, aber regelmäßig üppiges Gehalt

Jahrelang nicht am Arbeitsplatz, aber regelmäßig üppiges Gehalt. Das galt bisher für Beamte, die ins Bremer Halbtagsparlament gewählt wurden, denn sie bekamen obwohl sie ihre eigentliche Beamtentätigkeit nach Parlamentszugehörigkeit nicht mehr ausübten, die Hälfte ihrer Dienstbezüge weiter.
Das lief so bis 2011

600.000 Euro für Werbeflächen-Konzept-Berater

600.000 Euro wolte Umweltsenator Loske (Grüne) 2008 im Vorlauf einer Ausschreibung für externe Beratung für ein neues Bremer Werbeflächen-Konzept ausgeben und fand das ganz normal.

Pisa-Studie: Schlechtere Schüler als in Brasilien

Auch die neueste Pisa-Studie nach 6 Jahren ergab 2008: Bremen ist auf dem letzten Platz.
Bremens Schüler sind das Schlußlicht beiLesen, Rechnen und Naturwissenschaften. Ein drittel aller 15-jährigen Schüler konnte gerade mal auf Grundschulniveau lesen. In Mathe 40% nicht mehr als das Niveau der 4. Klasse. Bei Naturwissenschaften 30%.
Die schlechtesten Bremer Schüler waren schlechter als die Schwächsten im Entwicklungsland Brasilien.
Der ehem. Bildungssenator Lemke (SPD) dazu: „Wenn ich in den letzten 10 Jahren im Amt gewesen wäre, ich wäre heute zurückgetreten“.
„Die SPD ist seit 1947 verantwortlich für die Bildungspolitik“, erklärte Scherf (SP) im Juni 2002 vor der Presse, „Pisa ist die Quittung dafür“. (wie soll man ds nun verstehen?). Bisher wurde von Verantwortlichen immer behauptet, die Testbedingungen wären nicht einwandfrei gewesen, doch das wurde widerlegt.. WK 15.11.08

Bremer Theater

24.000.000 Euro jährlich Subventionen

Bremer Theater wurde 2007 mit 24.000.000 Euro jährlich subventioiniert. Es erwirtschaftet nur 8 % seiner Kosten selbst. 10/07.

160 Euro Subventionen
pro Besucher

Das defizitäre Bremer Theater wird 2015 pro Besucher mit ca. 160 Euro Steuergeldern subventioniert
Der Bund der Steuerzahler kritisierte die zu hohen öffentlichen Zuschüsse für das Theater und sprach von 170 Euro pro Besucher. Besonders das Theater Bremen gehöre zu den „zehn hochsubventionierten Spielstätten Deutschlands“. (Quelle. B&B 14.9.15

Faß ohne Boden:
Musical-Theater

2008
Das Musical-Theater am Richtweg, das schon seit längerem ein Faß ohne Boden zu sein scheint, macht im Jahr 2008 , das 2. Jahr in Folge Verlust.
Mehr als 20.000 Besucher zu wenig. 300.000 bis 400.000 Euro Minus schätzt man fürs laufende Jahr.
2007: 1,1.000.000 Euro Minus.
Bremen zahlt außerdem jährlich bis 2018 2,2.Millionen Euro für den Umbau.
Die HVG stellt dem Bremer Theater das Musical Theater zur Verfügung. Eine sockelmiete plus Erfolgszulage sei vereinbart worden.
Also wird die Miete für das Musicaltheater von den Subventionen des Theaters finanziert.

2017: Musical Theater geschlossen - 58 Millionen Steuergelder veresenkt

Ende 2017 wird das Musical-Theater geschlossen. Eigentümer der Immobilie: Rolf Specht, geschäftsführende Gesellschafter der Residenz-Gruppe Bremen (Besitzer von mehr als 75 Seniorenheimen.) Laut WK 10.2.17 behauptet dieser, er hätte sich gerne eine Weiterführung als Musical-Ort gewünscht. Die Musical-Betreiberfirma behauptet sie hätte nie ein Angebot für eine Verlängerung des Vertrages Bremen, bis März 2011 Eigentümer, muß für den Kredit für die Umbaukosten noch bis 2019 bezahlen. Jährliche Tilgung ca. 2,1 Millionen Euro. Insgesamt zahlte der Steuerzahler für das "Pleite-Projekt ca. 40 Millionen Euro laut WK. Andere Quellen sprechen von 58 Millionen.
Dazu bitte lesen: "Musical-Theater-Fiasko endet mit 58.000.000 rausgeworfenen Steuergeldern"

Weser-Kurier meint:
"Schwamm drüber"

In einem WK-Kommentar von WK-Reporter Pascal Faltermann schreibt dieser:
"...Die Stadt, der Betreiber, der Eigentümer oder die Politik – sie alle sind mal verantwortlich gewesen für das Scheitern der Projekte. Jetzt einen Schuldigen zu suchen, macht keinen Sinn mehr. Es besser zu machen, das wäre gut."
Typisch: Faltermann will keine Aufklärung des Skandals. Zu Herrn Faltermann bitte lesen: "Grüner Umweltsenator will 125 Platanen fällen lassen - WK-Reporter Faltermann plappert "grüne" Desinformation nach"

BBV: 1,8 Millionen Euro
für Aussichtsturm
ohne Aussicht

1.800.000 Euro kostete ein Aussichtsturm für das „Schaufenster Bootsbau“ in Vegesack, zur BBV gehörend.
Kosten sollte er ursprünglich 170.000 euro. Doch es mußte(?) dann ein Fahrstuhl eingebaut werden.
Eine Aussicht bietet der Aussichtsturm allerdings nicht: man sieht die häßliche alte Vulkan-Halle, in der jetzt die BBV (Bootsbau Vegesack) ihre Werft hat und ein kleines Stück, der in diesem Abschnitt äußerst tristen Weser.
Paßt gut zum turm, denn dieser ist nach allgemeiner Auffassung ebenfalls häßlich: Ein roter Wellblechblock!
Gebaut wurde das ganze von der BIG, die jetzt behauptet, dieser Turm sei nie als Aussichtssturm konzipiert worden.
Der Beirat, der sich jetzt darüber beschwert, wäre von Anfang an in die Pläne eingeweiht gewesen.
Der WK berichtete erst am 6.12.08 über diese Geldverschwendung, nachdem schon die Bildzeitung Tage vorher auf der ersten Seite titelte: So verschwendet die BIG Geld: Häßlicher Turm für 320.000 Euro.
2015 kann man den "Turm ohne Aussicht" nicht mal mehr erreichen, denn die Fluttore davor sind meistens geschlossen.
Zur Insolvenz der BBV und staatsanwaltlichen Ermittlungen bitte lesen: "BBV mehrmals insolvent - Staatsanwalt ermittelte"

Trickserei zwischen RB und Hübotter beim Sendesaal?

Altlinker Klaus Hübotter hat mal wieder zugeschlagen: Zusammen mit seinem Kumpel von der Baufirma „Kathmann“ bekam er das alte Radio Bremen-Gelände mit dem alten RB-Sendesaal in bester Schwachhausener Lage für 3,2 Millionen Euro. Angeblich hat er damit den gleichen Preis bezahlt, wie ein anderer Investor, der (warum?*) vom Vertrag zurückgetreten war.
Hübotter hat aber schon mit RB gemeinsame Pläne: RB will dann von Hübotter den Sendesaal für Konzerte mieten. Den Rest des Areals will Hübotter mit „Kathmann“ mit Wohnungen bebauen.
WK 6.12.08
Der überaus häßliche oder zumindest nichtssagend aussehende Sendesaal wurde übrigens unter Denkmalschutz gestellt, während wunderschöne neoklasszistische Häuser, wie das am Wall, abgerissen wurden, weil kein Denkmalschutz nötig war und durch ein häßlichen Glasneubau ersetzt wurde, in dem heute, nach Jahren noch nicht alle Räume vermietet sind.

"Blaues Band", Markthalle, Sedantunnel - Pleitprojekte in Vegesack

Das sogenannte „Blaue Band“ in Vegesack,, von der BIG initiierte schimmernde Leuchtschienen, war schon nach ein paar Jahren kaputt.
Insgesamt 1.050.000 Euro kostete die zur für Verschönerung der Vegesacker Fußgängerzone gedachte Maßnahme. Zusätzliche Betriebs- und Wartungskosten jährlich 10.000 Euro. Zusätzlich 20.000 Euro für Vandalismusschäden.
WK 30.1.08

Pleiteprojekt Markthalle:
4,5 Millionen euro

Ende 2011 führt das "blaue Band" ins Nichts, denn die Vegesacker Markthalle auf dem Sedanplatz, für deren Umbau die WFG 4,5.000.000 Euro ausgab steht seit Jahren quasi leer.

Pleiteprojekt Sedantunnel:
750.000.000 Euro

Ein weiteres Nonsens-Projekt, der sogenannte Sedan-Fußgängertunnel, der, nur 17m lang, und so gut wie gar nicht genutzt wurde, kostete über 700.000 Euro

6-Tage-Rennen in fast
leeren Hallen

6-Tage-Rennen 2009: Nachdem man es schon in den Bremer Medien letztes Jahr vermied die leeren Ränge des AWD-Domes während des 6-Tage-Rennens zu zeigen, konnte man zumindest in B&B diese nicht mehr verhindern, während der WK kein Wort darüber schrieb, sondern lediglich 6-Tage-Chef Minder (gegen den schon wegen Steuerhinterziehung ermittelt wurde) mit den Worten zitierte: „Wir haben alles richtig gemacht!“
Für Claus Kleyboldt, Geschäftsführer HVG, waren die Six-Days 2009 ein voller Erfolg.
WK 13.1.09

15.000 Euro Space Park-Gelder für „SixDays“
VIP-Logen

Wo Firmenbosse mit Bremer Politikern Arm in Arm feiern und Kontakte knüpfen, nämlich in den VIP-Logen des Bremer Sechstagerennens, wurde durch die Space-Park-Center mit 15.000 € als Hauptsponsor kräftig unter die Arme gegriffen. Der Space-Park ging pleite. Der Steurzahler mußte Hunderte von Millionen Euro dafür zahlen.
Auch die Bremer Touristikzentrale hat dort eine Loge.
Getränkekosten von 300-800 € pro Abend wurden ebenfalls gesponsort.
WR 14.1.07

6-Tage-Rennen: Lärm bis fast vier Uhr und Behörden machen nichts

Alljährlich wurde anläßlich des 6-Tage-Rennens im AWD-Dome in Halle 4 mit Bands bis morgens gefeiert.
Jeden Tag Lärm bis fast vier Uhr morgens. Dröhnende Bässe zu hören bis in das Wohngebiet der Findorffstraße. Doch während die Polizei kommt, wenn Jugendliche einmal im Jahr eine Party feiern, werden hier die Behörden nicht aktiv.
Im WK oder bei B&B gibt es darüber nichts zu hören, obwohl es schon diverse Anwohnerbeschwerden aus der Findorffstraße gab.

AWD-Dome ohne AWD

Mit großem Theater wurde die Stadthalle für den Sponsor AWD in AWD-Dome umbenannt.
Nach nur 5 Jahren hat sich der Sponsor zurückgezogen.
Da aber kein anderer Sponsor in Sicht war bleieb der Name AWD-Dome. Der AWD bekam also - auch ohne zu zahlen - weiter kostenlos Werbung für sich.
WK 30.7.09

Fußball-Polizeieinsätze: 3.000.000 Euro Steuergelder im Jahr

Die Polizeieinsätze, die wegen der in Bremer Fussballspiel notwendig sind kosten den Steuerzahler ca. 3.000.000 Euro im Jahr.
B&B 16.1.09
Während jder Bürger z. B. wenn er ein Tier von der Feuerwehr retten lassen will zur Kasse gebeten wird, werden Polizeieinsätze für reiche Fußballclubs vom Bürger bezahlt.

Amt legalisiert „nachträglich“ Postvergehen

Vor über 2 Jahren stellten Post und Telekom ohne Genehmigung große Telefonverteiler- und Briefsammelboxen auf (insgesamt 991 Briefsammelboxen und 850 Telefonverteiler). Niemand der Behörden hat anscheinend bisher Handlungsbedarf gesehen.
Das Bauamt legalisierte „nachträglich“ diese Postvergehen.
WR 18.1.09

60.000 Euro Steuergelder
für Nichts

60.000 Euro wurde vom Bremer Staat über 2 Jahre für sogenannte „Landlotsen“ ausgegeben.
Das sollten Vermittler sein, die die brachliegenden Flächen im der Überseestadt soolange an Interessenten vermietet, wie diese flächen noch nicht fest verkauft sind.Erfolg: Null WK 20.01.09

Beamtenstreik: 2489 Std. Unterrichtsausfall

Beim Streik von beamteten und angestellten Lehrern 2009 fielen 2489 Unterrichtsstunden aus. 800 beamtete - obwohl sie nicht streiken dürfen - und 318 angestellte Lehrer streikten.
Disziplinarmaßnahmen? Laut Aussage von SPD-Bildungssenatoriun Jürgens-Pieper (ehem. Lehrerin und Mitarbeiterin Friedrich-Ebert-Stiftung) „komme das auf den Einzelfall“ an.WK 19.3.09

Bildungssenatorin antwortet nicht auf Nachfragen
zum Beamten-Streik

Bildungssenatorin Jürgens-Pieper antwortete auf mehrfache Nachfragen des „Bundes der Steuerzahler“ zu dem Unterrichtsausfall an Streiktagen einfach nicht. Das kritisierte jetzt der Bund der Steuerzahler. B&B 20.3.09

BSAG verhindert Meinungsfreiheit

Die BSAG verhindert die Meinungsfreiheit:
Während die evangelische Kirche zum bevorstehenden von Bremen mitfinanzierten Kirchetag Busse und Bahnen für deren Botschaft als Werbfläche nutzen darf, verweigert die BSAG dieses einer Atheistenvereinigung, die den Slogan: „Es gibt keinen Gott! (Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) Ein erfülltes Leben braucht keine Religion“ auf Straßenbahnen platzieren wollte mit der Begründung, es handele sich um eine weltanschauliche Aussage.
B&B 24.04.09

Bildungsbehörde verweigert Akteneinsicht

Auf Grund des Vorfalls, dass beim Behindertenfahrdienst der Malteser ein autistisches Mädchen über Nacht im Kleinbus vergessen wurde, verlangte jetzt der Gesamteleternbeirat des Förderzentrums Bremen von bei der Bildungsbehörde die Richtlinien über den Schulbusverkehr einzusehen. eine schriftliche Anfrage blieb unbeantwortet.
WK Leserbrief 4.5.09

190.000 Euro für Kita-Werbekampagne

190.000 Euro soll eine Werbekampagne für für Bremer Kindertagesheime ausgegeben werden (Start 3.09), um deren schlechtes Image “aufzupolieren. Neues Logo, Plakate usw. B&B 20.2.09

Kunsthallenwirt bekommt 750.000 Euro weil er nicht 10 Meter weiter ziehen will

Der Wirt des Restaurants „Kuckuck“, (bisher in der Kunsthalle) Herr Schwandner, hatte dagegen geklagt, dass er auf Grund eines Kunsthallenumbaus ein paar Räume weiter ziehen sollte. Durch die Klage mußte der Umbau ruhen.
Vor Gericht erhielt er dafür nun in einem Vergleich 725.000 Euro (Steuergelder!) Schadensersatz, damit er nun ganz geht.
Im B&B Interview mit dem Kunsthallenvorstand wurde dieser gefragt, warum man 2007 den Vertrag des „Kuckuck“-Wirtes um 10 Jahre verlängerte, obwohl der Umbauplan da schon bekannt war.
Antwort: Man hätte nicht gedacht, dass es Probleme geben könnte. B&B 2.2.09

Interessant die Darstellung im WK:
Dort wird eine erstaunliche Formulierung geboten. Schwandner hätte umbedingt den Vertrag verlängern wollen. Als hätte die Kunsthalle dabei keinerlei Entscheidung getroffen und wäre damit auch nicht verantwortlich! Welch Journalismus!!

Irgendwie erinnert das Ganze an die Zahlungen an den Besitzer des Restaurant “Welle“ an der Weser, der ebenfalls nicht ein paar Meter wegen des Baus der Fußgängerbrücke weiterziehen wollte.

Kunsthalle: 11 Mitarbeiter entlassen, um sie als Zeitarbeiter wieder einzustellen

11 Mitarbeiter der Kunsthalle (Putzfrauen , Aufseher, Elektriker) wurden vom Brmer Kunstverein (Leiter Wulf Herzogenrath) entlassen, weil während der Umbauarbeiten nicht genug Arbeit da ist.
Für 10 der 11 Entlassenen hat Herzogenrath ein Abkommen mit einer Zeitarbeitsfirma getroffen, wo sie für fast die Hälfte weniger beschäftigt werden.
Gleichzeitig erklärt Herzogenrath, dass eine direkte Wiederbeschäftigung nach der Umbauphase ausgeschlossen sei, da er mit der Zeitarbeitsfirma keinen Vertrag hätte schließen können, wenn er gleichzteitg eine Wiederbeschäftigung in 2 Jahren zugesagt hätte. Interessant: eine der Putzfrauen hat einen Vertrag, der angelehnt ist an den Manzeltarifvertrag im öffentlichen Dienst, der besagt: Ab 15 Jahren Betriebszugehörigkeit ist man nur in Ausnahmefällen kündbar. Sie ist seit 16 Jahren bei der Kunsthalle tätig und hat einen Stundenlohn von 13 Euro. Bei der Zeitarb.firma liegt dieser bei 8,19 Euro.
WK 13.1.09

Kunsthalle: Anbau nach nur 22 Jahren abgerissen, obwohl dafür Renoir
verkauft wurde

Die Bremer Kunsthalle hat einen Anbau nach nur 22 Jahren abgerissen, um ihn neu zu bauen.
1987 wurde der Anbau erst neu ghebaut. Um diesen zu finanzieren, wurde ein Renoir “der Blumenstrauß” verkauft.
WR 5.4.09

100.000 Euro jährlich für schlechtes Wall-Geschäft

100.000 Euro jährlich bekamen die am Wall befindlichen Geschäftsleute jedes Jahr von Bremen Marketing (also Steuergelder) für ihr Wallfest. Damit ist jetzt Schluß.
In diesem Zusammenhang berichtete B&B endlich davon, was jeder schon lange sah:Starke Leerstände am Wall.
B&B 12.3.09
Am 13.3.09 berichtet der WK groß: “Bürger wollen Wallfest retten”: doch ließt man weiter erfährt man unter anderem von einer 10.000 Euro-Spende der Bremer Verwaltung(?!).
außerdem erklärt die Wall-Anlieger-Gemeinschaft ihr Unverständnis, dass die 100.000 euro dieses Jahr nicht zur Verfügung stehen. Das Wallfest würde z. B. nur 1,6% des Kirchentages kosten, de in Bremen veranstaltet wird und von Bremen zu einem großen Teil finanziert wird.
Stimmt das, hat der Senat gelogen, denn er behauptete es gebe keine Zuschüsse mehr zum Kirchentag 2009

Verträge per Handschlag
in Bremen

Reicht es in der Bremer Politik Verträge per Handschlag abzuschließen?
Die Aussage des Bürgermeisters Michael Teiser (CDU) läßt diesen Schluß zu:
Zum Thema Beteiligung des Landes Bremen in Höhe von ca. 10.000.000 Euro am Defizit der “Hafenwelten”, erklärt er: “...Richtig ist, es gab keine schriftlichen Vereinbarungen. Diese waren auch überflüssig, da bis dato ein gegebenes Wort nach bremischer Tradition einen besonderen wert hat.”
WR 11.3.09

SPD fordert Mindestlohn-
und unterläuft ihn selbst

Leider nur ein kleiner Artikel im WK:
SPD-Bürgermeister Böhrnsen fordert seit langem lauthals den Mindestlohn für die gesamte Wirtschaft.
Doch in seiner eigenen Behörde, hier Bewachungspersonal im Ausländeramt, wird nur 6,47 Euro bezahlt, anstatt der geforderte Mindestlohn von 7,5 Euro.
Senatssprecher Kleen behauptete, dass seinerzeit eben Tariflöhne abgesprochen wurde und man hätte nicht gewußt, dass diese unter dem Mindestlohn lagen.
Ver.di veröffentlichte dies im Rahmen des Streiks beim Bewachungsgewerbe für eben diesen Mindestlohn. WK 19.3.09

Grüner Kleen rechtfertigt
620 Euro mehr für Senat

Nachdem die rot/Grüne Regierung innerhalb weniger Monate (seit Nov08) 620 Euro mehr Gehalt für Senatsmitglieder durchsetzte - das bei leeren Kassen - rechtfertigt Hermann Kleen Grüne (Sprecher des Senats) diese, mit dem Argument, dass dies geschah, weil die Beamtenbesoldung auch erhöht wurde.

Dies hält sogar die CDU für unverschämt:
Harry Nestler, Arbeitsmarkt-Sprecher der CDU sagte, dass die Senatoren derzeit 10653 Euro verdienten. WR 6.5.09

3,3 Millionen Minus bei Bremer Theater

3,3 Millionen Euro Minus macht das Bremer Theater 2009 durch die mangelnde Auslastung des Musicals „Marie Antoinette“.
WK 5/09 3.6.09.
Der Aufsichtsrat erteilte eine Rüge: Das Theater hätte nicht rechtzeitig darüber informiert. WK 13.5.09
Im Aufsichtsrat saß zu der Zeit übrigens ein Ex-Chef der BLG.

250.000 Euro Abfindung
für Theater-Intendanten

Als Nebensatz im WR (13.5.09) konnte man lesen, dass in den „Miesen“ des Bremer Theaters 250.000 Abfindung für den verabschiedeten Intendanten Pierwoß enthalten sind.
Im WR wurde dies ebenfalls nur ganz kurz erwähnt.

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