ARCHIV Bremen
Havenwelten:

38.000.000 Euro fehlen

Die Finanzierungslücke der “Havenwelten” in Bremerhaven wurde 2009 auf mehr als 38 Millionen Euro geschätzt.
WK 3.4.09

Havenwelten: 50.000.000 teurer und 4 Jahre später immer noch nicht fertig

Dei Bremerhavener Havenwelten inklusive Klimahaus wurden mindestens 50.000.000 Euro teurer als geplant.
4 Jahre später als geplant war das Projekt immer noch nicht fertig.
Allein beim Klimahaus gab es eine Teuerungsrate von 20.000.000 euro.
B&B 14.5.09

Havenwelten: Sonderermittler arbeitet
für Regierung

Havenwelten: Der vom Bremer Wirtschaftssenator Nagel (SPD) und Bremerhavener Bürgermeister Schulz gewünschte Sonderermittler zur Aufklärung der Teuerungsrate von 50 Millionen Euro ist seit 2003 Berater für die Bundesregierung tätig.
WK 3.7.09

Pleiteprojekt „Markthalle“:
2 Millionen vom Staat

Das Vorzeigeobjekt und mittlerweile wegen Erfolglosigkeit leerstehende „Markthalle“ in Vegesack wurde von Bremen mit 2.000.000 Euro mitfinanziert.
Investor war die AVW, Albrecht Vermögensverwaltung. B&B 18.5.09
2012 steht die "Markthalle" komplett leer.

Eissporthalle nach 10 Jahren abgerissen

Die gut besuchte Eislaufhalle auf der Bürgerweide wurde 1993 nach nur zehn Jahren komplett abgerissen. In Walle wurde eine neue Eislaufhalle gebaut.

Parkhaus soll abgerissen werden, obwohl es vor 15 Jahren extra aufgestockt wurde

1998 wurde das Parkhaus Brill aufgestockt. 2013 gibt es Pläne es komplett abzureißen, um ein Einkaufscenter zu bauen.

Kulturbehörde brauchte 12 Jahre für Neuorganisation

Die Kulturbehörde hat 12 Jahre gebraucht, um sich selbst neu zu organisieren, obwohl sie nur 38 Mitarbeiter hat. WK 5/09

Sozialbehörde braucht 3 Monate für Auszahlung

Die Sozialbehörde braucht 3 Monate für die Auszahlung des Elterngeldes. WK 4.6.09
Wie üblich liegt es natürlich am Personalmangel. Die Sozialbehörde bezichent das als „Nicht optimal".

Das „Klimahaus-Magazin“ ohne Klimahaus

Die zweite Ausgabe des „Klimahaus-Magazin“ (für das gerade eröfffnete Klimahaus Bremerhaven) ist absolut erstaunlich:
Es ist eine Zeitung mit 32 Seiten, aber dort findet man erstaunlicherweise nur drei völlig nichtssagende Fotos was einen dort drinnen erwartet. Dafür besteht das Magazin fast nur aus Werbung:
Von „Beluga Shipping“, des Reeders Stolberg, der auch schon mal mit seinen Schiffen russische Panzer und Kalaschnikows transportiert).
Oder von der „Bundesagentur für Arbeit“
Unter dem Titel: „Gute Arbeit - gute Mitarbeiter“.

Tenever: 900 Wohnungen für 70.000.000 Euro abgerissen

Da arbeiten sogar Ex-DKP-Genossen und CDU-Paten einträchtig zusammen, wenn mit dem Argument der Stadtverschönerung nebenbei noch die Abrisswirtschaft subventioniert wird:
EX-CDU-Senator Eckhoff, schon in der Vergangenheit immer für "außergewöhnliche" Aktionen gut und Ex-DKP-Genosse Joachim Barloschky, der gleich im Familienclan-Verbund Jobs beim Bremer Staat bekam (Katja Barloschky verdient ihr Geld mit Zuweisung von Zwangsarbeitern) haben dafür gesorgt, dass in Tenever 900 Wohnungen für 70.000.000 Euro abgerissen wurden.
Sie werden dafür gelobt, weil ja nun der Stadtteil kein Problemstadtteil mehr ist.
Kein Wort davon, dass die Gewoba seinerzeit dieses ganze Fehlprojekt in Verbindung mit der SPD angerichtet hat und die Zeche von 70.000.000 Euro der Steuerzahler zahlt.
B&B 2.7.09

Bremer Energie-Konsens: Gemeinnützig heißt nicht unabhängig

Die Organsiation "Bremer Energie-Konsens" bezeichnet sich als gemeinnützig. Sie vermittelt Beratungen für energieeffiziente Haussanierungen und ist Veranstalterin der Bremer Altbautage.
Doch eine gemeinnützige Organisation ist noch lange nicht unabhängig: "Bremer Energie-Konsens" wurde im Zuge der Privatisierung der Stadtwerke Bremen (ehemals staatlich jetzt SWB) im Mai 1997 als Public-Private-Partnership gegründet.
Gesellschafter: Stadt Bremen, die swb AG, die Deutsche Essent GmbH sowie die EWE AG.
Man merke sich: Gemeinnützig ist nicht gleich unabhängig.

Energiekonsens arbeitet mit umstrittenen Zahlen

Der Bremer "Energiekonsens" scheut sich auch nicht, um seine Ziele zu erreichen, mit zweifelhaften Zahlen zu arbeiten.
So veröffentlichte der "Weser-Report" (Artikel v. 7.8.13: "Mobil und das meist umweltfreundlich") ungeprüft die Behauptung des Bremer "Energiekonsens" - dass der CO2-Ausstoß von Flugzeugen mit dem Radiative Forcing Index (RFI) berechnet werden müßte, was zur Folge hat, dass dann der CO2 Austoß im Flugverkehr nach diesem Berechnungsmodell mal eben um das 3fache steigt. Doch dieser Index ist umstritten.

Nach Jahrzehnten fällt Bremer Behörden auf: “Stern” ist illegal

Man könnte es für einen Schilderbürgerstreich halten:
Nach Jahrzehnten fällt Bremer Behörden angeblich auf, dass der separate Radweg am “Stern”-Kreisel illegal ist.
Denn es gibt (politische) Gruppen, die diesen jetzt weghaben möchten. So argumentiert man dann, dass plötzlich der Radweg rechtswidrig ist.
WK 9.10.09

GHBV: Betriebsratschef: Schwarzarbeit als
Gegenleistung für
bessere Jobs?

Peter Frohn, Betriebsratsvorsitzender des GHBV (Gesamthafenbetriebsverein), soll bis zu 1.000 Euro von einzelnen Arbeitern gefordert haben, um Ihnen bestimmte bessere Positionen in der GHBV zu geben, so der Sprecher der Betroffenen, Olaf Thun.
Außerdem hätten Beschäftigte des GHBV, der Leiharbeitsfirma der Hafenunternehmen, Arbeiten am Wohnhaus des Betriebsratsvorsitzenden übernehmen müssen, wie zum Beispiel den Bau eines Carports. Im Gegenzug habe er Mitarbeitern gut dotierte Posten im Hafen beschafft – zum Beispiel als Fahrer von Container-Transportern.
Der Betriebsratsvorsitzende wies die Vorwürfe zurück. Er werde einen Anwalt einschalten. Mehr wollte er dazu im Moment nicht sagen. Der GHBV, der eine Leiharbeitsfirma der BLG ist, hatte im Zuge der Wirtschaftskrise 2009 mehr als 1.000 Arbeiter entlassen ( 1.700 blieben).
RB 1.10.09

GHBV: Tausend entlassen - und 1Jahr später 600 für Mindestlohn wieder eingestellt

Etwas über ein Jahr später 2011 war plötzlich die Krise vorbei. 600 neue Arbeiter wurden bei GHBV eingestellt. Zu schlechteren Konditionen: nämlich zum Mindestlohn von ca. 8,50,-/Std).

Die GHBV sit seit Jahren Daueranzeigenkunde des Weser-Kurier. In früheren Jahren fiel sie in Ihren Anzeigen dadurch auf, daß sie kurioserweise immer genau 50 freie Stellen hatte - über Monate, wenn nicht Jahre.
Wer mehr über die Arbeitsverhältnissee bei der GHBV erfahren möchte sollte hier weiterlesen:
http://www.gutefrage.net/frage/kennt-jemand-die-firma-ghbv-bremen

2014 ist der ehemalige C
hef der Leiharbeitsfirma "Personal aktiv", SPD-Genosse Gerrit Michaelis Geschäftsbereichsleiter Distribution bei der GHBV. Er war Bezirkssprecher des Bundesverband der Zeitarbeit (BZA) und Geschäftsführer des Ausbildungsverbund Bremerhaven GmbH (finanziert vom Jobcenter, Stadt Brhv und EU). Bei "Personal Aktiv" hatten auch andere SPD-Genossen Geschäftsführerposten. Dazu bitte lesen: "SPD-Chef saß 4 Jahre illegal in Sparkassenverwaltungsrat und war mit Leiharbeitsfirma verbunden"

80.000 Bremer in aussichtsloser
finanzieller Lage

Bremen hat mehr überschuldete Einwohner als jedes andere Bundesland. ( Schuldneratlas Creditreform ). Bremen belegte nicht nur den letzten Platz. Es ist außerdem das einzige Bundesland, in dem sich die Lage seit 2004 sogar noch verschlechtert hat. In allen anderen Ländern ist danach die Zahl überschuldeter Haushalte in den vergangenen Jahren zurückgegangen.
WK 5.11.09

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Waldau Theater: Gehälter können nicht mehr
gezahlt werden

Im Waller "Waldau Theater" konnten die Gehälter nicht mehr gezahlt werden und Mitarbeiter mußten entlassen werden.
WR 11.10.09

"Kult" /Waldau -Theater
zum 4. Mal pleite

Das „Kult“-Theater, früher „Waldau-Theater“, war das zweitgrößte Theater in Bremen und zum vierten Mal Pleite.
1. .Insolvenz: 2004
2. Insovenz kurze Zeit danach
2011 Insolvenz der „Waldau Theater – Theater der Kulturen gGmbH“.
Danach wurd einfach der Name geändert..
Geschäftsführer blieb Thomas Blaeschke,, Leiter der "Bremer Musical Company", der "European Musical Academy", Besitzer des Theatergebäudes und Parteifunktionär der glücklosen Partei "Wählervereinigung Bremen & Bremerhaven", in der er zusammen mit dem ehmaligen Chef der Bremer Arbeitsagentur Hans-Uwe Stern, Bremer Polizisten, der Vorsitzende des "Bürgervereins Findorff" und des "Vereins Findorffer Geschäftsleute" Paul Otto Bremicker. (siehe HBPUBLIK / STADTTEILE / FINDORFF). Seine Dramaturgin, Gudrun Lange-Butenschön, war die SPD-Genossin die im Waller Beirat saß.

2011 ging nur eine dieser Gesellschaften in die Insolvenz. Blaeschke selbst oder die anderen Gesellschaften waren nicht betroffen.
Blaeschke gründete daraufhin unter neuem Namen eine neue Betreibergesellschaft
Im März 2013 ging auch diese pleite.

290.000 Euro
Staatsgelder für „HalÖver“

Für Werder-Fans gibt es zukünftig eine Fähre der "Reederei "Hal över" bis direkt zum Stadion.
Finanziert wird das 290.000 Euro teure Projekt voll aus dem Konjunkturprogramm des Bundes. Quelle: WK 14.10.09
2009 bekam die Hal Över GmbH vom Bremer Staat : 209.280 Euro 2010: 80.720 Euro.

40% mehr Bremer Rentner die Minijob brauchen

Immer mehr Senioren suchen sich Arbeit, weil ihre Rente nicht reicht. In Bremen ist innerhalb von vier Jahren die Zahl der Rentner mit Minijobs um fast 40 Prozent gestiegen, in der Region Hannover waren es 32 Prozent. Damit liegt die Hansestadt bundesweit im oberen Bereich beim Zuwachs der geringfügigen Beschäftigung von Senioren.

Bund der Steuerzahler: Verschwendung bei Klimahaus und BBV

Dem Musical „Marie Antoinette“ erteilte der Bund der Steuerzahler eine Rüge, weil es ein Loch von 2,5 Millionen Euro in die öffentlichen Kassen gerissen hat.
Neben dem Musical wurden im Schwarzbuch für öffentliche Verschwendung 2009 vier weitere Fälle aus Bremen geschildert.
Am teuersten kam das Land Bremen das Klimahaus in Bremerhaven zu stehen. Die ursprünglich geplanten Baukosten von 70 Millionen Euro seien „explosionsartig“ auf 102 Millionen Euro angestiegen, doch „eigenes Versagen weisen die städtischen Manager weit von sich“, heißt es in dem Schwarzbuch. Die beauftragte Stahlbaufirma hingegen rede von „einem Planungschaos“ des Auftragsgebers. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) bezweifelt, dass allen Politikern ernsthaft daran gelegen ist, zu klären, „wer in welcher Höhe Verantwortung für die extreme Kostensteigerung trägt“.
Ebenfalls vergeblich gesucht wird ein Verantwortlicher für den Schwarzbuch-Fall des ehemaligen Siemens-Hochhauses in Nähe des Bremer Hauptbahnhofs. Nachdem das Land 1997 das 15-stöckige Hochhaus vom Siemens-Konzern erwarb, wurde es an ein privates Bauunternehmen verkauft. Ein verhängnisvoller Fehler, denn 2002 mietete das kleinste Bundesland die nicht vollständig sanierte Immobilie für 30 Jahre an. Der Bremer Rechnungshof stellte fest, dass die Hansestadt mit Verkauf und langfristiger Anmietung einen Schaden von 32 Millionen Euro erlitten habe, weshalb der Fall bereits im Schwarzbuch 2005 stand. Vier Jahre später wird „der skandalträchtigen Geschichte um die Siemens-Immobilie ein weiteres unrühmliches Kapitel angefügt“, heißt es im Schwarzbuch 2009. Obwohl lediglich Mieter, beschloss der Senat im April dieses Jahres Steuergelder von 1,4 Millionen Euro für den Austausch der Fenster bereitzustellen.
Auch mit dem „Turmbau zu Bremen-Vegesack“ der BBV (Bremer Bootsbau Vegesack) habe das Wirtschaftsressort „völlig unnötig Steuergelder versenkt“.
Um Touristen einen Ausblick auf das Werftgelände, die Weser und die Weserpromenade zu verschaffen, wurde der Aussichtsturm errichtet. Später habe sich herausgestellt, dass von der Aussichtsplattform nur ein eingeschränkter Blick möglich sei, der das ganze Bauwerk in Frage stelle. Der Steuerzahlerbund mutmaßt, dass die Turmbaukosten den Verantwortlichen so peinlich sind, dass sie keine konkreten Zahlen nennen wollen. Der Rechnungshof habe allein die Kosten für den Aufzug auf 150000 Euro beziffert. Vermutlich seien insgesamt über 300000 Euro verschwendet worden. WK 16.10.09