ARCHIV Bremen

Bremens Schulden, so hoch wie nirgendwo

Von 10,6 Milliarden im Jahr 2002 stiegen Bremens Schulden im Jahr 2013 auf das Doppelte: 20,2 Milliarden. Bremens Verschuldung ist so hoch, wie in keinem anderen Bundesland.

SPD-Bürgermeister Lenz, Gewerkschaft, "Neue Heimat", die Sparkasse und die Müllverbrennungsanlage

Über den Filz zwischen SPD, Gewerkschaft, der Sparkasse und der "Neuen Heimat" in Bremerhaven berichtete 1976 der "Spiegel":

Die Müll-Brothers"

Auf Betreiben der SPD und der gewerkschaftseigenen "Neuen Heimat" wurde 1976 eine überdimensionierte Müllverbrennungsanlage (MVA) gebaut.
1972 wurde die MVA für 30 Millionen Mark geplant, kostet aber dann über 100 Millionen. Der "Spiegel" bezeichnete Werner Lenz und den Prokuristen der "Neuen Heimat" in seinem Artikel als "Müll-Brothers"

Werner Lenz war damals Chef der SPD, der „Neuen Heimat“, der "Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Bremerhaven" (quasi die BSAG von Brhv) und der Sparkasse.
on bei der Neuen Heimat Bremen tätig.

Unter Lenz Führung bekam das Gewerkschaftsunternehmen "Neue Heimat" in Bremerhaven damals „alles an Bauaufträgen zitierte der "Spiegel" den damaligen Bremerhavener CDU-Fraktionsvorsitzender Richard Lahmann.
Richard Boljahn war zu der Zeit Prokurist der "Neuen Heimat".
Dazu bitte lesen: "Der Bauland Skandal des SPD-und GEWOBA-Chefs Boljahn"

Lenz früher KPD, dann SPD und Gewerkschafter

So wie schon sein Vater war auch Werner Lenz KPD-Mitglied bis er in die SPD 1950 eintrat.
- 1953 wurde er Gewerkschaftssekretär in Brhv.
- 1955 wurde er Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und 1958 SPD-Fraktionsvorsitzender.
Von 1961 bis 1965 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er schrieb als freier Mitarbeiter für Zeitungen.

Lenz, die Partei AFB, der Sparkassendirektor, die die SPD-Senatorehefrau und der
"Weser-Report"

Werner Lenz gründete 1995 die Partei "Arbeit für Bremen und Bremerhaven (AFB) zusammen mit dem Bremer Sparkassendirektor Friedrich Rebers,sowie Elke Kröning (Ehefrau des Ex-SPD-Innensenators Volker Kröning).
Die AFB wurde durch den "Weser-Report" mitfinanziert, indem er AFB-Anzeigen um 60 % billiger machte. Das zur Firmengruppe des "Weser-Report" gehörende Anzeigenblatt "A bis Z" bezahlte die Agentur, die die Öffentlichkeitsarbeit der AFB machte.

Lenz Ehefrau: gute Jobs beim Staat, dann SPD-Abgeordnete

Werner Lenz verheiratet mit der Bürgerschaftsabgeordneten Hildegard Lenz.
Hildegard Lenz ist/war ein wahres Multitalent: Sie begann als Verwaltungsangestellte in Bremerhaven, Entwicklungshelferin in Südafrika und Lehrerin. Außerdem Geschäftsführerin des "Bremer Informationszentrums für Menschenrechte und Entwicklung" und Beauftragte für die "Städtepartnerschaft Bremen-Durban“ und von 1987 bis 1991 SPD-Bürgerschaftsabgeordnete.
Sie ist/war Vorsitzende des Fördervereins Freunde des Presseklubs in Bremerhaven.
Hier gehts zum "Spiegel"-Artikel:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41238439.html

Zur falschen Berichterstattung des "Weser-Kurier" über Frau Lenz bitte lesen:
"Wie der Weser-Kurier erneut den Filz zwischen SPD und evangel. Kirche vertuscht"

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Die Karriere des SPD-Genossen Innen- und Bausenator Bernd Meyer

- Meyer hatte 1967 eine Ausbildung bei der Bremer Polizei abgebrochen und danach ein Pädagogikstudium (Hochschule Bremen( gemacht.
- 1969 bis 1979 Lehrer in Bremen und Niedersachen. Parallel: Meyer war von 1971 bis 1979 sowie von 1989 bis 1989 für die SPD Mitglied der Bremischen Bürgerschaft
1979 war er Bausenator
1987 wurde er Innensenator
1988 trat er wegen des Gladbeck/Bremen Geiseldramas zurück, bei edem er und die Bremer Polizei völlig versagte, was den Tod einer 15jährigen Geisel zur Folge hatte. Durch den völlig dilettantischen Einsatz der Bremer Polizei wurde der Junge von den Geislenehmern umgebracht. Meyer trat zurücj und wurde mit anderen Topjobs belohnt. Kein Polizist wurde zur Verantwortung gezogen.
Dazu bitte lesen: "Gladbeck/Bremen-Geiseldrama - keiner wird zur Rechenschaft gezogen"

1991 wurde er Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungswirtschaft Niedersachsen-Bremen.
1999/2000 Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland-Westfalen.

WK verschweigt Parteizugehörigkeit der Bonzen

2013 ging Genosse Meyer in Pension und wurde durch den CDU-Genossen Heiner Pott ersetzt. Der Weser-Kurier verschwieg in einem entsprechenden Artikel - wie üblich - dessen Parteizugehörigkeit.

Die Uhls: SPD und die evangelische Kirche

Ernst Uhl war Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche.
Er ist verheiratet mit der ehemaligen Bremer SPD-Sozialsenatorin Sabine Uhl. Sie studierte an der Hochschule Bremen Sozialpädagogik und Sozialökonomie. Bekam danach einen Job beim BremenStaat als Leiterin einer Kindertagesstätte (1974 bis 1975).1975 war sie Vorsitzende des SPD Ortsvereins Blumenthal. 1975 bis 1990 war sie Bürgerschaftabgeordnete. 1979Mitglied des SPD-Fraktionsvorstandes. 1990 wurde sie Senatorin für Jugend und Soziales. Von 1991 bis 1995 Senatorin für Arbeit und Frauen).